Sonntag, 17. Mai 2015

Ja, wo ist sie denn?

Frau HimmelblauSommerbunt macht sich rar in letzter Zeit.Was da los ist? Nichts besonderes, Frühling eben. Frühjahrsmüdigkeit, Wäsche auf der Leine, Frühjahrsputz  ;-) ... OK, nun zeige ich euch aber, wo ich in diesen Wochen wirklich ganz oft zu finden bin:


Man könnte jetzt denken, das wäre mein zweitliebster Ort nach der Nähmaschine. Stimmt nicht ganz. Hier gehts in den Garten, und den mag ich mindestens genauso gern, wenn nicht lieber, sobald die Sonne lockt. Mal ganz abgesehen davon, dass da derzeit eine Menge zu tun ist. Die 2 ist die Gartennummer, die man gut sichtbar am Tor anzubringen hat. Das war schon seit einer ganzen Weile fällig und mir fehlte die zündende Idee für ein Schild. Auf eine Standard-Hausnummer aus dem Baumarkt hatte ich keine Lust. Doch kürzlich fiel mir beim Einkaufen diese kleine Schiefertafel ins Auge. "Lieblingsort" stand schon drauf, also schnell mit Deko-Acryl die 2 drunter gepinselt. Fertig ist ein nettes Türschild.


In diesen Tagen ist der Eingang zum Garten besonders verlockend schön. Der Strauch, den ich als Kolkwitzie deuten konnte (falls jemand es anders und besser weiß, gern her mit der Info :-) ), blüht mit voller Kraft und es summt und brummt nur so in den Zweigen. Also lasst uns mal vorbeigehen, kurz schnuppern und lauschen und dann den Garten betrachten.

Aber halt, ich glaube, bevor ich den aktuellen Zustand zeige, gibts einen langen Ausflug ins letzte Jahr. Öfter hatte ich Gartenposts versprochen, zu denen es dann nie kam. Also jetzt die Zusammenfassung der Gartenentwicklung 2014:

Nachdem durch meine lange Krankheit im Vorjahr das Chaos völlig überhand genommen hatte, konnten wir dessen allein nicht mehr Herr werden. Glücklicherweise haben wir gute Freunde, die dem Garten noch im Herbst eine Radikalkur verpassten. Nachdem ich die letzten Unkrautreste im beginnenden Frühjahr entfernt, alles umgegraben und geharkt hatte, herrschte Tabula rasa und ich konnte mit der Beetgestaltung von vorn und ganz nach eigenem Gutdünken beginnen. Dieses Bild zeigt die Beetfläche Anfang April, da war im hinteren Teil die Fläche schon aufgeteilt. Der Zugang zu den Beeten zeigt sich noch weniger schön ...

 Mitte April: Auch vorn ist die Fläche aufgeteilt, Hochbeetkästen für die Kinder wurden aufgestellt.

 Erdbeerpflanzen und Kartoffeln sind in der Erde.

Salat, Kohlrabi, Brokkoli wurden gepflanzt, Möhren und Radieschen gesät, Beete für Bohnen und Erbsen vorbereitet.

Die Kräuter spitzen schon frisch grün aus dem, hmm, Kräuterdings :-) inmitten der Beete.

Mai: Die Unkrautexplosion hat eingesetzt. Jetzt heißt es vorsichtig jäten, denn dazwischen sind auch die erwünschten Sommerblumen aufgegangen. Zugang zu den Beeten ist immer noch nicht schöner und wird mittlerweile auch noch von zwei Säcken Rindenmulch blockiert. Hmpf ...

Juni: Na bitte, es geht doch. Beetzugang tiefgründig vom Gras befreit, mit im Garten vorhandenen und bislang übrigen Steinen abgetrennt, mit Lavendel bepflanzt.

 Sommerblumen und Salat gedeihen um die Wette, von letzterem wurde hier wohl schon einiges verspeist.

 Die Kräuter freuen sich ihres grünen Lebens und verstecken ihre hässlichen Betonbehältnisse, so gut es geht.

Auf der anderen Seite des Kräuterdings' wurde noch ein kleines Kräuterbeet mit Dill, Petersilie und Basilikum angelegt, die hier schon recht gut aufgegangen sind. Dahinter kleine Lavendelpflanzen, die nächstes Jahr hoffentlich noch mehr vom Beton mit blauen Blüten verdecken werden.

Die hintere Beetfläche wurde  noch einmal unterteilt, in der Mitte ein Blickpunkt mit Rosenbäumchen, Lavendel und Frauenmantel geschaffen. Das Gemüse gedeiht teils mehr, teils weniger gut. Im Hintergrund erkennt man, dass die Hochbeete der Kinder förmlich überquellen. Da mangelt's jedenfalls nicht am Anbauerfolg.

Es gibt natürlich im Garten noch mehr als Beete, sonst wär's nicht der richtige Familiengarten. Die Kinder vergnügen sich meistens auf Wiese und Apfelbaum, während Mutter gärtnert, so gut sie's eben kann.

Und hier kann man sich auch mal niederlassen, Pause machen, Familienmahlzeiten nach draußen verlegen, feiern mit Freunden.

 Juli: Die Sonnenblumen lachen uns schon über die Hecke an.

 Der Beetzugang von "hinten": verschönert mit verschiedenen kleinen Rosen und Phlox.

Rosen und Lavendel scheinen sich wohlzufühlen.

Allgemein wildes Grün: Blumen, Gemüse, Unkraut ... Wir bemühen uns, letzteres im Zaum zu halten und freuen uns am Rest.

Es folgten erstmal Urlaub, dann Jäten, als hätte man das ganze Jahr noch nichts gemacht, einige Ernteerfolge, einige Misserfolge, aus denen man lernt, Vorbereitung der Beete für den Winter, Winterruhe ....
Und ein neues Gartenjahr ...



Montag, 20. April 2015

Beflügelnde Frühlingsgarderobe

Schon eine Weile im Kleiderschrank des großen Mädchens, aber noch nicht gezeigt (deswegen auch zu Thermoleggins getragen und auf Blitzfoto gebannt statt frühlingsleicht draußen bei Sonnenschein):


Die Klamottenschublade der wachsenden jungen Dame muss neu gefüllt werden, zum Beispiel mit einer fröhlichen Tunika für ungewisse Frühlingstemperaturen - langärmelig, aber luftig. Ein buntes Vögelchen begrüßt zusammen mit dem Kind die wärmere Jahreszeit. So flattert man perfekt in den Frühling.

Genäht nach "Kimono Sleeve" (Ottobre 6/14) in Größe 116, von mir etwas verlängert, also fast schon ein Kleid. Der Schnitt kommt bei meinen beiden Mädchen sehr gut an. Auch das kleine wünscht sich so eine "Fledertunika". Man kann sich damit nämlich dank der ungewöhnlichen Schnittführung wunderbar drehen. Die Ärmel sind angeschnitten, dafür gibt es jeweils in der Mitte von Vorder- und Rückenteil eine Teilungsnaht, an der das Teil nach unten hin zusätzliche Weite bekommt. Sehr hübsch und wirklich ruckzuck genäht. Man braucht übrigens weit weniger Stoff als in der Anleitung angegeben, wenn man einen verarbeitet, der keine bestimmte Musterrichtung aufweist und so zulässt, dass man die Schnittteile gegeneinander platziert. Also nicht abschrecken lassen, jedes Mädel wird es einem danken, wenn man für diese Tunika mal in den Vorräten wühlt. :-)

Donnerstag, 16. April 2015

RUMS mit 'nem bisschen Haushalt

Wenn man es schon machen muss, das bisschen Haushalt, kann man es sich ruhig so angenehm wie möglich gestalten. Dieses praktische Accessoire ist also ganz für mich, denn außer mir kümmert sich nur äußerst selten jemand um die Wäsche:


Ich präsentiere meinen neuen Klammerbeutel. Mit süßen Klammerkleidchen kann ich nichts anfangen, da passen nicht genug Klammern rein, um damit mehrere Ladungen Wäsche in Wind und Sonne zu hängen, wie es hier ständig nötig ist. Außerdem sehe ich die Klammern gern, damit ich schnell die passende Größe für dicke Pullover oder feine Tüchlein und kleine Söckchen auswählen kann. Wenn man die Klammern beim Wäsche abnehmen mit Schwung ins Behältnis wirft, ist eine große Öffnung auch nicht zu verachten.
Ich hatte schon Körbchen, in letzter Zeit habe ich kleine Einkaufstaschen aus dem Drogeriemarkt genutzt. Beides ging relativ schnell kaputt. Außerdem ist es mir immer wieder passiert, dass ich bei dem Versuch, einen vollbeladenen Wäschekorb und das Klammerbehältnis ins Haus zu transportieren, den ganzen Klammerkladderadatsch elegant auf die Wiese gekippt habe und (meistens schon im Halb- bis Ganzdunkel) wieder einsammeln durfte.
Das neue Klammerbehältnis kommt nun allen meinen Bedürfnissen entgegen. Es ist groß und ich kann es richtig schön weit offen auf die Wiese stellen. Wenn ich es mir an der Kordel über die Schulter hänge, wird es automatisch fest zugezogen - kein Auskippen mehr. Und als zusätzliches praktisches Extra hat es eine aufgesetzte Seitentasche, in die ich den Hausschlüssel stecken kann, wenn ich im Sommer leichtbekleidet ohne Jackentasche Wäsche aufhänge. Sonst hatte ich den Schlüssel dann immer in die Klammern geworfen und am Ende wieder suchen müssen. Wie man sieht - an alles gedacht. :-)


Genäht ist das Behältnis aus 5 seeehr günstig erstandenen Tischsets aus beschichteter Baumwolle vom Möbelschweden. Für den Boden habe ich eins davon zum Quadrat geschnitten. Die 4 für die Außenwände blieben einfach, wie sie sind. So waren die Nähte schon versäubert und versteifen die Konstruktion gleich ein bisschen. Ich habe sie zunächst alle 4 an den Boden genäht, dann die Seitennähte geschlossen. Der Rand wurde weit umgeklappt, so dass er recht gut den Beutel offen hält, wenn er steht. Für die Kordel kamen 8 Metallösen in den Rand, der an diesen Stellen von innen mit kleinen Stückchen Putzlappen verstärkt wurde. War nicht teuer, hält, hat sich schon als absolut praktisch erwiesen und sieht dazu hübsch fröhlich aus. Ein simpler Alltagsheld und mein RUMS für heute.

Mittwoch, 15. April 2015

Kleidsamer MMM

Ich habe ein neues Lieblingskleid - Ella von pattydoo. So muss ein Kleid für mich sein: beschwingt, unkompliziert, zeigen, was schön ist, über einiges gnädig hinweggehen. ;-)

Und in dem Kleid schwinge ich mich heute in den sonnigen Mittwoch. Es geht mal wieder zu einem Kunstkurs, wie im letzten Jahr schon mein Geburtstagsgeschenk.


So sieht's aus. Die bräunlich-graue Farbe ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit. Hier ging's um Material. Den Stoff habe ich im Sonderangebot (im großen dunkelblauen Kaufhaus in der Stadt) gekauft, um den Schnitt günstig zu testen. Er hat einen recht hohen Viskoseanteil, ist dünn mit einem kühlen Tragegefühl und trotzdem nicht labberig. Für einen Hauch Farbe habe ich auf die Schulterpartie des amerikanischen Ausschnitts kleine petrolfarbene Knöpfchen genäht (Recycling von einer in Auflösung begriffenen Strickjacke). Ansonsten gibts ja noch petrolfarbene Ohrringe, Tücher, Stoffblümchen ... :-)


Ich habe Größe 38 genäht, die gut passt. Den Rock habe ich leicht verlängert, bei weiten Röcken habe ich den Saum gern unter dem Knie.


Sollte mir's ein bisschen kühl werden, kommt mein Wardrobe Basic (Ottobre 5/13) drüber. (Das hier wieder irgendwie unförmig aussieht und mir immer noch live besser gefällt als auf Fotos.)

Und ab zum MMM mit dem Mittwochsoutfit.

Dienstag, 14. April 2015

Mit Brrrmmm und Tatütata ...

... kommt endlich mal wieder ein Post daher. Unser Model Emilia präsentiert ein Set aus Raglanshirt von Klimperklein und Kinderhose von Näähglück.

Offensichtlich sitzt das Outfit etwas sehr lässig in allen Richtungen, weil es eben nicht fürs Tochterkind, sondern einen etwas größeren jungen Mann genäht wurde. Ein bis zwei Größen fehlen uns noch zur perfekten Passform. Cool und gemütlich findet unser Mädel die Sachen trotzdem. Und den letzten Rest vom Fahrzeugjersey hat es schon für sich verplant.

 Die Hose besteht aus leichtem Sommersweat, hat ein breites Bauchbündchen und, ganz wichtig, damit Kind (und Vater? ;-)) wissen, wo vorn ist, ein Stückchen Feuerwehrwebband am Bauch. Die Taschen wurden mit einer einfachen Jerseypaspel ohne innen liegende Kordel gearbeitet.

Von hinten kann man besonders gut die interessante Taschenkonstruktion erkennen: halbrund über die ganze Seite mit Eingriff mittig oben, so dass man auf Vorder- und Hinteransicht etwas von dem schönen bunten Fahrzeugjersey hat. :-)

Wir hatten ja richtig schöne Fotos mit Tageslicht, lustigen Posen und so. Oder eben doch nicht. Man sollte schon mal nachschauen, ob die Speicherkarte auch in der Kamera steckt ... :-p ... Nun ja, dann eben jetzt gelbstichige Abendfotos. Denn morgen soll das Set schon beim eigentlichen Träger landen.
Der kleine Kerl hat gerade eine OP hinter sich und braucht jetzt dringend eine ganz bequeme, weiche Hose und viele begeisternde, ermutigende und Heilungskräfte aktivierende Fahrzeuge. ;-)
Wir schicken zusammen mit Hose und Shirt ganz viele gute Wünsche an den kleinen Helden!

Und auch wenn hier aus größentechnischen Gründen unser Mädchen modelt, können wir dieses Outfit zu Made4Boys schicken.

Dienstag, 24. März 2015

Eigentlich ...

... ja eigentlich hätte ich letzte Woche beim Zahnarzt sitzen müssen, während die jungen Damen sich im Kindergarten professionell ablichten lassen sollten. Nun gibt es durchaus Angenehmeres, als sich am Gebiss herumdoktern zu lassen (Doch, auch wenn unser weltbester Zahnarzt das jedes Mal wieder toll und ganz bestimmt so sanft wie möglich macht!). Es gibt allerdings auch NOCH weniger prickelnde Alternativen.
Zum Beispiel die, die mitten in der Nacht damit beginnt, dass Kind 3 am elterlichen Bett erscheint und über schreckliche Bauchschmerzen klagt. Weiter geht sie dann mit einer feucht-stückigen Demonstration der Bauchprobleme IM elterlichen Bett. Und danach im halben Schlafzimmer ... Im Bad geht einem dann schon wieder das Herz auf, wenn das kranke Mäuslein, jämmerlich, wie es sich fühlt, noch piepst: "Aaarme Mama! Ich wollte dein Bett nich versau'n. Entschuldigung." Als ob's in dem Moment darauf ankäme ... So ist sie, unsere liebe, herzliche Kleine.
Es folgt jedenfalls eine ziemlich schlaflose Nacht. Am Morgen ist dann klar, dass das Kind den Fototermin im Kindergarten in diesem Jahr nicht mitmachen wird. Und der Zahnarzttermin kann auch abgesagt werden.

Der verpasste Vormittag mit dem Fotografen war schon eine traurige Sache, hatte das kleine Fräulein doch extra ein neues Kleidchen dafür bekommen. Das wurde dann einfach trotzdem angezogen, alles andere wäre grausam gewesen. Und ein paar Fotos mussten natürlich sein. Da besteht auch das Nähbloggerkind schon drauf, krank oder nicht - neue Sachen werden fotografiert, ist klar. :-)

 Erst zeigt sich noch etwas Trauer über den verpassten Kindergartentag,

 dann beginnt doch die Freude über das neue Kleid zu überwiegen,

Und schließlich geht vollends die Sonne auf im kleinen Gesichtchen. 

Für den verhinderten Auftritt wurde der schon bewährte Schnitt "Olive Star" (Ottobre 3/2014) ausgewählt. Streifen- und Kirschenjersey warteten schon seit dem vorletzten Stoffmarkt auf ihre Verarbeitung zu diesem Kleid. In der gerade so und noch nicht immer ganz erreichten Größe 98 wird es sicher noch eine Weile passen. Da es nicht schmal ausfällt, wahrscheinlich sogar, wenn schon die nächste Größe aktuell ist, dann eben als Tunika.
Das Kleidchen ist jedenfalls nicht umsonst genäht worden. Und die Fotos machen wir uns bei Gelegenheit einfach selbst, wenn alle Kinder und Erzieher wieder da sind, denn wir haben nur den ersten Schwung mitgenommen ... Schön, wenn man's hinter sich hat. ;-)

Montag, 16. Februar 2015

Des Rätsels Lösung - Stars in Action

Tatatataaa - Vorhang auf für die Faschingsstoffe in ihrer wahren Bestimmung. :-) Danke an alle, die sich den Spaß gemacht haben mitzuraten, was wohl aus ihnen werden wird. Wie man sieht, waren die richtigen Lösungen alle dabei: Eiskönigin Elsa, ihre kleine Schwester Anna und Captain Kirk von Star Trek.

Wie kriegt man bloß ein Foto hin, auf dem 3 Kinder gleichzeitig nett gucken, eine attraktive Körperhaltung zeigen und nicht zu sehr zappeln?  Das ist unser bestes. :-)
Draußen zu fotografieren war übrigens die Idee der Kinder. Ich habe sie keineswegs gezwungen, in dem Aufzug in der Kälte zu posieren. Sie waren völlig überzeugt davon, dass sie auf gar keinen Fall frieren würden. So so ... Lange waren wir nicht draußen. :-)

Und jetzt noch ein paar (viele) Eindrücke von unserem Kostümshooting:

 Der Weltraum, unendliche Weiten ...

 Ein Phaser muss schon sein. Man weiß ja nie, wem man da draußen begegnet. Natürlich nur auf Betäubung gestellt ... ;-)

 Die Magie der Eiskönigin ...

 Eiskalte Schönheit.

 La Diva.

 Geh weg, lass mich allein ...

Aber Elsa, warum spielst du nicht mehr mit mir?

 Schöne warme Kleider, denn gleich geht's auf den Nordberg ...

 So ist Anna, süß, lieb und auch ein bisschen frech ...

 Ich schaff das und hol meine Elsa zurück!

Wahre Schwesterliebe schmilzt jedes Eis!

Interessant finde ich, wie sehr die Kostümwahl der echten Persönlichkeit der Kinder entspricht. Da ist unser kleiner Wissenschaftler, dessen großes Ziel es ist, eines Tages den Warp-Antrieb und das Beamen zu erfinden.
Dann haben wir unsere Schönheit und Diva, die sehr genau weiß, was sie will, auch im wahren Leben sehr zurückhaltend ist und es einem oft schwer macht zu erraten, was in ihr vorgeht, obwohl ein liebevolles, anhängliches Herz in ihrer Brust schlägt.
Und nicht zuletzt gibt es unsere Mini-"Anna", den kleinen Sonnenschein, der jeden mit seinem Charme besticht, mit seinen Gefühlen nicht hinter dem Berg hält und sich herzlich und voller Erbarmen um jeden kümmert, der in Schwierigkeiten ist.
Ich hätte auch kein Problem damit gehabt, zwei Elsas auszustatten, aber die Frage stellte sich nie. Tochterkind 2 wollte nie etwas anderes sein als Anna, und das, obwohl Elsa das Kleid mit dem vielen Glitzer hat. :-) Dass die beiden Mädels mit ihren Verkleidungswünschen so absolut im Trend liegen, dass sie wahrscheinlich nur zwei unter vielen "Eiskönigin"-Figuren sein werden, macht gar nichts, denn so selbst benäht sind sie trotzdem unverwechselbar.

Und noch ein paar "technische Daten":
Captain Kirk: Shirt - Baumwollinterlock und silbernes Kunstleder von Buttinette, Bündchen aus dem Vorrat, goldenes (Geschenk-)Band aus dem Bastelgeschäft, Schnittmuster Raglanshirt von klimperklein, Hose aus dem Kleiderschrank, Haargel von dm. :-)
Eiskönigin Elsa: Lurex-Jersey, Synthetikjersey, Paillettentüll von Buttinette, Schneeflocken zum Aufbügeln ein Geschenk von der lieben Schuhpeg (das hier perfekt passt, vielen herzlichen Dank!), Applikatorglitzersteine aus dem Vorrat, Schneeflockenhaarschmuck selbst zusammengebastelt aus Weihnachtsdeko und dem, was es bei dm in Weiß gab. Schnittmuster Rock: Schnabelina-Röckli stark verändert und angepasst. Schnittmuster Shirt: beliebiges schmales Langarmshirt entsprechend zurechtgeschnitten.
Prinzessin Anna: blaues, schwarzes und pinkfarbenes Polyestergewebe von Buttinette, goldfarbenes Satinschrägband und Bommelborte von Karstadt, Stoffmalfarben aus dem Bastelgeschäft, Applikatorglitzersteine, Herzknöpfe und Häkchen aus dem Vorrat. Schnittmuster Rock: angepasstes Schnabelina-Röckli, Schnittmuster Oberteil und Cape: selbst gebastelt. Langarmshirt aus dem Kleiderschrank.

So, ich bin glücklich fix und fertig, die Kinder können morgen wunschgemäß auftreten und ich sage nur eins: ohne die Overlockmaschine wäre ich komplett verzweifelt, aber so hat's Spaß gemacht.

Den Post kann ich ja sowohl zu den Meitlisache also auch zu Made4Boys schicken. Da schaue einfach jeder die Bilder an, von denen er sich angesprochen fühlt. ;-)