Sonntag, 4. September 2011

Thank God I'm a woman!

Ja, das meine ich so! Denn wäre ich keine Frau, würde ich doch so einiges verpassen. Eins der schönen Dinge nur für Frauen ist das alljährliche Frauenwochenende unserer Gemeinde - eine Zeit zum Entspannen, Auftanken und neu Ausrichten auf den geistlichen Teil des Lebens. Dieses Jahr sollte es zum ersten (aber hoffentlich nicht letzten) Mal auf dem Gut Frohberg in der Nähe von Meißen stattfinden. Ein paar sehr liebe, fleißige Organisatorinnen bemühen sich immer wieder darum, dass das Wochenende, wenn es auch immer viel zu kurz wird, doch eine besondere Zeit für alle Teilnehmerinnen wird.

Diese nette aufbauende Kleinigkeit begrüßte uns auf den Kopfkissen in unseren Zimmern. "Du bist ein Königskind". Gut, sich im Alltag ab und zu daran zu erinnern.

Von unserem Zimmer aus konnte man den Hof überblicken und so richtig die schöne Umgebung genießen, in die wir da ganz unversehens geraten waren. Ich hatte gehört, dass es dort schön sein soll. Aber SO schön hatte ich es mir gar nicht vorgestellt!




Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie herrlich die Engelstrompete am Abend duftet! Durch die Tür gelangt man ins Restaurant, das wie ein Marmorsaal gestaltet ist. Man kann dort essen (sehr lecker!), aber auch kreativ werden:

Hier fand nämlich der Nähworkshop statt, den eine Freundin und ich gemeinsam am Samstag nachmittag angeboten haben.
Stoffe, Nähmaschinen und 1000 Kleinigkeiten, die man noch zum Nähen braucht, schleppten wir an. Und so konnten wir einigen Frauen dazu verhelfen, sich entweder zum ersten Mal an ein selbst genähtes Werk zu trauen oder aber dank schon vorhandener Kenntnisse schnell was zu zaubern, wofür sie zu Hause wahrscheinlich nicht so schnell Zeit gefunden hätten.

Ein Beweisstück: Die Windel-/Wechselsachentasche in Zaubertäschchenform war eins der Erstlingswerke.

Diese Tür führt zu unserem Zimmer, das Teil eines kleinen Appartements ist, schlicht, aber mit allem Nötigen eingerichtet. Dafür ist der Blick aus den Fenstern wunderbar:
Die Landschaft im letzten Abendlicht.
Ländliche Weite, Ruhe, weiche, frische Luft eines Spätsommerabends - einfach zum Nie-wieder-Wegwollen.
Der kleine Bauerngarten unter dem Fenster.

Andere Türen führen in andere Räume ... Hier ein indisch angehauchter Raum zum Relaxen, aber auch perfekt zum ruhig Stillen oder Wickeln. Männer und größere Kinder durften nämlich zwar nicht mit, Stillkinder aber schon. Und da waren so einige dabei, sogar Jungs. ;-)
Wer hängt denn da wohl im Schaukelstuhl gemütlich ab und ist nur durch die Beule im Stuhl zu erahnen?

Emilia! Teilweise fand sie das Ganze etwas trubelig. Trotzdem fand auch sie ihre Genussmomente. Das Schaukeln gefällt ihr offensichtlich. Und sie fand es auch nicht schlecht, in der Abendstille Runde um Runde um den gepflasterten Hof gefahren und dabei in den Schlaf geschaukelt zu werden. Auch für mich war es nicht schlimm, sie zu schieben, denn Abendluft, Blumenduft, Ruhe und Sternenhimmel waren einfach nur unglaublich friedlich. Da fiel es gar nicht schwer, sich Gott näher und von ihm geliebt zu fühlen.
Ein Lichtblick für die Seele.

Hier lang gehts in den Garten:

Überall finden sich gemütliche Plätzchen an der frischen Luft:
Zum Beispiel am Seerosenteich.

Oder auf der Wiese:

Schönheit, wohin das Auge blickt:





Es war eine wunderbare kleine Auszeit, um im schnell fließenden Alltag mal einen Punkt zu setzen. Ich fühle mich dankbar und beschenkt nach diesem einfach perfekten Spätsommerwochenende, das leider viel zu schnell vorbeiging. (Nur Mann und die großen Kinder hätte ich mir so ab morgen gern noch dazugeholt. Die fehlen mit der Zeit eben doch. ;-) )

Kommentare:

  1. huhu,
    tolle fotos und offensichtlich tolles wochenende ... fragte mich dann bis eben noch, du alleine mit drei kindern? Hat jan das gut gemeistert? Emilia sieht Mathilda immer ähnlicher. Ich hoffe, du hast noch lange was von diesen Tagen!

    lg
    sandra

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  2. Danke! Jan hat das, hmmm ..., gut organisiert, würd ich sagen. Er hat die Kinder nämlich an seine Eltern abgegeben. :-D Aber ich muss schon sagen, dass er kein Problem damit hat, ein paar Tage mit den Kindern zu managen. Er hat nur mehrere Vorträge vorzubereiten und hat die Gelegenheit genutzt, das mal in Ruhe zu tun.
    Emilia sieht Mathilda ähnlich, findest du? Gut, du kennst nur Mathilda als Baby. Eigentlich ist Emilia ein kleiner Raphael in weiblicher Form. :-)

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  3. Mensch sind das schöne Bilder ,da kommt ein bisschen Ruhe direkt zu mir rüber.

    Am Besten und schönsten ist aber das Bild vonn der niedlichen kleinen Emilia. Hach würd ich sie gern knuddeln.

    LG Elisabeth

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  4. Mensch so schöne Bilder und Du "klingst" auch total entspannt. Ich brauch sowas auch!!! ;)
    SChön, dass Du so ein schönes Wochenende hattest.
    LG Julie

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  5. Hach ... das schaut aber toll aus! Dazu hät ich auch mal Lust, wo war das jetzt noch mal?

    Liebe Grüße von Königskind zu Königskind ;o)
    Naemi

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  6. Wunder-wunderschön! Wenn man diese tollen Bilder sieht spürt man förmlich die Ruhe.

    Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt noch lange etwas von diesem Wochenende in den Alltag zu tragen - ich staune bei mir gerade, dass meine gesammelten Eindrücke nochimmer anhalten.

    Alles Liebe
    pünktchen

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  7. Wow, das sieht herrlich erholsam aus dort! Und den Titelspruch mag ich auch sehr, sehr gern, auch wenn er aus einem Laden kommt, den ich schon viele Jahre nicht mehr besuche ;-). Danke für deine vielen lieben Kommentare bei mir!!! "Apotheken-Umschau" klingt total klasse! Ich hab bisher sämtliche Hochzeits- und Abschlusszeitungen mit Word/OpenOffice erstellt, aber das ist nicht wirklich ein Genuss, deshalb will ich es jetzt mal richtig anfassen. Aber gut zu wissen, dass du da Ahnung hast, falls ich mal 'ne Frage habe :-).
    GLG Regina

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  8. Tolle Photos, du hattest offensichtlich ein sehr entspannendes Wochenende, die Anlage ist echt schön, das wäre echt was für ein Wochenenderholungstrip. Danke für den Tip.

    LG Bettina

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  9. Ach, das liest ich wirklich TRAUMHAFT! genau das Richtige für den ganzen Menschen... so quasi ganzheitliche Er...ähm... Quickung... Ich hoffe, du kannst dir ein bisschen dieser Gottesverbundenheit hienein in den Alltag retten, denn bei mir verflüchtigt sich dieses wundervolle Gefühl meistens viel zu schnell wieder...
    Und dass du MIT baby noch einen Nähworkshop angeboten hast, das macht dich in meinen Augen jetzt echt zur Heldin! Toll!
    Bora

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