Dienstag, 7. Juli 2015

Schnitt für Schnitt zum Erfolg

Dieses Mal nicht mit Schere und Rollschneider, sondern mit Linolschnittwerkzeug.

Im vergangenen Monat fand das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen zum zweiten Mal bei Annett von Internaht im feinen kleinen Dresdner Ladenatelier statt. Sehr verlockend, denn unser erster Besuch dort hatte einen bleibend positiven Eindruck hinterlassen. Leider standen, was mich betrifft, dieses Mal Familientermine der Teilnahme am geplanten Workshop entgegen. Leider, leider, leider ... muss ich sagen. Ich konnte also nicht mit den anderen Nähdamen zusammen das Schnitzen von individuellen Stempeln und das kreative Bedrucken von Stoffen und Kleidungstücken ausprobieren. Schade.

Die begeisterten Berichte der glücklichen Teilnehmerinnen steigerten das Bedauern noch. So war es kein Wunder, dass ich mich auf die von Schuhpeg angebotene Gelegenheit stürzte, gemeinsam Zubehör zur Stempelbastelei zu shoppen. Sie war dabei gewesen und wusste, was man braucht und wie man es bekommt. Perfekt also. Wir einigten uns auf ein Minibloggertreffen - nur wir beide :-) - bei Gerstaecker. Nach einigem Suchen im Riesenladen voll Künstler- und Bastelbedarf (Paradies!) hatten wir alles Nötige beisammen (und noch etwas mehr ;-) ). Stempelplatten, Linolschnittwerkzeug, Textilfarbe - mehr braucht man nicht. (Gut, Transparentpapier ist noch nützlich, aber das habe ich da in den Untiefen des Bastelschranks. Ich sags immer wieder, ich brauch das ALLES irgendwann, auch die kleinsten Schnippselreste vom Laternenbasteln. :-D)

Daheim konnte es dann gleich losgehen. Ist ja nichts weiter dabei. Linolschnittwerkzeug hatte ich schon mal in der Hand, die Gummiplatten für die Stempel sind ganz leicht zu bearbeiten, und einen zu bedruckenden Kandidaten gab es auch schon. Ich wollte einen Touch von Countrylook auf Jeans kreieren und habe mir dafür eine Margeritenblüte aufgemalt, auf den Stempelgummi übertragen, zurechtgeschnitzt, fertig. Da isser:


Zuerst entstand die größere Margerite, später kam noch eine kleinere Blüte dazu. Und so sieht das Stempelergebnis aus:


Verwendet wurde Textilfarbe speziell für dunkle Textilien. Ich habe ein bisschen Farbe schön gleichmäßig auf einem ganz simplen Spülschwamm verteilt und den als Stempelkissen benutzt. Funktioniert hervorragend.
Worauf die Blüten prangen, zeige ich demnächst genauer, denn das ist das Resultat einer Probenäherei, die einen Extrapost verdient.

Was die Stempelschnitzerei angeht, habe ich Blut geleckt. Unendliche Möglichkeiten! Mal sehen, wo noch überall so ein kleines Etwas fehlt ...

Kommentare:

  1. Der Stempel ist toll geworden. Ich habe das ja auch schon vor Jahren mal probiert, aber mir fehlen immer die Ideen für Motive.
    LG Kerstin

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  2. Das Ergebnis ist toll! Als hättest du nie etwas anderes gemacht ;-)
    LG
    anne

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  3. wie wunderschön! das gefällt mir sehr gut!
    sei lieb gegrüßt
    anja

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  4. Die sind ja toll geworden! Da wär ich auch mitgekommen, zu eurem Shoppingtrip, hab ja leider auch den Termin nicht wahrnehmen können.
    Noch viel Spaß beim Weiterschnitzen!
    LG Regina (und danke für dein liebes Kompliment!)

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  5. Na klasse, da hast du ja gleich losgelegt!

    Meine Platte wartet noch auf Verarbeitung...

    Sieht toll aus, das weiß auf dem Jeans gefällt mir sehr! Und auf das fertige Projekt bin ich auch sehr gespannt!

    Liebe Grüße!

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  6. Deine Blumen sehen toll aus :-) ob die Stempel wohl Bleichmittel resistent sind? Steht da was auf der Verpackung? ... mich reizen momentan Entfärbedrucke und bin aber noch unentschlossen, wie ich vorgehen möchte ...
    LG Florentine

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