Jetzt doch schnell noch - MMM:
Wieder nix Neues. Ein fast fertiges Kleid hängt schon in den Startlöchern, aber eben nur fast. Ich hoffe, mich bis zum nächsten MMM zum Fertigstellen der fehlenden Säume durchringen zu können. Bis dahin gibts eben wieder ein gut eingetragenes Kleid für alle Tage. Ein Pigeon Grey (Ottobre 5/2009, näher vorgestellt hier) aus irgendeinem angenehm weich fallenden Jersey, der wegen eines nicht näher bestimmbaren Kunstfaseranteils ein bisschen wärmt. Deswegen genau das Richtige für die ersten Frühlingssonnenstrahlen. Der Stoff ist, was auf Fotos nie erkennbar ist, eigentlich ganz fein dunkelblau und weiß gestreift und war ein sehr günstiges Stoffmarktschnäppchen. Nachdem das Teil nun schon seit über einem Jahr immer wieder getragen und gewaschen worden ist, muss ich sagen, dass Kauf und Mühe des Nähens sich mehr als gelohnt haben. Alles noch gut in Form und Abnutzungserscheinungen wie Pilling halten sich sehr in Grenzen. Eigentlich schade, dass man bei Stoffmarktbeute oft nicht genau weiß, was das eigentlich ist, das man da ergattert hat. :-)
Ach ja, eine Bemerkung zum Foto gehört ja mittlerweile schon dazu: Kind 2 hat fotografiert, deshalb die etwas schräge Perspektive. Ich denke, da gibts fotografisches Potential. Das Mädel wächst schließlich noch. :-D
Nebenbei möchte ich noch meine schööönen Ohrringe vorstellen. Rot mit Pünktchen wollte ich schon lange mal. Sie sind selbst zusammengebastelt. Die fröhlichen Punktperlen fanden als Urlaubsmitbringsel den Weg ans Ohr. Sie stammen vom Oldenburger Wallmuseum, das sich im Sommer an den meisten Wochenenden als bewohntes mittelalterliches slawisches Dorf präsentiert. Man kann dort stilecht gekleidete Menschen bei der Ausübung alter Handwerkstechniken beobachten und das eine oder andere aus traditioneller Herstellung erwerben, darunter auch bunte Glasperlen. Sie werden nach dem Muster original mittelalterlicher Funde gestaltet. Über die Vielfalt kann man nur staunen. Die Punkte verdanken wir den alten Friesen, die mir damit gleich sehr sympathisch werden. Auch ihre frische Farbauswahl in verschiedenen Rot- und Blautönen spricht mich sehr an. Ehrensache, dass ich auch noch blaue Pünktchenperlen habe. :-)
So, jetzt schnell zu den nähenden Mittwochsdamen. Da gibts um diese Zeit ganz sicher viel zu sehen ...
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Mittwoch, 9. März 2016
Mittwoch, 5. November 2014
MMM - Ein Kleidchen für so Tage ...
... wie sie wohl (fast?) jede Frau kennt. Ihr wisst schon, der Bauch fühlt sich aufgebläht an, seinen Hintern mag man noch weniger als sonst, außerdem müssen aus dringenden Überlebensgründen mindestens ein Cappuccino und eine Tafel Schokolade dezent untergebracht werden ... ;-)
Figurbetont passt nicht zu solchen Tagen. Eher was Gemütliches, Schlabberiges. Aber ganz doof aussehen muss man dabei nun auch nicht. (Reicht, wenn man sich so fühlt.) Jogginganzug ist keine Lösung. :-D
Mein Kleid für alle Fälle ist dieses:
Pigeon Grey, Ottobre 5/2009. Das ist mal wieder so ein Stück, das mir live an mir besser gefällt als auf dem Foto. Es sitzt nicht perfekt, aber gut genug. Trotzdem ist der Kampf mit diesem Schnitt noch nicht zu Ende. Ich hatte das Modell schon einmal genäht. Damals waren noch ein paar verspätete Schwangerschaftskilos übrig, und die Messungen ergaben, dass ich Größe 40 nähen sollte. Untenrum eigentlich sogar noch etwas mehr, aber das muss bei diesem Schnitt nicht berücksichtigt werden. Tja, das Ergebnis fiel definitiv zu groß aus. An den Seiten etwas enger genäht, war es aber zumindest tragbar. Nun also der nächste Versuch, ein paar Kilochen weniger auf den Rippen, trotzdem, ich traue mich nicht, zu klein zu nähen. Also Größe 38 zugeschnitten, mit 1 cm Nahtzugabe, an den Ärmeln nach unten hin ohne NZ, da ich die viel zu weit fand. Außerdem die Original-3/4-Ärmel verlängert. Nach intensiver Betrachtung der zugeschnittenen Teile die Seiten und Ärmel mit 2cm NZ genäht. Und es könnte enger sein, natürlich. :-p Abnähen funktionierte nicht, durch die Raffungen ziehen sich die Nähte dann ganz komisch nach innen. Diese Lösung verworfen, wird's halt getragen, wie's ist. Ich fühle mich wohl drin, vor allem an so Tagen ...
Und beim nächsten Mal dann eben doch 36.
Ich mag an diesem Schnitt die extra eingesetzte, breite Ausschnittblende. Das gibt dem Ganzen eine schickere Note als ein Shirtausschnitt mit Bündchen. Hier habe ich sie mit drei kleinen roten Knöpfchen verziert, um etwas Farbe ins Spiel zu bringen. An der hochangesetzten Taille wiederholt sich das Thema durch eine Jerseyschleife, die durch einen größeren Knopf gehalten wird.
Das Material, ein Schnäppchen zu Testzwecken, stammt von einem weiter zurückliegenden Stoffmarkt. Mir gefiel einfach das feine Streifenmuster in Marine und Weiß. Was "es" ist, weiß ich nicht. Es fällt auf alle Fälle weich und fließend, ist aber nicht so leicht wie ein reiner Viskosejersey. Mein Gefühl sagt, dass wohl ein Synthetikanteil drin steckt. Trotzdem trägt sich der Stoff angenehm, wärmt sogar ein bisschen an kühleren Tagen. Genau richtig für den Herbst also. Wie er sich nach mehrmaligem Waschen verhält, wird sich zeigen.
Und jetzt mach ich mich auf zum MMM mit meinem Kleid für alle Fälle. Mal schauen, wonach den anderen Teilnehmerinnen heute so ist ...
Figurbetont passt nicht zu solchen Tagen. Eher was Gemütliches, Schlabberiges. Aber ganz doof aussehen muss man dabei nun auch nicht. (Reicht, wenn man sich so fühlt.) Jogginganzug ist keine Lösung. :-D
Mein Kleid für alle Fälle ist dieses:
Pigeon Grey, Ottobre 5/2009. Das ist mal wieder so ein Stück, das mir live an mir besser gefällt als auf dem Foto. Es sitzt nicht perfekt, aber gut genug. Trotzdem ist der Kampf mit diesem Schnitt noch nicht zu Ende. Ich hatte das Modell schon einmal genäht. Damals waren noch ein paar verspätete Schwangerschaftskilos übrig, und die Messungen ergaben, dass ich Größe 40 nähen sollte. Untenrum eigentlich sogar noch etwas mehr, aber das muss bei diesem Schnitt nicht berücksichtigt werden. Tja, das Ergebnis fiel definitiv zu groß aus. An den Seiten etwas enger genäht, war es aber zumindest tragbar. Nun also der nächste Versuch, ein paar Kilochen weniger auf den Rippen, trotzdem, ich traue mich nicht, zu klein zu nähen. Also Größe 38 zugeschnitten, mit 1 cm Nahtzugabe, an den Ärmeln nach unten hin ohne NZ, da ich die viel zu weit fand. Außerdem die Original-3/4-Ärmel verlängert. Nach intensiver Betrachtung der zugeschnittenen Teile die Seiten und Ärmel mit 2cm NZ genäht. Und es könnte enger sein, natürlich. :-p Abnähen funktionierte nicht, durch die Raffungen ziehen sich die Nähte dann ganz komisch nach innen. Diese Lösung verworfen, wird's halt getragen, wie's ist. Ich fühle mich wohl drin, vor allem an so Tagen ...
Und beim nächsten Mal dann eben doch 36.
Ich mag an diesem Schnitt die extra eingesetzte, breite Ausschnittblende. Das gibt dem Ganzen eine schickere Note als ein Shirtausschnitt mit Bündchen. Hier habe ich sie mit drei kleinen roten Knöpfchen verziert, um etwas Farbe ins Spiel zu bringen. An der hochangesetzten Taille wiederholt sich das Thema durch eine Jerseyschleife, die durch einen größeren Knopf gehalten wird.
Das Material, ein Schnäppchen zu Testzwecken, stammt von einem weiter zurückliegenden Stoffmarkt. Mir gefiel einfach das feine Streifenmuster in Marine und Weiß. Was "es" ist, weiß ich nicht. Es fällt auf alle Fälle weich und fließend, ist aber nicht so leicht wie ein reiner Viskosejersey. Mein Gefühl sagt, dass wohl ein Synthetikanteil drin steckt. Trotzdem trägt sich der Stoff angenehm, wärmt sogar ein bisschen an kühleren Tagen. Genau richtig für den Herbst also. Wie er sich nach mehrmaligem Waschen verhält, wird sich zeigen.
Und jetzt mach ich mich auf zum MMM mit meinem Kleid für alle Fälle. Mal schauen, wonach den anderen Teilnehmerinnen heute so ist ...
Sonntag, 24. Februar 2013
Pigeon Grey
Genau. So schön kann Grau klingen. Nicht trübes Winterhimmelgrau, nicht schweres Schneematschgrau, sondern luftig flatterhaftes, freundliches Taubengrau. So heißt mein neues Kleid - Modell "Pigeon Grey", Ottobre 5/2009. Und ich finde, so sieht es auch aus. Was nicht zuletzt den Punkten zu verdanken ist. :-)
Eigentlich ist es als Strickkleid gedacht. Ich habe es aber in Erwartung des Frühlings und weil Jersey vom Stoffmarkt einfach günstiger ist als Strick ;-), erstmal aus Jersey genäht. Ich bin immer noch dabei, herauszufinden, wie ich mit Ottobre-Schnittmustern für mich umgehen muss. Das ist nämlich irgendwie ein bisschen kompliziert. Kaufsachen trage ich momentan in 40, ab und zu auch 38. Wenn ich meine Maße mit der Ottobre-Tabelle vergleiche, komme ich auf eine gute 40. Im grausamen Licht der Wahrheit betrachtet teilweise sogar eher auf die 42. Da ich gern Schnitte wähle, die etwas gnädig über die Stellen hinweggehen, die nach dem dritten Kind nicht mehr ganz so aussehen, wie zur Hochzeit ;-), zeichne ich mir also allerbester Hoffnung die 40 ab. Zuschneiden, nähen - alles klappt so weit prima, sogar der doppelt genähte, extra eingesetzte Ausschnitt passt in seine Öffnung. :-) Aaaber - das Ganze könnte kleiner sein. Ich habe also von den Seiten wieder einiges weggenommen. Auch den Schultern würde ein Zentimeter weniger nicht schaden, aber die gehen schon auch so. Warum?
Ich mag den Schnitt sehr, auf alle Fälle ein absolutes Wohlfühlteil. Und tragen werde ich mein graues Pünktchenmodell. Aber ich denke, ich probiere das Ganze dann doch noch mal in der 38 aus ...
Eigentlich ist es als Strickkleid gedacht. Ich habe es aber in Erwartung des Frühlings und weil Jersey vom Stoffmarkt einfach günstiger ist als Strick ;-), erstmal aus Jersey genäht. Ich bin immer noch dabei, herauszufinden, wie ich mit Ottobre-Schnittmustern für mich umgehen muss. Das ist nämlich irgendwie ein bisschen kompliziert. Kaufsachen trage ich momentan in 40, ab und zu auch 38. Wenn ich meine Maße mit der Ottobre-Tabelle vergleiche, komme ich auf eine gute 40. Im grausamen Licht der Wahrheit betrachtet teilweise sogar eher auf die 42. Da ich gern Schnitte wähle, die etwas gnädig über die Stellen hinweggehen, die nach dem dritten Kind nicht mehr ganz so aussehen, wie zur Hochzeit ;-), zeichne ich mir also allerbester Hoffnung die 40 ab. Zuschneiden, nähen - alles klappt so weit prima, sogar der doppelt genähte, extra eingesetzte Ausschnitt passt in seine Öffnung. :-) Aaaber - das Ganze könnte kleiner sein. Ich habe also von den Seiten wieder einiges weggenommen. Auch den Schultern würde ein Zentimeter weniger nicht schaden, aber die gehen schon auch so. Warum?
Ich mag den Schnitt sehr, auf alle Fälle ein absolutes Wohlfühlteil. Und tragen werde ich mein graues Pünktchenmodell. Aber ich denke, ich probiere das Ganze dann doch noch mal in der 38 aus ...
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