Mit einer Woche Verspätung nach diversen Geburtstagsfeierlichkeiten, Last-Minute-Nähen, Schulanmeldung, Kinderkrankheiten etc. wird es höchste Zeit für die Faschingsnachlese.
Unsere Kinder waren sich dieses Jahr absolut einig in ihrer schon fast erwachsenen und auf alle Fälle coolen Kostümwahl. Einerseits schön, andererseits auch ein bisschen langweilig. Ich wollte so gern noch mal ein Prinzessinnenkleid nähen. Ich habe gebettelt, gefleht, geschmeichelt ... Nein, hab ich nicht. Nur einen klitzekleinen Überredungsversuch muss ich tatsächlich zugeben. Hatte aber sowieso keinen Zweck. Die Großen wollten Sternenritter sein, also musste es für die Kleine auch ein Sternenritterkostüm sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab, und so blieb mir nichts übrig, als selbst zu Schere, Nähmaschine und Zwirn zu greifen.
Ich wollte es mir ja gern möglichst einfach machen und nur den Teil nähen, der auch alltagstauglich ist. Männliche Sternenritter brauchen blaue Shirts, eine Hose und natürlich den Brustpanzer mit Logo. Ritterinnen tragen blaue Tuniken mit schrägem Saum, braune Leggins und ebenfalls die unvermeidliche Rüstung.
Hosen hat der Herr im Schrank. Leggins für die Damen wurden schnell gekauft, da Braun sonst nicht in unser Beuteschema gehört. Blieben Shirts und Brustpanzer. Erstere sind schnell genäht - das Raglanshirt und -kleid von Klimperklein sind schließlich wandelbar. Letztere ließen sich auch kaufen, jedenfalls fast. Einfache silberne Papprüstungen tun es prima, dachte ich. Nichts ist für die Ewigkeit, und Kinderkostüme schon gar nicht. Nur das Logo musste irgendwie noch drauf. Ein bisschen Ideenwälzen brachte mich schließlich auf blaue selbstklebende Hologrammfolie. Das Angebot des Bastelladens in der Stadt passte zum Glück zur Idee, so dass das realisierbar war. Jedenfalls für die größeren zwei der drei Orgelpfeifen.
Glücklicherweise hatte die Jüngste sich eine Winzigkeit später als die großen Vorbilder für das Kostüm entschieden, sodass erstmal nur zwei Papppanzer bestellt worden waren. "Passt unserm 4jährigen prima." hatte in den Bewertungen gestanden. Kleine Zitterpartie, ob auch ein 10jähriger noch reinpassen würde ... völlig unnötigerweise, wie schnell zu sehen war. Da muss es wohl 4jährige von gaaanz anderem Format geben ... Die Größeren können die Panzer mehr als bequem tragen. Das fünfjährige Minikind würde allerdings glatt durchrutschen. Da musste wohl oder übel doch die Nähmaschine ran. Besagtes Raglanshirt kann ja noch mehr, wenn es drauf ankommt. Ärmel verbreitert und Saum zur Achsel hin gerundet, Shirt gekürzt und abgerundet, Vorderteil und Ärmel gedoppelt und mit Volumenvlies gefüttert, Rückenteil bleibt ungefüttert. Das Ganze ist aus sehr dehnbarem Silberstoff (buttinette) und lässt sich so prima an- und ausziehen und bequem tragen, auch draußen über der Jacke, wenn es sein muss. Und es musste ... :-) Das Logo ist genau wie bei den Pappmodellen einfach aufgeklebt. Das hält wider Erwarten bombenfest und war die einzige Möglichkeit, da weder Aufbügeln noch Applizieren auf dem Foliendruck Optionen sind.
Langer Rede kurzer Sinn - 3 Sternenritter zogen am Faschingsdienstag zufrieden los in Schule und Kindergarten und kamen glücklich zurück, weil sie auch als solche erkannt und für cool befunden worden waren. Wobei Kind 3 etwas mehr zu erklären hatte. Schließlich lesen Kindergartenkinder noch nicht so viel. Aber auch da gibts das eine oder andere Mädel mit großen Brüdern. :-)
Auf Shirt und Tuniken habe ich noch einmal das Sternenritter-Logo appliziert. So steigt der Coolnessfaktor in den Augen der Kinder immens, man kann den Panzer auch mal ablegen, wenn er unbequem wird, und trotzdem sind die Teile alltagstauglich.
Mathildas Tunika ist ein Raglankleid (134), das ich zum Saum hin etwas verschmälert und natürlich abgeschrägt habe. Bei Emilias Tunika (110) habe ich den Shirtschnitt als Grundlage genommen und verlängert, da das Kleid in den kleineren Größen noch nicht figurangepasst geschnitten ist.
Bei Raphael tat es der Shirtschnitt unverändert. Allerdings stelle ich wieder mal fest, dass der junge Mann sehr lange Arme hat. Während es die Hosen in 134 grad noch tun, gibts beim Shirt schon in 140 keine Zuwachsreserve mehr. An das neue Lieblingsteil werde ich wohl früher oder später noch Ärmelbündchen anbauen müssen ...
So weit zu diesem Thema ... Als nächstes sollte dann Frühlingsgarderobe aktuell werden, hoffe ich doch.
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Dienstag, 7. März 2017
Dienstag, 16. Juni 2015
Unser Kuckuckskind
Nein, nicht dass ihr jetzt denkt ... Hier wurde keinem was untergeschoben oder so ... alle ordnungsgemäß ehelich. :-D Schuld ist der Kindergarten.
Für den Kindertag wurde von einigen Kindern in der Klangwerkstatt "Die Vogelhochzeit" eingeübt und dann vor dem gesamten Kindergarten aufgeführt. Unser großes Mädel war dabei und hatte sich den Kuckuck ausgesucht, der wollte es gern sein. Da war natürlich mal wieder ein Kostüm gefragt, und genauso natürlich wieder mal ziemlich schnell. Zum Glück lag der Stoffmarkt auf dem Wochenende vor dem Auftritt.
Nun stellt sich noch die Frage, wie so ein Kuckuck denn auszusehen hat, um als solcher erkennbar zu sein. Wir hatten aus diversen Landzeitschriften fleißig Bilder gesammelt und festgestellt, dass es sehr verschiedene Kuckucks (Kuckucke, Kuckücker ...?) gibt. Darunter waren auch gestreifte. Und deshalb haben wir uns für ein Streifenkostüm entschieden, im Unterschied zu den anderen Vögeln, die ja vielleicht eher keine Streifen haben ... Egal, irgendwie muss man es ja machen. Ich hab auf dem Stoffmarkt also nach einem Jersey in irgendwie Braun/Beige/Grau gestreift gesucht, ziemlich schnell etwas derartiges ziemlich günstiges gefunden und ein bisschen gezaubert. Und da ist es, unser Kuckuckskind:
Ich habe mir ein passendes Langarmshirt geschnappt und im Bruch gefaltet auf den 4fach zusammengefalteten Streifenstoff gelegt, nur für die richtige Armlänge. Beim Kostüm werden die Ärmel gerade angeschnitten. Eine Linie vom Ärmelende bis auf Taillenhöhe gezogen und so ausgeschnitten, die Ärmelsäume recht anliegend, damit später die Flügel nicht rutschen. Oben einen Ausschnitt eingeschnitten, damit haben wir schon mal ein Oberteil, vorn und hinten gleich, aber das stört ja in dem Fall nicht. Die Seitennähte werden geschlossen, dann kommt unten an das Oberteil quasi ein superbreites Bündchen. Wirklich doppelt gearbeitet, denn der Stoff ist recht labberig. Das ist der Rock. Ärmel säumen, Halsbündchen annähen, fertig ist das Kuckuckskleid. Auf den Kopf bekam das Vögelchen noch eine passende Minutenmütze (Klimperklein) mit einfachem Saum. Den Schnabel hat es im Kindergarten selbst gebastelt.
Und schon kann's losgehen: "Der Kuhuckuck, der Kuhuckuck, der bringt der Braut den Hochzeitsschmuck. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalalaaa ...."
Das Kuckuckskind findet sein Federkleid übrigens so gemütlich, dass es das gern auch im Alltag anziehen würde. Ich bin noch nicht sicher, was ich dazu meine ...
Da das ein Kleid ist, schicken wir es zu den Meitlisache.
Für den Kindertag wurde von einigen Kindern in der Klangwerkstatt "Die Vogelhochzeit" eingeübt und dann vor dem gesamten Kindergarten aufgeführt. Unser großes Mädel war dabei und hatte sich den Kuckuck ausgesucht, der wollte es gern sein. Da war natürlich mal wieder ein Kostüm gefragt, und genauso natürlich wieder mal ziemlich schnell. Zum Glück lag der Stoffmarkt auf dem Wochenende vor dem Auftritt.
Nun stellt sich noch die Frage, wie so ein Kuckuck denn auszusehen hat, um als solcher erkennbar zu sein. Wir hatten aus diversen Landzeitschriften fleißig Bilder gesammelt und festgestellt, dass es sehr verschiedene Kuckucks (Kuckucke, Kuckücker ...?) gibt. Darunter waren auch gestreifte. Und deshalb haben wir uns für ein Streifenkostüm entschieden, im Unterschied zu den anderen Vögeln, die ja vielleicht eher keine Streifen haben ... Egal, irgendwie muss man es ja machen. Ich hab auf dem Stoffmarkt also nach einem Jersey in irgendwie Braun/Beige/Grau gestreift gesucht, ziemlich schnell etwas derartiges ziemlich günstiges gefunden und ein bisschen gezaubert. Und da ist es, unser Kuckuckskind:
Ich habe mir ein passendes Langarmshirt geschnappt und im Bruch gefaltet auf den 4fach zusammengefalteten Streifenstoff gelegt, nur für die richtige Armlänge. Beim Kostüm werden die Ärmel gerade angeschnitten. Eine Linie vom Ärmelende bis auf Taillenhöhe gezogen und so ausgeschnitten, die Ärmelsäume recht anliegend, damit später die Flügel nicht rutschen. Oben einen Ausschnitt eingeschnitten, damit haben wir schon mal ein Oberteil, vorn und hinten gleich, aber das stört ja in dem Fall nicht. Die Seitennähte werden geschlossen, dann kommt unten an das Oberteil quasi ein superbreites Bündchen. Wirklich doppelt gearbeitet, denn der Stoff ist recht labberig. Das ist der Rock. Ärmel säumen, Halsbündchen annähen, fertig ist das Kuckuckskleid. Auf den Kopf bekam das Vögelchen noch eine passende Minutenmütze (Klimperklein) mit einfachem Saum. Den Schnabel hat es im Kindergarten selbst gebastelt.
Und schon kann's losgehen: "Der Kuhuckuck, der Kuhuckuck, der bringt der Braut den Hochzeitsschmuck. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalalaaa ...."
Das Kuckuckskind findet sein Federkleid übrigens so gemütlich, dass es das gern auch im Alltag anziehen würde. Ich bin noch nicht sicher, was ich dazu meine ...
Da das ein Kleid ist, schicken wir es zu den Meitlisache.
Dienstag, 4. März 2014
Tomröschen und die schwedischen Gardinen
Wer soll das sein, und wer wird hier eingesperrt? Also, eingesperrt wird schon mal niemand. Aber jetzt mal ganz der Reihe nach ...
Wie jedes Jahr winkt natürlich auch 2014 wieder eine Faschingsfeier im Kindergarten und neuerdings ja auch in der Schule. Zunächst dachte ich, ich hätte nicht viel zu tun, denn Pilot und Prinzessin vom letzten Jahr passen noch. Aber dann wurde ja auch das Kleinste noch ein Kindergartenkind und brauchte ein Kostüm. Als was wollte sich die Minidame verkleiden? Selbstverständlich als "Tessin", wie die große Schwester.
Ich beschloss, dem kleinen Tochterkind ein Röckchen statt eines Kleidchens zu nähen, denn das würde lange passen und im Verkleidungsfundus nützlich sein. Weil ich (zum Glück ;-) ) kein Schnäppchen liegen lassen kann, hatte ich im Stofflager einen leicht durchsichtigen, zart schimmernden rosa Stoff, vor längerer Zeit aus dem dunkelblauen Kaufhaus für 3 €/m mitgenommen. Außerdem fielen mir zum Thema Prinzessin auch gleich die Tüllgardinen ein, die nach der Umgestaltung der Kinderzimmer nicht mehr gebraucht wurden. Die kamen dereinst sehr günstig vom schwedischen Möbelhaus, daher also die schwedischen Gardinen. :-) Und sie bieten wirklich jede Menge Material. Daraus lässt sich schon ein Kleinmädchentraum zaubern. Ist auch gar nicht schwer, man braucht nur etwas Ausdauer für meterweise Raffnähte.
Also nähen, nähen, nähen, raffen, raffen, wieder nähen, außen Rosa, innen Tüll, Bund oben dran, Gummi einziehen, fertig zur Anprobe.
Anprobiert wurde denn auch, und zwar so lange und intensiv, dass ich das Kostüm gleich zum ersten Mal waschen konnte. Auch der große Bruder musste natürlich die Tauglichkeit seines Pilotenoutfits noch mal überprüfen. Und weil sie nun schon mal so fein waren, heirateten Pilot und Prinzessin spontan auf einem englischen Schloss. Dazu brauchten sie dringend sowohl ein Lämmchen, als auch einen Wal, und mussten das Kinderzimmer aufwändig umgestalten (ähem ...). Aber süß sind se eben doch: :-)
Die rosa Bluse fand sich passenderweise in den rausgewachsenen Sommersachen der großen Schwester. Und nicht dass etwa jemand denkt, das edle Fräulein hätte keinen kostbaren Glitzerschmuck, um das Outfit zu toppen! :-)
Nun wäre eine Prinzessin, wie jeder weiß, nicht komplett ohne Kopfschmuck. Bei den ganz kleinen Damen gestaltet sich die Sache mit Haarreifen und Krönchen allerdings etwas schwierig. Also bekam unser Prinzesschen ein Gummihaarband mit Blümchen verziert und wurde kurzerhand zum Dornröschen erklärt:
Und da kommt das "Tomröschen" ins Spiel. Die kleine Dame behauptet nämlich, dass sie das wäre. "Dornröschen" ist wohl, zumindest was die sprachliche Ausführung betrifft, eine schwierige Rolle. :-)
Damit war die kleine Maus faschingsfein ausgestattet. Aber die Arbeit war noch nicht getan. Denn angesichts des vielen Tülls kam das größere Töchterchen auf die Idee, dass es eigentlich gern eine Braut mit Schleier wäre, wo sein Kleid doch sowieso einen Rest von Mamas Brautkleid enthält. Das war nun nicht allzu schwer hinzukriegen. Tüllgardine über den runden Esstisch drapiert, große Schneidematte als Gewicht drauf, einmal die Runde rum geschnitten, fertig ist der Schleier. Der wurde nicht ganz mittig gefaltet, auf eine Haarspange geklebt und mit etwas Tüddeldü aus dem Bastelladen verschönert:
Und heute morgen rückten wir dann mit Kleidersack im Kindergarten an und mussten unsere beiden Hübschen schnell herrichten für die große Party. Da alles ruckzuck gehen musste, also nur ein paar schnelle Schnappschüsse aus dem Kindergartenflur:
"Tomröschen", ohne Glitzerkette, o wei!, die dann selbstverständlich noch angelegt wurde. :-) Man glaubt gar nicht, wie süß das live aussieht, wenn das Mädel so winzig klein in seinem Bauschröckchen durch die Gegend flitzt ...
Und die kleine Brautprinzessin von allen schönen Seiten. :-) Gewachsen ist sie doch ein ganzes Stück seit letztem Jahr. Von "bis zu den Füßen" kann beim Kleid nicht mehr die Rede sein ...
Wie jedes Jahr winkt natürlich auch 2014 wieder eine Faschingsfeier im Kindergarten und neuerdings ja auch in der Schule. Zunächst dachte ich, ich hätte nicht viel zu tun, denn Pilot und Prinzessin vom letzten Jahr passen noch. Aber dann wurde ja auch das Kleinste noch ein Kindergartenkind und brauchte ein Kostüm. Als was wollte sich die Minidame verkleiden? Selbstverständlich als "Tessin", wie die große Schwester.
Ich beschloss, dem kleinen Tochterkind ein Röckchen statt eines Kleidchens zu nähen, denn das würde lange passen und im Verkleidungsfundus nützlich sein. Weil ich (zum Glück ;-) ) kein Schnäppchen liegen lassen kann, hatte ich im Stofflager einen leicht durchsichtigen, zart schimmernden rosa Stoff, vor längerer Zeit aus dem dunkelblauen Kaufhaus für 3 €/m mitgenommen. Außerdem fielen mir zum Thema Prinzessin auch gleich die Tüllgardinen ein, die nach der Umgestaltung der Kinderzimmer nicht mehr gebraucht wurden. Die kamen dereinst sehr günstig vom schwedischen Möbelhaus, daher also die schwedischen Gardinen. :-) Und sie bieten wirklich jede Menge Material. Daraus lässt sich schon ein Kleinmädchentraum zaubern. Ist auch gar nicht schwer, man braucht nur etwas Ausdauer für meterweise Raffnähte.
Also nähen, nähen, nähen, raffen, raffen, wieder nähen, außen Rosa, innen Tüll, Bund oben dran, Gummi einziehen, fertig zur Anprobe.
Anprobiert wurde denn auch, und zwar so lange und intensiv, dass ich das Kostüm gleich zum ersten Mal waschen konnte. Auch der große Bruder musste natürlich die Tauglichkeit seines Pilotenoutfits noch mal überprüfen. Und weil sie nun schon mal so fein waren, heirateten Pilot und Prinzessin spontan auf einem englischen Schloss. Dazu brauchten sie dringend sowohl ein Lämmchen, als auch einen Wal, und mussten das Kinderzimmer aufwändig umgestalten (ähem ...). Aber süß sind se eben doch: :-)
Nun wäre eine Prinzessin, wie jeder weiß, nicht komplett ohne Kopfschmuck. Bei den ganz kleinen Damen gestaltet sich die Sache mit Haarreifen und Krönchen allerdings etwas schwierig. Also bekam unser Prinzesschen ein Gummihaarband mit Blümchen verziert und wurde kurzerhand zum Dornröschen erklärt:
Und da kommt das "Tomröschen" ins Spiel. Die kleine Dame behauptet nämlich, dass sie das wäre. "Dornröschen" ist wohl, zumindest was die sprachliche Ausführung betrifft, eine schwierige Rolle. :-)
Damit war die kleine Maus faschingsfein ausgestattet. Aber die Arbeit war noch nicht getan. Denn angesichts des vielen Tülls kam das größere Töchterchen auf die Idee, dass es eigentlich gern eine Braut mit Schleier wäre, wo sein Kleid doch sowieso einen Rest von Mamas Brautkleid enthält. Das war nun nicht allzu schwer hinzukriegen. Tüllgardine über den runden Esstisch drapiert, große Schneidematte als Gewicht drauf, einmal die Runde rum geschnitten, fertig ist der Schleier. Der wurde nicht ganz mittig gefaltet, auf eine Haarspange geklebt und mit etwas Tüddeldü aus dem Bastelladen verschönert:
Und heute morgen rückten wir dann mit Kleidersack im Kindergarten an und mussten unsere beiden Hübschen schnell herrichten für die große Party. Da alles ruckzuck gehen musste, also nur ein paar schnelle Schnappschüsse aus dem Kindergartenflur:
"Tomröschen", ohne Glitzerkette, o wei!, die dann selbstverständlich noch angelegt wurde. :-) Man glaubt gar nicht, wie süß das live aussieht, wenn das Mädel so winzig klein in seinem Bauschröckchen durch die Gegend flitzt ...
Und die kleine Brautprinzessin von allen schönen Seiten. :-) Gewachsen ist sie doch ein ganzes Stück seit letztem Jahr. Von "bis zu den Füßen" kann beim Kleid nicht mehr die Rede sein ...
Dienstag, 12. Februar 2013
Lady and Gentleman ...
brechen zum Ball auf:
Die Mütze entstand nach dem Eddie-Cap-Tutorial. Drauf gestoßen bin ich bei Mit Nadel und Faden.
Genäht aus einfachem dunkelblauem Baumwollstoff, allerdings mit einem festeren Vlies verstärkt für den nötigen Stand. Das geflügelte Logo wurde von einer alten Hose abgetrennt und recycelt.
Seht euch den stolzen Flugkapitän an! Der weiß, wer er ist. Und an seine Prinzessin lässt er so schnell keinen anderen ran. Die lässt sich den Schutz des großen Bruders aber sichtlich gern gefallen. :-D
Dann hoffen wir auf einen erfolgreichen rauschenden Ballvormittag.
Der Flugkapitän passt auch mal wieder hier her: Made4Boys
Lady Mathilda ist elegant gekleidet und zur Feier des Tages mit dem edelsten Schmuck herausgeputzt.
Doch auch der stolze Pilot kann sich sehen lassen, findet auf alle Fälle die Prinzessin. Aber was sag ich - das ist nicht nur ein einfacher Pilot. Flugkapitän natürlich! An den 4 Streifen am Ärmel ist der Rang deutlich zu erkennen. (Als Manschetten an ein dunkelblaues Hemd angebastelt - Ich mag Kostüme, die danach größtenteils alltagstauglich sind. ;-) )
Genäht aus einfachem dunkelblauem Baumwollstoff, allerdings mit einem festeren Vlies verstärkt für den nötigen Stand. Das geflügelte Logo wurde von einer alten Hose abgetrennt und recycelt.
Seht euch den stolzen Flugkapitän an! Der weiß, wer er ist. Und an seine Prinzessin lässt er so schnell keinen anderen ran. Die lässt sich den Schutz des großen Bruders aber sichtlich gern gefallen. :-D
Dann hoffen wir auf einen erfolgreichen rauschenden Ballvormittag.
Der Flugkapitän passt auch mal wieder hier her: Made4Boys
Donnerstag, 7. Februar 2013
Lady Mathilda ...
... begehrt auf den Ball zu gehen, in einem Kleid, das einer Königin würdig wäre - "bis zu den Füßen". So kam es, dass ihre treusorgende Mutter die gut gefüllten Truhen durchwühlte und einen edlen dunkelroten Pannesamt hervorkramte, den sie dereinst für ein irgendwann kommendes rauschendes Fest günstig auf dem Markte erstanden hatte. Auch fiel ihr ein auf das Feinste mit Perlen und Pailletten besticktes Stück Satin in die Hände, das einstmals bei der Änderung ihres eigenen Brautkleides übrig geblieben war. Zur Nachtstunde noch mühte sich die Mutter und nähte gar fleißig, wiewohl sie das rutschige Samtzeugs gar manches Mal verfluchte.
Schließlich durfte sie den Lohn der Mühen ernten - die junge Lady Mathilda gebärdete sich überglücklich ob des fertigen Ballkleides: "Das ist schöner als Rosa!" :-D Sollte ein Prinz den Ball mit seiner Anwesenheit beehren, wird er wohl, sobald er die wunderschöne kleine Lady in ihrem Kleide erblickt, nur noch Augen für sie haben ...
Genäht sehr frei nach "Lucky Cat" aus der aktuellen Ottobre. Größe 110 (104 hätte auch gereicht, aber vielleicht passt es so noch nächstes Jahr.)
Am Dienstag gibt's dann Fotos von der jungen Lady im Balloutfit. Jetzt muss die treusorgende Mutter erstmal noch den Piloten einkleiden, der die Dame zum Ball begleiten wird. :-)
Schließlich durfte sie den Lohn der Mühen ernten - die junge Lady Mathilda gebärdete sich überglücklich ob des fertigen Ballkleides: "Das ist schöner als Rosa!" :-D Sollte ein Prinz den Ball mit seiner Anwesenheit beehren, wird er wohl, sobald er die wunderschöne kleine Lady in ihrem Kleide erblickt, nur noch Augen für sie haben ...
Genäht sehr frei nach "Lucky Cat" aus der aktuellen Ottobre. Größe 110 (104 hätte auch gereicht, aber vielleicht passt es so noch nächstes Jahr.)
Am Dienstag gibt's dann Fotos von der jungen Lady im Balloutfit. Jetzt muss die treusorgende Mutter erstmal noch den Piloten einkleiden, der die Dame zum Ball begleiten wird. :-)
Donnerstag, 18. Februar 2010
Recht und Ordnung ...



herrschen bei uns zu Hause. Zumindest zum Fasching. :-) Hier zeigt sich Raphael in seinem schnell gebastelten Polizisten-Kostüm. Leider war er immer noch krank und konnte gar nicht im Kindergarten feiern. Na ja, da er es noch nicht kannte, war er nicht all zu traurig und hat eben mit Pistole und Handschellen seine Familie beschützt. Mathilda hat sich zur Feier des Tages ein bisschen geschminkt - mit Hilfe eines Schokopfannkuchens (oder -berliners, wie der Rest der Welt das wohl nennt ;-) ).
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