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Samstag, 5. Dezember 2015

Adventskalender Absolutely Upcycled

Der Adventskalender - eine immerwährende Herausforderung. Vor dem Kopfzerbrechen über die Füllung steht zunächst die Frage nach den Äußerlichkeiten. Was das betrifft, bin ich für Dauerlösungen. So haben die Kinder schon seit mehreren Jahren ihre genähten Modelle (1 und 2), die immer wieder neu gefüllt werden. Genauso lange strebe ich schon etwas ähnlich Dauerhaftes für den Mann und mich an. Aber wie's so ist - erst ist der Dezember noch fern und die Motivation für weihnachtliche Handarbeiten hält sich stark in Grenzen. Und dann ist er - ups - plötzlich doch schon da, und was Schnelles muss her.

Noch bewahre ich den Butterbrottüten-Kalender in der Adventskiste auf, der trotz seiner Fragilität dank pfleglicher Behandlung schon drei Jahre überstanden hat. Er hätte es gut und gerne ein weiteres Jahr getan. Aber irgendwie hatte ich keine Lust drauf. Die zündende Idee für eine Alternative fehlte allerdings auch. Und da der Mann nun nicht wusste, wohin mit seiner ersten Adventskleinigkeit für mich, nahm er die Sache auf seine schlicht pragmatische Art in die Hand. Die sah so aus:


Marmeladenglas, Papierzahl, fertig. So bewichtelten wir uns jeden Tag gegenseitig. Bis heute. Angesichts dieser minimalistischen Ausführung eines Adventskalenders packte mich nämlich doch noch die Inspiration. Heute konnte sie sich nun endlich in einer kleinen Bastelorgie am Küchentisch erfolgreich Bahn brechen und kulminierte in meiner nicht ganz so spartanischen Variante des Marmeladenglas-Kalenders. Ein absolutes Upcyclingprojekt, denn alles, was benötigt wurde, war im Haushalt vorhanden, bisher übrig bis überflüssig und wurde nun einer ganz neuen Bestimmung zugeführt:


Tadaa: Man nehme ein leeres Pflaumenmusglas, einen passenden Schraubdeckel mit Pünktchen, transparente Glasnuggets, den magnetischen Teil von Notizblöcken für die Kühlschranktür, eine verzinkte Metallscheibe, die zur Verpackung von Magneten aus dem Bastelladen gehört hatte, einen Spitzenrest, ein Schnipsel Webband, ein Stückchen rot-weißes Paketband, dazu nahezu mikroskopisch kleine Fitzel von Designpapieren mit Winter- und Weihnachtsmotiven, Powerkleber, Stylefix und einen weißen Gelstift.
 

Die etwas angestaubten Glasnuggets werden gewaschen und poliert. Auf ihre flache Seite wird ein passender Papierkreis geklebt. Kleber nicht zu sparsam verwenden, denn zwischen Bild und Glas darf keine Luft bleiben. Das magnetische Wasauchimmer von den Notizblöcken (Vom Möbelschweden. Und ja, ich hebe sowas auf. Man weiß nie, wann man mal was Magnetisches gebrauchen kann. Sieht man ja hier. :-)), ja, also das magnetische Zeugs ist so weich, dass man es mit der Küchenschere in passende Stückchen zerkleinern kann. Die werden hinter die bebilderten Nuggets geklebt. Mit dem Gelstift kann man nun Zahlen auf die Nuggets schreiben. Für den Adventskalender brauchen wir 0 bis 9 und 1 und 2 jeweils doppelt. Auf dem Schraubdeckel warten die nummerierten Magnete auf den Tag ihres Einsatzes.


Die Metallscheibe bekommt mittels Hammer und Nagel ein Loch verpasst und kann so mit Paketschnur am Glas befestigt werden. Spitzenband und Webband werden mit Stylefix befestigt.

Fertig ist der etwas andere Adventskalender. Auf dem Metallschild kann man nun die Tage bis Weihnachten magnetisch mitzählen und und einem lieben Menschen die Wartezeit mit einer Überraschung im Glas versüßen. Mir gefällts. Nicht genäht und trotzdem gut. :-)

Freitag, 5. Dezember 2014

Adventsgeflüster um Kopf und Kragen

Advent, Advent ... Die Adventskalender wollen gefüllt werden. Was steckt man am besten rein? Nur Süßes? Lauter Kleinkram? Kommt alles vor. Aber am liebsten ist es mir, wenn ich ohnehin bestehenden Bedarf an nützlichen Dingen über den Kalender decken kann. Den Kindern machen die Sachen Freude, und dass man sie sowieso hätte besorgen müssen, Weihnachtscountdown hin oder her, muss ja nicht unbedingt am Familientisch ausdiskutiert werden. ;-)
So landen eben auch mal größere Dinge (oder deren Repräsentation) in den numerierten Täschchen. Gestern waren es das schon gezeigte Kleid fürs große Mädel und ein warmes Winterkuschelset fürs kleine.


Auf dem Kopf wieder eine Minutenmütze von Klimperklein. In der Mitte des applizierten Sternchens funkelt ein Glitzersteinchen. Wenns bei der großen Schwester glitzert, soll die kleine in nichts nachstehen, ist klar, ne? Als Halswärmer habe ich mich für einen Kragen zum Überziehen entschieden, Halssocke wird das wohl offiziell genannt. Bisher hatte ich immer Loops genäht. Die sehen schick aus. Ich finde sie aber, vor allem an sehr kleinen Hälschen, gar nicht mehr so praktisch. Die Winterjacken der Kinder haben doch meistens hochgeschlossene Halsausschnitte, die man über einem Loop dann nicht mehr richtig zu bekommt. Loop obendrüber ist auch nicht das Wahre, der verdeckt dann gleich das halbe Gesicht. Wir probieren jetzt also die Kragenvariante und hoffen, damit glücklich zu werden. Kind ist schon vollauf zufrieden. Das macht sich keine weiteren Gedanken, solange der Glitzerstein da ist. Mädelkram für die Meitlisache, eindeutig. :-)


Und jetzt mal überlegen, was noch so gebraucht wird ... ;-)

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Den schönsten Adventskalender der Welt ...

... habe ich bekommen. Von meinem 7-jährigen Sohn. Gestern stellte er empört fest, wie ungerecht es doch wäre, dass alle einen Adventskalender hätten, nur ich nicht. (Was so nicht stimmt. Mir hat zwar keiner einen Kalender gestaltet, aber die eine oder andere Adventsüberraschung bekomme ich trotzdem. ;-) )
Jedenfalls beschloss mein Junge, dass er mir einen basteln würde. Und dazu hat er sich ganz selbständig ein echt cleveres Konzept ausgedacht: Auf einem Grundblatt, das mit einem Bild verziert ist, entsteht Tag für Tag ein Puzzle aus Haftnotizzetteln.

Das grün gekleidete Männchen ist ein Weihnachtself namens "R7", weil er im Auftrag von Raphael, 7 unterwegs ist. :-) Natürlich reist er mit einem Raumschiff eigener Konstruktion.
Auf dem ersten Zettel steht 3. Advent, weil gestern die 3 im Kalender dran war.

Und heute kam nun perfekt angesetzt das nächste Bildchen auf das Kalenderblatt.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und absolut verliebt in mein Kind  ...

Samstag, 1. Dezember 2012

Und ehe man sich's versieht ...

... ist wieder Weihnachtszeit und Adventskalender sind gefragt.

Für die Kinder hatte ich 2008 und 2010 schon dauerhaft gesorgt und der Inhalt liegt seit längerem in kindersicherer Höhe bereit. Emilia darf hier und da mit reingreifen. Einen eigenen weiß sie wohl erst nächstes  Jahr zu schätzen.
Bleibt noch der Herr des Hauses. Das Kind im Manne hatte ausdrücklich einen Kalender gewünscht. Auch ein gekaufter wäre willkommen. Ich habe mir welche angesehen. Aber irgendwie sträubt sich der pragmatische Teil meines Hirns dagegen, für den Preis von 5 Tafeln leckerer Schokolade etwas zu erwerben, dessen Füllung einer Tafel entspricht und dessen einziges Plus in einer mäßig attraktiven und möglicherweise auch noch mineralölhaltigen Verpackung besteht. Also lieber einfach ein paar Lieblingsnaschereien und kleine Überraschungen besorgen und schnell was basteln.
Butterbrottüten sind nicht teuer, Bastelkram zur weiteren Ausgestaltung ist immer vorhanden. Dann mal los.
Das ist das Ergebnis:

 Die Idee ist nicht neu, aber immer wieder schön. Schlicht und ergreifend. :-)

Material: Butterbrottüten, Geschenkpapier und Band vom Schweden, Filzzahlen (vor Jahren gekauft und dann doch nicht verwendet), rot-weißes Packband, Gardinenzwicker (ungenutzte Reste einer früheren Wohnungseinrichtung), Stanzer, Lochzange, Kleber.

Jetzt hab nur ich noch keinen Kalender. Vielleicht gibts ja noch einen. ;-) Aber ich denke, ich kann auch ohne leben. Bin ja kein kleines Kind mehr. Wie Raphael neulich feststellte: "Mama, sooo alt bist du ja noch nicht. Also, du bist jetzt keine alte Dame. Aber 'n bisschen veraltet bist du schon." :-D Ja ja, ehe man sich's versieht ...

Mittwoch, 1. Dezember 2010

In letzter Minute ...

... ist Mathildas Adventskalender fertig geworden. Das heißt, nicht mal ganz. *schäm* Heute morgen hing er notdürftig ohne Rückseite, aber mit Inhalt für den 1. Dezember für die erwartungsvolle kleine Maus bereit. Zu dumm, wenn man extra noch mal genügend Stoff nachkauft, aber vergisst, den rechtzeitig vorzuwaschen ... Aber nachdem der Stoff eine Nacht auf der Heizung zugebracht hat, kann ich immerhin voller Stolz behaupten, den Kalender pünktlich zum 1. Dezember fertiggestellt zu haben. ;-) Mathilda war der nicht ganz perfekte Zustand sowieso egal. Sie legt vor allem Wert auf das weiche Streichelschaf, nachdem sie schon in Raphaels Eisbär (siehe hier) ganz verliebt war.

Und so sieht das gute Stück nun live und in Farbe aus:


Christa, das Weihnachtsschaf, aus weichem Nicki zum Streicheln und mit echtem Ohr zum Zupfen. :-D

Die Zahlen sind Buttons aus meinem Lieblingsbastelgeschäft, die Sternchenknöpfe bestehen aus Keramik und sind ein Fund aus Emilys Nähstübchen, der mir schon letztes Jahr in die Hände gefallen war. Als Schneeflöckchen habe ich kleine Wattepompons aufgenäht.

Samstag, 2. Januar 2010

Jungssache




Natürlich ist bei uns nicht alles rosa. Auch das Blau kommt zu seinem Recht. Zum Beispiel beim Adventskalender für unseren Raphael, seinem Schlafbeutel für den Kindergarten und verschiedenen Geschenken für andere kleine Jungs.