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Freitag, 15. November 2013

Häkeln für Linkshänder


Manchmal hält das Leben ungeahnte Herausforderungen bereit. Es fing alles ganz erfreulich an: Mein größeres Töchterchen eifert mir nach und möchte häkeln lernen. Ich zeige ihr, wie man Luftmaschen häkelt, sie begreift schnell und häkelt schöne lange Luftmaschenketten. Bei näherer Betrachtung sehen die aber doch irgendwie anders aus. Das Problem: Madamchen ist Linkshänderin und kann absolut nicht mit der Nadel in der rechten Hand. Das heißt, damit keine verdrehten Maschen rauskommen, muss man die Abläufe komplett umdrehen. Problem erkannt, Problem erstmal gebannt. Kind kann feine "richtige" Luftmaschenketten herstellen. Nun wird das langsam langweilig und sie möchte zu Flächen übergehen. Gut, ich bin bereit. Weil die erste Reihe ja immer schwierig ist, häkle ich die mal eben schnell vor und möchte ihr das Ganze dann für die zweite Reihe zum Probieren übergeben. Und da kam der Knick in der Logik - das geht nicht, also so überhaupt nicht! Was ein Rechtshänder mal eben schnell gehäkelt hat, kann ein Linkshänder nicht übernehmen. Denn damit es linksrum klappt, muss man alles komplett umgekehrt machen. Also statt von rechts nach links von links nach rechts häkeln. Verwirrt? Genau. Ich auch. 
Mir bleibt nichts anderes übrig, als auch die Nadel in die linke Hand zu nehmen. Und das ist schweeeer, sag ich euch! Ich komme mir vor wie der allerblutigste Anfänger. Immerhin habe ich es jetzt geschafft, in mühevoller Arbeit 2 Reihen mit je 15 Maschen zu häkeln. Es dauerte eine halbe Stunde oder so ... 

Nun ist meine kleine Schülerin herausgefordert, das nachzumachen. Nicht so einfach, wenn es schon beim großen Vorbild ganz steif und mühevoll aussieht. Ich bin mal auf unsere weiteren Fortschritte gespannt. Falls es vorzeigbare Ergebnisse gibt, werden die natürlich voller Stolz präsentiert werden. Falls ... ;-)

Sollte sich in unserer Nähe eine Linkshänderin finden, die häkeln kann und Zeit für eine kleine Lehrstunde hätte, darf die gern mal auf einen Kaffee vorbeikommen ... :-)


Montag, 23. April 2012

Kopfsache(n)

 ... habe ich in letzer Zeit mehrere hergestellt:

Das Mützchen (Ottobre 1/2012) und die Kopftücher (selbst gebastelt) haben sich auf eine weite Reise begeben. Sie sind für die Kinder von Freunden, die zurzeit in Afrika leben. Hoffentlich passen die Sachen, denn live hab ich den Knirps und die Knirpselinen schon lange nicht oder noch nie gesehen. Die Kopftücher sind hinten schön lang zugeschnitten, damit sie auch den Nacken vor der Sonne schützen. Ich hoffe, die jungen Damen teilen meinen Geschmack, denn ich habe für sie zwei wohlgehütete Lieblingsstoffe angeschnitten. :-)


Die Strickmützen mit Häkeldeko werden demnächst die Köpfe der kleinen Fräuleins von Clauchichi zieren -  im Tausch für den tollen rosa Stoff mit Autos, den sie mir schon vor längerer Zeit überlassen hat. Die frühlingshafte Farbkombi habe ich ganz nach Wunsch umgesetzt, und Größen und Tüddelkram werden hoffentlich passen. Das leichte Baumwollgarn dürfte genau richtig sein, wenn der Frühling nun richtig in Schwung kommt.

Außerdem ist noch etwas für einen kleinen Mann mit Köpfchen fertig geworden. Eine Hülle für seine Bibel hat seine Mama bestellt - mit ganz viel Blau, seiner Lieblingsfarbe. Sieht hier etwas verbeult aus, weil das "Ersatzbuch" fürs Foto nicht ganz die richtige Größe hat. Ich hoffe zumindest, dass das richtige besser passen wird. Buchhüllen machen sich ganz schlecht, wenn das "benähte" Buch nicht zur Hand ist, weiß ich jetzt aus Erfahrung. 

Nur Kleinigkeiten also in letzter Zeit. Aber der Garten verlangt eben im Frühling besonders intensiv nach seinem Recht. Und die Zahnsituation beim Minikind hat sich nur insofern geändert, dass es inzwischen 5 Zähne aufzuweisen hat. Recht ordentlich in kurzer Zeit, finde ich. Fertig ist es aber offenbar noch nicht. Ich dafür schon. ;-) Aber ich müsste mal dringend an ein paar größere Sachen gehen. Die beiden Großen sind dermaßen gewachsen in letzter Zeit, dass die Anzahl der brauchbaren Sachen im Schrank arg geschrumpft ist ...

Sonntag, 24. Juli 2011

Ton in Ton muss es sein!

Kreativität und Lust an Handarbeiten kommen nicht von ungefähr. Auch meine Mutter war schon immer für derlei Dinge zu begeistern. Und weil sie eine viel flottere Strickerin ist als ich, habe ich ihr die Anleitung für das süße Strickkleidchen, das ich in einer BRIGITTE gefunden hatte, mal gezeigt. Nicht lang darauf war Mathilda im Besitz des schicken Teils. Vielen Dank an die Oma Rosi! :-) Und weil die Maus, klein wie sie ist, doch schon eine modebewusste junge Dame ist, beschwerte sie sich danach mehrmals, dass sie zu diesem Kleid keine passende Mütze hätte. :-D Da die Oma noch türkisfarbenes Baumwollgarn übrig hatte, war dem abzuhelfen. Von Mama gabs den passenden Häkelhut. Wann ich den gemacht habe? - Für irgendwas muss Dauerstillen doch gut sein. Häkeln geht dabei ganz einwandfrei. ;-)

So, hier sind die Bilder. Die geben wirklich nur einen schwachen Eindruck. Irgendwie kommt der A-Linien-Schnitt des Kleidchens hier gar nicht zur Geltung. In echt siehts viel schicker aus. Aber da ich nicht weiß, wann ich wieder dazu komme, ordentliche Fotos zu machen, habe ich schnell mal fotografiert, bevor das Outfit unter dem Kindergottesdienst leidet. (Es gibt da auch Essen und Trinken. ;-) ) Daher auch die schmutziggelbe Wand. Die gehört zu der Schule, wo sonntags unser Gottesdienst stattfindet. :-)


Ach ja, das Model war heute auch nicht in bester Fotolaune ... ;-)

Freitag, 4. März 2011

Kleiner geht's nicht ...


... oder doch kaum. Ich habe probegehäkelt für Elli - den wahrscheinlich kleinsten Häkelmuffin der Welt. Ich weiß, auf dem Kaffeegeschirr sieht das gar nicht so aus. Deshalb hier noch mal mit 5 Cent-Stück zum Größenvergleich. :-)

Gehäkelt mit Catania fine, Häkelnadel Gr. 2. (Mit einer 1,75er Nadel kann man es auch noch etwas kleiner hinbekommen.)

Macht sich gut als Schlüsselanhänger oder auch an Taschen, Kinderjacken ...

Wer an der Anleitung interessiert ist: Sie ist bei Ellis Designer-Allerlei als e-book erhältlich.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Erdbeerchen

Damit Mathilda noch eine Mütze zum Wechseln zu ihrer grünen Jacke hat und weil die Idee unbedingt raus wollte ;-), musste ich dieses Erdbeermodell herstellen. Stricken ist eine praktische Sache, habe ich jetzt festgestellt. Das kann man immer mal so nebenbei machen, wenn man zum Beispiel die Kinder beim Essen beaufsichtigt. Man hat sie im Blick, ist für sie (inbesondere für Raphaels ständige "Warum?"-Fragen) da und schafft noch was. Mit dem Nähen klappt das leider nicht. ;-)

Samstag, 8. Mai 2010

Unter dem Pilzhut ...

... oder besser der Pilzmütze! Da der Frühling nicht so richtig in Gang kommen will, hat Mathilda noch schnell ein neues leichtes Strickmützchen aus Baumwolle bekommen. Vielleicht können wir ja mit dem fröhlichen Fliepi-Look die Sonne dauerhaft zum Lächeln bewegen?

Nein, sie ist nicht traurig, dass sie für's Blog modeln muss - sie beobachtet nur fasziniert Nachbars Hund auf der Wiese. :-)

Mathilda macht schon mal vor, wie das mit dem Lachen geht. :-)