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Mittwoch, 26. August 2015

Cool Country Girl im Chino Mini

Vor einiger Zeit sprach mich Do von Prachtkinder an, ob ich Lust hätte, ihr neues E-Book probezunähen. Es handelte sich um ein Kinderröckchen. Da meine beiden Damen nie genug von Kleidern &Co. bekommen können und das fragliche Modell einen netten Eindruck machte, sagte ich sofort zu - umso lieber, da ich die Frau hinter "Prachtkinder" über die Dresdner Nähbloggerinnen schon live kennenlernen durfte.

Schnell landete der Chino Mini auf dem Nähtisch, zunächst Größe 116 fürs große Mädchen. Heraus kam ein Röckchen mit sportlichem Touch, dem dennoch das Mädchenhafte nicht abgeht. Hübsch, praktisch, vielseitig, sparsam im Stoffverbrauch und noch dazu leicht und schnell zu nähen. Das perfekte Teil für aktive kleine Damen.

Je nach Stoffwahl und "Tüddelei" kann man mit so einem schlichten Schnitt ganz unterschiedliche Eindrücke erzielen. Wir haben uns fürs Erste für den coolen Country Look entschieden. Da ist der Beweis - es muss nicht immer gleich ein Dirndl sein:

 Zuerst soll der Chino Mini für sich wirken: Eingifftaschen, ein angedeuteter Reißverschlussschlitz und süße Bundfalten machen das Besondere am Schnitt aus. Der Rest ist, was man selbst draus macht. Und dafür lässt die schlichte Grundidee reichlich Spielraum. Durch das Bauchbündchen sitzt er ganz bequem. Wir haben in das Bündchen zusätzlich ein Gummiband eingezogen, da solche Röcke erfahrungsgemäß an unserem Kind so besser sitzen bleiben, wo sie sollen. Unser Modell ist aus einem leichten, nicht dehnbaren Jeans genäht und - für den ländlichen Touch - mit selbst geschnitzten Margeriten-Stempeln bedruckt und mit karierten Knöpfen verziert.

Und nun präsentiert natürlich unser "Country Girl" sein neuestes cooles Outfit. Seht selbst, könnte man so nicht prima "in style" über den Bauernhof stiefeln? :-)

 Lässig im Sonnenschein.

Modisch mit Half Tuck. So zeigt der Rock sich in voller Pracht. Eigentlich kein Grund, sich geheimnisvoll zu geben.

 In dem Outfit kann man ruhig Gesicht zeigen. 

 Auch von hinten nicht unansehnlich.

 Sportliche Ambitionen werden vom Chino Mini nachweislich nicht gebremst.

Zum sportlich-ländlichen Röckchen sollte es eine ganz bestimmte Bluse sein, die der Kleiderschrank nicht hergab. Also wurde sie schnell noch genäht: Hannah von Farbenmix, damit sie nicht zu wuchtig wird zum schmalen Rock in Größe 98/104 am Kind, das eigentlich 116 trägt. Der Schnitt fällt absolut nicht knapp aus. :-) Dass das passen würde, haben wir natürlich vorher an einer vorhandenen, ähnlich geschnittenen Bluse abgemessen. Die Knopfleiste mit dunkelblauen Hemdenknöpfchen ist einfach nur aufgesetzt.

Unser Chino Mini hat schon fast die ganze Sommersaison miterlebt, wird liebend gern und oft getragen und sieht auch an kühleren Tagen mit Leggins schick aus. Es wird nicht bei dem einen bleiben, denn ich bin sicher, dass sich mit dem Rock auch prima Herbst- und Winteroutfits für kleine Schulmädchen kombinieren lassen.

Wenn unser Chino Mini euch zu eigenen Ideen inspiriert hat - der Schnitt ist hier erhältlich. Weitere kreative Umsetzungen könnt ihr hier bewundern.

Schnitt: CHINO MINI von PRACHTKINDER, Hannah von Farbenmix
Stoffe: Stoffmarkt Holland
Knöpfe: kariert - Buttinette, dunkelblau - Secondhand
Spitze: langgehütete Vorräte :-)

Dienstag, 11. August 2015

Blau am Meer

Noch ein letzter Gruß vom Meer mit drei weiteren Urlaubsteilen, die vor der Fahrt genäht wurden (absolut alkoholfreies Blau! :-D):

Wieder ein "ent-wickelter" Raita-Rock aus Baumwollpopeline mit Futter und dieses mal einseitig verdecktem Reißverschluss. Den Stoff habe ich schräg zum Fadenverlauf zugeschnitten, damit er an den Seiten nicht steif absteht. diese Sommer-Strand-Farben strahlten mir sofort entgegen, als ich im Restekorb bei Stoff Fischer wühlte.

 Zum Rock fehlten mir noch passende Shirts. Also mussten zwei in sommerlichen Blautönen her. Hier ein Summer Basic (Ottobre 2/13). Den Schnitt hatte ich mir schon letztes Jahr passend gekürzt und tailliert. Aus dem etwas festeren, leicht melierten Baumwolljersey fällt es reichlich aus. Na ja, am sonnigen Strand darf es gern etwas luftiger sein. Am Ausschnitt setzt eine Reihe türkis gestreifter Knöpfchen einen kleinen Akzent.

Das türkisfarbene Shirt sollte eigentlich eine Raffinessa werden. War es anfangs auch. Entweder lag es am Stoff oder an der Kombination mit dem Rock - es sah sehr suboptimal aus. Die Raffung kam also wieder weg, es wurde gekürzt und stärker tailliert und so passt es. Mit der Ärmelpartie bin ich hier nicht wirklich zufrieden. Sie schlägt Falten und fühlt sich eng an und sieht auch so aus, obwohl sie das überhaupt nicht ist. Das Shirt sieht zwar OK aus, man steht ja nicht dauerhaft still in Pose, aber noch mal werde ich für mich wohl kein Raglanshirt mit kurzem Arm nähen. Irgendwie passt das nicht an mich. Der einzige an mir wirklich bequeme Raglanschnitt überhaupt ist bisher sowieso nur "Friday Evening" (Ottobre 5/13), der an den Schultern Abnäher hat. Sollte mir wieder nach Raglan sein, bastle ich damit.

So, das war's aus dem Norden, leider. Ab morgen schwitzen wir wieder mit im schönen Dresden und fangen schon mal an, uns auf nächstes Jahr zu freuen ...

Mittwoch, 24. Juni 2015

Tanz durch den Sommer

Wir hoffen ja, dass er wiederkommt, der Sommer. Denn bei Regen tanzt es sich nur halb so schön über die Wiese im schwingenden Rock. Bei Sonnenschein geht das so:


Jetzt fehlen nur noch passende Ballerina-Schuhe. Die werden dieses Jahr aber erst gekauft, wenn wir halbwegs sicher sein können, dass die Füße vor dem anstehenden Schuleintritt nicht noch einen Wachstumsschub hinlegen. Deswegen mussten es hier die Halbschuhe tun, auch wenn die nicht ganz perfekt sind. Aber tanzen können die auch. :-)


Kind ist glücklich über das neue Sommerteil. Da hat sich das beliebte Schnabelina-Röckli doch wieder einmal bewährt. Größe 116, gedoppelt und für den Unterrock natürlich verlängert. Ins Bündchen habe ich einen Gummi eingezogen, damit der Rock gut sitzen bleibt, wo er sein soll. (Bluse ist ein unverwüstliches Kaufteil, das jetzt schon das 3. Jahr getragen wird.)

Oberstoff: lang gestreichelter Lieblingsstoff aus Frau Aprikaners Flohkiste
Unterstoff: Stoffmarkt.

Passt zu den Meitlisache und tanzt jetzt dort mit.

Samstag, 22. November 2014

Diesseits des Rosa-Äquators

... ist das Land bei uns auch noch bewohnt, vom kleinen Fräulein. Als die große Schwester ihren Traumrock bekommen hatte, bemerkte es gleich: "Mama, da in dem Korb liegt doch noch so ein Pünktchenstoff, da könnten wir doch ein Röckchen für mich draus machen." 'Wir' vor allem ... :-D Aber man tut's ja doch gern.
Der dunkelrosa- bis pinkfarbene Stoff hätte nicht für ein Schnabelina-Röckli gereicht. Aber ein "Meoow" (Ottobre 6/2013) war drin. Und der ist schließlich auch schick. Sehr viel "Meoow" ist bei unserem allerdings nicht zu sehen, weil unsere Stoffauswahl mit den im Original vorgeschlagenen Kätzchentaschen nicht so richtig harmoniert hätte. Wir haben also einfache Taschen ohne Raffinessen und dafür eine etwas breitere Saumpaspel, die den gemusterten Stoff besser zur Geltung kommen lässt als die ganz feine im Schnitt vorgesehene.


Die Taschen sind fast ein bisschen schwer. Aber in Bewegung stört es eigentlich wenig, dass an dieser Stelle das sonst bauschige Modell etwas "zusammengedrückt" wird. Und das kleine Fräulein findet sich sowieso total fein im neuen Röckchen. Ein passendes Oberteil ist noch geplant. Erstmal tut es ein von der Schwester geerbtes gekauftes, das eigentlich farblich viel besser passt, als es auf dem Foto den Anschein hat. Das selbe gilt übrigens für die Strumpfhose. Um passende Schuhe machen wir uns jetzt mal keine Gedanken. Unsere Kinder ziehen drinnen sowieso nie welche an. Und draußen müssen's die tun, die halt da sind. So gern das Perfektionistenherz auch zu jedem Outfit, ob bei Mama oder Kind, das "perfect match" hätte. Das müsste ja auch erstmal einer bezahlen. ;-)


Das Fräulein ist hier übrigens für den Gang zum Kindergarten frisch gekämmt. Man sieht das nur nicht. Die leicht lockigen Haare sind zu süß, aber sie wird wohl später mal einen geschickten Friseur brauchen, wenn ihr ihr Look nicht mehr egal ist und jedes Härchen sitzen soll. :-) Jetzt lassen wir's erstmal wachsen. Das Kind ist sehr stolz auf die Entwicklung seit diesen Bildern und möchte keinen Zentimeter hergeben, egal wo. Also bleibt's bei der ganz natürlichen Frisur mit gewissem "out of bed"-Touch. War ja auch schon mal in. :-)

So in Rosatönen ist das Rockoutfit ja ganz offensichtlich was für die Meitlisache.

Dienstag, 18. November 2014

Jenseits von Rosaland ...

... kann man auch Mädchenträume verwirklichen. Wenn das Mädel denn mitmacht. ;-) Unsere größere junge Dame hat die Rosaphase überwunden und "back to the roots" gefunden, nämlich zu ihren eigentlichen Lieblingsfarben Blau und Orange, von denen sie sich vorübergehend verabschiedet hatte, als der Kindergarteneinfluss sich bemerkbar machte. Rosa ist nun zwar noch nicht völlig out und Prinzessinnenkram immer noch schööön, doch die Welt jenseits von Rosaland wird wieder erobert. Und das finde ich wunderbar. Rosa ist eine hübsche Farbe, keine Frage. Uns helläugigen, blassen weiblichen Wesen steht sie auch noch ziemlich gut. Aber die Welt bietet noch so viel mehr Buntes!
Fangen wir an, mit einem Mädchentraum in Blau - Orange. Den orangefarbenen, bunt gemusterten Feincord hat das Fräulein selbst "gekauft". Ist halt meine Tochter. Sie wünscht sich auch schon Stoffgutscheine zum Geburtstag und genießt es, im Laden die Qual der Wahl zu haben. Nachdem der Cord schon ein Weilchen im "Bald-vernähen-Korb" gelegen hatte, habe ich die Auswahl in ihrem Sinne durch die passenden Blautöne ergänzt, damit ein ganzes Outfit draus wird und ich das nähen kann, was mir gerade durch den Kopf schoss.


 Es wurde ein Schnabelina-Röckli mit vielen Extras. Ich habe es gedoppelt, den Unterrock verlängert und eine Rüsche angefügt. Das Überröckchen hat auf einer der beiden vorderen Teilungsnähte eine kleine Raffung mit Schleifchen bekommen. Der Bund besteht aus Bündchenware, allerdings mit zusätzlich eingezogenem Gummi, damit der doppelte Rock, der doch etwas Gewicht mitbringt, sitzenbleibt, wo er hingehört. So ein Mädchentraum muss schließlich auch wilde Tänze elegant überstehen.
Das passende Shirt wurde nach "Pretty Basic" (Ottobre 6/2013) genäht. Der Saum wurde gekürzt, das sieht zum Rock hübscher aus, wenn das Shirt drüber getragen wird. Die Rüschen vom Originalschnitt habe ich weggelassen, der Rock ist schon tüddelig genug.


 Ein Schmuckstück soll trotzdem die Farben des Rocks noch einmal wiederholen. Die Brosche ist abnehmbar, so dass das Shirt vielseitig bleibt.


 Und hier wird das Wichtigste an einem Mädchentraumoutfit demonstriert: Drehen muss es, je doller, desto besser! Dieser Rock kann das unschlagbar gut.

Inzwischen haben wir sogar eine farblich wirklich passende Strumpfhose gefunden, nachdem die eigentlich geplante blaue nach der ersten Wäsche zu den Sachen für die kleine Schwester wandern musste. ... :-p

Das Outfit wird heiß geliebt und so  vorbildlich geschont, dass es heute schon den dritten Tag am Kind verbringen kann. Das spricht für sich in einer Welt voller Klettergerüste, Sandkästen und Schokoladenpudding.
;-)

Der Mädchentraum kann natürlich noch direkt zu den Meitlisache wandern. Da fällt mir auf, dass ich dort öfter Mädelsachen in "Nicht-Rosa" zeige. Ich nähe ganz und gar nicht nur aus der Pinkpalette für die jungen Damen. Und die tragen auch schon immer andere Farben, wenn sie benäht werden. Den Unterschied macht die erklärte Vorliebe, das, was sie sich aussuchen, wenn man ihnen die Wahl überlässt. Irgendwie freut's mich, wenn sie ganz von sich aus anfangen zu entdecken, dass die Welt auch für "ganze Mädchen" bunt ist.
:-)

Donnerstag, 4. September 2014

RUMS mit "Raita"

Vor kurzem durfte ich wieder einmal probenähen - für Sophie von "Näähglück". Es ging um einen Wickelrock. Nun mag ich solche Röcke eigentlich nicht. Irgendwie kann ich mich nicht entspannen, wenn ich ständig befürchten muss, beim kleinsten Windhauch freier bekleidet dazustehen, als mir lieb ist.

Beim Modell "Raita" ist das allerdings etwas ganz anderes. Seine raffinierte Schnittführung sorgt dafür, dass der Rock in mehreren Lagen liegt - keine Chance für den Wind. Und das Ganze sieht dann auch noch außergewöhnlich und sehr schmeichelhaft an der Trägerin aus.

Hier ist mein erstes, aber ganz bestimmt nicht letztes Modell:


Ich habe einen leichten Jeansstoff und fertiges Blümchenschrägband aus einem ganz dünnen, weichen Material für meine "Raita" verwendet. Inspiriert vom Schrägbandmuster musste ich dann noch spontan mit Nähmaschine und Stickgarn zwei passende Blumen auf die "nackige" Vorderseite kritzeln. Wohlgemerkt am fertigen Rock, der dann doch recht ausladende Maße hat. Das dauerte noch mal so lange wie das Nähen. Selber schuld. :-) Aber der Aufwand hat sich gelohnt - ich liebe das Ergebnis.
Hier ist der Rock aus zwei Teilen zusammengesetzt. Man kann ihn aber auch je nach Muster, Stoffart und vorhandener Materialmenge in einem Stück oder in bis zu vier Teilen zuschneiden. Ich habe die kürzere von zwei Varianten gewählt. An Damen mit durchschnittlichem Höhenwachstum sollte der Saum dann knapp über dem Knie enden. Da ich eben etwas unterdurchschnittlich ausgefallen bin, bedeckt mein Rock gerade die Knie. Ich finde ihn genau richtig so, und auch ansonsten sitzt er perfekt.
Das Nähen ist nicht aufwändig und recht einfach, obwohl so einige Meter Schrägband befestigt werden müssen. Der Schnitt ist meiner Meinung nach also durchaus anfängertauglich, sofern man den Willen mitbringt, sich hartnäckig und geduldig mit Schrägband auseinanderzusetzen und sich an Knopflöchern zu versuchen.

Das E-Book "Raita" ist sehr sorgfältig erstellt und beschreibt umfassend, wie frau zu einem schönen und perfekt auf die Trägerin zugeschnittenen Wickelrock kommt. Da nicht jede Dame den Tabellenmaßen entspricht, wird ausführlich erklärt, wie der Schnitt bei verschiedenen Abweichungen zu ändern ist, damit am Ende alles passt. Erfolgserlebnisse sind also so gut wie garantiert, jedenfalls, so weit das E-Book dazu beitragen kann. ;-) Von mir eine klare Empfehlung für den Wickelrock "Raita".

Das E-Book ist online im Näähglück-Lädchen als Sofort-Download erhältlich. Für alle, die am liebsten durch Zuschauen lernen, zeigt Sophie noch in einem Video, wie "Raita" genäht wird.
Also ran - auch der Herbst hat schöne Tage und wozu gibt es schließlich schicke Stiefel. Außerdem gibts sooo viele schöne Stoffe ... Feincord, hach ja ... und und und ... :-)

So, und jetzt noch ab zu RUMS mit "Raita".

Sonntag, 10. August 2014

Mädels dreht euch ...

Im letzten Post waren sie schon als Nebendarsteller zu sehen, aber sie verdienen es, auch einmal die Hauptrolle spielen zu dürfen: die neuen Drehröckchen unserer beiden kleinen Damen. Meine Schnabelinaröcklis gefielen den Mädchen gar zu gut. Am liebsten sollte ich mich die ganze Zeit drehen. Davon wird mir schwindelig, deswegen fand ich es praktischer, meinen Fans ihre eigenen Tanzröckchen zu nähen. Dafür bot sich "Flare Hem" aus der aktuellen Ottobre an, die ich mir dieses Mal tatsächlich nur geliehen habe. ;-) Aus 4 gleichen Schnittteilen ist das Modell ganz schnell fertiggestellt. Ich habe allerdings den Bauchbund nicht, wie eigentlich vorgesehen, umgeschlagen, sondern noch extra angesetzt. Das Röckchen fällt nämlich sonst äußerst knapp in der Länge aus.

Die kleinen Tänzerinnen sind glücklich, wie man ihnen deutlich ansieht:

Mathildas Rock in 116 (oder 110? - vergessen ... ;-) ) entstand aus dem von ihr selbst erstandenen Jersey vom Stoffmarkt.

  Für Emilias Exemplar in 92 fand sich ein rot-weißer Pünktchenjersey aus dem Lieblingsstoffladen im Regal.

Ich finde meine Mädels natürlich zuckersüß, wenn sie ihre Flederröckchen so begeistert drehen lassen. Was den Schnitt betrifft, gefällt mir der Fall beim 6-teiligen Schnabelina-Röckli etwas besser. Wahrscheinlich werde ich auch die Kindervariante davon noch ausprobieren.

Donnerstag, 7. August 2014

RUMS mit maritimem Touch

RUMStag, und mein Blog hat mich wieder. Hier war es ruhig in letzter Zeit, dafür tobte sich das Leben live aus, in allen Facetten, die es zu bieten hat - traurig, froh, arbeitsintensiv ...

Derzeit gönnen wir uns und der Alltagsroutine eine Pause. Wir lassen die Tage langsam dahinplätschern, genießen ländliche Ruhe, frische Seeluft und Wellenrauschen. Der maritime Touch ist also durchaus in mehrfachem Sinne zu verstehen.
Dass ich intensiv an meiner Sommergarderobe gearbeitet habe, wurde in den letzten Posts schon unmissverständlich klar. Hiermit stelle ich zwei weitere neue Teile vor, praktisch noch kurz vor der Abfahrt unter der Nadel hervorgezogen, weil sich diese Kombi nun mal im Kopf festgesetzt hatte und ich sie für den Urlaub unbedingt haben musste.
Die verwendeten Schnittmuster sind absolut nichts Neues - Schnabelina-Röckli und tailliertes Summer Basic. Never change a winning team, vor allem, wenn's eilig ist. ;-) Dafür sind die Fotos mal was anderes. Freiluftkulisse und Action statt Pose vor der Wohnzimmertür. :-)

Einmal im schwungvollen Lauf im herrlichen großen Garten des Urlaubsdomizils. (Warum ich hier nur einen halben Kopf habe, darf man den Fotografen fragen. :-D )

Kleines Detail: die maritime Tüddelei. In der Seitennaht gibt's noch einen Webbandeinnäher mit Anker auf rotem Grund. Kann man erahnen, wenn man auf den Tragebildern genau hinschaut.

Und noch einmal Action pur, dafür passt das Outfit prima: Wenn man auf dem ersten Spaziergang im Urlaubsort gleich ins Stadtfest gerät, das richtig gute und gar nicht schlagerlastige Live-Musik bietet, kann man auch mal mitten auf der Straße mit dem Tochterkind Rock'n Roll tanzen. Yeah!

Materialien: Viskosejersey für's Shirt vom Stoffmarkt, Baumwollstretchjersey für den Rock und Ankerknopf vom Nähstübchen Emily.

Und jetzt ab damit zu RUMS.

Donnerstag, 24. Juli 2014

RUMS mit noch Meer Urlaubsgarderobe

Ans Meer solls dieses Mal gehen, und um dem Rechnung zu tragen, habe ich einen Streifenjersey aus den Vorräten gekramt und mir noch ein maritim angehauchtes Summer Basic genäht:



Aber nicht nur. Auf dem Stoffmarkt entdeckte ich einen nahezu zuckersüßen Stoff, der trotzdem spontan mein sein wollte. Leider gab es nur Abschnitte von 50 cm. Für ein Shirt musste also ein geteilter Schnitt her. Eigentlich dachte ich an "Pine Green" (Ottobre 5/2013), da die Zeitschrift schon mal da ist. Weil ich aber laut Messung die Unterbrustnaht um ganze 7 cm!?! hätte nach unten verlegen müssen, bin ich an der Änderung verzweifelt. Schließlich kann ich ja nicht einfach auch am Rückenteil alles um 7 cm nach unten verschieben. Ich war also ratlos, zumal die fragliche Naht auch noch geschwungen verlaufen soll und dann die Raffungen im Brustteil, die auch passen müssen ... Das war schlicht zu viel. ;-) Ich habe mir also kurzerhand Martha bestellt, mit ziemlich gerade verlaufender Unterbrustnaht. Da waren nur 2 cm Verschiebung nötig, jedenfalls sagte das das Maßband. Letztendlich habe ich aber festgestellt, dass ich einfach hätte drauflosnähen sollen. Die Verlängerung konnte ich nämlich beim Zusammennähen wieder rückgängig machen.


Natürlich habe ich wieder etwas am Schnitt gebastelt. Ich wollte einen V-Ausschnitt ohne Bündchen, also habe ich ihn mit Beleg genäht. Außerdem habe ich das Unterteil stark gekürzt, weil es ein Shirt werden sollte, das auch zu Röcken tragbar ist. Was am Ende herauskam, ist nicht ganz optimal, also ohne sofortigen Lieblingsstück-Appeal, aber trotzdem wird es wohl nicht im Schrank versauern. Ist OK. Und der Schnitt hat Potential. Damit kann ich sicher noch mehr anfangen.

Außerdem wurde die Kleiderauswahl für den Sommer noch durch einen Jeansrock aus eher dünnem Material ergänzt. Manchmal muss es schnell gehen, dann braucht man etwas, wozu man ein beliebiges Shirt aus dem Stapel greifen kann und es passt. :-)


Dem Rockschnitt liegt 120/Burda Style 2/2014 zugrunde, den ich schon einmal erfolgreich umgesetzt hatte. Ich habe mir einfach noch eine Kellerfalte reingebastelt.

Pläne und Ideen habe ich noch mehr. Mal sehen, was wird ...

Jetzt kommt diese Sammlung erstmal zu RUMS.

Montag, 21. Juli 2014

Dresdner Nähbloggerinnen im Internaht

Das ist tatsächlich kein Schreibfehler. Viele DresdnerInnen, die sich in der hiesigen kreativen Nähszene auskennen, dürften davon schon gehört haben. Allen anderen stelle ich hiermit das "Internaht" mit h vor:

Im Mittelpunkt steht ein schlicht-schönes kleines Ladenatelier mit dem ursprünglichen Charme des alten Gebäudes, das vor allem liebevoll genähte Kinderkleidung in einem ganz eigenen geradlinigen und kindgerechten Stil zur Schau stellt. Die meisten Stücke werden aus GOTS-zertifizierten Biostoffen hergestellt. Neben fertigen Kleiderträumchen gibt es auch Meterware zu kaufen, was die Selbermacher unter uns natürlich besonders interessieren dürfte. Neben Nähmaterial könnte auch das Kursangebot im "Internaht" die locken, die am liebsten selber werkeln.

An diesen anziehenden (im wahrsten Sinne des Wortes :-) ) Ort im Stadtteil Dresden Plauen lud Annett Winkelmann, die Frau hinter dem Label, die Dresdner Nähbloggerinnen am letzten Freitag ein. Uns erwartete ein herzlicher Empfang inklusive Sekt und Bionade, Gratis-Päckchen zum Selbervernähen!, einer Vorstellung der Person, Arbeitsweise und des Arbeitsplatzes von "Frau Internaht", interessanten Gesprächen und für einige auch nur zu verführerischen käuflichen Stoffballen und Restetüten. ;-)
Dabei waren dieses Mal Amberlight Label, Näähglück by Sophie KääriäinenResize genadelt, Kuddelmuddel, Stoffverzückt, Schau'n wir mal, Strategchen, Friemeleien, Ranunkelchen und Regina vom Königinnenreich, die zur Feier ihres Geburtstages noch ein paar kulinarische Köstlichkeiten auftischte.

Der Blick hinter die Kulissen war eine interessante und dank der sehr sympatischen Ladeninhaberin rundum angenehme Erfahrung. Heutzutage hört man nur zu oft von Unternehmen, die auf Kosten von Mitarbeitern und Kunden ins Unendliche wachsen, Profite maximieren und soziale, qualitative und ökologische Gesichtspunkte dabei völlig ignorieren. Gut, dass es auch Gegenmodelle gibt, von denen alle am Geschäft Beteiligten profitieren. "Internaht" soll ein überschaubares Unternehmen bleiben, das den Menschen hinter dem Label ein Leben innerhalb des persönlichen "Wohlführkorridors" ermöglicht und den Kunden erstklassige Qualität bietet - nicht mehr und nicht weniger. Wer also guten Gewissens Kleidung kaufen möchte und etwas Besonderes sucht, ist im "Internaht" genau richtig.

Sollte jemand Interesse an den schönen Dingen von "Internaht" haben, jedoch nicht das Glück Dresdner zu sein, besteht auch die Möglichkeit, online zu bestellen. Shops bei Dawanda und Etsy sowie ein eigener Internetshop laden dazu ein.


Ich durfte den wunderschönen Doubleface-Interlock hier im Bild mit nach Hause nehmen und bin im Kopf schon am Tüfteln, was man draus machen könnte, damit die Besonderheit des Stoffs auch richtig zur Geltung kommt. Man könnte natürlich einfach ungesäumte Schals basteln, aber das wär ja dann doch etwas langweilig ... mein Hirn arbeitet noch dran ... Ergebnisse werde ich präsentieren. :-)

Und jetzt noch schnell was aus der eigenen Nähwerkstatt, sonst komm ich nicht mehr hinterher mit den Posts, da ich momentan mehr nähe als blogge. Zum Julitreffen der Nähbloggerinnen erschien ich in einem neuen luftigen Sommeroutfit, von dem die anwesenden "Kolleginnen" meinten, dass es quasi mein angezogener Blogname sei:

(Heute nur ein Notfoto kurz vorm Abmarsch zum Gottesdienst - bevor das Outfit wieder zerknüllt und verschwitzt aussieht. Den gehetzt-entnervten Kopf (dank mehreren heulenden Kindern zur Abmarschzeit :-p) erspare ich den Bloglesern. Ist besser so. Neeeiiin, hier herrscht definitiv nicht immer Friede, Freude Eierkuchen. ;-) )

Dann hats ja zum Anlass gepasst, wenn auch unbeabsichtigt. :-) Der Rock ist mein erstes Schnabelina-Röckli. Und da die Schnitt-Figur-Kompatibilität erst getestet werden musste, kam dafür ein günstiger Stoffmarkt-Coupon unter die Schere. Das Ergebnis erwies sich als Erfolgsmodell, in dem ich mich gerade bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen sehr wohl fühle. Das wippt so fröhlich-luftig um die Beine, dass ich davon unbedingt noch mehr brauche. Eine Premiere für mich war auch der wellige Rollsaum. Zufällig war ich, während der Röckli-Schnitt schon auf dem Tisch lag, über den Blog von Mira auf ein Tutorial gestoßen, wie man dieses hübsche Extra mit einer normalen Nähmaschine hinbekommt. Sah einfach aus, wurde probiert, war einfach, aber laaangwierig am weiten Rocksaum, und ist prima geworden. Spricht fast nichts dagegen, das wieder zu machen. Es sei denn, es käme eine Overlockmaschine dazwischen, die es flotter schafft. ;-)
Das Oberteil ist wieder ein bewährtes selbst zurechttailliertes Summer Basic (Ottobre 2/2013). Den türkisfarbenen Viskosejersey hab ich in der "Für mich-Kiste" zufällig gefunden. Seine Existenz in meinen Vorräten hatte ich schon vergessen. Wie gut, dass er da war, bot sich perfekt für ein passendes Shirt zum Rock an. So ein überraschender Fund hat auch was. :-) Stammt wohl von einem länger zurückliegenden Stoffmarkt.

Montag, 31. März 2014

Nähbloggercafé im März: Let's Rock!

Jetzt schnell noch gebloggt - bevor der März dahinscheidet und wir uns gedanklich schon mit der nächsten Näh-, Werkel-, Quatschrunde auseinandersetzen können. :-)

Diesen Monat wollten wir mal richtig produktiv werden, viele Nähmaschinen rattern lassen, Tipps und Tricks voneinander mitnehmen und echte Ergebnisse sehen. Den Raum dazu stellte uns die Dresdner Baptistengemeinde zur Verfügung. Das erklärte Ziel war, dass jede der teilnehmenden Nähdamen mit einem neuen Rock nach Hause geht.  Zunächst war gemeinsames Nähen nach dem gleichen Schnitt angedacht. Die Idee wurde dann aber doch wieder fallengelassen, weil wir nun mal nicht alle gleich gebaut sind und demzufolge auch nicht in den gleichen Sachen gut aussehen und uns wohlfühlen. Also brachte jede ihren Schnitt mit, ein paar anderweitig werkelnde Näherinnen gesellten sich auch noch dazu und es wurde wieder ein schöner und für mich außergewöhnlich produktiver Abend.


Zwar musste ich die Nähmaschine mangels Mitfahrgelegenheit dann doch zu Hause lassen, aber das war wahrscheinlich auch besser so. Denn wie ich mich kenne, nähe ich bei mangelnder Konzentration- man kann es nicht anders sagen - einen Haufen Mist zusammen. Und volle Aufmerksamkeit für die Näherei kann man einfach nicht erwarten, wenn so viele kreative Weiber sich sammeln und jede was Interessantes zu erzählen hat, diese und jene Nähfrage durch den Raum schwirrt, man Problemlösungen diskutiert, zwischendurch noch die mitgebrachten kulinarischen Beiträge entsprechend gewürdigt werden müssen ... :-) Da sind selbst bei den multitaskingfähigsten Frauen bald alle Kanäle besetzt. Und ich zähle mich nicht zu diesen. ;-)
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe immerhin meinen Rock erfolgreich zugeschnitten. Und das ist schon mal ein großer Schritt, für mich immer die höchste Hürde. Wenn ich einmal die fertigen Teile in der Hand habe, kann ich gar nicht mehr anders als sie zusammenzunähen (was ich in den vergangenen Tagen Stück für Stück erledigt habe). Dank Malou wurde auch ein Knoten im Hirn gelöst, der sich beim Zuschneiden bildete und mir allein daheim bestimmt länger zu schaffen gemacht hätte. So entschlüsselten wir gemeinsam erst die Anleitung und fanden dann eine Lösung, die zwar nicht ganz anleitungsgerecht, aber passend zum verarbeiteten Stoff sein würde.
Malou hat mich auch dazu inspiriert, meinem einfachen Rock (Burda Style 2/2014, Modell 120) noch ein paar heimliche Pünktchen zu verpassen. Niemand wird sie sehen, aber ich weiß, dass sie da sind. ;-) Der Baumwollstoff im Bund erfüllt allerdings auch einen praktischen Zweck, hoffe ich. Anders als Futterstoff, den ich zuerst verwenden wollte, flutscht er nicht so. Ich denke also, dass der Rock beim Laufen bleibt, wo er ist, und ich ihn nicht immerfort zurechtdrehen muss, wie das bei anderen durchaus vorkommt.


Apropos "einfacher Rock" - so einfach, wie er aussieht, war er für mich dann doch nicht. Immerhin ist das mein erstes gefüttertes Kleidungsstück und die Oberkante des Reißverschlusses hat einige Versuche gebraucht. Ob ich es jetzt richtig gemacht habe, weiß ich nicht. Aber das Ergebnis ist zumindest akzeptabel. Der Reißverschluss selber sollte eigentlich ein nahtverdeckter sein. Ich habe ihn auch nach dieser Methode eingenäht. Allerdings habe ich keinen echten Nahtreißverschluss bekommen und warten wollte ich nicht. Also musste ein einfacher herhalten und ich habe noch eine Steppnaht neben den Reißverschluss gesetzt, damit er sich möglichst bedeckt hält, was sonst nicht gegeben wäre. Eine Kreuzung aus nahtverdeckt und verdeckt also sozusagen. Sieht aber OK aus. Schwarzer Cord verzeiht vieles. ;-)

Heute abend wurde das gute Stück fertig. Also bitteschön, ein Foto mit Rock. Nicht das dollste, aber es musste ja gemacht werden, bevor April ist. Und dabei musste ich quer durchs Zimmer schauen statt in die Kamera, auf meinen Sohn nämlich, der dazu motiviert werden musste, in den Schlafanzug zu schlüpfen. Wenn es schon nicht perfekt ist, hat das Foto wenigstens was zu erzählen. :-)


Der Rock ist gut tragbar, finde ich. Und erstaunlicherweise passte er in Gr. 38 ganz ohne Änderungen, von der Länge mal abgesehen. Er war als Minirock gedacht und daraus wurde mit wenigen Zentimetern Verlängerung an mir ein knapp knielanges Exemplar. :-)

Der geblümte Breitcord war ein Geschenk aus den Vorräten einer Freundin. Viskosefutterstoff vom Nähstübchen Emily. Das Restchen Pünktchenstoff aus der Schnippselkiste stammt wohl ebenfalls von dort.

Welche Näherinnen dieses Mal beim Nähbloggercafé dabei waren und was die Damen so erlebt und produziert haben, kann in den Beiträgen der anderen Bloggerinnen über Dresden näht gut nachvollzogen werden.

Samstag, 14. September 2013

Sommerliche Nachlese

Irgendwann im Juli hatte ich von meinem Sommerrock berichtet, den ich so gern fertig nähen wollte. Nur fehlte leider das Band zum Saumabschluss, das ich mir so fest eingebildet hatte. Wenige Tage später war es da. Ich nähte es auch an. Und dann ... dann tat ich das:

 Alles wieder ab! Die Kombination aus den Blümchen und Pünktchen gefiel mir immer noch sehr, aber das Schrägband machte die Saumkante so steif, dass der Rock in alle Richtungen abstand wie ein lustiges Kinderröckchen. Das war's dann also doch nicht, aus dem Alter bin ich raus. ;-)
Ich fand jedoch immer noch, dass der Rock einen hübschen Abschluss bräuchte, um nicht zu altbacken zu wirken. Ich habe mich, um den steifen Saum zu vermeiden, für eine hauchdünne schwarze Kunstfaserspitze entschieden. So gefällt mir's jetzt:

Da ich plötzlich in etwas unattraktiver Umgebung vom Fotografen überfallen wurde, gibts hier nur ein kopfloses Foto. :-)
Der Schnitt stammt aus "Meine Nähmode" (Simplicity) 1/2012, Modell 39. Ich fand den schwingenden Saum hübsch, musste am Schnitt aber einiges zurechtbasteln. Das ist allerdings auch kein Wunder. Er besteht aus nur 2 Schnittteilen - Mittelteil und Seitenteil, für vorn und hinten gleich. Nun bin ich dummerweise (und die meisten Frauen wohl genauso, nehme ich an ;-) ) alles andere als vorn und hinten gleich. Das konnte ohne Anpassung nicht klappen. Keine Ahnung, ob das mal jemand ausprobiert hat. Ein Foto von dem Modell wird in der Zeitschrift jedenfalls nicht gezeigt. Trotzdem war's hinzukriegen und ein recht hübscher Rock ist dabei rausgekommen. Nebenbei mein erster mit einseitig verdecktem Reißverschluss. Dann wäre als nächste Herausforderung eigentlich mal ein nahtverdeckter fällig ... :-)