Mittwoch! Also muss ein Post mit Selbstgenähtem für mich her. Die schon erwähnte V-Tunika zu zeigen steht ja sowieso noch aus. Und ich hab doch tatsächlich schon gestern dran gedacht, dass auf Dienstag Mittwoch folgt und mich am Abend vorsorglich ablichten lassen. Fotografin war Kind 2. Sie macht das gar nicht schlecht und hat auch Lust dazu. Ich glaube, ich muss ihr mal ein bisschen "Unterricht" in Sachen Kamerabenutzung geben, dann könnte das richtig gut werden. Einstweilen arbeitet Freund GIMP am Ende noch etwas mit, um die Fotos weitestmöglich zu perfektionieren. :-)
Und hier ist nun das gute Stück, ganz authentisch nach einem langen Tag zu Hause, auf dem Rad und im Garten. Unspektakulär schlicht und bequem macht es alles mit und passt mit den Dreiviertelärmeln für warme und auch kühlere Tage.
Grundlage war der V-Shirt-Schnitt aus dem schon vorgestellten Buch "Nähen macht glücklich" mit ähnlichem Größenpatchwork wie beim Frauenoberteil. Das Rockteil habe ich mit meiner geliebten "Marly" als Vergleichsmuster dranimprovisiert. Passt genau, auch wenn es auf dem Foto ein bisschen komisch auf der Hüfte hängt. Man kennt das ja, irgendwas ist immer nicht richtig zurechtgezupft, was man natürlich erst bemerkt, wenn man die Fotos in Ruhe auf dem Computer betrachtet und es draußen inzwischen dunkel ist. Egal, Authentizität zählt. ;-)
Der Jersey mit den stilisierten Blüten stammt von Buttinette. Er ist fein glatt und eher dünn. An der Qualität gibts nichts zu meckern. Die Tunika wurde jetzt schon mehrfach gewaschen und Form und Farbe bleiben, wie sie sein sollen. Um bei dem glatten Schnitt einen gewissen "Nachthemdlook" zu vermeiden, habe ich eine einfache kleine Applikation auf den Rock genäht. Mehr brauchts nicht für ein praktisch schönes Alltagsstück. Davon will ich mehr - in Variationen natürlich, sonst wirds ja langweilig. :-)
Das Ganze geht jetzt schnell zum MMM und ich freue mich schon auf die anderen Damen in selbstgemachten Lieblingsstücken.
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Mittwoch, 24. Mai 2017
Montag, 20. April 2015
Beflügelnde Frühlingsgarderobe
Schon eine Weile im Kleiderschrank des großen Mädchens, aber noch nicht gezeigt (deswegen auch zu Thermoleggins getragen und auf Blitzfoto gebannt statt frühlingsleicht draußen bei Sonnenschein):
Die Klamottenschublade der wachsenden jungen Dame muss neu gefüllt werden, zum Beispiel mit einer fröhlichen Tunika für ungewisse Frühlingstemperaturen - langärmelig, aber luftig. Ein buntes Vögelchen begrüßt zusammen mit dem Kind die wärmere Jahreszeit. So flattert man perfekt in den Frühling.
Genäht nach "Kimono Sleeve" (Ottobre 6/14) in Größe 116, von mir etwas verlängert, also fast schon ein Kleid. Der Schnitt kommt bei meinen beiden Mädchen sehr gut an. Auch das kleine wünscht sich so eine "Fledertunika". Man kann sich damit nämlich dank der ungewöhnlichen Schnittführung wunderbar drehen. Die Ärmel sind angeschnitten, dafür gibt es jeweils in der Mitte von Vorder- und Rückenteil eine Teilungsnaht, an der das Teil nach unten hin zusätzliche Weite bekommt. Sehr hübsch und wirklich ruckzuck genäht. Man braucht übrigens weit weniger Stoff als in der Anleitung angegeben, wenn man einen verarbeitet, der keine bestimmte Musterrichtung aufweist und so zulässt, dass man die Schnittteile gegeneinander platziert. Also nicht abschrecken lassen, jedes Mädel wird es einem danken, wenn man für diese Tunika mal in den Vorräten wühlt. :-)
Die Klamottenschublade der wachsenden jungen Dame muss neu gefüllt werden, zum Beispiel mit einer fröhlichen Tunika für ungewisse Frühlingstemperaturen - langärmelig, aber luftig. Ein buntes Vögelchen begrüßt zusammen mit dem Kind die wärmere Jahreszeit. So flattert man perfekt in den Frühling.
Genäht nach "Kimono Sleeve" (Ottobre 6/14) in Größe 116, von mir etwas verlängert, also fast schon ein Kleid. Der Schnitt kommt bei meinen beiden Mädchen sehr gut an. Auch das kleine wünscht sich so eine "Fledertunika". Man kann sich damit nämlich dank der ungewöhnlichen Schnittführung wunderbar drehen. Die Ärmel sind angeschnitten, dafür gibt es jeweils in der Mitte von Vorder- und Rückenteil eine Teilungsnaht, an der das Teil nach unten hin zusätzliche Weite bekommt. Sehr hübsch und wirklich ruckzuck genäht. Man braucht übrigens weit weniger Stoff als in der Anleitung angegeben, wenn man einen verarbeitet, der keine bestimmte Musterrichtung aufweist und so zulässt, dass man die Schnittteile gegeneinander platziert. Also nicht abschrecken lassen, jedes Mädel wird es einem danken, wenn man für diese Tunika mal in den Vorräten wühlt. :-)
Dienstag, 13. Mai 2014
Flycatcher maritim
Ich hab die "Ottobre" ja ganz standhaft immer noch nicht abonniert. Die Theorie dahinter ist, dass ich mir die Modelle online anschaue und dann entscheide, ob sich der Kauf wirklich lohnen würde. Eventuell könnte ich ihn mir ja auch manchmal sparen. Wie gesagt, so weit die Theorie. Fakt ist, dass ich schon seit längerem keine Kinder-Ottobre liegen lassen konnte. Es sind doch immer wieder so süße Sachen drin! - Von denen ich natürlich nur einen geringen Bruchteil bisher genäht habe ... ;-)
Als ich mir die neueste Ausgabe hier anschaute, war mir ganz schnell klar, dass ich auch an dieser wieder nicht vorbeikommen würde. Ein Modell sprang mir sofort ins Auge - DAS wollte ich unbedingt nähen, und ich wusste auch augenblicklich, welche Stoffe dafür aus dem Nähstübchen zu mir wandern müssen. Erstaunlicherweise habe ich den Plan tatsächlich schon umgesetzt. ;-)
Da ist es:
Modell "Flycatcher" in Größe 110. Ließ sich wunderbar einfach nähen und hat doch was Besonderes, finde ich. Statt der Bandeinfassung am Halsausschnitt habe ich wieder ein Jerseybündchen angenäht. Ich habe mich so langsam damit abgefunden, dass sich die Einfassung mit meiner Maschine nicht optimieren lässt, und mache das, was gut klappt, statt Frusterlebnisse an sonst gut gelungenen Klamöttchen zu sammeln. ;-)
Der so niedlich bedruckte Jersey steht für sich und braucht keine Tüddelei. Nur ein winziger Herzchenknopf am Halsbündchen nimmt das herzige Schiffchenmuster wieder auf.
Diese kleine Fliege ist glücklich mit ihrem neuen Teil und muss auch erstmal eingefangen werden:
Dann gelingen doch noch ein paar schärfere Bilder vom "Flycatcher" am kleinen Fräulein. Leider wieder nicht im Grünen, sondern nur ganz langweilig vor der Wohnzimmertür, wo man noch ein bisschen Licht einfangen kann an einem grauen Tag. Die Fotos fielen trotzdem ziemlich trübsinnig aus. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit einem Bearbeitungsprogramm noch erreichen kann. ;-)
Ein fröhlich-bequemes Teil und bestimmt nicht das letzte. Größentechnisch fällt es aus, wie von Ottobremodellen gewohnt. Wenn man die aktuelle Größe näht, bleibt bei eher zierlichen Kindern genau der Spielraum, der nötig ist, damit es noch ein Weilchen passt.
Auch mal den Mädelkram verlinkt: Meitlisache
Als ich mir die neueste Ausgabe hier anschaute, war mir ganz schnell klar, dass ich auch an dieser wieder nicht vorbeikommen würde. Ein Modell sprang mir sofort ins Auge - DAS wollte ich unbedingt nähen, und ich wusste auch augenblicklich, welche Stoffe dafür aus dem Nähstübchen zu mir wandern müssen. Erstaunlicherweise habe ich den Plan tatsächlich schon umgesetzt. ;-)
Da ist es:
Modell "Flycatcher" in Größe 110. Ließ sich wunderbar einfach nähen und hat doch was Besonderes, finde ich. Statt der Bandeinfassung am Halsausschnitt habe ich wieder ein Jerseybündchen angenäht. Ich habe mich so langsam damit abgefunden, dass sich die Einfassung mit meiner Maschine nicht optimieren lässt, und mache das, was gut klappt, statt Frusterlebnisse an sonst gut gelungenen Klamöttchen zu sammeln. ;-)
Der so niedlich bedruckte Jersey steht für sich und braucht keine Tüddelei. Nur ein winziger Herzchenknopf am Halsbündchen nimmt das herzige Schiffchenmuster wieder auf.
Diese kleine Fliege ist glücklich mit ihrem neuen Teil und muss auch erstmal eingefangen werden:
Dann gelingen doch noch ein paar schärfere Bilder vom "Flycatcher" am kleinen Fräulein. Leider wieder nicht im Grünen, sondern nur ganz langweilig vor der Wohnzimmertür, wo man noch ein bisschen Licht einfangen kann an einem grauen Tag. Die Fotos fielen trotzdem ziemlich trübsinnig aus. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit einem Bearbeitungsprogramm noch erreichen kann. ;-)
Ein fröhlich-bequemes Teil und bestimmt nicht das letzte. Größentechnisch fällt es aus, wie von Ottobremodellen gewohnt. Wenn man die aktuelle Größe näht, bleibt bei eher zierlichen Kindern genau der Spielraum, der nötig ist, damit es noch ein Weilchen passt.
Auch mal den Mädelkram verlinkt: Meitlisache
Dienstag, 12. November 2013
Arctic Sun versus Herbstnieselwetter
Ich war mal fixer, als ich mir selbst zugetraut hätte, und habe gleich Version 2.0 der süßen Tunika nachgeschoben. Hat was Gutes, wenn man sich sowas spontan überlegt - man kann nichts planen, für das man doch wieder etwas kaufen muss, damit es dem im Hirn langsam aufgebauten Bild entsprechend perfekt wird. :-) Stattdessen baut man das vorhandene Stoffgebirge ab. Dieses Mal habe ich mir Pünktchenjersey vom Stoffmarkt, roten Polojersey aus dem Nähstübchen und grünes Bündchen geschnappt. Dazu noch einen Blümchenjerseyrest, der sich farblich passend geradezu aufdrängte. Zugeschnitten waren die Teile schnell - definitiv ein Vorteil, wenn man das gleiche Modell mehrmals näht. Ein paar extra Gedanken wurden der Applikation gewidmet. Es sollte ein fröhliches Stück für den Herbst werden, also nicht unbedingt aus dem Blümchenjersey noch ein Blümchen. Füchse, Eulen, Äpfel und dergleichen wollte ich auch nicht. Schließlich wurde es ein im Herbst unvermeidliches Accessoire, das in leuchtenden Farben auch bei trübem Wetter die Laune heben kann:
Schirmchen und Regentropfen habe ich mit Stickgarn freihand appliziert bzw. aufgesteppt.
Und da sieht man es - das Ganze macht gute Laune und außerdem jede Bewegung mit:
Auch unterwegs macht man in diesem Modell jederzeit eine gute Figur:
Schirmchen und Regentropfen habe ich mit Stickgarn freihand appliziert bzw. aufgesteppt.
Und da sieht man es - das Ganze macht gute Laune und außerdem jede Bewegung mit:
Auch unterwegs macht man in diesem Modell jederzeit eine gute Figur:
(Ich glaube, genau so sähe Ida aus Lönneberga heute aus. :-))
Hier bin ich dem Bündchenproblem von der ersten Version elegant ausgewichen, indem ich statt Bandeinfassung richtige Bündchen angenäht habe. Das vereinfacht natürlich die Arbeit, hat aber auch andere Vorteile, die mir entgegenkommen: Der Ausschnitt, den ich beim Original etwas weit finde, wird enger und lässt kein Unterhemd vorblitzen. Und die etwas reichlichen Ärmel zum Reinwachsen rutschen nicht über die Hände. Win-Win-Situation, würde ich sagen. ;-)
Montag, 11. November 2013
Arctic Sun
Nein, hier herrschen weder arktische Temperaturen, noch scheint die Sonne."Arctic Sun" heißt das Ottobremodell, das am gestrigen trüben Nachmittag entstanden ist. Da die Kinder ungeachtet der Ruhe in der Natur fröhlich weitersprießen, zeigt sich gerade jetzt, wo man sich doch gern wieder wärmer bedeckt, die Kürze der Ärmel deutlich an allem, was letztes Jahr noch problemlos als Langarmshirt durchging. Also muss für Nachschub in der nächsten Größe gesorgt werden.
"Arctic Sun" (Ottobre 6/2013) lachte mich spontan an. Also in den Vorräten gekramt, einen Meter Streifen vom Sterntalerverkauf vor 2 Jahren hervorgezogen und losgenäht. Und da ist das Ergebnis - eine Tunika, die am Saum gerade zugeschnitten wird und deswegen dann angezogen zu den Seiten hin schräg fällt:
Größe 110, pinkfarbenes Bündchen aus ererbten Beständen. Ich finde das Modell recht niedlich. Nur meine Streifeneinfassung gefällt mir nicht so ganz. Mit Jersey klappt das irgendwie besser. Bündchen sind in dem Fall nicht mein Freund. Alles sieht gut aus, solange nur die Geradstichnaht gesetzt wurde. Kommt dann aber die doppelte Befestigungsnaht drüber, dehnt sich das Ganze viel zu sehr aus. Und das, obwohl ich das sehr weiche Bündchen schon kürzer zugeschnitten hatte, als die gängige Formel besagt. Das ist mir auch schon bei anderen Versuchen mit wirklich hochwertigem, eher festem Bündchen passiert - wieso? Tipps willkommen.
Ungeachtet der mangelnden Perfektion mag Mathilda ihr neues Teil und hat es sofort eingeweiht:
Wie man sieht, noch etwas reichlich. Ottobre fällt ja öfter nicht gerade knapp aus. Das macht aber nichts, da wächst sie wahrscheinlich schneller rein, als einem lieb sein kann. ;-) Die Schnittform, die so schön weit fällt und schon fast als Kleidchen durchgeht, kommt bei meinem Mädchen richtig gut an.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, das noch mal zu nähen.
"Arctic Sun" (Ottobre 6/2013) lachte mich spontan an. Also in den Vorräten gekramt, einen Meter Streifen vom Sterntalerverkauf vor 2 Jahren hervorgezogen und losgenäht. Und da ist das Ergebnis - eine Tunika, die am Saum gerade zugeschnitten wird und deswegen dann angezogen zu den Seiten hin schräg fällt:
Größe 110, pinkfarbenes Bündchen aus ererbten Beständen. Ich finde das Modell recht niedlich. Nur meine Streifeneinfassung gefällt mir nicht so ganz. Mit Jersey klappt das irgendwie besser. Bündchen sind in dem Fall nicht mein Freund. Alles sieht gut aus, solange nur die Geradstichnaht gesetzt wurde. Kommt dann aber die doppelte Befestigungsnaht drüber, dehnt sich das Ganze viel zu sehr aus. Und das, obwohl ich das sehr weiche Bündchen schon kürzer zugeschnitten hatte, als die gängige Formel besagt. Das ist mir auch schon bei anderen Versuchen mit wirklich hochwertigem, eher festem Bündchen passiert - wieso? Tipps willkommen.
Ungeachtet der mangelnden Perfektion mag Mathilda ihr neues Teil und hat es sofort eingeweiht:
Wie man sieht, noch etwas reichlich. Ottobre fällt ja öfter nicht gerade knapp aus. Das macht aber nichts, da wächst sie wahrscheinlich schneller rein, als einem lieb sein kann. ;-) Die Schnittform, die so schön weit fällt und schon fast als Kleidchen durchgeht, kommt bei meinem Mädchen richtig gut an.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, das noch mal zu nähen.
Sonntag, 22. September 2013
Herbststimmung ...
... macht sich mit den kühleren Temperaturen und den langsam aber sicher farbenfroher werdenden Blättern breit. Das heißt, es wird auch Zeit für Herbststimmung im Kleiderschrank. Meiner verlangt nach ein paar neuen Lieblingsstücken. Und die aktuelle Ottobre Woman bietet einige Modelle, die mich spontan angesprochen haben: "Näh mich!". Also habe ich angefangen. Wie könnte es anders sein, zunächst mit "Autumn Mood" in Tunikaform. Das ziemlich farbenfrohe Ergebnis sollte auch grauen Herbsttagen etwas entgegensetzen können:
Kein Meilenstein der Fotografie, aber dafür mal mit Kopf. :-D Und das Nähwerk wurde immerhin festgehalten, bevor es schon wieder in die Waschmaschine wandern muss. Es ist nämlich sehr weich und bequem, so dass ich es natürlich gleich anziehen musste. Das wiederum heißt, dass es ständig der Gefahr ungewaschener Kinderfinger und -schnuten ausgesetzt ist. Manchmal schafft man es einfach nicht, rechtzeitig auszuweichen. ;-)
Ich habe mir den Schnitt noch ein klein wenig verlängert, so dass ich das Teil auch als Kleid tragen kann, wenn mir danach ist. Außerdem habe ich im Rücken eine Veränderung vorgenommen, die man hier nicht sehen kann. Weil bei mir zwischen Po und Rücken im Taillenbereich eine etwas höhere Diskrepanz herrscht, als für den Durchschnitt vorgesehen, gibt es über dem Po gern eine locker hängende Beule, wenn ich nicht möchte, dass das Kleidungsstück überall knalleng sitzt. Die ideale Lösung in dem Fall sind natürlich Abnäher. Aber die wollte ich hier nicht. Ich habe einfach innen an der fraglichen Stelle ein Stückchen Gummiband gedehnt angenäht. Das ergibt eine kleine Raffung, mildert das Problem und sieht gar nicht so dumm aus, finde ich.
Das nächste Teil für die Herbstgarderobe liegt schon fast fertig da. Aber da müssen wirklich Abnäher rein. Und zu denen kann ich mich wohl erst morgen aufraffen ...
Kein Meilenstein der Fotografie, aber dafür mal mit Kopf. :-D Und das Nähwerk wurde immerhin festgehalten, bevor es schon wieder in die Waschmaschine wandern muss. Es ist nämlich sehr weich und bequem, so dass ich es natürlich gleich anziehen musste. Das wiederum heißt, dass es ständig der Gefahr ungewaschener Kinderfinger und -schnuten ausgesetzt ist. Manchmal schafft man es einfach nicht, rechtzeitig auszuweichen. ;-)
Ich habe mir den Schnitt noch ein klein wenig verlängert, so dass ich das Teil auch als Kleid tragen kann, wenn mir danach ist. Außerdem habe ich im Rücken eine Veränderung vorgenommen, die man hier nicht sehen kann. Weil bei mir zwischen Po und Rücken im Taillenbereich eine etwas höhere Diskrepanz herrscht, als für den Durchschnitt vorgesehen, gibt es über dem Po gern eine locker hängende Beule, wenn ich nicht möchte, dass das Kleidungsstück überall knalleng sitzt. Die ideale Lösung in dem Fall sind natürlich Abnäher. Aber die wollte ich hier nicht. Ich habe einfach innen an der fraglichen Stelle ein Stückchen Gummiband gedehnt angenäht. Das ergibt eine kleine Raffung, mildert das Problem und sieht gar nicht so dumm aus, finde ich.
Das nächste Teil für die Herbstgarderobe liegt schon fast fertig da. Aber da müssen wirklich Abnäher rein. Und zu denen kann ich mich wohl erst morgen aufraffen ...
Donnerstag, 25. Juli 2013
Aktion Urlaubsgarderobe
So viel wie in den letzten Tagen habe ich lange nicht mehr hintereinander weg genäht. (Pst, fragt nicht, wie es ansonsten jetzt hier aussieht, aber es war nun mal nötig. ;-) ). Angesichts des anhaltenden Sommers, der wegrationalisierten Windel (was selten doch mal zu kleinen Unfällen führen kann) und der Aussicht auf Urlaub ohne Waschmaschine musste die Garderobe des jüngsten Kindes dringend etwas aufgefüllt werden. Erledigt. Einige Teile mehr für den Koffer:
Amelie (Farbenmix), Mail Express (Ottobre 1/2012), Talia, Oona (Farbenmix).
4 mal Lime (Ottobre 3/2010) in variierenden Längen, einmal Easy Piece (Ottobre 3/2013). Letztere sieht in der Zeitschrift sehr niedlich aus, überzeugt mich am eigenen Kind aber nicht vollkommen. Na, macht nichts, manchmal reicht auch einfach tragbar.
Für die Oona habe ich schon länger gehütete Lieblingsstoffe vernäht. Dafür lohnt sichs, denn die passt eeeewig. Mathilda hat eine in der gleichen Größe (86/92), die sie immer noch trägt. An Emilia sitzt sie noch etwas reichlich, aber nicht zu sehr. Im bevorzugten Drogeriemarkt habe ich Bodys in Bioqualität gefunden, die perfekt dazu passen. Die kamen natürlich mit und wurden schnell zu "Body-T-Shirts" umgewandelt.
Und weils so schön ist, noch ein paar Modelfotos:
Das kleine Model ist ständig in Bewegung. Seine "Päferamelie" liebt es sehr.
Eigentlich sollte sie ganz schlicht ausfallen, nur mit dem Webband verziert. Aber dann fielen mir die Käferknöpfe im Vorrat ein. Und weil die als reine Deko nicht ohne "Unterbau" gehen, weil sie sonst nur labberig herunterhängen, kam eben ein Yoyo dazu, und dann war ja auch noch passendes Karoband da ...
:-)
Mail Express in 86 fällt noch etwas reichlich über die Schultern, aber so passt es eben länger. Anziehen kann Kind es auch so schon.
Talia hatte sich schon als Geburtstagsshirt bewährt und wurde etwas verlängert, in Lila und mit Vögelchen neu aufgelegt. So wurde es mir vom Töchterchen fast unter der Nadel weggerissen und musste schon vor dem Urlaub die Waschmaschine von innen betrachten. :-)
So, jetzt kann der Urlaub fast schon kommen. Ein bisschen was ist noch zu tun ...
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Freitag, 5. Juli 2013
Eine Eule und viele kleine Fische ...
... machten sich heute gemeinsam in einem Päckchen auf die Reise. Ich hoffe, das geht gut. :-)
Die Eule ziert ein Sommerset für ein 2jähriges Fräulein, das von uns ein Wichtelpaket zum Geburtstag bekommt. Die Tunika wurde nach "Talia" genäht (mit ein paar Anpassungen, damit sie hoffentlich gut sitzt), das Höschen nach "Lime" (Ottobre 3/2010).
Häkelblümchen und Handmade-Label (Blaubeerstern) sorgen dafür, dass man den Klamöttchen die liebevolle Handarbeit auch ansieht. :-)
Modelfotos fallen aus, weil unsere eigene 2jährige Dame ein paar Nummern zu klein ist. :-)
Die Fischchen tummeln sich auf einer Wendebindemütze (Klimperklein) für den noch ziemlich neuen kleinen Bruder des Geburtstagsmädchens. Ein kleines "Willkommen in der Welt" zum Reinwachsen soll es sein.
Nun hoffe ich, dass das Päckchen gut am Ziel und der Inhalt genauso gut bei den Empfängern ankommt.
... Und dass auch bei mir schnellstmöglich mein bestelltes Schrägband eintrifft. Ich hab mir einen schönen Rock genäht, der nach einer ganz bestimmten Saumkante verlangt. Was anderes geht da nicht, finde ich, wo ich mirs jetzt einmal so eingebildet hab. Ich hab das Gewünschte auch gekauft, aber es reicht nicht! So ärgerlich. Da passt endlich alles, und nun muss ich noch auf die Vollendung warten! Menno ... ;-)
Dienstag, 12. März 2013
Frühling wäre ja schön ...
... is aber leider nicht. Jedenfalls lässt er wohl doch noch ein Weilchen auf sich warten. Das heißt, dass kuschelig warme Sachen gebraucht werden, wenn's sein muss auch kurz vor dem Frühlingsbeginn (hofft man zumindest) noch was Neues. Die Kinder passen ihr Wachstum eben nicht unbedingt den Vorräten in den zahlreichen Kisten auf dem Schrank an.
Langer Rede kurzer Sinn: Das Kleinste ist ein Stückchen gewachsen, hat nicht mehr besonders viel Wärmendes in seinen Schubladen und wurde deswegen benäht:
Ein schlichter Klassiker: Amelie (Farbenmix) in 86/92 ohne Nahtzugaben, denn wir sind schließlich erst bei der 80, und auch nur obenrum. :-) Geht so erfahrungsgemäß diesen Winter schon und nächsten auch noch.
Genäht aus Fleece (irgendein Wühlkistenrest) und Bündchen aus dem Vorrat. Verziert mit schlichten Blumenapplikationen - um der Frühlingssehnsucht trotz der winterlichen Stoffwahl Ausdruck zu verleihen.
Kindlein liebt das Kleidchen mit den großen Blumen. Überhaupt interessant, wie unser Hirn arbeitet. Runde Dinger mit Stiel, das könnte doch alles mögliche sein. Aber sie wurden auch vom Kind schon ohne die Blätter sofort als Blumen erkannt. Man sieht eben, was man sehen will. Jetzt wohl ganz besonders Blumen ...
Langer Rede kurzer Sinn: Das Kleinste ist ein Stückchen gewachsen, hat nicht mehr besonders viel Wärmendes in seinen Schubladen und wurde deswegen benäht:
Ein schlichter Klassiker: Amelie (Farbenmix) in 86/92 ohne Nahtzugaben, denn wir sind schließlich erst bei der 80, und auch nur obenrum. :-) Geht so erfahrungsgemäß diesen Winter schon und nächsten auch noch.
Genäht aus Fleece (irgendein Wühlkistenrest) und Bündchen aus dem Vorrat. Verziert mit schlichten Blumenapplikationen - um der Frühlingssehnsucht trotz der winterlichen Stoffwahl Ausdruck zu verleihen.
Kindlein liebt das Kleidchen mit den großen Blumen. Überhaupt interessant, wie unser Hirn arbeitet. Runde Dinger mit Stiel, das könnte doch alles mögliche sein. Aber sie wurden auch vom Kind schon ohne die Blätter sofort als Blumen erkannt. Man sieht eben, was man sehen will. Jetzt wohl ganz besonders Blumen ...
Montag, 12. November 2012
Fuchs and 3 friends
Bitte sehr, wie versprochen, noch mehr Bilder von unseren 3 Designmodels - mit Tageslicht, so dass mal ein realistischer Eindruck von den Farben der Stoffe entsteht :-) :
Sagte ich was von Bildern, auf denen alle 3 zu sehen sind? Haha, schon wars wieder fort, das Kleinste. :-)
Ganz lässig, der junge Mann im blauen Shirtmodell. Da stand ein Foto am Kind ja noch aus.
Noch mal, weils so schön ist: die Trägerin des grünen Kleidchens im Kaspermodus. :-)
Das grüne Longshirt macht jede Turnbewegung mit.
Auch mal interessant: Perspektivwechsel.
Was die Große macht, muss die Kleine auch probieren.
Und jetzt doch noch mal: Alle 3 zusammen - gaaanz große Geschwisterliebe. (Nein, nicht gestellt! :-) )
Die kleine Truppe im fuchsigen Partnerlook kam gestern bei allen Betrachtern, Erwachsenen wie Kindern, sehr gut an. Ich denke, die "Fuchs and Friends"-Serie von Frau Blaubeerstern kann eigentlich nur ein Erfolg werden!
Sonntag, 11. November 2012
Weil ich'n Mädchen bin ...
Also, nicht ich, nicht mehr zumindest. ;-) Aber Emilia. Weil sie ein süßes kleines Mädchen ist, allerdings noch mit etwas uneindeutiger Frisur (Doch, im Vergleich zu dem, womit sie angefangen hat, kann man den Fortschritt durchaus schon mit der Bezeichnung "Frisur" würdigen. Hinten gibts sogar schon 2 oder 3 kleine Löckchen. Ist eben nur sehr kurz und blond. :-) ) ... Ja, weil das eben so ist, hat sie aus dem schönen "Fuchs and Friends"-Jersey von Blaubeerstern ein ganz eindeutig weiblich geschnittenes Teilchen bekommen, mit Samtschleifchen-und-Pünktchenknopf-Tüddelei:
Na, geht doch. :-) Das neue tierische Kleidungsstück kann als Kleidchen oder Tunika getragen werden. Der Schnitt ist wieder selbst gebastelt und den stofflichen Gegebenheiten angepasst. So reichte gerade noch das letzte Stückchen von den Streifen fürs Oberteil. Der grüne Wald ist nun auch bis auf ein paar Restschnipsel vernäht.
Ich hoffe, unsere kleine Familienkollektion würdigt die schönen Stoffe von Frau Blaubeerstern gebührend. Die übrigen Webbänder, der süße Velourigel und der Rest vom blauen Wald finden sicher auch bald noch ihr Plätzchen. Mir schwirrt da noch dies und das durch den Kopf ...
Ach, und bald gibts noch ein paar Fotos von der kleinen Schar im Partnerlook. Heute hat sich der Weg zum Gottesdienst nämlich gleich mehrfach gelohnt. Eine Schule mit viel Tageslicht bietet einfach bessere Fotomöglichkeiten als die heimische Wohnung, wenn die Sonne sich nicht blicken lassen will. DIE Gelegenheit, um die Kamera einzupacken ...
Gar nicht so einfach zu fotografieren, dieses kleine Model, ständig in Bewegung. Was sie da in der Hand hält und nicht hergeben wollte, ist übrigens ein wichtiges Utensil, nämlich ihr "Telefon". ;-) Kein Wunder, schließlich ist sie eine Dame, wenn auch ne winzig kleine. Ihre Freude über das neue Kleidchen war jedenfalls ganz und gar weiblich. Kaum angezogen, flitzte sie zum Papa, patschte sich demonstrativ auf den Bauch, warf voller Begeisterung die Arme in die Luft und drehte sich eine Runde. Haaach ...
Na, geht doch. :-) Das neue tierische Kleidungsstück kann als Kleidchen oder Tunika getragen werden. Der Schnitt ist wieder selbst gebastelt und den stofflichen Gegebenheiten angepasst. So reichte gerade noch das letzte Stückchen von den Streifen fürs Oberteil. Der grüne Wald ist nun auch bis auf ein paar Restschnipsel vernäht.
Ich hoffe, unsere kleine Familienkollektion würdigt die schönen Stoffe von Frau Blaubeerstern gebührend. Die übrigen Webbänder, der süße Velourigel und der Rest vom blauen Wald finden sicher auch bald noch ihr Plätzchen. Mir schwirrt da noch dies und das durch den Kopf ...
Ach, und bald gibts noch ein paar Fotos von der kleinen Schar im Partnerlook. Heute hat sich der Weg zum Gottesdienst nämlich gleich mehrfach gelohnt. Eine Schule mit viel Tageslicht bietet einfach bessere Fotomöglichkeiten als die heimische Wohnung, wenn die Sonne sich nicht blicken lassen will. DIE Gelegenheit, um die Kamera einzupacken ...
Dienstag, 28. August 2012
Altlastenabbau
Etwas hab ich noch zu zeigen. Wieder eine Hannah-Tunika (Farbenmix), die ein kleines Mädchen zum 4. Geburtstag glücklich gemacht hat. Nein, nicht meins. Das durfte modeln und hat das gute Stück schweren Herzens wieder hergegeben. :-)
Man hat mir zugetragen, dass auch das von uns beschenkte Fräulein die Tunika nie wieder ausziehen will.
Man hat mir zugetragen, dass auch das von uns beschenkte Fräulein die Tunika nie wieder ausziehen will.
Noch mal die bewährte Eule mit passendem Webband.
Dazu gabs noch ein Täschchen mit wichtigen Dingen, die junge Damen so brauchen. ;-)
Dienstag, 14. August 2012
Ufo gelandet
Ruhig geht es hier gerade zu. Aber auch nur im Blog. Im echten Leben ist soo viel zu tun und ständig kommt noch was dazwischen. Fürs Wochenende war ein Familienbesuch geplant. Teilauto war gebucht, Wetterbericht sah gut aus, Kinder freuten sich riesig auf ihre Cousins. Aber warum sollte alles glattgehen? Kurz vor knapp gab mal wieder die Waschmaschine auf und einige Sachen, die eigentlich gebraucht worden wären, blieben in der Schmutzwäsche liegen. Die Maschine wurde zwar zum Glück recht schnell und für relativ wenig (zumindest weniger als gefürchtet ;-) ) Geld wieder flott gemacht, aber gewaschene Wäsche muss ja auch noch trocknen und irgendwann muss man ja mal anfangen zu packen. Also wurde eben genäht statt gewaschen. :-)
Für Mathilda lag noch ein Ufo bereit. Schon lange fertig genäht, auch die zur vollen Schönheit noch fehlende Stickerei war inzwischen halbwegs gelungen und musste nur noch appliziert werden. Das war schnell erledigt und die kleine Dame hatte ein neues tragbares Shirt fürs Wochenende.
Für die Stickerei waren einige Testläufe nötig. Gar nicht so einfach, auf sehr stretchigem Jersey ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Für drei Versuche reichte der Streifenstoff noch, und der letzte war zum Glück halbwegs gelungen. Mathilda stören die kleinen Mängel jedenfalls nicht. ;-)
Die Minidame war nicht gerade reichlich mit Hosen ausgestattet, vor allem angesichts der Tatsache, dass sie sich immer noch auf Händen und Knien fortbewegt. (Aaaber neuerdings sind Fortschritte in Richtung aufrechtem Gang zu erkennen. :-)) Jedenfalls wurde für sie schnell noch ein Sternenhöschen mit Apfelaufbügler aus den eisernen Reserven gezaubert. Es hat sogar zwei gleich lange Beine, auch wenn das Foto einen anderen Eindruck vermittelt. :-D
Für Mathilda lag noch ein Ufo bereit. Schon lange fertig genäht, auch die zur vollen Schönheit noch fehlende Stickerei war inzwischen halbwegs gelungen und musste nur noch appliziert werden. Das war schnell erledigt und die kleine Dame hatte ein neues tragbares Shirt fürs Wochenende.
Schnitt: Hannah (Farbenmix), Stoffe: Stoffmarktschätzchen
Für die Stickerei waren einige Testläufe nötig. Gar nicht so einfach, auf sehr stretchigem Jersey ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Für drei Versuche reichte der Streifenstoff noch, und der letzte war zum Glück halbwegs gelungen. Mathilda stören die kleinen Mängel jedenfalls nicht. ;-)
Stickdatei: Käfer Paulinchen von Elli (Alle Dateien sind als Serie oder auf Anfrage einzeln bei ihr zu haben.)
Die Minidame war nicht gerade reichlich mit Hosen ausgestattet, vor allem angesichts der Tatsache, dass sie sich immer noch auf Händen und Knien fortbewegt. (Aaaber neuerdings sind Fortschritte in Richtung aufrechtem Gang zu erkennen. :-)) Jedenfalls wurde für sie schnell noch ein Sternenhöschen mit Apfelaufbügler aus den eisernen Reserven gezaubert. Es hat sogar zwei gleich lange Beine, auch wenn das Foto einen anderen Eindruck vermittelt. :-D
Schnitt: Hose aus der Amelinchen-Kombi (Farbenmix) nach eigenem Geschmack und Größenbedarf angepasst
Es konnte also mit gepackten Taschen losgehen. Der Verkehr rollte problemlos, wir kamen unfallfrei an und alles hätte gut sein können - hätte Raphael nach der Ankunft nicht geglüht wie ein kleines Öfchen und über schreckliche Halsschmerzen geklagt. Fieber- und Schmerzmittel gibts ja glücklicherweise überall. Aber so hielt sich der Spaß in Grenzen und die Heimfahrt wurde etwas früher als geplant angetreten. Am Montag war dann ein Besuch bei der Kinderärztin fällig. In unserer zweiten Urlaubswoche, die auch noch allerschönstes Sommerwetter verspricht, wird es also leider nicht zu den geplanten Ausflügen kommen. Und auch sonst wird wohl einiges liegen bleiben, je nachdem, wie die folgenden Tage und Nächte verlaufen ... Toll, denn am Samstag steht ja ein wichtiger Geburtstag an ... Oh Mann ...
Machen wir mal das Beste draus, was geht.
Dienstag, 3. Juli 2012
Sommerbunt im Partnerlook
Schon lange lag ein herrlich leichter, weicher bunter Baumwollbatist in meinem Stoffregal. Der sollte eigentlich schon letztes Jahr in ein mindestens teilweise knöpfbares (der Stillfreundlichkeit wegen, was inzwischen tagsüber kaum noch aktuell ist) Sommeroberteil für mich verwandelt werden. Manche Dinge brauchen eben etwas mehr Reifezeit ... ;-)
Jetzt habe ich es geschafft. Der Schnitt ist "Etta" (ohne die im Schnitt enthaltenen Kappärmel) aus der Ottobre Woman 2/2012. Zu 100% überzeugt bin ich davon ja nicht, aber anziehen kann man es schon. Wobei wohl vor allem meine Figur und nicht der Schnitt das Problem ist. ;-) Die Oberweite verlangt eine ganz andere Größe als der Rest (jedenfalls der bei dieser Schnittform relevante Rest ;-) ), so dass ich bei der ersten Anprobe dachte "Ähm, juhu, ich habe mir ein Nachthemd genäht ..." Das Reduzieren der Weite in der Taillengegend hat dann aber geholfen, es doch noch halbwegs tagestauglich zu gestalten. Auch sonst ging es nicht ganz pannenlos ab - als ich den Beleg am Halsausschnitt anbringen wollte, fehlten plötzlich 8cm! Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe, denn eigentlich bin ich beim Zuschneiden pingelig. Das fehlende Stück hab ich dann reingebastelt, weil der Beleg schon gründlich am Knopfleistenbeleg festgenäht war, wie vorgegeben. Das war auch eine Sache, die nicht so einfach war, wenn man nicht auf der Höhe seiner Konzentration ist. Die Ottobreanleitungen sind ja eher sparsam. Ich habs einige Male hin- und hergedreht, bis ich die richtige Richtung raushatte. ;-) Die Beleglösung aus dem Schnitt, die ohne Absteppen des Ausschnitts auskommen soll, funktioniert bei mir nicht. Der Beleg klappt sich doch immer wieder nach außen trotz Befestigung an den Nähten. Aber daran kann der ziemlich weiche Stoff schuld sein. Ich werds wohl einfach noch mal ne Runde ansteppen.
Ein Genuss war dagegen mal wieder das Nähen der Knopflöcher. Wenn das gute Maschinchen die fast allein macht, macht sogar das richtig Spaß. :-)
Bequem ist das flatterige Kleidchen, das ich zu Leggins oder schmalen Hosen tragen kann, bei sommerlichen Temperaturen auf alle Fälle. Sollte ich noch mal Stillbedarf haben, bin ich jedenfalls vorbereitet. Und auch für die umfangreiche Zeit vor dem Stillen sollte das Teil im Fall des Falles noch genügend Platz bieten. :-D
Der farbenfrohe, weiche Blumenstoff hat auch mein größeres Tochterkind nicht kalt gelassen. Während ich nähte, verlangte es auch ein Kleid aus eben diesem Material. Dafür reichten die Reste leider nicht. Aber eine am Saum leicht verlängerte Hannah (farbenmix) mit gekürzten Ärmeln war noch drin. Trotz des gemusterten Stoffs konnte ich nicht ohne eine ganz kleine Tüddelei ... Jetzt ist der schöne Sommerstoff jedenfalls optimal ausgenutzt worden.
Vielleicht reiche ich bei Gelegenheit noch ein Foto vom Mutter-Tochter-Look nach. Mir wars heute nicht sommerlich genug für das gute Stück. Und Mathilda musste zwar ihr Blüschen trotz trüben Wetters sofort ausführen, hatte aber ihre Laune dem Himmelgrau angepasst und mochte nicht fotografiert werden.
Samstag, 9. Juni 2012
Heute vor einem Jahr ...
... wurde unsere Welt mal wieder auf den Kopf gestellt - von einem winzigen Menschlein. Unser Junikäferchen schlüpfte ins Leben. Zunächst machte es die Sache spannend. Als es sich dann entschieden hatte, sich vorzuwagen, kostete es noch einige Stunden und ein gutes Stück Arbeit, bis die Landung geglückt war. Trotzdem war es eine unvergesslich schöne Geburt - mitten hinein in die strahlend sommerbunte Welt und eine es freudig erwartende Familie. 6.39 Uhr war es geschafft. Und auch heute war das Junikäferchen um diese Zeit schon hellwach. Partytime - hat es sich wohl gedacht. :-)
Natürlich wurde es auch partytauglich ausgestattet: Mit einer "Junikäferchen ist ausgeflogen"- Tunika. Nein, kein Geburtstagsshirt mit 1 drauf. Die Wachstumsprognose steht so, dass das Teil vermutlich auch noch passen wird, wenn das Käferchen der 2 weit näher ist. ;-)
Ein schöner Tag wars, voller spannender Erlebnisse fürs Kind und voller Erinnerungen für die Eltern. Und immer wieder ergriff uns das ungläubige Staunen: Ein ganzes Jahr solls schon her sein?!
Und weil zu einem Geburtstag ja noch ein bisschen mehr gehört als passende Bekleidung, füge ich noch ein paar Impressionen hinzu - der Vollständigkeit halber.
Der Geburtstagstisch. Auch das Kleinste muss den obligatorischen Herzchenkuchen mit Kerze haben, sonst wäre es kein richtiger Geburtstagsmorgen. Diesen Kuchen darf man nämlich dann gemeinsam mit den Geschwistern schon zum Frühstück verspeisen! Und von dieser Tradition zeigte sich das Geburtstagskindlein sofort begeistert. :-) Beim freudigen Erforschen dieses neuen "Dings" wagte es kaum zu glauben, dass es den kleinen roten Käfer tatsächlich in den Mund stecken durfte! Wo ihm doch sonst gemeinerweise all die Minidinge, die sich einfach mit der Zunge am besten begreifen lassen, sofort wieder aus der Mundhöhle gepuhlt werden. ;-) Allerdings endete das Abenteuer mit dem roten Zuckertier damit, dass die Geburtstagstunika ausgewaschen werden musste ... Mamas Schuld natürlich. Hätte man voraussehen und vorsorgen können.
Und da ist der offizielle Junikäfer-Geburtstagskuchen für die Kaffeetafel. Mit ein paar Käfern mehr, weil auch Oktobären und Augustinchen gern süße Krabbelviecher mögen. :-)
Auch ein Bild vom glücklichen Käferchen mit seinem Erfolgsgeschenk Nr 1 gehört natürlich dazu.
(Im Hintergrund erkennt man ein eher unliebsames Kapitel aus der Familienchronik. Raphaels erster unfreiwilliger Flugversuch vom Doppelstockbett am Vortag endete zum Glück glimpflich ohne irreparable Schäden - das verbeulte Gesicht ist inzwischen auch fast zu seiner alten Form zurückgekehrt. Auf manche Erfahrung kann man wirklich getrost verzichten. Meine Güte, wird einem schlecht, wenn man so einen Flug mit ansehen muss ... Gott sei Dank war es nicht so schlimm, wie es aussah ... Raphael dazu: "Bloß gut, dass Gott aufgepasst hat, dass ich das überlebt hab. Ich wollte doch noch ein langes Leben haben!" Oh ja!)
Und jetzt sind wir gespannt, was das neue Lebensjahr dem Käferchen so bringt, und wann. :-) Ein paar Haare könnte es gebrauchen, auch bei den Zähnen wäre ein Fortschritt fällig, nachdem es nun schon seit einiger Zeit seine ersten 6 Beißerchen hat. Gewachsen ist es wohl in letzter Zeit, denn so langsam werden bei Größe 68 die Ärmel kurz. Und auch sonst entwickelt es sich prächtig. Es übt sichtlich seinen Gleichgewichtssinn, traut sich immer öfter, zu stehen und sich dabei nur mit einer Hand festzuhalten, oder sich vorsichtig von einem interessanten Ort zum nächsten zu hangeln. Laufen an zwei Händen ("Ti ta!" = Tipp Tapp) klappt schon ganz gut und macht Spaß. Auch die nächste Ebene über dem Fußboden beginnt es zu erobern. Es kann auf den Sessel klettern. Nur das oben Bleiben und kontrollierte Absteigen muss noch geübt werden. Dass die Beine zuerst runter müssten, hat es schon irgendwie begriffen. Nur dummerweise landet meist der Po an der Kante, bevor es dazu kommt, die Beine an die richtige Stelle zu sortieren. :-) Na ja, aller Anfang ist schwer, und nicht nur beim Kraxeln. Es kann frustrierend sein, wenn man so gern selber möchte und es einfach nicht klappen will - Essen, Anziehen etc. Kopf hoch, Käferchen, nächstes Jahr sieht es schon ganz anders aus. Gut dabei ist das Sonnenkäferchen auf alle Fälle, was das Plappern angeht. Es versucht immer mehr, versteht schon ganz viel und quasselt alles nach, so gut es eben geht. Oft gelingt es noch nicht besonders deutlich. Aber trotzdem ist der Wortschatz schon ganz ordentlich, findet zumindest die stolze Mama, die natürlich am meisten versteht. ;-) Auf alle Fälle bleibt Emilia sich treu, denn schon die Hebamme stellte vor mehr als einem Jahr fest, dass da wohl ein "kommunikatives Kind" unterwegs ist. Steht sogar im Mutterpass. :-) Die Süße ist nicht nur mitteilsam, sondern auch voller überfließender Liebe für ihre Mitmenschen. Das hat ihr sogar einen neuen tierischen Kosenamen eingebracht: "Miezel". Wie ein Kätzchen kuschelt sie ihr Köpfchen unter zärtlichem "Eiii eiii!" an ihren auserwählten Schmusepartner, streichelt, umarmt und lässt sich knuddeln - soooo schön! In solchen Momenten bleibt die Zeit ganz kurz stehen ... um leider nur all zu schnell weiterzulaufen ... Hach, da mischt sich schon ein Funken Wehmut in die Freude darüber, wie unser kleines Baby so erfolgreich groß wird. ;-)
Natürlich wurde es auch partytauglich ausgestattet: Mit einer "Junikäferchen ist ausgeflogen"- Tunika. Nein, kein Geburtstagsshirt mit 1 drauf. Die Wachstumsprognose steht so, dass das Teil vermutlich auch noch passen wird, wenn das Käferchen der 2 weit näher ist. ;-)
Ein schöner Tag wars, voller spannender Erlebnisse fürs Kind und voller Erinnerungen für die Eltern. Und immer wieder ergriff uns das ungläubige Staunen: Ein ganzes Jahr solls schon her sein?!
Und weil zu einem Geburtstag ja noch ein bisschen mehr gehört als passende Bekleidung, füge ich noch ein paar Impressionen hinzu - der Vollständigkeit halber.
Der Geburtstagstisch. Auch das Kleinste muss den obligatorischen Herzchenkuchen mit Kerze haben, sonst wäre es kein richtiger Geburtstagsmorgen. Diesen Kuchen darf man nämlich dann gemeinsam mit den Geschwistern schon zum Frühstück verspeisen! Und von dieser Tradition zeigte sich das Geburtstagskindlein sofort begeistert. :-) Beim freudigen Erforschen dieses neuen "Dings" wagte es kaum zu glauben, dass es den kleinen roten Käfer tatsächlich in den Mund stecken durfte! Wo ihm doch sonst gemeinerweise all die Minidinge, die sich einfach mit der Zunge am besten begreifen lassen, sofort wieder aus der Mundhöhle gepuhlt werden. ;-) Allerdings endete das Abenteuer mit dem roten Zuckertier damit, dass die Geburtstagstunika ausgewaschen werden musste ... Mamas Schuld natürlich. Hätte man voraussehen und vorsorgen können.
Und da ist der offizielle Junikäfer-Geburtstagskuchen für die Kaffeetafel. Mit ein paar Käfern mehr, weil auch Oktobären und Augustinchen gern süße Krabbelviecher mögen. :-)
Auch ein Bild vom glücklichen Käferchen mit seinem Erfolgsgeschenk Nr 1 gehört natürlich dazu.
(Im Hintergrund erkennt man ein eher unliebsames Kapitel aus der Familienchronik. Raphaels erster unfreiwilliger Flugversuch vom Doppelstockbett am Vortag endete zum Glück glimpflich ohne irreparable Schäden - das verbeulte Gesicht ist inzwischen auch fast zu seiner alten Form zurückgekehrt. Auf manche Erfahrung kann man wirklich getrost verzichten. Meine Güte, wird einem schlecht, wenn man so einen Flug mit ansehen muss ... Gott sei Dank war es nicht so schlimm, wie es aussah ... Raphael dazu: "Bloß gut, dass Gott aufgepasst hat, dass ich das überlebt hab. Ich wollte doch noch ein langes Leben haben!" Oh ja!)
Und jetzt sind wir gespannt, was das neue Lebensjahr dem Käferchen so bringt, und wann. :-) Ein paar Haare könnte es gebrauchen, auch bei den Zähnen wäre ein Fortschritt fällig, nachdem es nun schon seit einiger Zeit seine ersten 6 Beißerchen hat. Gewachsen ist es wohl in letzter Zeit, denn so langsam werden bei Größe 68 die Ärmel kurz. Und auch sonst entwickelt es sich prächtig. Es übt sichtlich seinen Gleichgewichtssinn, traut sich immer öfter, zu stehen und sich dabei nur mit einer Hand festzuhalten, oder sich vorsichtig von einem interessanten Ort zum nächsten zu hangeln. Laufen an zwei Händen ("Ti ta!" = Tipp Tapp) klappt schon ganz gut und macht Spaß. Auch die nächste Ebene über dem Fußboden beginnt es zu erobern. Es kann auf den Sessel klettern. Nur das oben Bleiben und kontrollierte Absteigen muss noch geübt werden. Dass die Beine zuerst runter müssten, hat es schon irgendwie begriffen. Nur dummerweise landet meist der Po an der Kante, bevor es dazu kommt, die Beine an die richtige Stelle zu sortieren. :-) Na ja, aller Anfang ist schwer, und nicht nur beim Kraxeln. Es kann frustrierend sein, wenn man so gern selber möchte und es einfach nicht klappen will - Essen, Anziehen etc. Kopf hoch, Käferchen, nächstes Jahr sieht es schon ganz anders aus. Gut dabei ist das Sonnenkäferchen auf alle Fälle, was das Plappern angeht. Es versucht immer mehr, versteht schon ganz viel und quasselt alles nach, so gut es eben geht. Oft gelingt es noch nicht besonders deutlich. Aber trotzdem ist der Wortschatz schon ganz ordentlich, findet zumindest die stolze Mama, die natürlich am meisten versteht. ;-) Auf alle Fälle bleibt Emilia sich treu, denn schon die Hebamme stellte vor mehr als einem Jahr fest, dass da wohl ein "kommunikatives Kind" unterwegs ist. Steht sogar im Mutterpass. :-) Die Süße ist nicht nur mitteilsam, sondern auch voller überfließender Liebe für ihre Mitmenschen. Das hat ihr sogar einen neuen tierischen Kosenamen eingebracht: "Miezel". Wie ein Kätzchen kuschelt sie ihr Köpfchen unter zärtlichem "Eiii eiii!" an ihren auserwählten Schmusepartner, streichelt, umarmt und lässt sich knuddeln - soooo schön! In solchen Momenten bleibt die Zeit ganz kurz stehen ... um leider nur all zu schnell weiterzulaufen ... Hach, da mischt sich schon ein Funken Wehmut in die Freude darüber, wie unser kleines Baby so erfolgreich groß wird. ;-)
Montag, 28. Mai 2012
Frische Fische ...
... aus dem Sterntalerverkauf serviere ich heute als ersten Gang. Dazu eine passende sommerliche Leinenhose und um das Menü abzurunden ein Kombibild am Model. :-)
Ja, es gab sie nicht nur in Blau. Da bei uns zwei junge Damen wohnen, musste auch ein Stück in Rosa/Pink mit. Hier habe ich die Fische kombiniert mit Grün zu einem mädchenhaften Raglanshirt in Gr. 98 verarbeitet. (Schnitt selbst zurechtgebastelt auf Ottobre-Grundlage.) Dazu musste eine Hose her. Sie sollte farblich passen, aber wieder nicht so gut, dass das Ganze nach Schlafanzug aussieht. Zum Glück fiel mir der pinkfarbene Leinenrest ein, den die Oma mal mitbrachte. Die Farbe - perfekt. Das Stoffstück - etwas knapp. Also wurde an der Unterkante ein bisschen gestückelt und, damit es aussieht wie Absicht, spontan eine leichte Gummikräuselung seitlich angebracht. Auch bei den Zwirnfarben pfiff ich auf dem letzten Loch und musste mich mit den letzten Resten zweier Pink- und Rosatöne bis zum Ende durchschummeln. Aber es hat geklappt. :-) Ich bin mit dem schnell zurechtgeschnippelten und zusammengetackerten Ergebnis ziemlich zufrieden, muss ich sagen. (Das Fischlein im Bund, aus mit Vliesofix versehenem Rest vom Delfin, zeigt Mathilda, wo hinten ist. Schnitt auf Oona-Grundlage zurechtgebastelt.)
Und Mathilda fühlt sich auch rundum wohl in ihrer neuen Kombi (Uff, wieder zwei neue Sommerteile im Schrank! :-) ). Sie hat statt eines Hais einen Delfin aufs Shirt bekommen (eigener Entwurf). Ich fand, das passt irgendwie besser zu ihr. Delfine sehen so lieb und harmlos aus, aber niedliche kleine Fische fressen sie eben doch. Unser süßes Mädchen frisst zwar keine Fische (doch, auch, aber kultivierter und nicht im großen Stil ;-) ), aber es kann doch ganz anders, als Außenstehende betört von blauen Kulleraugen und langen Klimperwimpern vermuten. ;-) Bei der Hose wird man sehen müssen, ob eine Anpassung des Gummibandes nötig wird. Man sollte vielleicht doch nicht die Länge an einem Kind abmessen, das gerade große Teile einer Wassermelone im Bauch hat ... Hm, oder ich füttere das Kind einfach den ganzen Sommer lang mit reichlich Melone. Mathilda hat sicher nichts dagegen. Und ich habe sie gleichzeitig mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt und mir Arbeit erspart. - Es spricht einiges für diese Lösung ... :-D
Ja, es gab sie nicht nur in Blau. Da bei uns zwei junge Damen wohnen, musste auch ein Stück in Rosa/Pink mit. Hier habe ich die Fische kombiniert mit Grün zu einem mädchenhaften Raglanshirt in Gr. 98 verarbeitet. (Schnitt selbst zurechtgebastelt auf Ottobre-Grundlage.) Dazu musste eine Hose her. Sie sollte farblich passen, aber wieder nicht so gut, dass das Ganze nach Schlafanzug aussieht. Zum Glück fiel mir der pinkfarbene Leinenrest ein, den die Oma mal mitbrachte. Die Farbe - perfekt. Das Stoffstück - etwas knapp. Also wurde an der Unterkante ein bisschen gestückelt und, damit es aussieht wie Absicht, spontan eine leichte Gummikräuselung seitlich angebracht. Auch bei den Zwirnfarben pfiff ich auf dem letzten Loch und musste mich mit den letzten Resten zweier Pink- und Rosatöne bis zum Ende durchschummeln. Aber es hat geklappt. :-) Ich bin mit dem schnell zurechtgeschnippelten und zusammengetackerten Ergebnis ziemlich zufrieden, muss ich sagen. (Das Fischlein im Bund, aus mit Vliesofix versehenem Rest vom Delfin, zeigt Mathilda, wo hinten ist. Schnitt auf Oona-Grundlage zurechtgebastelt.)
Und Mathilda fühlt sich auch rundum wohl in ihrer neuen Kombi (Uff, wieder zwei neue Sommerteile im Schrank! :-) ). Sie hat statt eines Hais einen Delfin aufs Shirt bekommen (eigener Entwurf). Ich fand, das passt irgendwie besser zu ihr. Delfine sehen so lieb und harmlos aus, aber niedliche kleine Fische fressen sie eben doch. Unser süßes Mädchen frisst zwar keine Fische (doch, auch, aber kultivierter und nicht im großen Stil ;-) ), aber es kann doch ganz anders, als Außenstehende betört von blauen Kulleraugen und langen Klimperwimpern vermuten. ;-) Bei der Hose wird man sehen müssen, ob eine Anpassung des Gummibandes nötig wird. Man sollte vielleicht doch nicht die Länge an einem Kind abmessen, das gerade große Teile einer Wassermelone im Bauch hat ... Hm, oder ich füttere das Kind einfach den ganzen Sommer lang mit reichlich Melone. Mathilda hat sicher nichts dagegen. Und ich habe sie gleichzeitig mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt und mir Arbeit erspart. - Es spricht einiges für diese Lösung ... :-D
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Mittwoch, 23. Mai 2012
Als Sachensucher ...
... saß ich, seit wir mit sommerlichen Temperaturen verwöhnt werden, fast allmorgendlich wühlend vor Mathildas Schrank in der Hoffnung, noch was zu finden, in das sie irgendwie auch mit 2 bis 3 Größen mehr als im letzten Sommer reinpasst. Die Chancen sind gering. ;-) Das Mädel ist für seine Verhältnisse ziemlich in die Höhe geschossen in letzter Zeit. Die 86 passte eine halbe Ewigkeit, aber durch die 92 ist sie so schnell durchmarschiert, dass sie schon nicht mehr aktuell ist, wo ich gerade das Gefühl hatte, im Kleiderschrank halbwegs haltbare Zustände erreicht zu haben. That's life. Müssen halt neue Sachen her. Ich möchte nur gern etwas mehr selber machen als bisher und nicht so viel kaufen. Langweilige Basics wie einfarbige Shirts zum Unterziehen nähe ich nicht. Wenn ich schon mal zum Nähen komme, dann soll es wenigstens ein kleines bisschen kreativ sein, auch wenn ich mich am liebsten an schlichte Schnittmuster halte. Viel habe ich noch nicht geschafft. Aber die zwei neuen Stücke sind nachgewiesenermaßen robust - haben notwendigerweise inzwischen schon einige Male die Waschmaschine von innen gesehen. :-D
So, nach langer Vorrede nun endlich Bilder:
So, nach langer Vorrede nun endlich Bilder:
Eine Amelie - immer wieder schön und total vielseitig. Ein Stück vom reichlich vorhandenen Streifenjersey aus dem Sterntalerverkauf hat hiermit seine Bestimmung gefunden. Und mit der Pünktchentasche wird die Tunika zum perfekten Kombiteil zum Pippi-Langstrumpf-Höschen. Das wird damit Teil der Sommergarderobe, ohne zu märchenhaft zu wirken. :-)
Eine Oona-Hose (98/104 ohne Nahtzugabe), genäht aus einem ganz leichten Jeans - lang,aber luftig. Die ist für solche Tage, die kühl beginnen und mittags warm sind. Verziert mit Aufbüglern aus dem gut abgelagerten Vorrat. Damit passt sie perfekt zum Oona-Kleid, das den treuen Lesern sicher schon bekannt vorkommt. Letzten Sommer entstanden in 86/92, etwas kürzer jetzt, aber weitenmäßig besser sitzend als bisher. Wenigstens ein brauchbares Teil, das im Schrank bleiben kann! ;-)
Jetzt müssen noch ein paar Oberteile, kurze Leggins und Höschen her. Dann mach mal, Mama ...
Dieses hier war, obwohl es ihr fast noch passt, nicht für Mathilda, sondern für einen kleinen Jungen, der bald seinen 1. Geburtstag feiert:
Ein Raglanshirt nach Ottobre 3/2010 in Größe 92. Hierfür habe ich die süßen Fische vom Sterntalerverkauf angeschnitten. Damit es für ein kleines cooles Kerlchen nicht zu niedlich wirkt, habe ich einen Hai aus dem Fischestoff geschnitten und appliziert (eigener Entwurf). Der grüne Jersey passt so perfekt zu den Fischen - ein echter Glücksgriff aus Emilys Nähstübchen. Wurde vor meinen Augen reduziert und kam mit, ohne dass mir bewusst war, dass ich den idealen Kombistoff dazu schon habe. :-) Ich hoffe, dass das Shirt dem Geburtstagskind und der Mama gefallen wird. Raphael hat jedenfalls schon eins in seiner Größe bestellt.
Tja, das wars erstmal. Ich hoffe auf eine angemessene Menge Nachtschlaf. Denn dann könnte ich mich vielleicht mal wieder zu abendlichem Zuschneiden und Nähen aufraffen und hätte mehr zu zeigen. Und Mathilda endlich genug anzuziehen ...
Dienstag, 27. Juli 2010
Aller guten Dinge sind ...
... hoffentlich doch nur zwei. Die Mission: Ein Geburtstagsgeschenk für ein zweijähriges Mädel, das ziemlich groß, aber sehr schmal gebaut ist. Meine Wahl fiel wieder auf die Isabelle-Tunika (Farbenmix), da das einfach ein vielseitiges Teil ist. Kann man mit entsprechender Unterkleidung im Sommer wie im Winter tragen. Das ist ja besonders wichtig, wenn man nicht weiß, wann das gute Stück denn nun wirklich passen wird. Hab mir also den Schnitt in Größe 98/104 wieder nach eigenem Geschmack zurechtgebastelt: ohne andersfarbige Seiteneinsätze, etwas länger, dafür aber schmaler geschnitten. Dann zugeschnitten, genäht, versäubert, gebügelt und wieder genäht und gebügelt ... Fast fertig war das erste Modell:


Ein paar "leckere" Details: Samtband und süße Muffin-Einnäher und Aufbügler.
Hübsch geworden, fand ich. Dann musste mangels entsprechend großer Rosaprinzessin (Mini-Tilda trägt mit fast 2 Jahren immer noch Gr. 80 :-) ) unter Aufbietung einiger Überredungskünste Raphael als Testmodel herhalten. Hm, selbst bei ihm (normale Gr. 98/104) saß die Tunika noch ziemlich locker, trotz der Schnittveränderung. So wollte ich das dann doch nicht an das zarte kleine Fräulein verschenken. Würde ja eine halbe Ewigkeit dauern, bis es da reingewachsen sein würde. Deswegen bekam dieses Modell erstmal noch keine Druckknöpfe verpasst, die letzten 4 mussten für einen zweiten Versuch in Sachen Geburtstagsüberraschung aufgespart werden.
Also das Ganze noch mal von vorn: Dieses Mal in Rot mit weißen Pünktchen und noch schmaler.


Den 2. Versuch schmücken ein paar kleine Waldfreunde und schelmische Zwerge auf grünem Grund.
Raphael war nicht bereit, noch mal zu probieren. Tildchen schon, aber ihr hätte es sowieso nicht gepasst. Was ihr egal gewesen wäre, denn was sie einmal an hat, das gibt sie nicht mehr her. :-) Also ist die Pünktchen-Isabelle jetzt ohne Testlauf auf die Reise gegangen. Ich hoffe sehr, dass sie der Empfängerin gefallen und vor allem in absehbarer Zeit passen wird.
Mit dem rosa Erstversuch werde ich einfach jemand anderem eine Freude machen. Wir kennen schließlich auch Mädchen in Raphaels Größe. :-)


Ein paar "leckere" Details: Samtband und süße Muffin-Einnäher und Aufbügler.Hübsch geworden, fand ich. Dann musste mangels entsprechend großer Rosaprinzessin (Mini-Tilda trägt mit fast 2 Jahren immer noch Gr. 80 :-) ) unter Aufbietung einiger Überredungskünste Raphael als Testmodel herhalten. Hm, selbst bei ihm (normale Gr. 98/104) saß die Tunika noch ziemlich locker, trotz der Schnittveränderung. So wollte ich das dann doch nicht an das zarte kleine Fräulein verschenken. Würde ja eine halbe Ewigkeit dauern, bis es da reingewachsen sein würde. Deswegen bekam dieses Modell erstmal noch keine Druckknöpfe verpasst, die letzten 4 mussten für einen zweiten Versuch in Sachen Geburtstagsüberraschung aufgespart werden.
Also das Ganze noch mal von vorn: Dieses Mal in Rot mit weißen Pünktchen und noch schmaler.


Den 2. Versuch schmücken ein paar kleine Waldfreunde und schelmische Zwerge auf grünem Grund.Raphael war nicht bereit, noch mal zu probieren. Tildchen schon, aber ihr hätte es sowieso nicht gepasst. Was ihr egal gewesen wäre, denn was sie einmal an hat, das gibt sie nicht mehr her. :-) Also ist die Pünktchen-Isabelle jetzt ohne Testlauf auf die Reise gegangen. Ich hoffe sehr, dass sie der Empfängerin gefallen und vor allem in absehbarer Zeit passen wird.
Mit dem rosa Erstversuch werde ich einfach jemand anderem eine Freude machen. Wir kennen schließlich auch Mädchen in Raphaels Größe. :-)
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