Kind 3 liegt mir nun seit Wochen täglich damit in den Ohren, dass es nur noch lange, richtig lange Kleider anziehen will. Also eigentlich WILL, in Großbuchstaben. Laut. Auf dem Boden liegend und strampelnd. Das Problem: Wir haben nur ein Kleid, das vom Kind als ausreichend lang definiert wird. Noch vor Kurzem hätte ich es mit einigen geschickten Worten davon überzeugen können, auch ohne Gebrüll ein Outfit zu akzeptieren, das realistisch, weil vorhanden und auch gewaschen ist. Momentan ist das eher schwierig. Die liebe, süße Kleine hat ihren eigenen Kopf entdeckt. Leider ist der Logikbereich irgendwie noch nicht implementiert. Man müsste den Support anrufen, (wie Frau Nieselpriem sich das so schön vorstellt, und damit meinem Tag eine schöne Prise Würze verliehen hat), doch die Nummer ist leider unbekannt. Wir können es also nur damit versuchen, den Fehler auszugleichen, indem wir die Systemumgebung anpassen.
In diesem Fall ist für diese hochtechnische Aufgabe ausnahmsweise mal nicht der Mann zuständig, denn die Anpassung erfordert die Bedienung der Nähmaschine. Sprich: Wir müssen für ausreichend lange Kleider sorgen.
Eins haben wir jetzt schon mal:
(Ich kann mal wieder einer kleinen Fotoserie nicht widerstehen. Ich find's so süß, wenn die Bilder die Geschichte ihrer Entstehung erkennen lassen.)
Man könnte denken, das arme Kind würde zum Modeln gezwungen und gäbe seiner Missbilligung mit diesem tieftraurigen Gesicht Ausdruck. Aber glaubt das bloß nicht. Die hat Spaß, ehrlich. Gleich wird man sehen, was hier gespielt wird.
Noch eine andere Schnute ausprobieren. Man kann auf so viele lustige Arten so tun, als wäre man todtraurig.
Naa, da will sich doch wohl nicht ein Grinsen an die Oberfläche stehlen? Schnell die Brauen ganz fest zusammenziehen.
Ha, erwischt! Da ist es, das Grinsen. Der Spaß ist eben doch stärker als die verkniffene Gesichtsmuskulatur.
Seht ihr's? Ich sagte doch, die hat Spaß dran, uns alle zu veralbern. Um den Baum herum lässt es sich wunderbar mit der Kamera kokettieren.
Es gibt schließlich auch gar keinen Grund zur Unzufriedenheit. Das Kleid ist wunderbar lang und ganz nach den Wünschen des Kindes zusammengestellt und verziert. Das heißt, nach DEN Wünschen des Kindes, die sich im Stoffladen letztendlich mit dem Geschmack der nähenden Mama vereinbaren ließen. Da steckt schon etwas Überzeugungsarbeit drin. Ganz raffinierte, wohlgemerkt, wir wollen ja keinen Systemausfall beim Einkauf riskieren ... ;-)
Stoffe und Aufbügler: Nähstübchen Emily
Baumwollspitze: Stoffmarkt
Schnitt: Oberteil - Shirt "Bias Stripe" (Ottobre 3/14), selbst nach Maß des Kindes auf Taille gekürzt und Rock drangebastelt
Posts mit dem Label Ottobre 3/2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 1. Juni 2015
Dienstag, 24. März 2015
Eigentlich ...
... ja eigentlich hätte ich letzte Woche beim Zahnarzt sitzen müssen, während die jungen Damen sich im Kindergarten professionell ablichten lassen sollten. Nun gibt es durchaus Angenehmeres, als sich am Gebiss herumdoktern zu lassen (Doch, auch wenn unser weltbester Zahnarzt das jedes Mal wieder toll und ganz bestimmt so sanft wie möglich macht!). Es gibt allerdings auch NOCH weniger prickelnde Alternativen.
Zum Beispiel die, die mitten in der Nacht damit beginnt, dass Kind 3 am elterlichen Bett erscheint und über schreckliche Bauchschmerzen klagt. Weiter geht sie dann mit einer feucht-stückigen Demonstration der Bauchprobleme IM elterlichen Bett. Und danach im halben Schlafzimmer ... Im Bad geht einem dann schon wieder das Herz auf, wenn das kranke Mäuslein, jämmerlich, wie es sich fühlt, noch piepst: "Aaarme Mama! Ich wollte dein Bett nich versau'n. Entschuldigung." Als ob's in dem Moment darauf ankäme ... So ist sie, unsere liebe, herzliche Kleine.
Es folgt jedenfalls eine ziemlich schlaflose Nacht. Am Morgen ist dann klar, dass das Kind den Fototermin im Kindergarten in diesem Jahr nicht mitmachen wird. Und der Zahnarzttermin kann auch abgesagt werden.
Der verpasste Vormittag mit dem Fotografen war schon eine traurige Sache, hatte das kleine Fräulein doch extra ein neues Kleidchen dafür bekommen. Das wurde dann einfach trotzdem angezogen, alles andere wäre grausam gewesen. Und ein paar Fotos mussten natürlich sein. Da besteht auch das Nähbloggerkind schon drauf, krank oder nicht - neue Sachen werden fotografiert, ist klar. :-)
Zum Beispiel die, die mitten in der Nacht damit beginnt, dass Kind 3 am elterlichen Bett erscheint und über schreckliche Bauchschmerzen klagt. Weiter geht sie dann mit einer feucht-stückigen Demonstration der Bauchprobleme IM elterlichen Bett. Und danach im halben Schlafzimmer ... Im Bad geht einem dann schon wieder das Herz auf, wenn das kranke Mäuslein, jämmerlich, wie es sich fühlt, noch piepst: "Aaarme Mama! Ich wollte dein Bett nich versau'n. Entschuldigung." Als ob's in dem Moment darauf ankäme ... So ist sie, unsere liebe, herzliche Kleine.
Es folgt jedenfalls eine ziemlich schlaflose Nacht. Am Morgen ist dann klar, dass das Kind den Fototermin im Kindergarten in diesem Jahr nicht mitmachen wird. Und der Zahnarzttermin kann auch abgesagt werden.
Der verpasste Vormittag mit dem Fotografen war schon eine traurige Sache, hatte das kleine Fräulein doch extra ein neues Kleidchen dafür bekommen. Das wurde dann einfach trotzdem angezogen, alles andere wäre grausam gewesen. Und ein paar Fotos mussten natürlich sein. Da besteht auch das Nähbloggerkind schon drauf, krank oder nicht - neue Sachen werden fotografiert, ist klar. :-)
Erst zeigt sich noch etwas Trauer über den verpassten Kindergartentag,
dann beginnt doch die Freude über das neue Kleid zu überwiegen,
Und schließlich geht vollends die Sonne auf im kleinen Gesichtchen.
Für den verhinderten Auftritt wurde der schon bewährte Schnitt "Olive Star" (Ottobre 3/2014) ausgewählt. Streifen- und Kirschenjersey warteten schon seit dem vorletzten Stoffmarkt auf ihre Verarbeitung zu diesem Kleid. In der gerade so und noch nicht immer ganz erreichten Größe 98 wird es sicher noch eine Weile passen. Da es nicht schmal ausfällt, wahrscheinlich sogar, wenn schon die nächste Größe aktuell ist, dann eben als Tunika.
Das Kleidchen ist jedenfalls nicht umsonst genäht worden. Und die Fotos machen wir uns bei Gelegenheit einfach selbst, wenn alle Kinder und Erzieher wieder da sind, denn wir haben nur den ersten Schwung mitgenommen ... Schön, wenn man's hinter sich hat. ;-)
Montag, 9. Juni 2014
Junikäferchen fliegt in die 4. Runde
3 Jahresrunden hat es nun schon auf dieser Welt gedreht! Schnell sind sie vorbeigeflogen und groß ist das Käferchen geworden. Dessen ist es sich auch selbst voll bewusst und weist uns immer wieder nachdrücklich drauf hin: "Ich bin schon droooß! Soll ich mal zeigen?" Und dann stellt es sich hin und reckt sich, so hoch es kann. Vorzugsweise im elterlichen Bett, während die Erwachsenen noch flachliegen und die Größendemonstration deshalb etwas eindrucksvoller ausfällt, als wenn sich alle Beteiligten in der Vertikale befinden. :-)
Aber auch wenn der direkte Größenvergleich im Familienkreis das Jüngste zwangsläufig hintenanstellt, ist der Zuwachs seit dem Schlüpftag wahrlich nicht zu verachten. Und dabei reden wir nicht nur von körperlicher Länge. Ein cleveres, geschicktes und selbständiges Käferchen ist es auch geworden.
Schaut euch diese Zuckerschnute an, was für ein Unterschied zum winzigen Baby, das am 8. Juni vor 3 Jahren in unseren Armen landete!
Wenn man seine zunehmende Größe auch in einem eindruckvollen Zahlensprung ausdrücken kann - immerhin braucht man jetzt einen ganzen Finger mehr, um sein Alter anzuzeigen! - will man das gebührend feiern. Der letzte Geburtstag schwirrt noch in Einzelbildern durchs Gedächtnis und so hat man eine konkrete Vorstellung davon, was das Wichtigste an so einer Party ist: Ein "Täfertuchen"! Geschenke, ja auch. Da wünscht man sich das und jenes und ist letztendlich sowieso glücklich mit dem, was man bekommt, ohne anderes zu vermissen. Aber der Kuchen in Käferform, ohne den wär's einfach nicht richtig. :-)
Also bäckt Mama einen Käferkuchen, noch ein paar andere Wünsche werden erfüllt und passend ergänzt, ein Geburtstagskleid genäht und das Ganze wie üblich :-p zu irgendeiner späten Nachtstunde zu einem schönen Geburtstagstisch arrangiert. Dabei zieht sich das Käferthema durch, denn das Junikäferchen hat eine Vorliebe für die Tierchen entwickelt, die ihm wohl aufgrund des "Arbeitstitels" angeboren ist. :-)
Morgens wird dann erstmal das Geburtstagskleid angezogen (ohne Zahl, denn die Sachen passen unseren Mädels einfach zu lange, und mit der Würde einer 4jährigen ließe sich ein Kleid mit 3 drauf wohl schwer vereinbaren :-D):
Ein paar lustige Runden durchs Zimmer flitzen, sich drehen und bewundern und dann gehts an die Geschenke:
Erstmal werden die von den großen Geschwistern ausgepackt. Die haben sie liebevoll in selbst bestempelte Tütchen verpackt. (Merke: Es ist eine dumme Idee, den Kindern alle Stempel und Stempelkissenfarben zur Verfügung zu stellen und dann zu erwarten, dass sie sich jeweils eins davon aussuchen, um "noch schnell" vor dem Schlafengehen ihr Geschenk aufzuhübschen. :-D Es dauerte dann doch etwas länger und es musste sogar noch ein runder Flaschendeckel gesucht werden, damit man Planeten drucken kann. Wenn es das Künstlerherz verlangt ... Entsprechend stolz waren die zwei auf ihre Werke und sie dürfen natürlich nicht als schnöde Verpackung im Müll landen. )
Nachdem Gummientchen und Schiffchen befreit worden sind, dürfen sie die weitere Geschenkeinspektion überwachen. Eine ernste Sache ist das, erfordert höchste Konzentration:
Ah, endlich ein paar "richtige" Gartenwerkzeuge. So ein ordentliches Häckel braucht man, denn Mama will ihrs immer nicht rausrücken. Und wenn man, wie gewünscht, ein eigenes Beet mit "swei Erdbeern" hat, gehts nicht ohne.:
Neben Eimer und einer Lupe zur Käfer-und Ameisenbeobachtung braucht man natürlich noch unbedingt eine Gießkanne als angehende Gärtnerin:
Falls man die "Erdbeern" gut pflegt, hat man vielleicht irgendwann genug für einen Kuchen. Dafür benötigt man eine Backschürze "mit Sternen, wie die Mama hat". Also hat Mama zu ihrem Greengate-Modell in Grau ein Partnermodell in Pink gestaltet. Das kann auch gleich das Käferkleid schützen, wenn man ausnahmsweise ausgiebig in seiner Lieblingsnascherei schwelgen darf:
Mittagessen kann man sich so sparen, lieber gleich mit lecker Kuchen weitermachen, natürlich mit ein paar lieben Gästen. Später wird im Garten das Beet gebaut und gefüllt, ein bisschen mit Wasser gepanscht, ausgiebig geschaukelt (was man mit 3 ganz plötzlich richtig kann, ohne Anschubsen!) Gegrilltes zum Abendessen verspeist, werden Seifenblasen in den Himmel gepustet, Luftballons aufgeblasen, das Geburtstagskind von oben bis unten gründlich verdreckt ...
Und wenn das alles erledigt ist, geht man im Dunkeln nach Hause, springt noch kurz in die Wanne, um danach viiieeel zu spät, aber glücklich, ins Bett zu sinken, natürlich nicht ohne ein paar besondere Schätze aus dem Geschenkeberg neben sich auf dem Kissen aufzubauen ...
Genau so muss man 3 werden.
Und noch schnell ein paar Infos zum Geburtstagskäferkleid hinterhergeschoben:
Modell: Olive Star, Ottobre 3/2014 in Gr. 92, Materialien: Streifenjersey vom Stoffmarkt, alles andere Nähstübchen Emily.
Aber auch wenn der direkte Größenvergleich im Familienkreis das Jüngste zwangsläufig hintenanstellt, ist der Zuwachs seit dem Schlüpftag wahrlich nicht zu verachten. Und dabei reden wir nicht nur von körperlicher Länge. Ein cleveres, geschicktes und selbständiges Käferchen ist es auch geworden.
Schaut euch diese Zuckerschnute an, was für ein Unterschied zum winzigen Baby, das am 8. Juni vor 3 Jahren in unseren Armen landete!
Wenn man seine zunehmende Größe auch in einem eindruckvollen Zahlensprung ausdrücken kann - immerhin braucht man jetzt einen ganzen Finger mehr, um sein Alter anzuzeigen! - will man das gebührend feiern. Der letzte Geburtstag schwirrt noch in Einzelbildern durchs Gedächtnis und so hat man eine konkrete Vorstellung davon, was das Wichtigste an so einer Party ist: Ein "Täfertuchen"! Geschenke, ja auch. Da wünscht man sich das und jenes und ist letztendlich sowieso glücklich mit dem, was man bekommt, ohne anderes zu vermissen. Aber der Kuchen in Käferform, ohne den wär's einfach nicht richtig. :-)
Also bäckt Mama einen Käferkuchen, noch ein paar andere Wünsche werden erfüllt und passend ergänzt, ein Geburtstagskleid genäht und das Ganze wie üblich :-p zu irgendeiner späten Nachtstunde zu einem schönen Geburtstagstisch arrangiert. Dabei zieht sich das Käferthema durch, denn das Junikäferchen hat eine Vorliebe für die Tierchen entwickelt, die ihm wohl aufgrund des "Arbeitstitels" angeboren ist. :-)
Morgens wird dann erstmal das Geburtstagskleid angezogen (ohne Zahl, denn die Sachen passen unseren Mädels einfach zu lange, und mit der Würde einer 4jährigen ließe sich ein Kleid mit 3 drauf wohl schwer vereinbaren :-D):
Ein paar lustige Runden durchs Zimmer flitzen, sich drehen und bewundern und dann gehts an die Geschenke:
Erstmal werden die von den großen Geschwistern ausgepackt. Die haben sie liebevoll in selbst bestempelte Tütchen verpackt. (Merke: Es ist eine dumme Idee, den Kindern alle Stempel und Stempelkissenfarben zur Verfügung zu stellen und dann zu erwarten, dass sie sich jeweils eins davon aussuchen, um "noch schnell" vor dem Schlafengehen ihr Geschenk aufzuhübschen. :-D Es dauerte dann doch etwas länger und es musste sogar noch ein runder Flaschendeckel gesucht werden, damit man Planeten drucken kann. Wenn es das Künstlerherz verlangt ... Entsprechend stolz waren die zwei auf ihre Werke und sie dürfen natürlich nicht als schnöde Verpackung im Müll landen. )
Nachdem Gummientchen und Schiffchen befreit worden sind, dürfen sie die weitere Geschenkeinspektion überwachen. Eine ernste Sache ist das, erfordert höchste Konzentration:
Ah, endlich ein paar "richtige" Gartenwerkzeuge. So ein ordentliches Häckel braucht man, denn Mama will ihrs immer nicht rausrücken. Und wenn man, wie gewünscht, ein eigenes Beet mit "swei Erdbeern" hat, gehts nicht ohne.:
Neben Eimer und einer Lupe zur Käfer-und Ameisenbeobachtung braucht man natürlich noch unbedingt eine Gießkanne als angehende Gärtnerin:
Falls man die "Erdbeern" gut pflegt, hat man vielleicht irgendwann genug für einen Kuchen. Dafür benötigt man eine Backschürze "mit Sternen, wie die Mama hat". Also hat Mama zu ihrem Greengate-Modell in Grau ein Partnermodell in Pink gestaltet. Das kann auch gleich das Käferkleid schützen, wenn man ausnahmsweise ausgiebig in seiner Lieblingsnascherei schwelgen darf:
Mittagessen kann man sich so sparen, lieber gleich mit lecker Kuchen weitermachen, natürlich mit ein paar lieben Gästen. Später wird im Garten das Beet gebaut und gefüllt, ein bisschen mit Wasser gepanscht, ausgiebig geschaukelt (was man mit 3 ganz plötzlich richtig kann, ohne Anschubsen!) Gegrilltes zum Abendessen verspeist, werden Seifenblasen in den Himmel gepustet, Luftballons aufgeblasen, das Geburtstagskind von oben bis unten gründlich verdreckt ...
Und wenn das alles erledigt ist, geht man im Dunkeln nach Hause, springt noch kurz in die Wanne, um danach viiieeel zu spät, aber glücklich, ins Bett zu sinken, natürlich nicht ohne ein paar besondere Schätze aus dem Geschenkeberg neben sich auf dem Kissen aufzubauen ...
Genau so muss man 3 werden.
Und noch schnell ein paar Infos zum Geburtstagskäferkleid hinterhergeschoben:
Modell: Olive Star, Ottobre 3/2014 in Gr. 92, Materialien: Streifenjersey vom Stoffmarkt, alles andere Nähstübchen Emily.
Applikation inspiriert von "Mein erstes Krabbelkäfer Gartenbuch".
Dienstag, 20. Mai 2014
Perfektionismus lässt grüßen ...
Er hat mich dazu gebracht, gestern vormittag noch mal ins Nähstübchen zu flitzen, Stoff und Tüddelei auszusuchen, schnell zu waschen, raus auf die Leine, kurz darauf schnell wieder rein - gerade noch vor nem heftigen Regenguss gerettet, auf die Heizung, immer wieder gefühlt und endlich vernäht. Warum?
Für den 20. Mai hatte sich der Kindergartenfotograf angekündigt. Das war mir bewusst. Allerdings fiel mir mal wieder erst am 18. auf, dass der 20. dann ja wohl schon am übernächsten Tag ist ... :-P Und man braucht doch das perfekte Outfit für so einen Anlass.
Nachdem ich Emilia in dem Kissa-Raglankleidchen gesehen hatte, fand ich, dass die Kombination aus Hellblau und Rot ihr wunderbar steht. Der Katzenstoff, niedlich wie er ist, geht aber nun gar nicht für Fotos. Denn da soll ja das Kind im Mittelpunkt stehen, und nicht der Stoff. Ist klar, ne? ;-)
Also musste noch ein Kleid her, in Hellblau mit roten Punkten, mit roten Bündchen und einem passenden dezenteren Kombistoff. Was sein muss ...
Gestern noch (teilweise) im Laden, heute schon am Kind unterwegs:
Raglankleidchen nach Klimperklein mit falscher Knopfleiste, eingefasst mit Paspelband und mit Sternchenknöpfen abgerundet. Dazu Leggins Boo (Ottobre 3/14), etwas verlängert und mit Bündchen ergänzt. Ist schon jemandem aufgefallen, dass "Boo" in der Zeitschrift überall ab Gr. 98 ausgeschrieben steht, auf dem Schnittmusterbogen aber bei 92 beginnt? :-) Mir recht. Ich wollte die 98 verkleinern, weil alles bis 92 sonst meist im Windelposchnitt ist, und den brauchen wir ja nun tagsüber schon länger nicht mehr.
Dann bin ich mal gespannt, ob die junge Dame beim Kindergartenfotografen auch so schön strahlt. Falls nicht, hab ich ja selber schon ein paar schöne Bilder. :-)
Das Modeloutfit schicken wir wieder zu Meitlisache.
Für den 20. Mai hatte sich der Kindergartenfotograf angekündigt. Das war mir bewusst. Allerdings fiel mir mal wieder erst am 18. auf, dass der 20. dann ja wohl schon am übernächsten Tag ist ... :-P Und man braucht doch das perfekte Outfit für so einen Anlass.
Nachdem ich Emilia in dem Kissa-Raglankleidchen gesehen hatte, fand ich, dass die Kombination aus Hellblau und Rot ihr wunderbar steht. Der Katzenstoff, niedlich wie er ist, geht aber nun gar nicht für Fotos. Denn da soll ja das Kind im Mittelpunkt stehen, und nicht der Stoff. Ist klar, ne? ;-)
Also musste noch ein Kleid her, in Hellblau mit roten Punkten, mit roten Bündchen und einem passenden dezenteren Kombistoff. Was sein muss ...
Gestern noch (teilweise) im Laden, heute schon am Kind unterwegs:
Raglankleidchen nach Klimperklein mit falscher Knopfleiste, eingefasst mit Paspelband und mit Sternchenknöpfen abgerundet. Dazu Leggins Boo (Ottobre 3/14), etwas verlängert und mit Bündchen ergänzt. Ist schon jemandem aufgefallen, dass "Boo" in der Zeitschrift überall ab Gr. 98 ausgeschrieben steht, auf dem Schnittmusterbogen aber bei 92 beginnt? :-) Mir recht. Ich wollte die 98 verkleinern, weil alles bis 92 sonst meist im Windelposchnitt ist, und den brauchen wir ja nun tagsüber schon länger nicht mehr.
"Was, du willst schon los? Ich bin doch noch gar nicht fertig gestylt!"
"Wart mal, ich mach das schnell ..."
"Soo, mit der Frisur kann ich rausgehen."
"Outfit stimmt auch."
Die Schuhe trocknen noch, sind gerade frisch gereinigt. ;-)
"OK. Bin startklar!"
Dann bin ich mal gespannt, ob die junge Dame beim Kindergartenfotografen auch so schön strahlt. Falls nicht, hab ich ja selber schon ein paar schöne Bilder. :-)
Das Modeloutfit schicken wir wieder zu Meitlisache.
Donnerstag, 15. Mai 2014
Flycatcher frech und bunt
Der Schnitt war nun einmal kopiert und lag auf dem Tisch - ich musste einfach noch so eine Tunika nähen. ;-)
Mein großes Mädchen ist zwar sehr gern Prinzessin, kann sich aber auch durchaus für etwas andere und nicht typisch mädchenhafte Designs begeistern. Wie eben "Kissas Tag" von Frau Blaubeerstern. Wir bekamen vor einer Weile zwei Jerseys in ziemlich geschlechtsneutraler Farbgebung aus der "Kissa"-Serie zum Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt. Damit wurde der junge Mann im Haus schon mit einem coolen und sehr geliebten Haishirt benäht. Doch auch die jungen Damen konnten dem der rosafarbenen Mädchenwelt eher fernen Stoff sofort etwas abgewinnen. Nun steht noch der sichtbare Beweis der Mädchentauglichkeit anhand eines genähten Modells aus.
Für den gewissen weiblichen Touch braucht man bei dieser Farbstellung idealerweise einen fröhlichen Kombistoff. Wir wählten zusammen mit Mathilda im Nähstübchen einen Blümchenjersey in ihrer Lieblingsfarbe, der hier perfekt passt.
Eigentlich stand ein Raglankleid aus dieser Kombination vor meinem inneren Auge. Aber als ich die maritime Variante des "Flycatchers" genäht hatte, kam mir der Gedanke, dass das eigentlich auch der perfekte Schnitt für "Kissa" am Mädchen wäre: weiblich weich trotz seiner Schlichtheit und irgendwie frech und fröhlich.
Gedacht, getan. Und hiermit präsentiert - Flycatcher Nr 2 featuring "Kissas Tag" für junge Damen. :-)
Mathilda findet auch diese Tunika toll und kann sich gar nicht entscheiden, welche die schönere ist. Sind also wohl beide ein voller Erfolg.
Den Beweis, dass geliebte Mädchensachen auch mal alles andere als rosa sein können, schicken wir natürlich noch da hin: Meitlisache
Mein großes Mädchen ist zwar sehr gern Prinzessin, kann sich aber auch durchaus für etwas andere und nicht typisch mädchenhafte Designs begeistern. Wie eben "Kissas Tag" von Frau Blaubeerstern. Wir bekamen vor einer Weile zwei Jerseys in ziemlich geschlechtsneutraler Farbgebung aus der "Kissa"-Serie zum Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt. Damit wurde der junge Mann im Haus schon mit einem coolen und sehr geliebten Haishirt benäht. Doch auch die jungen Damen konnten dem der rosafarbenen Mädchenwelt eher fernen Stoff sofort etwas abgewinnen. Nun steht noch der sichtbare Beweis der Mädchentauglichkeit anhand eines genähten Modells aus.
Für den gewissen weiblichen Touch braucht man bei dieser Farbstellung idealerweise einen fröhlichen Kombistoff. Wir wählten zusammen mit Mathilda im Nähstübchen einen Blümchenjersey in ihrer Lieblingsfarbe, der hier perfekt passt.
Eigentlich stand ein Raglankleid aus dieser Kombination vor meinem inneren Auge. Aber als ich die maritime Variante des "Flycatchers" genäht hatte, kam mir der Gedanke, dass das eigentlich auch der perfekte Schnitt für "Kissa" am Mädchen wäre: weiblich weich trotz seiner Schlichtheit und irgendwie frech und fröhlich.
Gedacht, getan. Und hiermit präsentiert - Flycatcher Nr 2 featuring "Kissas Tag" für junge Damen. :-)
Mathilda findet auch diese Tunika toll und kann sich gar nicht entscheiden, welche die schönere ist. Sind also wohl beide ein voller Erfolg.
Den Beweis, dass geliebte Mädchensachen auch mal alles andere als rosa sein können, schicken wir natürlich noch da hin: Meitlisache
Dienstag, 13. Mai 2014
Flycatcher maritim
Ich hab die "Ottobre" ja ganz standhaft immer noch nicht abonniert. Die Theorie dahinter ist, dass ich mir die Modelle online anschaue und dann entscheide, ob sich der Kauf wirklich lohnen würde. Eventuell könnte ich ihn mir ja auch manchmal sparen. Wie gesagt, so weit die Theorie. Fakt ist, dass ich schon seit längerem keine Kinder-Ottobre liegen lassen konnte. Es sind doch immer wieder so süße Sachen drin! - Von denen ich natürlich nur einen geringen Bruchteil bisher genäht habe ... ;-)
Als ich mir die neueste Ausgabe hier anschaute, war mir ganz schnell klar, dass ich auch an dieser wieder nicht vorbeikommen würde. Ein Modell sprang mir sofort ins Auge - DAS wollte ich unbedingt nähen, und ich wusste auch augenblicklich, welche Stoffe dafür aus dem Nähstübchen zu mir wandern müssen. Erstaunlicherweise habe ich den Plan tatsächlich schon umgesetzt. ;-)
Da ist es:
Modell "Flycatcher" in Größe 110. Ließ sich wunderbar einfach nähen und hat doch was Besonderes, finde ich. Statt der Bandeinfassung am Halsausschnitt habe ich wieder ein Jerseybündchen angenäht. Ich habe mich so langsam damit abgefunden, dass sich die Einfassung mit meiner Maschine nicht optimieren lässt, und mache das, was gut klappt, statt Frusterlebnisse an sonst gut gelungenen Klamöttchen zu sammeln. ;-)
Der so niedlich bedruckte Jersey steht für sich und braucht keine Tüddelei. Nur ein winziger Herzchenknopf am Halsbündchen nimmt das herzige Schiffchenmuster wieder auf.
Diese kleine Fliege ist glücklich mit ihrem neuen Teil und muss auch erstmal eingefangen werden:
Dann gelingen doch noch ein paar schärfere Bilder vom "Flycatcher" am kleinen Fräulein. Leider wieder nicht im Grünen, sondern nur ganz langweilig vor der Wohnzimmertür, wo man noch ein bisschen Licht einfangen kann an einem grauen Tag. Die Fotos fielen trotzdem ziemlich trübsinnig aus. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit einem Bearbeitungsprogramm noch erreichen kann. ;-)
Ein fröhlich-bequemes Teil und bestimmt nicht das letzte. Größentechnisch fällt es aus, wie von Ottobremodellen gewohnt. Wenn man die aktuelle Größe näht, bleibt bei eher zierlichen Kindern genau der Spielraum, der nötig ist, damit es noch ein Weilchen passt.
Auch mal den Mädelkram verlinkt: Meitlisache
Als ich mir die neueste Ausgabe hier anschaute, war mir ganz schnell klar, dass ich auch an dieser wieder nicht vorbeikommen würde. Ein Modell sprang mir sofort ins Auge - DAS wollte ich unbedingt nähen, und ich wusste auch augenblicklich, welche Stoffe dafür aus dem Nähstübchen zu mir wandern müssen. Erstaunlicherweise habe ich den Plan tatsächlich schon umgesetzt. ;-)
Da ist es:
Modell "Flycatcher" in Größe 110. Ließ sich wunderbar einfach nähen und hat doch was Besonderes, finde ich. Statt der Bandeinfassung am Halsausschnitt habe ich wieder ein Jerseybündchen angenäht. Ich habe mich so langsam damit abgefunden, dass sich die Einfassung mit meiner Maschine nicht optimieren lässt, und mache das, was gut klappt, statt Frusterlebnisse an sonst gut gelungenen Klamöttchen zu sammeln. ;-)
Der so niedlich bedruckte Jersey steht für sich und braucht keine Tüddelei. Nur ein winziger Herzchenknopf am Halsbündchen nimmt das herzige Schiffchenmuster wieder auf.
Diese kleine Fliege ist glücklich mit ihrem neuen Teil und muss auch erstmal eingefangen werden:
Dann gelingen doch noch ein paar schärfere Bilder vom "Flycatcher" am kleinen Fräulein. Leider wieder nicht im Grünen, sondern nur ganz langweilig vor der Wohnzimmertür, wo man noch ein bisschen Licht einfangen kann an einem grauen Tag. Die Fotos fielen trotzdem ziemlich trübsinnig aus. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit einem Bearbeitungsprogramm noch erreichen kann. ;-)
Ein fröhlich-bequemes Teil und bestimmt nicht das letzte. Größentechnisch fällt es aus, wie von Ottobremodellen gewohnt. Wenn man die aktuelle Größe näht, bleibt bei eher zierlichen Kindern genau der Spielraum, der nötig ist, damit es noch ein Weilchen passt.
Auch mal den Mädelkram verlinkt: Meitlisache
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