17. Oktober - unser alljährliches Elternjubiläum. Was natürlich nicht so wichtig ist. Viel zentraler ist dann doch die andere Deutung des besonderen Datums: Unser Großer hat Geburtstag! Das kleine Baby mit der Strubbelfrisur, das wir in seine orangefarbene Decke gekuschelt noch immer deutlich und staunend vor uns sehen, wird wieder ein Jahr älter. 11 sind es nun schon, und so langsam aber sicher zeigen sich die ersten Anzeichen, dass das Baby lange Geschichte ist und aus dem Kind ein Mann werden will ... irgendwann.
Allergrößter Geburtstagswunsch zum Jubiläumsjahr der ersten Mondlandung wäre die Saturn V eines bekannten Herstellers von zusammensetzbarem Plastikspielzeug gewesen. Nur leider, leider war die limitierte Auflage ruckzuck ausverkauft und einzelne Exemplare nur noch zu horrenden Preisen bei cleveren profitorientierten Händlern zu bekommen. Schaaade ...
Deswegen, damit er wenigstens eine Saturn V hat, der Geburtstagskuchen:
So glaubte der junge Mann wenigstens noch beim Entern des Geburtstagstischs. Aber wir denken ja mit, kennen unser Kind nicht erst seit gestern und haben einen tiefen Kleiderschrank im Schlafzimmer ... wo auch die andere sehnlich gewünschte Mondrakete schon seit Monaten geschlummert hatte. :-D Noch nie hatte ich mich so lange und intensiv auf den Geburtstag eines Kindes gefreut. Es gab denn auch strahlende Augen und die Feststellung, dass wir ihn da aber ganz schön veralbert hätten und ja sooo gute Schauspieler wären. Wenn der wüsste, wie schwer das war! Aber der Überraschungsmoment war's wert.
Der Geburtstag bot wieder einen willkommenen Anlass, mal ein Jungenteil zu nähen, was doch nicht besonders häufig vorkommt. (Es gibt da einen Kleidungsversand, der Weltraumshirts anbietet, die ich so toll niemals hinbekommen könnte ...) Andererseits müssen ja nicht überall fotorealistische Drucke von Raumfahrtmotiven drauf sein. Auch eine Känguruhtasche sorgt zurzeit dafür, dass ein Kleidungsstück beim jungen Mann ganz oben auf der Beliebtheitsliste landet. Sollte er haben:
Er bekam einen kuscheligen "Mika" (Pattydoo) mit Lederdetails, Tubekragen und coolem Sternenbündchen in Lieblingsgrün. (Stoffe und Zubehör: stoffe.de, Leder aus einer Restetüte vom dunkelblauen Stadtkaufhaus). Und jetzt hab ich den Salat - jetzt muss ich unbedingt noch so einen nähen, weil der Herr sich sonst weigert, diesen auszuziehen und der Waschmaschine anzuvertrauen. Bis Weihnachten kann ich da wohl nicht warten ... :-)
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Donnerstag, 26. Oktober 2017
Samstag, 31. Oktober 2015
October Sun and Rain
Schon wieder ist ein gut gefüllter Monat vergangen. Ich bemerke, dass sich der neue Arbeitsplatz negativ auf mein Blogverhalten auswirkt. Während der Computer auf einem Minischreibtischchen im Flur und damit mitten im Familiengeschehen beheimatet war, sprang ich doch immer mal so zwischendurch vor den Bildschirm, um Mails zu lesen, zu surfen oder eben schnell einen Post zu verfassen. Jetzt ruht selbiges Arbeitsgerät sozusagen behäbig auf einem großen Schreibtisch in der abgelegensten Ecke der Wohnung - dem Schlafzimmer, noch dazu hinter meist verschlossener Tür (denn Katze im Bett find ich nicht so doll, das Tier lässt aber keine Gelegenheit aus, da hin zu schlüpfen). Dementsprechend selten ziehe ich mich an die Tastatur zurück. Ist ja doch immer was, worum man sich wieder kümmern muss ...
Ich werde versuchen, mich zu bessern. Vielleicht klappts wieder häufiger, wenn ich die Zeit, die mir allein zur Verfügung steht, weniger in Outdooraktivitäten stecken muss. Diesen Monat war das recht intensiv der Fall. Schaue es sich an, wer langen Atem hat - hier wieder ein Monatsüberblick:
Der Oktober steht ganz im Zeichen des Apfels. 2015 ist (zumindest für uns) seit längerem mal wieder ein gutes Apfeljahr. Unsere zwei Bäume im Garten überschütten uns förmlich mit Früchten:
Die ganze Apfelernte, teils aufgelesen, teils mit dem Apfelpflücker vom Baum geangelt. Es gibt Äpfel morgens, mittags und abends, zu Hause, in der Schule, unterwegs ... Apfelmus, Apfelkompott (mit selbst gekochter Vanillesoße! Endlich ausprobiert, es geht auch sehr gut ohne Fertigtüten. Stolz auf mich. ;-) ), Apfelmuffins, Apfelplinsen, Apfelkuchen ... Apropos Kuchen - stolzer als auf mich bin ich ja auf den Mann im Haus. Er hat zum ersten Mal in seinem Leben einen Apfelkuchen fabriziert, fand es sehr lustig, einen Knetteig herzustellen, und seine Arbeitskollegen haben weitere Produkte seiner Küchenarbeit gefordert, obwohl er eigentlich eher als Experte bei der Softwareentwicklung bekannt ist. :-)
Bei der Apfelernte konnten wir noch das letzte Aufleben des Gartens vor der Winterruhe genießen:
Stauden, die schon zurückgeschnitten waren, grünen noch einmal kräftig, Cosmeen, Dahlien, Tagetes, Ringelblumen, Kapuzinerkresse stecken alle Kraft in einen letzten leuchtenden Blütenflor. Salate, die während des Urlaubs ins Kraut geschossen waren, werden zu interessanten Blütenpflanzen.
Ganz links im Bild erkennt man unsere passierten Tomaten. Nicht zermatscht, sondern einfach zufällig passiert. Wir haben sie weder gesät, noch gepflanzt, sie waren einfach da. Und während all meine absichtlichen Versuche mit Tomaten bisher mangels Dach an Braunfäule gescheitert waren, konnten wir die Zufallstomaten tatsächlich essen. Wir haben ein paar stehen lassen. Vielleicht passieren uns ja nächstes Jahr wieder Tomaten. :-)
Den Küchentisch schmückte der letzte herbstliche Gartenblumenstrauß:
Ich liebe diese wilde Fülle aus den eigenen Beeten - schöner als jedes floristische Meisterwerk.
Und dann kam der Frost, und über Nacht hatten wir statt eines grünen Dschungels nur noch ein braun erfrorenes Chaos:
Das lässt an Attraktivität doch zu wünschen übrig. Zeit für das große Aufräumen, Ausreißen, Verschneiden, Weghacken - Ordnung schaffen insgesamt. Es fängt sich doch im Frühjahr mit einem halbwegs geordneten Garten angenehmer an. Bei der Arbeit plane ich im Kopf schon, was im nächsten Jahr wo wachsen soll.
Das also war in letzter Zeit bei passendem Wetter meine Vormittagsgestaltung - Gartenarbeit. Am Nachmittag, wenn alle Kinder je nach Bedarf daheim erwartet und eingesammelt wurden, lohnt es sich nun jahreszeitbedingt schon nicht mehr, noch in den Garten zu gehen.
Ich denke, der Unterschied ist doch schon zu sehen. Wirklich fertig bin ich nie, aber so, wie es jetzt aussieht, kann ich mit dem Zustand des Gartens leben, auch wenn jetzt kein passendes Gärtnerwetter mehr kommen sollte.
Sogar ein Hochbeet habe ich geschafft umzusetzen, so dass im damit nicht im Frühling erst anfangen muss. Ist ja klar, dass mir wieder etwas einfällt, das ich dann nächstes Jahr doch lieber noch anders haben will. Kurzzeitig hatte ich gedacht, mit der Aufteilung der Beete wäre ich jetzt durch ... :-)
Die können noch bleiben, die geben nicht beim ersten Frost auf:
Meine geliebten Mangoldpflanzen "Bright Lights". Ich find sie wunderschön, ins Gemüsebeet und auch auf den Teller bringen sie herrlich leuchtende Farben. Lecker ist Mangold auch, schmeckt spinatartig und kann sehr vielseitig verarbeitet werden.
Außerdem wurde im Oktober noch ein ganz wichtiger 9. Geburtstag gefeiert, 9 Jahre wir als Eltern, 9 Jahre großes Lieblingskind:
Immer noch ganz im Zeichen des Weltraums:
Zum Spaceshuttle-Kuchen bemerkte das jüngste Lieblingskind: "Cool, das hat ja sogar Triebwerke!" Schon beeindruckend, was man von so einem tollen großen Bruder alles lernt.
Dann wurde im Laufe des Monats noch eine kleine Patientin wieder auf die Beine gebracht. Warum werden eigentlich Kinder, deren Gesundheitszustand noch nicht arztbesuchsreif, aber unter Beobachtung ist, grundsätzlich am Freitag nachmittag so richtig krank?
Noch nicht kindergartenfit, aber wieder etwas munterer und nach Beschäftigung verlangend, musste das Kindlein bespaßt werden. Basteln geht immer:
Leere Klorollen, etwas Farbe und Papier - daraus lässt sich doch was machen. Die Eule haben wir im Kindergarten abgeguckt, der Fuchs ist uns dann selber eingefallen.
Und nun zur Frage aller Nähbloggerfragen: Genäht? Ja, meeeeterweise, wenn's auch nicht besonders spannend war:
Tischläufer für eine Gemeindeveranstaltung. Hier ist nur ein winziger Ausschnitt des Gesamtwerks zu sehen. Viele, viele Tische sollten gedeckt und dekoriert werden. Der längste Läufer brachte es auf ganze 7 Meter ... rattatatatatatatatatatatatataaaatt ... Wie gesagt, nicht besonders aufregend, und herausfordernd nur als Geduldsprobe. Schwesterherz 2 und ich haben zwei Tage dran gesessen. Angesichts der Menge haben wir uns für Einfassen mit der Ovi, einmal Rumbügeln und Absteppen als ökonomischste Methode entschieden. Nicht die hohe Schule der Nähkunst, aber das Ganze erfüllt seinen Zweck. Und mit cremefarbenen Tischläufern haben wir jetzt eine dauerhafte Grundlage für Dekos aller Art zu verschiedensten Anlässen. Der Aufwand sollte sich also gelohnt haben.
Eine bunte Kleinigkeit zum Anziehen habe ich dann im Oktober doch noch durch die Maschinen geschoben:
Die Puppendame von Lieblingskind 2 brauchte dringend ein Herbstoutfit. Sie zog im Reiterstil bei uns ein. Und dass Blazer, Bluse und Reithose nicht unbedingt passend für alle Tage sind, habe ich ja eingesehen. Ein paar Stoffreste aus der reichhaltigen Sammlung wurden also schnell zu Kleidchen und Leggins umgewandelt. Die Puppe ist mit ca. 45cm schon recht groß, aber völlig anders proportioniert als Babypuppen. So passte als Oberteil das Shirt der Klimperklein-Erstausstattung in Originalgröße. Es wurde etwas gekürzt und mit einem Rock ergänzt zum Kleid. Die Hose entstand nach dem Freebook von Liebeling. Ich hatte probenähen dürfen und den Schnitt für unsere 30cm-Babypuppe auf 91% verkleinert. Diese Variante passte der Puppendame in der Weite perfekt, musste nur um 4cm verlängert werden.
Ergebnis: ein farbenfrohes, schickes Ensemble für kühlere Tage, das perfekt mit Reiterstiefeln kombiniert werden kann. :-) Kind glücklich, Mama zufrieden.
Normaler Alltag mit allen Aufgaben und Terminen läuft natürlich nebenbei. Voll war der Oktober, in Sachen Blog und Nähen steigerungsfähig. Trotzdem habe ich so einiges geschafft.
Und morgen ist ein neuer Monat ...
Ich werde versuchen, mich zu bessern. Vielleicht klappts wieder häufiger, wenn ich die Zeit, die mir allein zur Verfügung steht, weniger in Outdooraktivitäten stecken muss. Diesen Monat war das recht intensiv der Fall. Schaue es sich an, wer langen Atem hat - hier wieder ein Monatsüberblick:
Der Oktober steht ganz im Zeichen des Apfels. 2015 ist (zumindest für uns) seit längerem mal wieder ein gutes Apfeljahr. Unsere zwei Bäume im Garten überschütten uns förmlich mit Früchten:
Die ganze Apfelernte, teils aufgelesen, teils mit dem Apfelpflücker vom Baum geangelt. Es gibt Äpfel morgens, mittags und abends, zu Hause, in der Schule, unterwegs ... Apfelmus, Apfelkompott (mit selbst gekochter Vanillesoße! Endlich ausprobiert, es geht auch sehr gut ohne Fertigtüten. Stolz auf mich. ;-) ), Apfelmuffins, Apfelplinsen, Apfelkuchen ... Apropos Kuchen - stolzer als auf mich bin ich ja auf den Mann im Haus. Er hat zum ersten Mal in seinem Leben einen Apfelkuchen fabriziert, fand es sehr lustig, einen Knetteig herzustellen, und seine Arbeitskollegen haben weitere Produkte seiner Küchenarbeit gefordert, obwohl er eigentlich eher als Experte bei der Softwareentwicklung bekannt ist. :-)
Bei der Apfelernte konnten wir noch das letzte Aufleben des Gartens vor der Winterruhe genießen:
Stauden, die schon zurückgeschnitten waren, grünen noch einmal kräftig, Cosmeen, Dahlien, Tagetes, Ringelblumen, Kapuzinerkresse stecken alle Kraft in einen letzten leuchtenden Blütenflor. Salate, die während des Urlaubs ins Kraut geschossen waren, werden zu interessanten Blütenpflanzen.
Ganz links im Bild erkennt man unsere passierten Tomaten. Nicht zermatscht, sondern einfach zufällig passiert. Wir haben sie weder gesät, noch gepflanzt, sie waren einfach da. Und während all meine absichtlichen Versuche mit Tomaten bisher mangels Dach an Braunfäule gescheitert waren, konnten wir die Zufallstomaten tatsächlich essen. Wir haben ein paar stehen lassen. Vielleicht passieren uns ja nächstes Jahr wieder Tomaten. :-)
Den Küchentisch schmückte der letzte herbstliche Gartenblumenstrauß:
Ich liebe diese wilde Fülle aus den eigenen Beeten - schöner als jedes floristische Meisterwerk.
Und dann kam der Frost, und über Nacht hatten wir statt eines grünen Dschungels nur noch ein braun erfrorenes Chaos:
Das lässt an Attraktivität doch zu wünschen übrig. Zeit für das große Aufräumen, Ausreißen, Verschneiden, Weghacken - Ordnung schaffen insgesamt. Es fängt sich doch im Frühjahr mit einem halbwegs geordneten Garten angenehmer an. Bei der Arbeit plane ich im Kopf schon, was im nächsten Jahr wo wachsen soll.
Das also war in letzter Zeit bei passendem Wetter meine Vormittagsgestaltung - Gartenarbeit. Am Nachmittag, wenn alle Kinder je nach Bedarf daheim erwartet und eingesammelt wurden, lohnt es sich nun jahreszeitbedingt schon nicht mehr, noch in den Garten zu gehen.
Ich denke, der Unterschied ist doch schon zu sehen. Wirklich fertig bin ich nie, aber so, wie es jetzt aussieht, kann ich mit dem Zustand des Gartens leben, auch wenn jetzt kein passendes Gärtnerwetter mehr kommen sollte.
Sogar ein Hochbeet habe ich geschafft umzusetzen, so dass im damit nicht im Frühling erst anfangen muss. Ist ja klar, dass mir wieder etwas einfällt, das ich dann nächstes Jahr doch lieber noch anders haben will. Kurzzeitig hatte ich gedacht, mit der Aufteilung der Beete wäre ich jetzt durch ... :-)
Die können noch bleiben, die geben nicht beim ersten Frost auf:
Meine geliebten Mangoldpflanzen "Bright Lights". Ich find sie wunderschön, ins Gemüsebeet und auch auf den Teller bringen sie herrlich leuchtende Farben. Lecker ist Mangold auch, schmeckt spinatartig und kann sehr vielseitig verarbeitet werden.
Außerdem wurde im Oktober noch ein ganz wichtiger 9. Geburtstag gefeiert, 9 Jahre wir als Eltern, 9 Jahre großes Lieblingskind:
Immer noch ganz im Zeichen des Weltraums:
Zum Spaceshuttle-Kuchen bemerkte das jüngste Lieblingskind: "Cool, das hat ja sogar Triebwerke!" Schon beeindruckend, was man von so einem tollen großen Bruder alles lernt.
Dann wurde im Laufe des Monats noch eine kleine Patientin wieder auf die Beine gebracht. Warum werden eigentlich Kinder, deren Gesundheitszustand noch nicht arztbesuchsreif, aber unter Beobachtung ist, grundsätzlich am Freitag nachmittag so richtig krank?
Noch nicht kindergartenfit, aber wieder etwas munterer und nach Beschäftigung verlangend, musste das Kindlein bespaßt werden. Basteln geht immer:
Leere Klorollen, etwas Farbe und Papier - daraus lässt sich doch was machen. Die Eule haben wir im Kindergarten abgeguckt, der Fuchs ist uns dann selber eingefallen.
Und nun zur Frage aller Nähbloggerfragen: Genäht? Ja, meeeeterweise, wenn's auch nicht besonders spannend war:
Tischläufer für eine Gemeindeveranstaltung. Hier ist nur ein winziger Ausschnitt des Gesamtwerks zu sehen. Viele, viele Tische sollten gedeckt und dekoriert werden. Der längste Läufer brachte es auf ganze 7 Meter ... rattatatatatatatatatatatatataaaatt ... Wie gesagt, nicht besonders aufregend, und herausfordernd nur als Geduldsprobe. Schwesterherz 2 und ich haben zwei Tage dran gesessen. Angesichts der Menge haben wir uns für Einfassen mit der Ovi, einmal Rumbügeln und Absteppen als ökonomischste Methode entschieden. Nicht die hohe Schule der Nähkunst, aber das Ganze erfüllt seinen Zweck. Und mit cremefarbenen Tischläufern haben wir jetzt eine dauerhafte Grundlage für Dekos aller Art zu verschiedensten Anlässen. Der Aufwand sollte sich also gelohnt haben.
Eine bunte Kleinigkeit zum Anziehen habe ich dann im Oktober doch noch durch die Maschinen geschoben:
Die Puppendame von Lieblingskind 2 brauchte dringend ein Herbstoutfit. Sie zog im Reiterstil bei uns ein. Und dass Blazer, Bluse und Reithose nicht unbedingt passend für alle Tage sind, habe ich ja eingesehen. Ein paar Stoffreste aus der reichhaltigen Sammlung wurden also schnell zu Kleidchen und Leggins umgewandelt. Die Puppe ist mit ca. 45cm schon recht groß, aber völlig anders proportioniert als Babypuppen. So passte als Oberteil das Shirt der Klimperklein-Erstausstattung in Originalgröße. Es wurde etwas gekürzt und mit einem Rock ergänzt zum Kleid. Die Hose entstand nach dem Freebook von Liebeling. Ich hatte probenähen dürfen und den Schnitt für unsere 30cm-Babypuppe auf 91% verkleinert. Diese Variante passte der Puppendame in der Weite perfekt, musste nur um 4cm verlängert werden.
Ergebnis: ein farbenfrohes, schickes Ensemble für kühlere Tage, das perfekt mit Reiterstiefeln kombiniert werden kann. :-) Kind glücklich, Mama zufrieden.
Normaler Alltag mit allen Aufgaben und Terminen läuft natürlich nebenbei. Voll war der Oktober, in Sachen Blog und Nähen steigerungsfähig. Trotzdem habe ich so einiges geschafft.
Und morgen ist ein neuer Monat ...
Dienstag, 21. Oktober 2014
"Bloß weil man cool ist, ..."
"... muss man ja nicht gleich in die Geschichte eingehen!"
Diesen geschichtsträchtigen Spruch gab unser Großer dieser Tage von sich. Und weil ich ihn richtig gut finde, soll er auf alle Fälle Teil der verbloggten Familiengeschichte werden. So manchem, der mit unrühmlichen Ideen Geschichte gemacht hat, hätte das mal einer sagen sollen, bevor es dazu kam. :-)
Unser Junge hat nicht vor, als berühmter Mann in die Geschichte einzugehen. Das würde ihn nämlich nerven, da wöllte am Ende immerfort einer was von ihm. Deswegen wird er seinen Mondflug auf alle Fälle geheim halten. Aber man weiß nie, vielleicht verhilft ihm eine seiner zahlreichen Ideen am Ende doch aus Versehen zu Weltruhm? Denn er denkt nicht gerade klein.
Unter anderem ist ein "globales System zur Absaugung böser Gedanken" geplant, um die Welt zu verbessern. Zu diesem Zweck werden Satelliten mit Absaugvorrichtungen ausgerüstet und rund um die Welt ins All geschossen. Falls ein ganz fetter böser Gedanke nicht durchs Saugrohr passt, gibt's Alarm, und dann kommt der besondere Supersauger für schwere Fälle zum Einsatz. Nach Beispielen für fette und weniger fette böse Gedanken gefragt, erklärt der junge Erfinder: "Ein fetter böser Gedanke ist zum Beispiel ein Krieg. Ein eher dünner ist sowas wie 'Eltern ärgern'."
Ob die Welt ein besserer Ort wird, wenn er das schafft? Wo den Menschen in den Kopf geschaut werden soll, bin ich ja etwas skeptisch ... Ganz so weit denkt man in seinem Alter wohl noch nicht. Ansonsten macht sich unser Sohn aber sehr viele Gedanken über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in der Welt. Hoffentlich bleibt er so ...
Für einen 8jährigen geht ihm schon ganz schön viel im Kopf um. Ja, jetzt ist er 8! Gar nicht mehr so klein. Und ganz schön cool. Für mich natürlich ein Grund, anlässlich des Geburtstags (letzten Freitag) im Nähstübchen heimlich auch noch den "zweitcoolsten" Stoff zu kaufen und ein Shirt zur Feier des neuen Lebensjahrs zu nähen.
Wie gehabt, Klimperkleins Raglanshirt in 128. Alle sichtbaren Nähte sind in Neongrün gehalten. Sonst nicht gerade der Trend, der mich umhaut, aber zum coolen Look für nicht mehr kleine Jungs passt es einfach gut.
Kind ist glücklich und genießt auch noch die Bewunderung diverser Freunde - was will man mehr?
Das Geburtstagsshirt ist natürlich Made4Boys.
Diesen geschichtsträchtigen Spruch gab unser Großer dieser Tage von sich. Und weil ich ihn richtig gut finde, soll er auf alle Fälle Teil der verbloggten Familiengeschichte werden. So manchem, der mit unrühmlichen Ideen Geschichte gemacht hat, hätte das mal einer sagen sollen, bevor es dazu kam. :-)
Unser Junge hat nicht vor, als berühmter Mann in die Geschichte einzugehen. Das würde ihn nämlich nerven, da wöllte am Ende immerfort einer was von ihm. Deswegen wird er seinen Mondflug auf alle Fälle geheim halten. Aber man weiß nie, vielleicht verhilft ihm eine seiner zahlreichen Ideen am Ende doch aus Versehen zu Weltruhm? Denn er denkt nicht gerade klein.
Unter anderem ist ein "globales System zur Absaugung böser Gedanken" geplant, um die Welt zu verbessern. Zu diesem Zweck werden Satelliten mit Absaugvorrichtungen ausgerüstet und rund um die Welt ins All geschossen. Falls ein ganz fetter böser Gedanke nicht durchs Saugrohr passt, gibt's Alarm, und dann kommt der besondere Supersauger für schwere Fälle zum Einsatz. Nach Beispielen für fette und weniger fette böse Gedanken gefragt, erklärt der junge Erfinder: "Ein fetter böser Gedanke ist zum Beispiel ein Krieg. Ein eher dünner ist sowas wie 'Eltern ärgern'."
Ob die Welt ein besserer Ort wird, wenn er das schafft? Wo den Menschen in den Kopf geschaut werden soll, bin ich ja etwas skeptisch ... Ganz so weit denkt man in seinem Alter wohl noch nicht. Ansonsten macht sich unser Sohn aber sehr viele Gedanken über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in der Welt. Hoffentlich bleibt er so ...
Für einen 8jährigen geht ihm schon ganz schön viel im Kopf um. Ja, jetzt ist er 8! Gar nicht mehr so klein. Und ganz schön cool. Für mich natürlich ein Grund, anlässlich des Geburtstags (letzten Freitag) im Nähstübchen heimlich auch noch den "zweitcoolsten" Stoff zu kaufen und ein Shirt zur Feier des neuen Lebensjahrs zu nähen.
Wie gehabt, Klimperkleins Raglanshirt in 128. Alle sichtbaren Nähte sind in Neongrün gehalten. Sonst nicht gerade der Trend, der mich umhaut, aber zum coolen Look für nicht mehr kleine Jungs passt es einfach gut.
Kind ist glücklich und genießt auch noch die Bewunderung diverser Freunde - was will man mehr?
Das Geburtstagsshirt ist natürlich Made4Boys.
Dienstag, 2. September 2014
2 Wochen ...
... und ein paar Tage war ich schon wieder blogfaul. Ja, ich geb's zu, es ist tatsächlich so. Manchmal hab ich einfach keine Lust. Da will ich lieber lesen oder sonst irgendwas vor mich hin murksen. Und dann überlasse ich dem Herrn des Hauses auch gern den großen Computer für das eine oder andere Spielchen fürs Kind im Mann und melde keinen Nutzungsbedarf an. ;-)
Es gibt aber schon noch andere Gründe für virtuelles Schweigen.
Da muss gleich nach dem Urlaub eine junge Dame, die wieder ein Jährchen größer wird, gebührend gefeiert werden:
Und zwar mit knalleblauem Kuchen, jawohl. Blau ist das neue Rosa, wenn man schon 6 Jahre alt ist. Ab jetzt bitte alles in dieser Farbe, auch Essbares. Kindern ist es nämlich völlig egal, dass Blau angeblich keine appetitliche Farbe ist, da in der Natur nichts Genießbares in dieser Schattierung vorkommt. Blau ist schön, und wenn es bisher kein blaues Essen gibt, muss das schnellstens erfunden werden. So einfach ist das. :-)
Dann muss der Garten dringend vor der völligen Verwilderung gerettet werden. Man ahnt nicht, was zwei Wochen Abwesenheit im August ausmachen, bis man es sieht - als hätte man dem Fleckchen Erde seit Jahren keine Pflege angedeihen lassen, oh wei. Dazu kommt die dringend fällige Ernte von Bohnen und Kartoffeln:
Ganz ordentlich. Von den Bohnen sind hier nur ungefähr die Hälfte zu sehen. Das Ganze will natürlich auch verarbeitet werden.
Zum Beispiel zu einem kunterbunten, einfachen und trotzdem superleckeren Abendessen. Kartoffeln und Buttergemüse, mehr braucht man nicht, wenn man es von Anfang bis Ende selbst erarbeitet hat. Und sind die Kartoffeln nicht wunderschön? Man glaubt es kaum, dass sowas in der Erde wächst. Es sieht eher aus, als hätte man der mäkeligen Prinzessin ihr Essen lila und rosa gefärbt, damit es auch im Magen landet. Aber nein, in diesem Fall ist alles reinste Natur.
Dann stand wieder ein Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen an, worüber die anderen fleißigen Näherinnen ausführlich berichtet haben.
Dann packt man noch einmal eine Reisetasche, für die beiden Großen dieses Mal. Ein mehrtägiger Urlaub bei Oma und Opa soll die Ferien abschließen. Dafür darf das Jüngste Einzelkindstatus genießen. Und das macht richtig Spaß, Kind und Mama. Wann kann man schon mal einem Kind die volle Aufmerksamkeit widmen? Solche Tage tun gut und füllen die Tanks für den stressigeren Familienalltag.
Dann müssen Schulsachen gesichtet und neu besorgt werden. Außerdem braucht der Älteste einen Haarschnitt, bevor der Alltag mit Schule, Kindergarten und Co die Zeit für Friseurbesuche knapp werden lässt.
Und daaaann wird natürlich auch noch ein bisschen genäht - einmal zur Probe für einen tollen Wickelrock und einmal Mal- und Bastelschürzen für zwei stolze Schulanfänger. Die Nähwerke bekommen aber noch einen Extrapost, die sollen ja nicht im Tagesgeschäft untergehen.
Dann will man den Schuleintritt, für den man fleißig Geschenke gewerkelt hat, auch feiern, was aber ein paar gemeine Magen-Darm-Viren zu verhindern wissen.
Und dann gehen Schule und Kindergarten wieder los und irgendwie sind plötzlich eben 2 Wochen und ein paar Tage um ...
Es gibt aber schon noch andere Gründe für virtuelles Schweigen.
Da muss gleich nach dem Urlaub eine junge Dame, die wieder ein Jährchen größer wird, gebührend gefeiert werden:
Und zwar mit knalleblauem Kuchen, jawohl. Blau ist das neue Rosa, wenn man schon 6 Jahre alt ist. Ab jetzt bitte alles in dieser Farbe, auch Essbares. Kindern ist es nämlich völlig egal, dass Blau angeblich keine appetitliche Farbe ist, da in der Natur nichts Genießbares in dieser Schattierung vorkommt. Blau ist schön, und wenn es bisher kein blaues Essen gibt, muss das schnellstens erfunden werden. So einfach ist das. :-)
Dann muss der Garten dringend vor der völligen Verwilderung gerettet werden. Man ahnt nicht, was zwei Wochen Abwesenheit im August ausmachen, bis man es sieht - als hätte man dem Fleckchen Erde seit Jahren keine Pflege angedeihen lassen, oh wei. Dazu kommt die dringend fällige Ernte von Bohnen und Kartoffeln:
Ganz ordentlich. Von den Bohnen sind hier nur ungefähr die Hälfte zu sehen. Das Ganze will natürlich auch verarbeitet werden.
Zum Beispiel zu einem kunterbunten, einfachen und trotzdem superleckeren Abendessen. Kartoffeln und Buttergemüse, mehr braucht man nicht, wenn man es von Anfang bis Ende selbst erarbeitet hat. Und sind die Kartoffeln nicht wunderschön? Man glaubt es kaum, dass sowas in der Erde wächst. Es sieht eher aus, als hätte man der mäkeligen Prinzessin ihr Essen lila und rosa gefärbt, damit es auch im Magen landet. Aber nein, in diesem Fall ist alles reinste Natur.
Dann stand wieder ein Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen an, worüber die anderen fleißigen Näherinnen ausführlich berichtet haben.
Dann packt man noch einmal eine Reisetasche, für die beiden Großen dieses Mal. Ein mehrtägiger Urlaub bei Oma und Opa soll die Ferien abschließen. Dafür darf das Jüngste Einzelkindstatus genießen. Und das macht richtig Spaß, Kind und Mama. Wann kann man schon mal einem Kind die volle Aufmerksamkeit widmen? Solche Tage tun gut und füllen die Tanks für den stressigeren Familienalltag.
Dann müssen Schulsachen gesichtet und neu besorgt werden. Außerdem braucht der Älteste einen Haarschnitt, bevor der Alltag mit Schule, Kindergarten und Co die Zeit für Friseurbesuche knapp werden lässt.
Und daaaann wird natürlich auch noch ein bisschen genäht - einmal zur Probe für einen tollen Wickelrock und einmal Mal- und Bastelschürzen für zwei stolze Schulanfänger. Die Nähwerke bekommen aber noch einen Extrapost, die sollen ja nicht im Tagesgeschäft untergehen.
Dann will man den Schuleintritt, für den man fleißig Geschenke gewerkelt hat, auch feiern, was aber ein paar gemeine Magen-Darm-Viren zu verhindern wissen.
Und dann gehen Schule und Kindergarten wieder los und irgendwie sind plötzlich eben 2 Wochen und ein paar Tage um ...
Montag, 9. Juni 2014
Junikäferchen fliegt in die 4. Runde
3 Jahresrunden hat es nun schon auf dieser Welt gedreht! Schnell sind sie vorbeigeflogen und groß ist das Käferchen geworden. Dessen ist es sich auch selbst voll bewusst und weist uns immer wieder nachdrücklich drauf hin: "Ich bin schon droooß! Soll ich mal zeigen?" Und dann stellt es sich hin und reckt sich, so hoch es kann. Vorzugsweise im elterlichen Bett, während die Erwachsenen noch flachliegen und die Größendemonstration deshalb etwas eindrucksvoller ausfällt, als wenn sich alle Beteiligten in der Vertikale befinden. :-)
Aber auch wenn der direkte Größenvergleich im Familienkreis das Jüngste zwangsläufig hintenanstellt, ist der Zuwachs seit dem Schlüpftag wahrlich nicht zu verachten. Und dabei reden wir nicht nur von körperlicher Länge. Ein cleveres, geschicktes und selbständiges Käferchen ist es auch geworden.
Schaut euch diese Zuckerschnute an, was für ein Unterschied zum winzigen Baby, das am 8. Juni vor 3 Jahren in unseren Armen landete!
Wenn man seine zunehmende Größe auch in einem eindruckvollen Zahlensprung ausdrücken kann - immerhin braucht man jetzt einen ganzen Finger mehr, um sein Alter anzuzeigen! - will man das gebührend feiern. Der letzte Geburtstag schwirrt noch in Einzelbildern durchs Gedächtnis und so hat man eine konkrete Vorstellung davon, was das Wichtigste an so einer Party ist: Ein "Täfertuchen"! Geschenke, ja auch. Da wünscht man sich das und jenes und ist letztendlich sowieso glücklich mit dem, was man bekommt, ohne anderes zu vermissen. Aber der Kuchen in Käferform, ohne den wär's einfach nicht richtig. :-)
Also bäckt Mama einen Käferkuchen, noch ein paar andere Wünsche werden erfüllt und passend ergänzt, ein Geburtstagskleid genäht und das Ganze wie üblich :-p zu irgendeiner späten Nachtstunde zu einem schönen Geburtstagstisch arrangiert. Dabei zieht sich das Käferthema durch, denn das Junikäferchen hat eine Vorliebe für die Tierchen entwickelt, die ihm wohl aufgrund des "Arbeitstitels" angeboren ist. :-)
Morgens wird dann erstmal das Geburtstagskleid angezogen (ohne Zahl, denn die Sachen passen unseren Mädels einfach zu lange, und mit der Würde einer 4jährigen ließe sich ein Kleid mit 3 drauf wohl schwer vereinbaren :-D):
Ein paar lustige Runden durchs Zimmer flitzen, sich drehen und bewundern und dann gehts an die Geschenke:
Erstmal werden die von den großen Geschwistern ausgepackt. Die haben sie liebevoll in selbst bestempelte Tütchen verpackt. (Merke: Es ist eine dumme Idee, den Kindern alle Stempel und Stempelkissenfarben zur Verfügung zu stellen und dann zu erwarten, dass sie sich jeweils eins davon aussuchen, um "noch schnell" vor dem Schlafengehen ihr Geschenk aufzuhübschen. :-D Es dauerte dann doch etwas länger und es musste sogar noch ein runder Flaschendeckel gesucht werden, damit man Planeten drucken kann. Wenn es das Künstlerherz verlangt ... Entsprechend stolz waren die zwei auf ihre Werke und sie dürfen natürlich nicht als schnöde Verpackung im Müll landen. )
Nachdem Gummientchen und Schiffchen befreit worden sind, dürfen sie die weitere Geschenkeinspektion überwachen. Eine ernste Sache ist das, erfordert höchste Konzentration:
Ah, endlich ein paar "richtige" Gartenwerkzeuge. So ein ordentliches Häckel braucht man, denn Mama will ihrs immer nicht rausrücken. Und wenn man, wie gewünscht, ein eigenes Beet mit "swei Erdbeern" hat, gehts nicht ohne.:
Neben Eimer und einer Lupe zur Käfer-und Ameisenbeobachtung braucht man natürlich noch unbedingt eine Gießkanne als angehende Gärtnerin:
Falls man die "Erdbeern" gut pflegt, hat man vielleicht irgendwann genug für einen Kuchen. Dafür benötigt man eine Backschürze "mit Sternen, wie die Mama hat". Also hat Mama zu ihrem Greengate-Modell in Grau ein Partnermodell in Pink gestaltet. Das kann auch gleich das Käferkleid schützen, wenn man ausnahmsweise ausgiebig in seiner Lieblingsnascherei schwelgen darf:
Mittagessen kann man sich so sparen, lieber gleich mit lecker Kuchen weitermachen, natürlich mit ein paar lieben Gästen. Später wird im Garten das Beet gebaut und gefüllt, ein bisschen mit Wasser gepanscht, ausgiebig geschaukelt (was man mit 3 ganz plötzlich richtig kann, ohne Anschubsen!) Gegrilltes zum Abendessen verspeist, werden Seifenblasen in den Himmel gepustet, Luftballons aufgeblasen, das Geburtstagskind von oben bis unten gründlich verdreckt ...
Und wenn das alles erledigt ist, geht man im Dunkeln nach Hause, springt noch kurz in die Wanne, um danach viiieeel zu spät, aber glücklich, ins Bett zu sinken, natürlich nicht ohne ein paar besondere Schätze aus dem Geschenkeberg neben sich auf dem Kissen aufzubauen ...
Genau so muss man 3 werden.
Und noch schnell ein paar Infos zum Geburtstagskäferkleid hinterhergeschoben:
Modell: Olive Star, Ottobre 3/2014 in Gr. 92, Materialien: Streifenjersey vom Stoffmarkt, alles andere Nähstübchen Emily.
Aber auch wenn der direkte Größenvergleich im Familienkreis das Jüngste zwangsläufig hintenanstellt, ist der Zuwachs seit dem Schlüpftag wahrlich nicht zu verachten. Und dabei reden wir nicht nur von körperlicher Länge. Ein cleveres, geschicktes und selbständiges Käferchen ist es auch geworden.
Schaut euch diese Zuckerschnute an, was für ein Unterschied zum winzigen Baby, das am 8. Juni vor 3 Jahren in unseren Armen landete!
Wenn man seine zunehmende Größe auch in einem eindruckvollen Zahlensprung ausdrücken kann - immerhin braucht man jetzt einen ganzen Finger mehr, um sein Alter anzuzeigen! - will man das gebührend feiern. Der letzte Geburtstag schwirrt noch in Einzelbildern durchs Gedächtnis und so hat man eine konkrete Vorstellung davon, was das Wichtigste an so einer Party ist: Ein "Täfertuchen"! Geschenke, ja auch. Da wünscht man sich das und jenes und ist letztendlich sowieso glücklich mit dem, was man bekommt, ohne anderes zu vermissen. Aber der Kuchen in Käferform, ohne den wär's einfach nicht richtig. :-)
Also bäckt Mama einen Käferkuchen, noch ein paar andere Wünsche werden erfüllt und passend ergänzt, ein Geburtstagskleid genäht und das Ganze wie üblich :-p zu irgendeiner späten Nachtstunde zu einem schönen Geburtstagstisch arrangiert. Dabei zieht sich das Käferthema durch, denn das Junikäferchen hat eine Vorliebe für die Tierchen entwickelt, die ihm wohl aufgrund des "Arbeitstitels" angeboren ist. :-)
Morgens wird dann erstmal das Geburtstagskleid angezogen (ohne Zahl, denn die Sachen passen unseren Mädels einfach zu lange, und mit der Würde einer 4jährigen ließe sich ein Kleid mit 3 drauf wohl schwer vereinbaren :-D):
Ein paar lustige Runden durchs Zimmer flitzen, sich drehen und bewundern und dann gehts an die Geschenke:
Erstmal werden die von den großen Geschwistern ausgepackt. Die haben sie liebevoll in selbst bestempelte Tütchen verpackt. (Merke: Es ist eine dumme Idee, den Kindern alle Stempel und Stempelkissenfarben zur Verfügung zu stellen und dann zu erwarten, dass sie sich jeweils eins davon aussuchen, um "noch schnell" vor dem Schlafengehen ihr Geschenk aufzuhübschen. :-D Es dauerte dann doch etwas länger und es musste sogar noch ein runder Flaschendeckel gesucht werden, damit man Planeten drucken kann. Wenn es das Künstlerherz verlangt ... Entsprechend stolz waren die zwei auf ihre Werke und sie dürfen natürlich nicht als schnöde Verpackung im Müll landen. )
Nachdem Gummientchen und Schiffchen befreit worden sind, dürfen sie die weitere Geschenkeinspektion überwachen. Eine ernste Sache ist das, erfordert höchste Konzentration:
Ah, endlich ein paar "richtige" Gartenwerkzeuge. So ein ordentliches Häckel braucht man, denn Mama will ihrs immer nicht rausrücken. Und wenn man, wie gewünscht, ein eigenes Beet mit "swei Erdbeern" hat, gehts nicht ohne.:
Neben Eimer und einer Lupe zur Käfer-und Ameisenbeobachtung braucht man natürlich noch unbedingt eine Gießkanne als angehende Gärtnerin:
Falls man die "Erdbeern" gut pflegt, hat man vielleicht irgendwann genug für einen Kuchen. Dafür benötigt man eine Backschürze "mit Sternen, wie die Mama hat". Also hat Mama zu ihrem Greengate-Modell in Grau ein Partnermodell in Pink gestaltet. Das kann auch gleich das Käferkleid schützen, wenn man ausnahmsweise ausgiebig in seiner Lieblingsnascherei schwelgen darf:
Mittagessen kann man sich so sparen, lieber gleich mit lecker Kuchen weitermachen, natürlich mit ein paar lieben Gästen. Später wird im Garten das Beet gebaut und gefüllt, ein bisschen mit Wasser gepanscht, ausgiebig geschaukelt (was man mit 3 ganz plötzlich richtig kann, ohne Anschubsen!) Gegrilltes zum Abendessen verspeist, werden Seifenblasen in den Himmel gepustet, Luftballons aufgeblasen, das Geburtstagskind von oben bis unten gründlich verdreckt ...
Und wenn das alles erledigt ist, geht man im Dunkeln nach Hause, springt noch kurz in die Wanne, um danach viiieeel zu spät, aber glücklich, ins Bett zu sinken, natürlich nicht ohne ein paar besondere Schätze aus dem Geschenkeberg neben sich auf dem Kissen aufzubauen ...
Genau so muss man 3 werden.
Und noch schnell ein paar Infos zum Geburtstagskäferkleid hinterhergeschoben:
Modell: Olive Star, Ottobre 3/2014 in Gr. 92, Materialien: Streifenjersey vom Stoffmarkt, alles andere Nähstübchen Emily.
Applikation inspiriert von "Mein erstes Krabbelkäfer Gartenbuch".
Samstag, 1. März 2014
Jenseits der Mitte ...
... bin ich diese Woche gelandet. Ab jetzt gehe ich auf die 40 zu! Das klingt erwachsen, aber fühlt man sich jemals so? Ich jedenfalls nicht.
Älter wird man trotzdem, und da das nun mal unvermeidbar ist, kann man es auch feiern. Dann macht es wenigstens Spaß. ;-) Bei mir war es am letzten Mittwoch wieder mal so weit.
Mann und Kinder haben gemeinsam kleine Geburtstagkuchen für mich gebacken. Und zwar erstmals ohne Backmischung, sondern mit Hilfe der "Lecker Bakery" 1/2012! Mit etwas fachlicher Beratung von mir haben sie unseren Lieblingsmohnkuchen gut hingekriegt. :-) Die Dekoration wurde von den Kindern ausgeführt und sie waren so stolz auf ihre Werke, dass sie sie natürlich unbedingt in Mamas Blog sehen wollen.
Die Kaffeetafel für die Gäste durfte ich selbst füllen. Es gab wieder die immer beliebte Erdbeer-Joghurt-Torte, außerdem Apfelkuchen mit Karamellkruste (Lecker Bakery 1/2012) und einfache Buttermilch-Himbeermuffins, zur Freude der Kinder mit grün gefärbtem Vanillefrosting und Fliegenpilzen dekoriert.
Blümchen hab ich natürlich auch bekommen. Dieses Jahr passt ja sogar das Wetter draußen schon zu den schönen Frühlingssträußen. Noch ein Grund zum Lächeln.
Ein paar hübsche Dinge zum Freuen, Benutzen, Vernähen und Genießen landeten dank der lieben Familie auf dem Geburtstagstisch. In der Mitte ein Gutschein für die Erfüllung meines diesjährigen besonderen Wunsches: Ich möchte einen Mal- und Zeichenkurs belegen. Früher habe ich nämlich oft und viel gezeichnet, aber seit ich Kinder habe leider fast gar nicht mehr. Und dieses Stückchen vom "Ich" möchte ich mir jetzt zurückerobern. So ein Kurs bietet eine ideale Möglichkeit - Anregung und auch die Zeit, die man für so einen festen Termin einfach einplanen muss. Ich freu mich riesig drauf und bin schon ganz gespannt!
Schon vom Nähbloggercafé durfte ich ein kleines Päckchen aus dem Königinnenreich mit nach Hause nehmen, das ich dann erstmal vor den Kindern im Schrank verstecken musste, bis der Tag des Auspackens gekommen war. :-) Und diese so liebevoll ausgesuchten Sachen habe ich drin gefunden: Meine ganz eigenen Aufkleber für Nähwerke! Und die süße Eule, die nur darauf wartet, eine Ladung Kuchenteig in einen besonderen Augenschmaus verwandeln zu dürfen. Die ganze Familie freut sich schon auf die nächstbeste Backgelegenheit. Vielen lieben Dank an Regina!
Eigentlich sollte die Gelegenheit, einen Tisch mit schönen Leckereien zu decken, schon heute kommen. Ich hatte noch ein Nachgeburtstagsbrunch mit Freundinnen geplant. Aber leider musste das vorerst ausfallen. Denn einige Bakterien haben, wie es aussieht, das Antibiotikum doch überlebt und mich wieder für einen ganzen Tag ins Bett geschickt. Jetzt kämpfe ich gegen die Biester an, so gut ich kann, und hoffe, dass ich die Party bald nachholen kann. Mit Eulen natürlich. :-)
Älter wird man trotzdem, und da das nun mal unvermeidbar ist, kann man es auch feiern. Dann macht es wenigstens Spaß. ;-) Bei mir war es am letzten Mittwoch wieder mal so weit.
Mann und Kinder haben gemeinsam kleine Geburtstagkuchen für mich gebacken. Und zwar erstmals ohne Backmischung, sondern mit Hilfe der "Lecker Bakery" 1/2012! Mit etwas fachlicher Beratung von mir haben sie unseren Lieblingsmohnkuchen gut hingekriegt. :-) Die Dekoration wurde von den Kindern ausgeführt und sie waren so stolz auf ihre Werke, dass sie sie natürlich unbedingt in Mamas Blog sehen wollen.
Die Kaffeetafel für die Gäste durfte ich selbst füllen. Es gab wieder die immer beliebte Erdbeer-Joghurt-Torte, außerdem Apfelkuchen mit Karamellkruste (Lecker Bakery 1/2012) und einfache Buttermilch-Himbeermuffins, zur Freude der Kinder mit grün gefärbtem Vanillefrosting und Fliegenpilzen dekoriert.
Blümchen hab ich natürlich auch bekommen. Dieses Jahr passt ja sogar das Wetter draußen schon zu den schönen Frühlingssträußen. Noch ein Grund zum Lächeln.
Ein paar hübsche Dinge zum Freuen, Benutzen, Vernähen und Genießen landeten dank der lieben Familie auf dem Geburtstagstisch. In der Mitte ein Gutschein für die Erfüllung meines diesjährigen besonderen Wunsches: Ich möchte einen Mal- und Zeichenkurs belegen. Früher habe ich nämlich oft und viel gezeichnet, aber seit ich Kinder habe leider fast gar nicht mehr. Und dieses Stückchen vom "Ich" möchte ich mir jetzt zurückerobern. So ein Kurs bietet eine ideale Möglichkeit - Anregung und auch die Zeit, die man für so einen festen Termin einfach einplanen muss. Ich freu mich riesig drauf und bin schon ganz gespannt!
Schon vom Nähbloggercafé durfte ich ein kleines Päckchen aus dem Königinnenreich mit nach Hause nehmen, das ich dann erstmal vor den Kindern im Schrank verstecken musste, bis der Tag des Auspackens gekommen war. :-) Und diese so liebevoll ausgesuchten Sachen habe ich drin gefunden: Meine ganz eigenen Aufkleber für Nähwerke! Und die süße Eule, die nur darauf wartet, eine Ladung Kuchenteig in einen besonderen Augenschmaus verwandeln zu dürfen. Die ganze Familie freut sich schon auf die nächstbeste Backgelegenheit. Vielen lieben Dank an Regina!
Eigentlich sollte die Gelegenheit, einen Tisch mit schönen Leckereien zu decken, schon heute kommen. Ich hatte noch ein Nachgeburtstagsbrunch mit Freundinnen geplant. Aber leider musste das vorerst ausfallen. Denn einige Bakterien haben, wie es aussieht, das Antibiotikum doch überlebt und mich wieder für einen ganzen Tag ins Bett geschickt. Jetzt kämpfe ich gegen die Biester an, so gut ich kann, und hoffe, dass ich die Party bald nachholen kann. Mit Eulen natürlich. :-)
Sonntag, 20. Oktober 2013
7 lange kurze Jahre
Vor 7 Jahren und wenigen Tagen wurde unser Leben komplett auf den Kopf gestellt. Und jetzt ist es schon, als wäre es nie anders gewesen. Andererseits - hielten wir nicht gerade gestern unser erstes kleines Baby im Arm, bewunderten die kleine süße Strubbelfrisur und staunten maßlos, dass das jetzt unser Kind sein soll, ein winziges, frisches, komplettes Persönchen?
Inzwischen hat das Persönchen schon eine ausgeprägte Persönlichkeit entwickelt und marschiert jeden Morgen allein zur Schule. Das Lego, das es über alles liebt und das sich zu jedem Geburtstag weiter vermehrt, wird höchst selbständig nach Anleitung in seine vorgesehene Form gebracht. Uns bleibt wieder nur das Staunen.
Als Geburtstagsshirt wurde ein gekauftes dekoriert. Leider gab es die gewünschte Qualität dieses Mal nur gestreift. Deswegen bekam das Motiv eine rote Umrandung verpasst, damit es sich besser abhebt. Auch hier setzt sich das Thema Weltraum fort. Wer einem schon erklären kann, welche unterschiedlichen Triebwerke ein Spaceshuttle hat und wo die sich befinden, muss einfach so ein Shirt haben. Experten werden natürlich erkennen, dass ein paar technische Details auf der Applikation fehlen, aber da hat die Applikations- und Nähkunst eben Grenzen, vor allem größenbedingt. ;-) Sohnemann hat sich jedenfalls nicht beschwert. :-)
Ach, der kleine Geburtstagskuchen stellt natürlich einen coolen Planeten dar, bedeckt mit irgendwelchen schimmernden Mineralien, die dringend erforscht werden müssen, vor allem geschmacklich. :-D
Also, kleines großes Männel, bleib weiter neugierig und wissensdurstig und hab ein tolles 8. Lebensjahr!
Das Geburtstagsoutfit ist natürlich ein Fall für Made4Boys.
Dienstag, 20. August 2013
Mit 5 ist man schon sooo groß!
Ja, mit 5 ist man ein richtig großes Mädchen und weiß das ganz genau. Da will man Mädchenfarben und Mädchendinge, und besonders zum Geburtstag möchte man gern die Prinzessin sein. Und das darf man dann auch. Warum soll man die rosarote Phase nicht genießen (auch als Mädelmama ;-) )? Früh genug wird die junge Dame über Nacht cool werden und am Ende nur noch ganz in Schwarz und Grau erscheinen. :-D
Seit Sonntag ist sie jedenfalls nun erstmal 5, unsere kleine große Mathilda, und hat ihre Party in Rosa und Rot genossen:
Da wartet der Geburtstagstisch auf neugierige Hände, die seine Geheimnisse lüften.
Selbstverständlich mit dem kleinen Herzchenkuchen, der zu jedem Familiengeburtstag gehört und zum Frühstück verspeist wird - an alle Familienmitglieder verteilt. Das ist übrigens so, seit Mathilda Teil der Familie ist. Die Herzform war nämlich eins der Geschenke zur Babyshower kurz vor ihrer Geburt.
Puuuust! Wir wünschen dir ein schönes Jahr!
Und dann geht's ran an die Geschenke. Zuerst wurde das vom großen Bruder ausgepackt. Der hatte für sein Schwesterlein ein echtes "Seligkeitsding" ausgesucht, wie man am Strahlen sieht: Wow, ein echter Prinzessinnenspiegel! Der großzügige Spender ;-) liest dazu seine selbst geschriebene! Geburtstagskarte vor. Mühe hat er also auf alle Fälle investiert.
Ein glückliches Geburtstagskind mit einem Teil seiner Schätze: Körbchen und Puppensitz fürs Fahrrad, ein Pferdchen zum Kuscheln, wenn schon kein echtes drin war ;-), ein Pferdespiel ... Man sieht, in welcher Richtung sich die Geschenke bewegen. Ganz auf dieser Linie lag auch ein seeeehr willkommenes Päckchen aus dem Königinnenreich, für das wir uns auch hier noch mal allerherzlichst bedanken! Gut, dass es Jungsmamas gibt, die ihre eigenen Spielsachen aufgehoben haben, um sie irgendwann einem süßen Mädchen zu vererben. :-) Aber es gab schon noch ein paar nicht ganz so typische Sachen, zur Beruhigung aller, die befürchten, dass das arme Mädel schon jetzt zum perfekt geschminkten, einkaufenden, putzenden und kinderhütenden Hausmütterchen ohne höhere Bildung verdammt ist. :-D
Zum Kaffee gab's natürlich noch einen Kuchen, der auch für ein paar mehr Gäste reicht.
Der Geburtstag ist gefeiert, die neuen Spielsachen werden jetzt ausgiebig genutzt, solange noch Ferien sind für unsere Kinder. Und wir Großen arbeiten fleißig auf die nächste Party hin, die schon am Samstag ansteht ...
Montag, 10. Juni 2013
Ein Zweipunktkäferchen ...
... haben wir jetzt schon hier. Oder hätten wir, wenn die Theorie "Punktanzahl gleich Alter des Marienkäfers" stimmen würde. :-) Am Samstag wurde unser Junikäferchen 2 Jahre alt. Ein unglaublich süßes Alter! Im englischen Sprachraum spricht man ja von den "terrible Twos". So pessimistisch möchte ich diese Zeit aber auf keinen Fall betrachten. Natürlich gerät man jetzt öfter mit einem kleinen, blondgelockten Trotzköpfchen aneinander. Dem selben Köpfchen entspringen aber auch die niedlichsten neuen Ideen und Wörter und es trägt oft das bezauberndste schelmische Lächeln, das man sich vorstellen kann. "Schrecklich" ist also gar kein passendes Wort, um diese Phase zu beschreiben. Allenfalls herausfordernd hier und da. Und oft so schön, dass man sich seufzend fragt: "Hach, kannst du nicht etwas länger so klein und knuffig bleiben?" ;-)
So ein Schritt vom "Fast noch ein bisschen Baby" zum großen Mädchen muss natürlich gebührend gefeiert werden. Schließlich versteht dieses Mal die kleine Hauptperson schon, dass der "Buggag" irgendwie was Besonderes speziell für sie ist, an dem man sogar was geschenkt bekommt. Nach Wünschen gefragt, verlangte sie immer wieder nach einem Ball in Pink. Den sollte sie natürlich haben. Da für draußen schon ein rotes Exemplar vorhanden ist, bot sich einer für drinnen an, den man praktischerweise aus vorrätigen Stoffen nähen kann. Ein schönes Tutorial dazu gibts bei the Purl bee.
Außerdem gehört ein neues Kleidungsstück zum Geburtstag dazu. Für Emilia musste es etwas mit ihren geliebten Birnen sein. Obwohl sie ja schon eine Mütze im selbstgewählten Design hat, schleppte sie den übrigen Stoff noch verliebt durch die Gegend. Also bekam sie ein Birnenshirt (nach E-book Talia), das stolz, fröhlich und sogar fleckenfrei durch den Tag getragen wurde. :-)
Nach der Stärkung am Kaffeetisch ging es zum Garten, denn dort wartete die Hauptüberraschung.
So ein Schritt vom "Fast noch ein bisschen Baby" zum großen Mädchen muss natürlich gebührend gefeiert werden. Schließlich versteht dieses Mal die kleine Hauptperson schon, dass der "Buggag" irgendwie was Besonderes speziell für sie ist, an dem man sogar was geschenkt bekommt. Nach Wünschen gefragt, verlangte sie immer wieder nach einem Ball in Pink. Den sollte sie natürlich haben. Da für draußen schon ein rotes Exemplar vorhanden ist, bot sich einer für drinnen an, den man praktischerweise aus vorrätigen Stoffen nähen kann. Ein schönes Tutorial dazu gibts bei the Purl bee.
Außerdem gehört ein neues Kleidungsstück zum Geburtstag dazu. Für Emilia musste es etwas mit ihren geliebten Birnen sein. Obwohl sie ja schon eine Mütze im selbstgewählten Design hat, schleppte sie den übrigen Stoff noch verliebt durch die Gegend. Also bekam sie ein Birnenshirt (nach E-book Talia), das stolz, fröhlich und sogar fleckenfrei durch den Tag getragen wurde. :-)
Natürlich gab es die traditionelle Luftballondeko an der Lampe, ...
... und einen Geburtstagstisch mit Herzchenkuchen nur fürs Geburtstagskind, Kerze und einem "Päfer"-Kuchen (Die Entdeckung von Rollfondant eröffnet ganz neue Möglichkeiten. :-) ) zum Teilen mit den Gästen.
Die zweite Amtshandlung des Geburtstagskindes nach dem Auspusten der Kerze war denn auch das blitzschnelle Anschlecken des persönlichen Kuchens. :-D
Dann musste natürlich der Inhalt der spannenden Päckchen inspiziert werden. Emilia stellte ihre Gäste reihum zum Helfen beim Öffnen an - jeder durfte mal.
Zwei kleine Eulen wurden freudig begrüßt, ...
... der gewünschte Ball sogar liebevoll in die Arme geschlossen, ...
... der rosa Bademantel stilsicher mit den Arbeitshandschuhen vom Gartenset kombiniert und noch Dies und Das zutage gefördert, das erst nach und nach intensiver entdeckt werden wird bei der Fülle der Geschenke.
Nach der Stärkung am Kaffeetisch ging es zum Garten, denn dort wartete die Hauptüberraschung.
Auch wenn es noch nicht regnete, Emilia rüstete sich schon mal den dunklen Wolken entsprechend aus und konnte so sehr optimistisch nach vorn blicken. :-D
Sie hatte erstmal aber noch Zeit, mit Papa fachmännisch das größte Paket auszupacken und den Inhalt zusammenzubauen und natürlich ...
... zu rutschen und rutschen und rutschen und rutschen ...
Sonne und Regen waren dabei am Käferchengeburtstag. Trotzdem war's für alle ein rundum schöner Tag. Wir wünschen unserem Emilchen, dass sein ganzes neues Lebensjahr so voller Spaß, Freude und Liebe sein wird und es unter allen Umständen einen Grund zum Lachen findet!
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