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Mittwoch, 6. November 2013

An Apple a Day ...

Mit Äpfeln hatten wir es öfter zu tun in den vergangenen Tagen. Erstmal im Garten. Zwar fiel die Ernte dieses Jahr nicht besonders reichlich aus und die Äpfel blieben recht klein und waren größtenteils schorfig. (Falls jemand weiß, woher das kommt und was man dagegen tun könnte - immer her mit dem Gartenwissen.) Trotz allem schmecken die Gartenäpfel um Längen besser als alles, was man kaufen kann. Deswegen sind sie auch schon alle weggeschnappt.
Auch sonst ist im Garten (mit Hilfe vieler lieber Freunde!) einiges passiert - umgegraben, verschnitten, gepflanzt ... damit es im Frühjahr dann hoffentlich voller Energie wieder losgehen kann. Da kommt noch einiges auf uns zu ... Aber jetzt ist erstmal Winterpause.

Wenn der Garten ruht, kann man sich ja nähenderweise weiter mit Äpfeln befassen. Und das habe ich auch getan. Erstmal entstand ein kleineres Geschwistermodell zum Strawberry Kiss(en), das Raphaels Erzieherin zum Kindergartenabschied bekommen hatte. Ihre Verwandtschaft ist nämlich ganz verschossen in das Kissen. Und damit es nicht noch geklaut wird, wurde jetzt eben ein ähnliches als Geschenk bestellt.
Ein tägliches Nickerchen mit Apfel unterm Kopf ist bestimmt genauso gesund wie der regelmäßige Obstverzehr. ;-)

 40x40cm, gepatcht mit einem Stück Fleecedecke als Unterlage, Apfel appliziert, Stoffe von Nähstübchen Emily. Den grün gepunkteten aus der "Ladybug Garden"-Serie von Riley Blake mag ich besonders. Ich frage mich allerdings gerade, was Blogger neuerdings mit dem Farben macht. Denn weder der Stoff noch das Originalfoto sind so grell. Hmmm ...
Edit: Jetzt isses wieder schön - dank nützlichem Tipp von amberlight. Von wegen automatische Optimierung - Verschlimmbesserung ist die einzig korrekte Bezeichnung für sowas! :-)

Äpfel zum Essen sind natürlich besonders naheliegend. So verwundert es nicht, dass unsere kleine Dame sich für die beschichtete Baumwolle im Apfeldesign für ihre neue Schürze entschieden hat (aus der schon genannten Stoffquelle). Ausnahmsweise durfte es mal was anderes als Schwedenstoff sein. ;-)  Daraus wurde dann ruckzuck der neue Kleckerschutz:

Der Schnitt ist der bewährte eigene - lang genug, um kleine Essensanfänger bis zum Knie zu verhüllen, und mit Bauchtasche, die so einiges abfängt, das sonst ungebremst auf der Hose gelandet wäre. Wenn es einen Alltagshelden bei uns gibt, dann ist das dieses Teil. Die Vorgängermodelle (1 und 2) waren erst beim großen Mädchen und nach nahtlosem Übergang beim kleinen im Dauereinsatz, wurden gnadenlos bekleckert und immer wieder gewaschen. Nach mehr als 3,5 Jahren Extrembeanspruchung zeigen sich jetzt doch Ermüdungserscheinungen und Ersatz ist nötig - nach dieser Zeit absolut legitim. Sie haben ordentlich was ausgehalten und 3 Jahre lang einem Kind gepasst. Noch nachhaltiger kann man sowas wohl kaum gestalten. :-)

Das war's erstmal zum Apfelthema. Mal sehen, was mich als nächstes packt. Weihnachtsnäherei wäre jedenfalls empfehlenswert. Hier hat ja ein Kind noch keinen Adventskalender und verlangt schon immer wieder nach einem "grünen Ventsalender" für sich. Da muss ich dieses Jahr wohl auf alle Fälle ran ...


Samstag, 27. Juli 2013

Strawberry Kiss(en) zum Abschied

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Bald ist unser Großer, der doch vor kurzem noch als winziges Baby in unseren Armen lag - *hach*, ein Schulkind! Er freut sich darauf, endlich richtig loszulegen mit der Ansammlung von Wissen. Schließlich war das schon immer sein Hobby, wie er durch 1000 Fragen jeden Tag bewiesen hat. Lesen kann er inzwischen schon und ein bisschen rechnen auch, aber es warten noch genügend Herausforderungen im Schulalltag. Langweilen wird er sich hoffentlich nicht.

Das Mutterherz weint ja schon ein bisschen. An solchen einschneidenden Ereignissen merkt man nun mal besonders deutlich, wie die Zeit vergeht, die Kinder Stück für Stück der Fürsorge der Eltern entwachsen und irgendwann ganz losgelassen werden müssen. Da muss man eben durch. Keine Liebe ohne Tränen ...

Vor dem neuen Anfang steht erstmal noch ein Abschied, der auch Raphael nicht kalt lässt. Er muss dem Kindergarten "Tschüs" sagen. Dass es mit der großen Freiheit des Spielens und Tobens dann täglich für Stunden vorbei ist, ist ihm wahrscheinlich gar nicht so bewusst. Aber sein weiches Herz hängt sehr an liebgewonnenen Menschen. Und seine Erzieherin und den besonders geschätzten Erzieher nicht mehr zu sehen, geht ihm schon nahe. Er trägt immer wieder ein tapferes "Fotografenlächeln" zur Schau, hinter dem man die Tränen schimmern sieht, die er nicht öffentlich vergießen will. Das tue ich dann für ihn, da ist es mit der Beherrschung nicht mehr weit her. ;-)

Natürlich ist Raphael an seinem letzten Kindergartentag nicht sang- und klanglos mit seinen Habseligkeiten verschwunden, sondern hat sich mit vielen Umarmungen, einem tapferen Lächeln und einem Abschiedsgeschenk von seiner Erzieherin verabschiedet. Mir war irgendwann mal zu Ohren gekommen, dass sie Grün sehr mag. Außerdem brachte sie den Kindern mit besonderer Begeisterung das Thema "Gesunde Ernährung" nahe. Also bekam sie was Fruchtiges für einen gesunden Schlaf:

 Die Vorderseite ist gepatcht mit einem Stück Fleecedecke als Unterlage und applizierten Früchten. Für die Patchworkarbeiten kamen endlich mal mein Nähfuß mit Kantenführung und der Schattennahtfuß zum Einsatz. Auch die Vorteile des Patchworklineals konnte ich in vollem Umfang ausnutzen. Feine Sache, muss ich sagen. Hat alles perfekt gepasst, wie man an den aufeinandertreffenden Ecken sieht. :-) Und das Nähen im Nahtschatten war nicht halb so anstrengend und nervenaufreibend wie ohne Spezialfuß, auch wenn es immer noch etwas Fingerspitzengefühl erfordert.

Die Rückseite ziert eine Stickerei (Dank an Elisabeth Herzellie fürs schnelle Digitalisieren!), die den Anlass des Geschenks würdigt. Absichtlich nicht auf der Vorderseite angebracht, weil auch eine Erzieherin ihre Wohnung bestimmt nicht dauerhaft mit lauter offensichtlichen Erinnerungsstücken dekorieren möchte.

Die Beschenkte hat sich sehr gefreut und wird sich hoffentlich auf ihrem Kissen gut ausruhen und Kräfte für den Kindergartenalltag sammeln. Denn wir haben ja noch ein Kindergartenmädel dort und ein kleines daheim, das sehnsüchtig darauf wartet, endlich auch zu den "Tindern" zu dürfen ...

(Der geliebte Erzieher ist übrigens vor Abschiedsschmerz ;-) krank geworden und wird dann zu einem späteren Zeitpunkt natürlich auch noch ein passendes Geschenk bekommen.)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Wenn Junikäferchen ausfliegen wollen ...

... kann man sich nicht ganz drauf verlassen, dass sie gepunktete Flügelchen dafür mitbringen. Ein gemütliches Transportmittel sollte schon bereitstehen. Und da die angebotenen natürlich (zumindest in annehmbaren Preislagen ;-) ) Massenware sind, ist ein bisschen Individualisierungsarbeit angebracht. Deswegen gibts jetzt für unser Käferchen eine einmalige Kinderwagenausstattung:


Da für uns der Einzug eines 4. Käfers nicht unbedingt ausgeschlossen ist, haben wir uns beim Gefährt für schlichtes Marineblau mit etwas hellem Grau entschieden. Man weiß ja nicht, was noch kommt. ;-) Die Tragetasche ist mit kuscheligem weißen Stoff gefüttert. Sicher sehr gemütlich für ein Herbst- oder Winterbaby. Unser Sommerkind würde darauf aber sicher ganz schnell ins Schwitzen geraten, wie wohl auch unter dem warmen und winddichten "Deckel" an den meisten Tagen der kommenden Wochen. Aber das ist ja alles kein Problem - dagegen kann man nähen. :-)

Jetzt ist das kuschelige Käferbehältnis sommertauglich ausgestattet mit einer Art Matratze, einem kleinen flachen "Kissen" (das bei Spuckattacken schnell ausgewechselt ist - der Stoff war sowieso übrig) und vor allem natürlich einer weichen aber nicht zu warmen Decke. Alles ist aus Baumwollstoffen genäht und mit Baumwollvlies gefüttert.

Für Rand und Rückseite musste nach Herstellung der größeren Decke noch mal Stoff nachgekauft werden. Dabei habe ich dieses Mal den Rotton gewählt, um allzu vielen Fragen im Stil von "Mädchen oder Junge?" vorzubeugen. Das kennen wohl viele Mamas: dunkelblauer Kinderwagen, ein Kind, das nicht von Kopf bis Fuß in Rosa gehüllt ist - und schon gehts los. Bei manchen der Babygucker hilft ja nichts gegen die obligatorische Frage. Aber manchmal bringen relativ eindeutige Hinweise in der Ausstattung doch was. :-D

So, wieder ist was geschafft und wir können weiter drauf warten, die neuen Accessoires mit Käferchen zu fotographieren, das von den eifrigen Vorbereitungen, die alle seiner winzigen Person gelten, gar nichts ahnt und sich höchstens über die komischen Motorengeräusche wundert, die es öfter zu hören bekommt. :-)

Montag, 2. Mai 2011

Uuuuund ... fertig!

Junikäferchens Decke ist geschafft! Und ich muss sagen, ich bin selber begeistert. ;-) Würde ich dieses Teil irgendwo im Laden entdecken, wäre das garantiert etwas, wovor ich seufzend stünde, weil ich sofort verliebt und das gute Stück viiiel zu teuer wäre. :-)


Ich liebe diese Stoffe, die Farben, die fröhlich, aber trotzdem irgendwie sanft nostalgisch wirken und überhaupt die Tatsache, dass das Ganze selbst und mit Liebe für unser froh erwartetes Baby gemacht ist, inklusive Handarbeit an den Herzapplikationen. Ich hoffe, dass das Junikäferchen seine persönliche Decke später genauso lieben wird.

Freitag, 29. April 2011

Zwischenstand ...

... und fast schon Endstand! Bin gestern gut vorwärts gekommen. Ja, ich gebe es zu, Raphael durfte am Nachmittag "Willi wills wissen" gucken. Ich Rabenmutter! ;-) (Na ja, nur zum Teil, es ging ihm irgendwie nicht so gut und er war sehr müde nach dem Kindergarten, so dass Rausgehen sowieso keine passende Option war. Zumal am Himmel ziemlich finstere Wolken drohten und wir mit Regen rechneten.) Tilda ist gern beim Nähen dabei und beschäftigt sich mit dem Zerschnipseln von Stoff- und Fadenresten und Ähnlichem. Außerdem passt sie gern auf die Nähmaschine auf, wenn ich am Bügelbrett stehe. :-)

Der Stand von gestern Mittag: Lauter aus Quadraten zusammengesetzte Streifen. Dann wird's erst richtig spannend. Es muss gebügelt werden, und dann zeigt es sich, ob Naht auf Naht trifft beim Zusammensetzen. Ich hab's bis auf ein Millimeterchen hier und da ziemlich gut hingekriegt.

Und so weit bin ich dann gestern Abend noch gekommen: Fast fertig! Eigentlich schon eine vollwertige Decke. Jetzt fehlen nur noch ein paar Applikationen auf den größeren hellblauen Feldern, die ich nach Tilda-Art doppelt arbeiten und per Hand aufnähen will, damit sie etwas plastisch wirken. Deswegen kann ich das auch ganz zum Schluss machen. Das ist eine schöne Arbeit für Sofaabende. Davon kommen ja noch ein paar, bis das Käferchen raus darf.

Mein Fazit bisher: hat viel Spaß gemacht, mache ich wieder. Es sind noch Stoffreste da, vielleicht wird da draus gleich noch eine Decke in halber Größe, die für ein Minisommerbaby in der Softtragetasche des Kinderwagens passt. Später könnte die ja dann ein Puppenbaby erben.

Die Stoffe stammen aus der Free-Spirit-Kollektion, hier bei Karstadt erhältlich. Gefüttert ist die Decke mit dünnem Volumenvlies aus Baumwolle. Die Vorgehensweise habe ich mir in diesem Buch erlesen: Wilhelm, Laura: Designbuch Nähen. Kreative Nähideen mit Stil. frechverlag, Stuttgart 2009

Donnerstag, 28. April 2011

Ich habe einen Plan ...

... der jetzt schon länger in meinem Kopf keimt. Auch der Stoff liegt schon seit einiger Zeit bereit. Und jetzt nimmt er endlich Form an:

Eine Decke für's Junikäferchen soll's werden. Wie man sieht, wird es auch höchste Zeit, dass ich damit zurande komme, denn das, was da so vorwitzig von unten ins Bild ragt, ist das Käferchen in seiner Lieferverpackung. Mir ist aus dieser Perspektive kein Foto mehr gelungen, in das es sich nicht hineingedrängt hätte. Und dann dachte ich mir, wieso auch nicht, so wird die Situation doch anschaulich illustriert. :-D

Vor ein paar Tagen habe ich einen Plan gezeichnet. Gestern abend konnte ich mich dann erstaunlicherweise trotz suboptimaler Nachtruhe noch dazu aufraffen, die vielen bunten Flicken zuzuschneiden, aus denen dann ein hoffentlich gelungenes Ganzes entsteht. So aneinandergelegt geben die Einzelstücke schon mal einen ersten Eindruck von dem, was ich mir ungefähr vorstelle. Jetzt bin ich selber gespannt, was am Ende dabei rauskommt. Schwierig scheint mir die Umsetzung ja nicht zu sein. Aber man muss sehr genau arbeiten. Ich werde mein Bestes geben und hoffe auf ein ähnlich schönes Ergebnis wie die Patchworkarbeiten, die ich auf anderen Blogs immer wieder bewundere.
Ich werde über die weiteren Entwicklungen berichten. :-)