Manchmal muss die Wohnungsgestaltung den jahreszeitlichen Gegebenheiten angepasst werden, und zwar aus praktischen wie auch aus dekorativen Gründen. Eine Familienwohnung sollte ja idealerweise beiden Aspekten gerecht werden (sagt der kleine Kopfperfektionist zumindest ;-) ).
Aus ersterem Grund mussten neue Sofakissenbezüge her. Im Sommer hatte ich cremefarbene mit schön nostalgischem grauem Gemüsemuster genäht (die ich auch noch nicht gezeigt habe, fällt mir da ein). Das passt natürlich vor allem in die Gartenzeit. Nun hätte mich das Gemüse auch im Winter nicht gestört. Aber die Kissen waren rund um das Muster vor allem eben ziemlich hell. Und es ist ja so - wo Kinder sind, ist Dreck. ;-) Im Winter sitzen die Kinder auch viel öfter auf dem Sofa als im Sommer. Also gibts schneller angeschmuddelte Kissen. Das kombiniert sich höchst ungünstig mit der Tatsache, dass in der feucht-kalten Jahreszeit die Wäsche drinnen getrocknet werden muss und der Platz dafür sehr begrenzt ist. Die schnelle praktische Lösung sind in dieser Situation neue Kissenbezüge in einer Farbe, die zur Schmuddeltarnung besser geeignet ist als ausgerechnet Creme.
Passend zur sonstigen Einrichtung fiel die Wahl auf Grau. Leider war der exakte Farbton von Sofa und Teppich nicht günstig als Stoff zu bekommen, so dass der kleine Perfektionist im Kopf schon wieder leise mault. Die Stimme der Vernunft hält allerdings dagegen, dass anthrazitfarbene Leinenkissen nicht sooo übel sind und absolut hübsch genug. Da sind sie (und der Farbkontrast wirkt auf dem Foto, wie so oft, stärker als in natura):
Aus diesem Anlass mal ein authentischer Anblick unseres Sofas für alle Interessierten, inklusive vom Lümmeln zerknüllten Kissen, angefangenen Handarbeiten und aktueller Lektüre.
Das Sofa ist in Wirklichkeit nicht fast beige, wie es auf den Fotos wirkt, sondern in einem warmen Grauton gehalten. Der Farbton der Kissen ist eben etwas kühler.
Ich wollte schlichte, einfarbige Kissen mit etwas Struktur gegen allzu große Langeweile. So hat eins fünf 3mm schmale Biesen bekommen, eins einen Stehsaum.
Ein drittes wird von drei etwas breiteren 5mm Biesen aufgelockert und das vierte durch Unterteilungen und Paspeln aufgehübscht. Sie erfüllen ihren Zweck wie erwartet. Ich habe mich seit letzter Woche noch nicht geärgert, dass ich sie eigentlich schon wieder waschen müsste. ;-)
Und jetzt noch zum rein dekorativen Teil.
Nachdem ich nun schon eine Wimpelkette fürs Wandbord für Frühling und Sommer und eine für den Herbst hatte, musste noch eine für Winter und Weihnachten her. Sternchen passen immer und müssen auch nicht sofort weg, wenn die sonstige Weihnachtsdeko wieder in den Kisten verschwindet (wobei ich irgendwie jedes Jahr weniger raushole und lieber neutraler mit einigen wichtigen Lieblingsstücken dekoriere). So siehts aus:
Wie man sieht - Sternchen:
Die kleine Filzkugel mit Fliegenpilzen ist ein Lieblingsstück und wurde schon vor einiger Zeit hier ergattert. Da gibts übrigens ganz viele hübsche Sachen. Will man nicht zu viel kaufen, darf man da nicht zu oft reingehen ... ;-)
So viel zur Winterwohnung. Vielleicht schaffe ich ja sogar noch den einen oder anderen Post zu weiteren Werken der letzten Zeit? Momentan sind immerhin alle gesund. Bin selber gespannt ... :-)
Stoffe von buttinette
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Montag, 19. Dezember 2016
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Girls' Day
Und noch ein Post über unsere gemütlichen Nachweihnachtstage. Obwohl, so gemütlich waren sie nicht (für) alle. Am Samstag erwischte das große Tochterkind (armes Pechvögelchen, das wegen Krankheit dieses Jahr schon den Weihnachtsmarkt verpassen musste) ein böses Virus, das man nicht mit Plätzchen, Schokolade & Co. füttern sollte. Der geplante Großelternbesuch am Sonntag fiel für uns beide also leider aus. Traurig fürs Kind, doch so ein Mama-Tochter-Nachmittag ganz in Ruhe hat trotz allem einiges für sich. Da das Mädel zwar noch mächtig blass um die Nase, aber ansonsten wieder recht munter war, konnten wir uns ein paar Dinge vornehmen, die wir schon lange mal gemeinsam machen wollten.
Ganz oben auf Töchterchens Liste steht immer wieder das Nähen. Und es hatte ja auch noch seinen Stoff aus dem Ostseeurlaub, der schon fest für ein Kissen vorgesehen war. Den Stoff in einen Kissenbezug zu verwandeln sollte also unsere erste gemeinsame Tat für den Nachmittag werden. Diese Aufgabe nahm tatsächlich den größten Teil davon in Anspruch, denn natürlich wollte die kleine Nachwuchsnäherin ausgiebig am Entstehungsprozess beteiligt werden. Sie nahm also für ein paar Schnitte auch den Rollschneider in die Hand, das Bügelbrett wurde ganz niedrig gestellt, die Nähmaschine auf langsamen Betrieb ohne Fußpedal, und so werkelten wir gemeinsam. Es ist natürlich ungleich anstrengender, aufzupassen, zu helfen und zu lenken, als es einfach selbst zu machen. (So ähnlich muss sich wohl mein Fahrlehrer gefühlt haben. :-D) Aber wenn ich die kleinen Hände sehe, wie sie vorsichtig den Stoff führen, und das kleine Gesicht voller eifriger Konzentration, dann fließt das Herz direkt über. Und das tut es immer wieder, wenn das so groooße kleine Mädchen stolz mit seinem Kissen überall hingeht und jedem zeigt: "Das hab ICH genäht!".
Da es ein 40x40-Kissenbezug werden sollte, diese Fläche jedoch aus keinem der Stoffe komplett herauszuholen war, haben wir uns für eine Art ganz rudimentäres Patchworkmuster entschieden. Für den Anfang reicht das so. :-)
Für die Rückseite wurden die Vorräte im Regal gesichtet, wo sich ein paar perfekt passende Pünktchen fanden. Die sichtliche Liebe zum Kissen ist nicht gestellt. Schön, dass mein Mädchen schon erfahren kann, wie gut es tut, etwas selbst herzustellen, was man so wunderschön findet und auch tatsächlich so richtig in echt benutzen kann. Wie gekauft, nur viel besser. :-)
Als Punkt 1 erledigt war, kam die nächste lang verschobene Aufgabe dran: Der kleine Scherenanhänger, auch ein Urlaubsmitbringsel aus dem Nählädchen, musste endlich ein nutzbares Schmuckstück werden. Mit ein paar Glitzerperlen, Strasssteinchen und Blümchen nebst Schmuckbastelzubehör aus den Vorräten wurde daraus ein schicker Anhänger für Rucksack, Tasche oder ähnliches. Egal, wohin die Minischere mit muss, das Ganze ist jetzt so groß, dass sie nicht Gefahr läuft, sofort verloren zu gehen. Und es ist eben Glitzer dran. Das ist schon wichtig. Vielleicht gibt's auch davon noch ein Foto, wenn das Kind mir verrät, wo es seinen Schatz versteckt hat. ;-)
Und daaaann, aller guten Dinge sind 3, brauchte das Töchterchen noch unbedingt endlich ein kuscheliges Kleid aus dem Pinguinfleece, den es mal von einer Freundin geschenkt bekam, die ihn für ihre Jungs nicht brauchen konnte. Das hab ich dann aber doch lieber selbst genäht, denn dafür kam mein Weihnachtsgeschenk zum Einsatz: endlich die ersehnte Overlockmaschine. Ich habe mich für ein günstiges, zuverlässiges Arbeitstier ohne Raffinessen entschieden (W6 N454D), das ich auch schon live testen durfte und von dem ich bisher nichts Schlechtes gehört hatte. Eine gute Entscheidung. Die Handhabung ist problemlos, das Maschinchen macht, was es soll, nämlich perfekte Overlocknähte, und ich bin glücklich und freue mit schon auf die Zeit, wenn der Weihnachtsbaum meinen Nähtisch wieder geräumt hat. Ein paar Teststücke kann man auch mal auf dem Esstisch nähen, wie eben eine ganz schlichte Amelie (Farbenmix), zu Übungszwecken einfach an allen Säumen mit Overlocknähten eingefasst. Geht wunderbar. An rundgeschlossenen Nähten muss ich bis zur absoluten Perfektion noch etwas üben, aber das wird schon. Mathildakind kann sich jedenfalls jetzt, wo der Winter da ist, in ein durchaus akzeptables Kuschelkleid hüllen:
Auf dem Bild sieht es aus, als würde es an den Ärmeln abstehen und sich unten rollen. Das macht es eigentlich gar nicht, oder kaum. Wie gesagt, nicht perfekt, aber für den Alltag in Ordnung.
Neben dem ersten größeren Overlockstück zeigt das Foto einen noch viel wichtigeren Meilenstein: die erste Zahnlücke! Locker war das Milchzähnchen schon, aber dass es sich so schnell verabschiedet hat, überrascht uns doch. Der leckere knackige Apfel nach all der Weihnachtsschokolade hat's vollbracht. :-) Ein weiterer Grund für unbändigen Stolz. Was könnte einen größer machen als so eine völlig legitimerweise erworbene Lücke im Gebiss! :-D
Die Statistik sagt damit: innerhalb der Familie wurden dieses Jahr schon 6 Milchzähne verloren, zwei davon jeweils zum ersten Mal. Allzu viel Vorsprung hat der große Bruder nicht. Ob er ihn halten wird?
Wir werden sehen, was das neue Jahr bringt, nicht nur zahntechnisch. Hoffentlich viel Gutes für uns und alle unsere Lieben, LeserInnen eingeschlossen. ;-)
Ganz oben auf Töchterchens Liste steht immer wieder das Nähen. Und es hatte ja auch noch seinen Stoff aus dem Ostseeurlaub, der schon fest für ein Kissen vorgesehen war. Den Stoff in einen Kissenbezug zu verwandeln sollte also unsere erste gemeinsame Tat für den Nachmittag werden. Diese Aufgabe nahm tatsächlich den größten Teil davon in Anspruch, denn natürlich wollte die kleine Nachwuchsnäherin ausgiebig am Entstehungsprozess beteiligt werden. Sie nahm also für ein paar Schnitte auch den Rollschneider in die Hand, das Bügelbrett wurde ganz niedrig gestellt, die Nähmaschine auf langsamen Betrieb ohne Fußpedal, und so werkelten wir gemeinsam. Es ist natürlich ungleich anstrengender, aufzupassen, zu helfen und zu lenken, als es einfach selbst zu machen. (So ähnlich muss sich wohl mein Fahrlehrer gefühlt haben. :-D) Aber wenn ich die kleinen Hände sehe, wie sie vorsichtig den Stoff führen, und das kleine Gesicht voller eifriger Konzentration, dann fließt das Herz direkt über. Und das tut es immer wieder, wenn das so groooße kleine Mädchen stolz mit seinem Kissen überall hingeht und jedem zeigt: "Das hab ICH genäht!".
Da es ein 40x40-Kissenbezug werden sollte, diese Fläche jedoch aus keinem der Stoffe komplett herauszuholen war, haben wir uns für eine Art ganz rudimentäres Patchworkmuster entschieden. Für den Anfang reicht das so. :-)
Für die Rückseite wurden die Vorräte im Regal gesichtet, wo sich ein paar perfekt passende Pünktchen fanden. Die sichtliche Liebe zum Kissen ist nicht gestellt. Schön, dass mein Mädchen schon erfahren kann, wie gut es tut, etwas selbst herzustellen, was man so wunderschön findet und auch tatsächlich so richtig in echt benutzen kann. Wie gekauft, nur viel besser. :-)
Als Punkt 1 erledigt war, kam die nächste lang verschobene Aufgabe dran: Der kleine Scherenanhänger, auch ein Urlaubsmitbringsel aus dem Nählädchen, musste endlich ein nutzbares Schmuckstück werden. Mit ein paar Glitzerperlen, Strasssteinchen und Blümchen nebst Schmuckbastelzubehör aus den Vorräten wurde daraus ein schicker Anhänger für Rucksack, Tasche oder ähnliches. Egal, wohin die Minischere mit muss, das Ganze ist jetzt so groß, dass sie nicht Gefahr läuft, sofort verloren zu gehen. Und es ist eben Glitzer dran. Das ist schon wichtig. Vielleicht gibt's auch davon noch ein Foto, wenn das Kind mir verrät, wo es seinen Schatz versteckt hat. ;-)
Und daaaann, aller guten Dinge sind 3, brauchte das Töchterchen noch unbedingt endlich ein kuscheliges Kleid aus dem Pinguinfleece, den es mal von einer Freundin geschenkt bekam, die ihn für ihre Jungs nicht brauchen konnte. Das hab ich dann aber doch lieber selbst genäht, denn dafür kam mein Weihnachtsgeschenk zum Einsatz: endlich die ersehnte Overlockmaschine. Ich habe mich für ein günstiges, zuverlässiges Arbeitstier ohne Raffinessen entschieden (W6 N454D), das ich auch schon live testen durfte und von dem ich bisher nichts Schlechtes gehört hatte. Eine gute Entscheidung. Die Handhabung ist problemlos, das Maschinchen macht, was es soll, nämlich perfekte Overlocknähte, und ich bin glücklich und freue mit schon auf die Zeit, wenn der Weihnachtsbaum meinen Nähtisch wieder geräumt hat. Ein paar Teststücke kann man auch mal auf dem Esstisch nähen, wie eben eine ganz schlichte Amelie (Farbenmix), zu Übungszwecken einfach an allen Säumen mit Overlocknähten eingefasst. Geht wunderbar. An rundgeschlossenen Nähten muss ich bis zur absoluten Perfektion noch etwas üben, aber das wird schon. Mathildakind kann sich jedenfalls jetzt, wo der Winter da ist, in ein durchaus akzeptables Kuschelkleid hüllen:
Auf dem Bild sieht es aus, als würde es an den Ärmeln abstehen und sich unten rollen. Das macht es eigentlich gar nicht, oder kaum. Wie gesagt, nicht perfekt, aber für den Alltag in Ordnung.
Neben dem ersten größeren Overlockstück zeigt das Foto einen noch viel wichtigeren Meilenstein: die erste Zahnlücke! Locker war das Milchzähnchen schon, aber dass es sich so schnell verabschiedet hat, überrascht uns doch. Der leckere knackige Apfel nach all der Weihnachtsschokolade hat's vollbracht. :-) Ein weiterer Grund für unbändigen Stolz. Was könnte einen größer machen als so eine völlig legitimerweise erworbene Lücke im Gebiss! :-D
Die Statistik sagt damit: innerhalb der Familie wurden dieses Jahr schon 6 Milchzähne verloren, zwei davon jeweils zum ersten Mal. Allzu viel Vorsprung hat der große Bruder nicht. Ob er ihn halten wird?
Wir werden sehen, was das neue Jahr bringt, nicht nur zahntechnisch. Hoffentlich viel Gutes für uns und alle unsere Lieben, LeserInnen eingeschlossen. ;-)
Dienstag, 15. Juli 2014
Love and Kissen
Momentan hab ich ne produktive Phase. Ich nähe im Akkord, vor allem, um meine Sommergarderobe in so einen Zustand zu versetzen, dass ich nicht jeden Morgen ratlos vor dem Schrank stehen und die ausgeleierten Shirts traurig betrachten muss.
Zwischendurch werden noch Aufträge abgearbeitet.
Einer kam vom eigenen Sohn. Er hat doch tatsächlich schon eine Freundin in der Schule. Seine "Verliebte" nennt er sie, und zwar ganz ohne sich dafür zu schämen, wie viele in dem Alter. ;-) Sie geht schon in die zweite Klasse, ist wenige Monate älter als er, einen guten Kopf größer und hebt ihn jedesmal begeistert hoch, wenn sie sich treffen. :-) Ich freu mich, dass er jemanden hat, der ihn mag und gern mit ihm spielt und denke (hoffe ;-) ), mehr wird er wohl so bald von dieser Beziehung noch nicht erwarten.
Nun flatterte vor kurzem eine Einladung zum Kindergeburtstag bei der Freundin ins Haus. Natürlich tritt man als vollendeter Kavalier mit einem Geschenk zur Party an. Und an der Stelle sind die mütterlichen Fähigkeiten gefragt. Von der jungen Dame selbst konnte ich in Erfahrung bringen, dass ihre Lieblingsfarben Türkis und Rot sind. Damit kann man doch was anfangen. Eine Runde durchs Nähstübchen, ein Stündchen an der Nähmaschine, und ein Kissen fürs Herzensmädchen war fertig.
Raphael konnte berichten, dass das Geburtstagskind es den ganzen Nachmittag ausdauernd mit sich herumtrug, deswegen gehe ich mal davon aus, dass es gefiel.
Den nächsten Kissenauftrag verdanke ich Raphaels Spielkumpel aus der eigenen Klasse, oder doch eher seiner Mama. Sie möchte den kleinen Mann zur Feier des ersten Zeugnisses mit einem Kuschelkissen überraschen. Es sollte in leuchtenden Blautönen gehalten sein, aus besonders kuschligem Stoff bestehen und das Lieblingsthema des Jungen aufgreifen - Formel 1. Außerdem wurde für die Rückseite der Anfangsbuchstabe des Namens als Applikation gewünscht. Zu kindlich sollte es nicht aussehen, damit die Freude auch noch anhält, wenn das Kind über Nacht cool wird. Soll in dem Alter ja manchmal plötzlich kommen. ;-)
Das habe ich draus gemacht:
Vernäht wurden Nickysamt und Jersey mit Details aus karierter Webware. Der Rennwagen ist aufgebügelt und ein Webband von Lillestoff setzt kleine Akzente.
Die roten Kamsnaps, die praktischerweise den Hotelverschluss halten, sorgen auch noch für einen Farbtupfer.
Die Auftraggeberin ist schon zufrieden, und ich hoffe, der junge Herr freut sich dann demnächst über seine Belohnung fürs erste erfolgreich überstandene Schuljahr.
Zwischendurch werden noch Aufträge abgearbeitet.
Einer kam vom eigenen Sohn. Er hat doch tatsächlich schon eine Freundin in der Schule. Seine "Verliebte" nennt er sie, und zwar ganz ohne sich dafür zu schämen, wie viele in dem Alter. ;-) Sie geht schon in die zweite Klasse, ist wenige Monate älter als er, einen guten Kopf größer und hebt ihn jedesmal begeistert hoch, wenn sie sich treffen. :-) Ich freu mich, dass er jemanden hat, der ihn mag und gern mit ihm spielt und denke (hoffe ;-) ), mehr wird er wohl so bald von dieser Beziehung noch nicht erwarten.
Nun flatterte vor kurzem eine Einladung zum Kindergeburtstag bei der Freundin ins Haus. Natürlich tritt man als vollendeter Kavalier mit einem Geschenk zur Party an. Und an der Stelle sind die mütterlichen Fähigkeiten gefragt. Von der jungen Dame selbst konnte ich in Erfahrung bringen, dass ihre Lieblingsfarben Türkis und Rot sind. Damit kann man doch was anfangen. Eine Runde durchs Nähstübchen, ein Stündchen an der Nähmaschine, und ein Kissen fürs Herzensmädchen war fertig.
Raphael konnte berichten, dass das Geburtstagskind es den ganzen Nachmittag ausdauernd mit sich herumtrug, deswegen gehe ich mal davon aus, dass es gefiel.
Den nächsten Kissenauftrag verdanke ich Raphaels Spielkumpel aus der eigenen Klasse, oder doch eher seiner Mama. Sie möchte den kleinen Mann zur Feier des ersten Zeugnisses mit einem Kuschelkissen überraschen. Es sollte in leuchtenden Blautönen gehalten sein, aus besonders kuschligem Stoff bestehen und das Lieblingsthema des Jungen aufgreifen - Formel 1. Außerdem wurde für die Rückseite der Anfangsbuchstabe des Namens als Applikation gewünscht. Zu kindlich sollte es nicht aussehen, damit die Freude auch noch anhält, wenn das Kind über Nacht cool wird. Soll in dem Alter ja manchmal plötzlich kommen. ;-)
Das habe ich draus gemacht:
Vernäht wurden Nickysamt und Jersey mit Details aus karierter Webware. Der Rennwagen ist aufgebügelt und ein Webband von Lillestoff setzt kleine Akzente.
Die roten Kamsnaps, die praktischerweise den Hotelverschluss halten, sorgen auch noch für einen Farbtupfer.
Die Auftraggeberin ist schon zufrieden, und ich hoffe, der junge Herr freut sich dann demnächst über seine Belohnung fürs erste erfolgreich überstandene Schuljahr.
Dienstag, 25. Februar 2014
Reine Fleißarbeit
Das wollte ich schon lange mal erledigen, und der frühlingshafte Sonnenschein brachte endlich die nötige Motivation. Unsere Stuhlkissen waren jetzt wirklich schon seit einer ganzen Weile recht unansehnlich und passten auch gar nicht zur Einrichtung. Ansonsten gibts allerdings keinen Grund, sich nicht mehr darauf niederzulassen. Denn sie sind noch gut in Form und machen sogar ein paar Runden in der Waschmaschine immer wieder problemlos mit. Also werden sie nicht weggeworfen, sondern benäht. Das Thema "Kissen nähen" kam letztens beim Nähbloggertreffen auch auf und einige waren der Meinung, dass es schade um die Zeit wäre, in der man doch auch schicke Kleidung für sich nähen könnte. Stimmt schon, die spannendste Sache ist so eine Serienproduktion nicht gerade. Aber sie hat auch ihren Charme. Man kann hintereinanderweg die Maschine rattern lassen und zusehen, wie der Stapel fertiger Bezüge wächst. Und wenn dann alle Kissen bezogen und auf ihre Plätze gelegt sind, verändert sich auf ganz einfache Weise das Gesicht der ganzen Essecke. Sieht gleich viel freundlicher und harmonischer aus. Nachhaltigkeit ist natürlich auch noch ein Thema. Stuhlkissen bekommt man eher nicht mit auswechselbaren Bezügen zu kaufen. Wenn sie nicht mehr schön oder passend sind, muss man sie wohl oder übel komplett auswechseln, will man das Nähen dafür vermeiden. Schade drum, finde ich.
Ich habe jedenfalls genäht. Ganz einfach, aus günstigen Stoffen und mit Hotelverschluss. Auf den Kissen wird zum Essen gesessen, da wird gekleckert, vielleicht auch nicht unbedingt hungrig von der Gartenarbeit die Hose gewechselt, da ko... äh sitzt ;-) die Katze ... Alltagsgegenstände eben, die schnell gewechselt und problemlos gewaschen werden müssen. Dafür bieten sich die robusteren Stoffe vom Schweden an. Für die zwei oberen Kissen, die jetzt die Küche zieren, kam ein Rest aus der Wühlkiste zum Einsatz. Der Karostoff fürs Wohnzimmer wurde meterweise gekauft.
Auch ansonsten war ich recht fleißig in den letzten Tagen. Die ersten Wäscheladungen durften in der frischen Draußenluft flattern und sogar ein paar Quadratmeter Garten sind schon umgegraben. Unglaublich, im Februar! Wenn ich da an letztes Jahr denke ... Meinetwegen kann der Frühling jetzt gern bleiben, bitte.
Samstag, 9. November 2013
Noch mehr Obst
Nachdem das Apfelkissen vor einigen Tagen fertig war, fiel mir auf, dass die Reste noch für ein Kissen in genau umgekehrter Farbstellung reichen würden. Also hab ich das dann mal genäht - mit Erdbeere, weils farblich passt. Vielleicht will das ja auch noch jemand haben. Ich möchte mir ja eigentlich mein Budget damit aufbessern. Aber jetzt bin ich hin- und hergerissen. Mein Minimädchen will es nur ungern weggeben ...
Na, mal sehen, ob sich ein zahlender Mitbewerber findet. Manchmal muss man ja auch ein bisschen ans Geschäft denken. ;-)
Na, mal sehen, ob sich ein zahlender Mitbewerber findet. Manchmal muss man ja auch ein bisschen ans Geschäft denken. ;-)
Mittwoch, 6. November 2013
An Apple a Day ...
Mit Äpfeln hatten wir es öfter zu tun in den vergangenen Tagen. Erstmal im Garten. Zwar fiel die Ernte dieses Jahr nicht besonders reichlich aus und die Äpfel blieben recht klein und waren größtenteils schorfig. (Falls jemand weiß, woher das kommt und was man dagegen tun könnte - immer her mit dem Gartenwissen.) Trotz allem schmecken die Gartenäpfel um Längen besser als alles, was man kaufen kann. Deswegen sind sie auch schon alle weggeschnappt.
Auch sonst ist im Garten (mit Hilfe vieler lieber Freunde!) einiges passiert - umgegraben, verschnitten, gepflanzt ... damit es im Frühjahr dann hoffentlich voller Energie wieder losgehen kann. Da kommt noch einiges auf uns zu ... Aber jetzt ist erstmal Winterpause.
Wenn der Garten ruht, kann man sich ja nähenderweise weiter mit Äpfeln befassen. Und das habe ich auch getan. Erstmal entstand ein kleineres Geschwistermodell zum Strawberry Kiss(en), das Raphaels Erzieherin zum Kindergartenabschied bekommen hatte. Ihre Verwandtschaft ist nämlich ganz verschossen in das Kissen. Und damit es nicht noch geklaut wird, wurde jetzt eben ein ähnliches als Geschenk bestellt.
Ein tägliches Nickerchen mit Apfel unterm Kopf ist bestimmt genauso gesund wie der regelmäßige Obstverzehr. ;-)
40x40cm, gepatcht mit einem Stück Fleecedecke als Unterlage, Apfel appliziert, Stoffe von Nähstübchen Emily. Den grün gepunkteten aus der "Ladybug Garden"-Serie von Riley Blake mag ich besonders. Ich frage mich allerdings gerade, was Blogger neuerdings mit dem Farben macht. Denn weder der Stoff noch das Originalfoto sind so grell. Hmmm ...
Edit: Jetzt isses wieder schön - dank nützlichem Tipp von amberlight. Von wegen automatische Optimierung - Verschlimmbesserung ist die einzig korrekte Bezeichnung für sowas! :-)
Äpfel zum Essen sind natürlich besonders naheliegend. So verwundert es nicht, dass unsere kleine Dame sich für die beschichtete Baumwolle im Apfeldesign für ihre neue Schürze entschieden hat (aus der schon genannten Stoffquelle). Ausnahmsweise durfte es mal was anderes als Schwedenstoff sein. ;-) Daraus wurde dann ruckzuck der neue Kleckerschutz:
Der Schnitt ist der bewährte eigene - lang genug, um kleine Essensanfänger bis zum Knie zu verhüllen, und mit Bauchtasche, die so einiges abfängt, das sonst ungebremst auf der Hose gelandet wäre. Wenn es einen Alltagshelden bei uns gibt, dann ist das dieses Teil. Die Vorgängermodelle (1 und 2) waren erst beim großen Mädchen und nach nahtlosem Übergang beim kleinen im Dauereinsatz, wurden gnadenlos bekleckert und immer wieder gewaschen. Nach mehr als 3,5 Jahren Extrembeanspruchung zeigen sich jetzt doch Ermüdungserscheinungen und Ersatz ist nötig - nach dieser Zeit absolut legitim. Sie haben ordentlich was ausgehalten und 3 Jahre lang einem Kind gepasst. Noch nachhaltiger kann man sowas wohl kaum gestalten. :-)
Das war's erstmal zum Apfelthema. Mal sehen, was mich als nächstes packt. Weihnachtsnäherei wäre jedenfalls empfehlenswert. Hier hat ja ein Kind noch keinen Adventskalender und verlangt schon immer wieder nach einem "grünen Ventsalender" für sich. Da muss ich dieses Jahr wohl auf alle Fälle ran ...
Auch sonst ist im Garten (mit Hilfe vieler lieber Freunde!) einiges passiert - umgegraben, verschnitten, gepflanzt ... damit es im Frühjahr dann hoffentlich voller Energie wieder losgehen kann. Da kommt noch einiges auf uns zu ... Aber jetzt ist erstmal Winterpause.
Wenn der Garten ruht, kann man sich ja nähenderweise weiter mit Äpfeln befassen. Und das habe ich auch getan. Erstmal entstand ein kleineres Geschwistermodell zum Strawberry Kiss(en), das Raphaels Erzieherin zum Kindergartenabschied bekommen hatte. Ihre Verwandtschaft ist nämlich ganz verschossen in das Kissen. Und damit es nicht noch geklaut wird, wurde jetzt eben ein ähnliches als Geschenk bestellt.
Ein tägliches Nickerchen mit Apfel unterm Kopf ist bestimmt genauso gesund wie der regelmäßige Obstverzehr. ;-)
Edit: Jetzt isses wieder schön - dank nützlichem Tipp von amberlight. Von wegen automatische Optimierung - Verschlimmbesserung ist die einzig korrekte Bezeichnung für sowas! :-)
Äpfel zum Essen sind natürlich besonders naheliegend. So verwundert es nicht, dass unsere kleine Dame sich für die beschichtete Baumwolle im Apfeldesign für ihre neue Schürze entschieden hat (aus der schon genannten Stoffquelle). Ausnahmsweise durfte es mal was anderes als Schwedenstoff sein. ;-) Daraus wurde dann ruckzuck der neue Kleckerschutz:
Das war's erstmal zum Apfelthema. Mal sehen, was mich als nächstes packt. Weihnachtsnäherei wäre jedenfalls empfehlenswert. Hier hat ja ein Kind noch keinen Adventskalender und verlangt schon immer wieder nach einem "grünen Ventsalender" für sich. Da muss ich dieses Jahr wohl auf alle Fälle ran ...
Montag, 6. Juni 2011
Sommer für's Sofa
Ja ja, immer noch nichts Neues zum Thema Käferchen. Wir tun hier und da ein paar winzige Schrittchen in Richtung Geburt, aber so richtig losgehen mag's nicht. Was macht frau, um die ätzende Wartezeit etwas zu überbrücken? Nähen natürlich. Am besten was, was ruckzuck zugeschnitten ist und nicht allzu viel Chaos verursacht. Ich wollte doch schon länger gern ein Set Wechselbezüge für die Sofakissen haben. Die hab ich dann also gestern abend mal kurz entschlossen produziert:
Was sommerlich Blumiges und freundlich Frisches sollte es werden. Dank meiner zahlreichen Vorräte an Reststücken aus der schwedischen Wühlkiste war das auch leicht umzusetzen. Sieht doch gemütlich aus. Sollte wieder ein Grund mehr für's Junikäferchen sein, doch mal die Außenwelt in Augenschein zu nehmen. ;-)
Montag, 30. Mai 2011
Für die kleinen "Großen" ...
... habe ich gestern noch eine Überraschung hergestellt. Die sollen sie kriegen, wenn das Junikäferchen geschlüpft ist, als Geschwistergeschenk, auch wenn sie natürlich wissen, dass das Baby nicht wirklich was mitbringen kann. :-)
Dem kommt dieser Stoff natürlich voll entgegen. (zum Vergrößern aufs Bild klicken) Zu verdanken habe ich ihn der lieben Claudia von den Dresdner Nähbloggerinnen. Beim ersten Treffen kam die Sprache darauf, dass unser Sohn neben Autos auch Rosa liebt, beides in Kombination aber nicht zu bekommen ist. Da fiel Claudia zum Glück ein, dass genau so etwas in ihren Vorräten schlummert und bei ihr keine Verwendung findet. Kurze Zeit später traf dann ein Päckchen bei mir ein. Die Kinder waren beim Öffnen dabei, schnappten sich gleich jeder in Stück Stoff und trugen ihn selig mit sich herum. Ich musste ihnen ihre Eroberung dann unter Protest wieder abnehmen, da ich ja vorhatte, irgendwann noch mal was draus zu machen, das sie dann nutzen dürfen. Das ist hiermit geschehen. Und ich denke, damit kann ich dem hoffentlich (ab morgen gern jederzeit ;-) ) eintretenden Geschwisterglück noch ein kleines Krönchen aufsetzen. ;-)
Ich freue mich sehr, dass ich das noch hingekriegt habe. Zeitweise dachte ich gestern schon, ich schaffe es nicht mehr bis morgen, geschweige denn in den Juni hinein. Hier und da häuften sich schon ein paar fiese Wehen, noch nicht die "Jetzt geht's richtig los"-Sorte, aber schon welche, bei denen man stinkig wird, wenn man nicht kurz in Ruhe gelassen wird. Ich habe mein Bestes getan, sie durch viel Liegen zu beruhigen. Abends habe ich mich dann doch noch an die Nähmaschine gesetzt, und das scheint auch irgendwie meditativ zu wirken. :-)
Hier ist das Arbeitsergebnis: Neue Bezüge für die Kuschelkissen. Und ja, ihr seht richtig - Rosa auch für Raphael. :-) Er findet die Farbe einfach toll, auch wenn seine sonstigen Interessen durch und durch jungenhaft sind.
Dem kommt dieser Stoff natürlich voll entgegen. (zum Vergrößern aufs Bild klicken) Zu verdanken habe ich ihn der lieben Claudia von den Dresdner Nähbloggerinnen. Beim ersten Treffen kam die Sprache darauf, dass unser Sohn neben Autos auch Rosa liebt, beides in Kombination aber nicht zu bekommen ist. Da fiel Claudia zum Glück ein, dass genau so etwas in ihren Vorräten schlummert und bei ihr keine Verwendung findet. Kurze Zeit später traf dann ein Päckchen bei mir ein. Die Kinder waren beim Öffnen dabei, schnappten sich gleich jeder in Stück Stoff und trugen ihn selig mit sich herum. Ich musste ihnen ihre Eroberung dann unter Protest wieder abnehmen, da ich ja vorhatte, irgendwann noch mal was draus zu machen, das sie dann nutzen dürfen. Das ist hiermit geschehen. Und ich denke, damit kann ich dem hoffentlich (ab morgen gern jederzeit ;-) ) eintretenden Geschwisterglück noch ein kleines Krönchen aufsetzen. ;-)
Montag, 23. Mai 2011
Meins!
Heute habe ich mal in eigener Sache gearbeitet. Der Kullerbauch kann im Bett auch für die letzten Tage noch gut eine Stütze gebrauchen. Ein Kissen war noch vorhanden, aber kein hübscher Bezug. Stattdessen aber Stoffreste, die schon lange mal verarbeitet sein wollten. Also hier ein paar Stücke zurechtgeschnippelt, da zusammengenäht - und das ist dabei rausgekommen:
Ein Kissenbezug in 40x80, hier die Vorderansicht.
Der gestreifte Teil schaut als breitere Paspel unter dem geblümten Mittelteil hervor.
Pst, die Rückseite ist ziemlich zusammengestückelt, weil von keinem Stoff mehr genug da war, um sie im Ganzen daraus zuzuschneiden. Aber das muss man ja keinem verraten, dann könnte man es auch für volle Absicht halten. ;-)
Stoffe: Lavendelfarbene Meterware wurde vor ein paar Jahren beim Schweden erstanden, ebenso der Blumenstoff (Rest aus der Wühlkiste). Streifenstoff von Emilys Nähstübchen.
Abgesehen vom neuen Kissen hat sich heute auch sonst ein bisschen was verändert im Schlafzimmer. Die Nähecke ist umgezogen, damit ich noch rankomme, wenn Junikäferchens Schaukelbettchen seinen Platz einnimmt. Das steht in Einzelteilen bereit und wartet darauf, dass sich morgen der Käfervater dran betätigt. Ansonsten muss nur noch das Fenster geputzt und das Bett frisch bezogen werden, dann ist zumindest dieses Zimmer empfangsbereit. :-)
1. bis 7. Juni ... ich sag's nur noch mal fürs Käferchen, damit es den Plan nicht aus den Augen verliert ... :-D
Ein Kissenbezug in 40x80, hier die Vorderansicht.
Der gestreifte Teil schaut als breitere Paspel unter dem geblümten Mittelteil hervor.
Pst, die Rückseite ist ziemlich zusammengestückelt, weil von keinem Stoff mehr genug da war, um sie im Ganzen daraus zuzuschneiden. Aber das muss man ja keinem verraten, dann könnte man es auch für volle Absicht halten. ;-)Stoffe: Lavendelfarbene Meterware wurde vor ein paar Jahren beim Schweden erstanden, ebenso der Blumenstoff (Rest aus der Wühlkiste). Streifenstoff von Emilys Nähstübchen.
Abgesehen vom neuen Kissen hat sich heute auch sonst ein bisschen was verändert im Schlafzimmer. Die Nähecke ist umgezogen, damit ich noch rankomme, wenn Junikäferchens Schaukelbettchen seinen Platz einnimmt. Das steht in Einzelteilen bereit und wartet darauf, dass sich morgen der Käfervater dran betätigt. Ansonsten muss nur noch das Fenster geputzt und das Bett frisch bezogen werden, dann ist zumindest dieses Zimmer empfangsbereit. :-)
1. bis 7. Juni ... ich sag's nur noch mal fürs Käferchen, damit es den Plan nicht aus den Augen verliert ... :-D
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Sonntag, 17. April 2011
Tulpenzeit ...
... nicht nur im Garten. So ganz schlicht in Streifen und Creme war mir die Sache etwas zu langweilig. So ist mir *schwups*, doch noch eine Applikation auf den Stoff gerattert. ;-) Hoffentlich gefällt sie der zukünftigen Nutzerin des neuesten Werks. Ich habe auf Wunsch einen Bezug für ein 40x80 cm großes Kissen genäht. Da es als Stillkissen dienen soll, sind die ausgewählten Stoffe strapazierfähig und waschbar bei 60 °C (vom Schweden).


Seine Strapazierfähigkeit und gute Waschbarkeit musste der Kissenbezug dann auch gleich noch gründlich beweisen. Für die Herstellung kam nämlich erstmals die neue Carina zum Einsatz, die ich als Ersatz für die streikende Maschine bekommen hatte. Trotz gründlichen "Ausnähens" der Ölreste kamen irgendwie welche als deutlich sichtbare Flecken an den Stoff. Keine Ahnung, wo an der Maschine die geklebt hatten. Eine dumme Sache, aber zum Glück auf diesen Stoffen mittels mehrerer Waschdurchgänge zu beheben. Der positive Nebeneffekt: Der Bezug ist jetzt gleich fertig für den Einsatz mit dem Baby, da schon gründlich gewaschen und bestimmt frei von allen eventuellen chemischen Rückständen. ;-)


Seine Strapazierfähigkeit und gute Waschbarkeit musste der Kissenbezug dann auch gleich noch gründlich beweisen. Für die Herstellung kam nämlich erstmals die neue Carina zum Einsatz, die ich als Ersatz für die streikende Maschine bekommen hatte. Trotz gründlichen "Ausnähens" der Ölreste kamen irgendwie welche als deutlich sichtbare Flecken an den Stoff. Keine Ahnung, wo an der Maschine die geklebt hatten. Eine dumme Sache, aber zum Glück auf diesen Stoffen mittels mehrerer Waschdurchgänge zu beheben. Der positive Nebeneffekt: Der Bezug ist jetzt gleich fertig für den Einsatz mit dem Baby, da schon gründlich gewaschen und bestimmt frei von allen eventuellen chemischen Rückständen. ;-)
Montag, 14. Februar 2011
Tüddelütü ...
Wenn man jetzt früh morgens aufwacht und das Fenster offen steht, hört man deutlich, dass die Vögel in den Gärten munterer werden. Zwar geben trübes Wetter und Schnee sich gerade wieder alle Mühe, jede Hoffnung auf baldigen Frühling zu unterdrücken, aber eine leise Ahnung auf wärmere, hellere Zeiten liegt doch schon in der Luft.
So ist es kein Wunder, dass mich gestern am Nachmittag eines düsteren, ziemlich faul verlebten Tages plötzlich die Lust überkam, in einigen Gartenbüchern zu blättern und mich schon mal auf die bald kommenden Arbeiten an der frischen Luft einzustimmen. Dabei stieß ich auf diese Seite:
Quelle: Michael Breckwoldt: Lazy durchs Gartenjahr, blv, München 2005
Die Experten unter uns erkennen es wahrscheinlich: Lauter schöne Stoffe vom Schweden tragen hier zur gemütlichen Sommerstimmung bei, allen voran natürlich die allseits beliebte Rosalie.
Und da packte es mich. Mir wurde auf einmal ganz tüddelig zumute, so nach Blumen, verschiedenen Mustern, Lieblingsstoffen, Bändern ... Ich stand auf und nahm ein Projekt in Angriff, das schon seit längerem wartete: einen hübschen Bezug für das Kissen, das wir als Rückenlehne benutzen, wenn wir mit Tilda im Bett ihre Lieblingsgeschichten lesen (eigentlich ein Seitenschläferkissen).
Raus mit der Stoffkiste Kategorie "Kleinere Stücke, aber noch zu groß für Applikationen", schnipp und schnapp hier ein schmaler Streifen, da ein etwas breiterer, alles zusammengenäht, Webbänder, Zackenlitze, Samtband draufgetüddelt ... Und da ist es:
Das passt definitiv besser in Tildas Kleinmädchenzimmer als der langweilige weiße Bezug, in dem das Kissen vorher steckte.

Und wie man sieht, liebt Mathilda das alte Stück im neuen Gewand:

Ob ihr's glaubt oder nicht, ich habe sie zu diesen Posen nicht animiert, im Gegenteil. Eigentlich wollte ich einfach nur Fotos vom Kissen, und sie war nicht davon abzuhalten ins Bild zu hüpfen. Aber wo ich die süßen Fotos nun mal habe, werden sie auch gezeigt. :-) Ich glaube, das Mädel hat Modelqualitäten. Wer würde das Produkt nicht sofort kaufen wollen, wenn es so charmant präsentiert wird? :-D
So ist es kein Wunder, dass mich gestern am Nachmittag eines düsteren, ziemlich faul verlebten Tages plötzlich die Lust überkam, in einigen Gartenbüchern zu blättern und mich schon mal auf die bald kommenden Arbeiten an der frischen Luft einzustimmen. Dabei stieß ich auf diese Seite:
Quelle: Michael Breckwoldt: Lazy durchs Gartenjahr, blv, München 2005Die Experten unter uns erkennen es wahrscheinlich: Lauter schöne Stoffe vom Schweden tragen hier zur gemütlichen Sommerstimmung bei, allen voran natürlich die allseits beliebte Rosalie.
Und da packte es mich. Mir wurde auf einmal ganz tüddelig zumute, so nach Blumen, verschiedenen Mustern, Lieblingsstoffen, Bändern ... Ich stand auf und nahm ein Projekt in Angriff, das schon seit längerem wartete: einen hübschen Bezug für das Kissen, das wir als Rückenlehne benutzen, wenn wir mit Tilda im Bett ihre Lieblingsgeschichten lesen (eigentlich ein Seitenschläferkissen).
Raus mit der Stoffkiste Kategorie "Kleinere Stücke, aber noch zu groß für Applikationen", schnipp und schnapp hier ein schmaler Streifen, da ein etwas breiterer, alles zusammengenäht, Webbänder, Zackenlitze, Samtband draufgetüddelt ... Und da ist es:
Das passt definitiv besser in Tildas Kleinmädchenzimmer als der langweilige weiße Bezug, in dem das Kissen vorher steckte.
Und wie man sieht, liebt Mathilda das alte Stück im neuen Gewand:

Ob ihr's glaubt oder nicht, ich habe sie zu diesen Posen nicht animiert, im Gegenteil. Eigentlich wollte ich einfach nur Fotos vom Kissen, und sie war nicht davon abzuhalten ins Bild zu hüpfen. Aber wo ich die süßen Fotos nun mal habe, werden sie auch gezeigt. :-) Ich glaube, das Mädel hat Modelqualitäten. Wer würde das Produkt nicht sofort kaufen wollen, wenn es so charmant präsentiert wird? :-D
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