Weihnachten ist eine der schönen Gelegenheiten, wo die virtuelle Bloggerwelt ganz real wird - nämlich wenn das alljährliche Wichteltreffen der Dresdner Nähbloggerinnen ansteht. Glücklicherweise konnte ich es endlich mal wieder zu den Nähmädels schaffen, denn zumindest das möchte ich dann doch nicht missen, wenn auch dieses Jahr so manches Mal Zeit oder Energie oder beides fehlten, um die monatlichen Zusammenkünfte mitzunehmen.
Das Weihnachtsevent wurde wunderbar organisiert von Bärbel (friemeleien.blogspot.de), die uns, wie schon öfter in letzter Zeit, ein warmes Plätzchen im Immergrün verschaffte. War auch bitter nötig. Es scheint gerade doch so ein bisschen Winter zu sein in Dresden. Moderat, aber immerhin ...
Wir wurden jedenfalls mit Speis und Trank reichlich versorgt. Mehr dieses Mal nicht, da wir nur zum Wichteln, Quatschen und Handarbeiten zusammengekommen waren. Reisen die Nähdamen mit Maschinen an, stellt man dort sogar eine Bügelstation zur Verfügung. Diesen Luxus findet man nicht so einfach in jeder Gaststätte. Zum Glück wurde uns versprochen, dass wir auch im nächsten Jahr wiederkommen dürften.
Hauptattraktion des Abends war die Wichtelei. Ich mag das sehr, es macht Spaß, Kleinigkeiten auszusuchen und liebevoll zu verpacken. Und die Überraschung hat natürlich auch was.
Ich zeige jetzt einfach, was ich verpackt und bekommen habe, und zwar bei Tageslicht. Tolle Fotos vom ganzen Event bei doch eher gemütlicher Abendbeleuchtung gibt es ganz sicher bald bei amberlight zu sehen, die jedes Mal fleißig die gute, große Kamera mitschleppt. (Wozu ich ein bisschen zu faul bin, ähem ...) Also dann:
Ich habe Kleinigkeiten ausgewählt, über die ich mich freuen würde. Was anderes bleibt einem ja auch nicht übrig, weiß man doch nicht, bei wem das Päckchen am Ende landet. Also gab es von mir ein hübsches Gläschen voller echter Perlmuttknöpfe (toller Schimmer und so ein schönes Gefühl von Omas Knopfkiste!), ein selbst gebasteltes Mininadelkissen (vielleicht für unterwegs?),
Sternchenzwirn (weil Weihnachten ist :-) ), und eine kleine Leckerei. Auch die Christbaumkugel auf dem Anhängerkärtchen kann man noch einem praktischen Zweck am nächsten Nähwerk zuführen.
So, verpackt (ich liebe Butterbrottüten!). Noch schnell Sockenstrickmaterial als nähbloggerwürdige Abendbeschäftigung in den Rucksack gestopft. Und fertig gerüstet für den Abend. (Wo das Wichtelpäckchen gelandet ist, darf jeder selbst herausfinden. Bestimmt gibt die Lektüre der Dresdner Nähbloggerinnen demnächst einen sachdienlichen Hinweis. :-) )
Ich habe das Päckchen von Dani Ela aus dem Wichtelsack gefischt und durfte einen feinen Batist und ein bisschen Tüddelkram mit nach Hause nehmen. Mal sehen, was draus wird ...
Einige von uns hatten noch ein paar Stoffe zum Tauschen mitgebracht. Ich konnte aus den Vorräten von OrNeeDD diesen Feinkord ergattern, der ganz ins Beuteschema des großen Mädchens passt und von diesem auch schon fleißig verplant wird. Da muss ich mich wohl dringend an die Maschine setzen, wenn der Weihnachtsbaum den Nähplatz wieder geräumt haben wird.
Schön wars mit euch Nähdamen! Mein guter Vorsatz fürs nächste Jahr: Wieder mehr Bloggertreffen besuchen ...
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Samstag, 17. Dezember 2016
Sonntag, 2. November 2014
Stoffmarkt - wieder mal
Die Fakten sind mittlerweile bekannt: Viele Stände, größtenteils Holländer, aber auch Händler aus ganz Deutschland und der Region, Stoffe aller Art - günstig und weniger günstig, Nähzubehör - eben alles, was das Nähbloggerinnenherz begehrt.
Neu war dieses Jahr der Standort. Auf dem Altmarkt wird tatsächlich schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Ich wollte es nicht so recht glauben, konnte mich aber im Vorbeigehen mit eigenen Augen davon überzeugen. Das Karussell stand schon. Der Anblick hat durchaus etwas Absurdes, wenn man, so wie die Dresdner gestern, am 1. November bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein durch die Stadt flaniert. Für den Stoffmarktbesuch ist das wiederum gar nicht unangenehm. Der fand wegen der besagten Weihnachtsvorbereitungen dieses Mal auf dem Postplatz statt. Das machte die Sache etwas weniger übersichtlich als gewohnt. Aber man wurschtelt sich schon durch, wenn man weiß, was man will. ;-)
Ich lasse mich am Wochenende nicht hetzen, auch vom Stoffmarkt nicht. Es wird doch niemals alles innerhalb einer Stunde weggekauft. Und was ich nicht gesehen habe, macht mich nicht heiß. ;-) Als ich mich also am späten Vormittag ins Getümmel stürzte, war der Markt allerdings gerade so gut besucht, dass das Einkaufen schon mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad verbunden war, besonders für eher kleine Leute. Ich habe mich deshalb erstmal grob orientiert, war ja eh nötig, habe ein paar wenige Schätzchen ergattert und dann das Café fürs obligatorische Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen aufgesucht.
Es fanden sich wieder einige Damen (und ein Herr, der soll ja nicht diskriminiert werden ;-) ) zusammen, bekanntere und weniger bekannte Gesichter, darunter auch ein ganz nagelneues. Der frische winzige Herbstzwerg von Saxony Girl durfte bestaunt werden! Haaach ...
(Siehe auch die Berichte der anderen anwesenden Dresdner Bloggerinnen.)
Nach netten Gesprächen, Fachsimpeleien, Begutachtung der Einkäufe und einer kleinen Stärkung waren wir bereit zu neuen Taten.
Die, die ihre Liste noch nicht abgearbeitet hatten, stürzten sich erneut ins Markttreiben. Meine Hoffnung erwies sich dabei als begründet: Der Markt war zwar nicht gerade als leer zu bezeichnen, aber immerhin hatte man jetzt eine Chance, auch an die begehrtesten Stände heranzukommen und in absehbarer Zeit das Gewünschte zu bekommen.
Mittlerweile verkneife ich es mir, zu viel zu kaufen, was mir wegen "schööön" und "süüüüß" ins Auge fällt. :-D Ich überlege etwas rationaler, was ich wirklich brauche und was sich lohnt auf dem Markt zu kaufen. Inzwischen weiß ich auch , welche Stände gute Qualität günstig anbieten. Die besonders begehrten bunten Kinderstoffe sind auf dem Stoffmarkt kaum billiger als anderswo. Die kann man demzufolge auch in aller Ruhe bestellen oder im Laden kaufen, wenn man sie denn tatsächlich braucht. ;-) Was dagegen zu wirklich guten Preisen zu bekommen ist, sind Basics, Uni-Jerseys, Jerseys und Webware in klassischen Mustern, Fleece, Jeans und Nähzubehör. Die Stoffe, die ich letztendlich gekauft habe, stammen zum großen Teil von den gleichen Herstellern, deren Ware ich auch im Lieblingsstoffladen bekomme. Ich habe allerdings im Preisvergleich mindestens die Hälfte gespart, was sich vor allem bei größeren Mengen für Erwachsenenkleidung richtig lohnt. Nichts gegen den Laden, es ist gut, dass er jederzeit greifbar ist. Aber praktisch ist es schon, dass ab und zu der Stoffmarkt vorbeikommt. ;-)
Und hier ist nun endlich die Ausbeute:
Ich glaube, es ist offensichtlich, dass ich dieses Mal für mich eingekauft habe. Die Farben sprechen für sich. Unten Sweat in Dunkelpetrol, Fleece mit und ohne Punkten, Jersey in Uni und gemustert, ein Futterstoff, nahtverdeckte Reißverschlüsse für Kleider, ein paar Baumwollspitzen. Den Lederrest brauche ich für einen speziellen Taschenauftrag und ich bekam ihn angesichts der Größe vom Händler freundlicherweise geschenkt. Danke! Und ganz oben doch ein kleines Stückchen Stoff, das ich einfach aus Vernarrtheit gekauft habe. Diese Muster, und die Farben ... ich weiß auch nicht, aber ich kann nicht anders. ;-) Von Kopf bis Fuß einkleiden würde ich mich damit nicht, aber eine hübsche Kleinigkeit wird schon draus werden.
Das war's also für dieses Jahr. Und jetzt muss fleißig genäht werden - damit wieder Platz wird fürs nächste Mal. :-)
Neu war dieses Jahr der Standort. Auf dem Altmarkt wird tatsächlich schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Ich wollte es nicht so recht glauben, konnte mich aber im Vorbeigehen mit eigenen Augen davon überzeugen. Das Karussell stand schon. Der Anblick hat durchaus etwas Absurdes, wenn man, so wie die Dresdner gestern, am 1. November bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein durch die Stadt flaniert. Für den Stoffmarktbesuch ist das wiederum gar nicht unangenehm. Der fand wegen der besagten Weihnachtsvorbereitungen dieses Mal auf dem Postplatz statt. Das machte die Sache etwas weniger übersichtlich als gewohnt. Aber man wurschtelt sich schon durch, wenn man weiß, was man will. ;-)
Ich lasse mich am Wochenende nicht hetzen, auch vom Stoffmarkt nicht. Es wird doch niemals alles innerhalb einer Stunde weggekauft. Und was ich nicht gesehen habe, macht mich nicht heiß. ;-) Als ich mich also am späten Vormittag ins Getümmel stürzte, war der Markt allerdings gerade so gut besucht, dass das Einkaufen schon mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad verbunden war, besonders für eher kleine Leute. Ich habe mich deshalb erstmal grob orientiert, war ja eh nötig, habe ein paar wenige Schätzchen ergattert und dann das Café fürs obligatorische Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen aufgesucht.
Es fanden sich wieder einige Damen (und ein Herr, der soll ja nicht diskriminiert werden ;-) ) zusammen, bekanntere und weniger bekannte Gesichter, darunter auch ein ganz nagelneues. Der frische winzige Herbstzwerg von Saxony Girl durfte bestaunt werden! Haaach ...
(Siehe auch die Berichte der anderen anwesenden Dresdner Bloggerinnen.)
Nach netten Gesprächen, Fachsimpeleien, Begutachtung der Einkäufe und einer kleinen Stärkung waren wir bereit zu neuen Taten.
Die, die ihre Liste noch nicht abgearbeitet hatten, stürzten sich erneut ins Markttreiben. Meine Hoffnung erwies sich dabei als begründet: Der Markt war zwar nicht gerade als leer zu bezeichnen, aber immerhin hatte man jetzt eine Chance, auch an die begehrtesten Stände heranzukommen und in absehbarer Zeit das Gewünschte zu bekommen.
Mittlerweile verkneife ich es mir, zu viel zu kaufen, was mir wegen "schööön" und "süüüüß" ins Auge fällt. :-D Ich überlege etwas rationaler, was ich wirklich brauche und was sich lohnt auf dem Markt zu kaufen. Inzwischen weiß ich auch , welche Stände gute Qualität günstig anbieten. Die besonders begehrten bunten Kinderstoffe sind auf dem Stoffmarkt kaum billiger als anderswo. Die kann man demzufolge auch in aller Ruhe bestellen oder im Laden kaufen, wenn man sie denn tatsächlich braucht. ;-) Was dagegen zu wirklich guten Preisen zu bekommen ist, sind Basics, Uni-Jerseys, Jerseys und Webware in klassischen Mustern, Fleece, Jeans und Nähzubehör. Die Stoffe, die ich letztendlich gekauft habe, stammen zum großen Teil von den gleichen Herstellern, deren Ware ich auch im Lieblingsstoffladen bekomme. Ich habe allerdings im Preisvergleich mindestens die Hälfte gespart, was sich vor allem bei größeren Mengen für Erwachsenenkleidung richtig lohnt. Nichts gegen den Laden, es ist gut, dass er jederzeit greifbar ist. Aber praktisch ist es schon, dass ab und zu der Stoffmarkt vorbeikommt. ;-)
Und hier ist nun endlich die Ausbeute:
Ich glaube, es ist offensichtlich, dass ich dieses Mal für mich eingekauft habe. Die Farben sprechen für sich. Unten Sweat in Dunkelpetrol, Fleece mit und ohne Punkten, Jersey in Uni und gemustert, ein Futterstoff, nahtverdeckte Reißverschlüsse für Kleider, ein paar Baumwollspitzen. Den Lederrest brauche ich für einen speziellen Taschenauftrag und ich bekam ihn angesichts der Größe vom Händler freundlicherweise geschenkt. Danke! Und ganz oben doch ein kleines Stückchen Stoff, das ich einfach aus Vernarrtheit gekauft habe. Diese Muster, und die Farben ... ich weiß auch nicht, aber ich kann nicht anders. ;-) Von Kopf bis Fuß einkleiden würde ich mich damit nicht, aber eine hübsche Kleinigkeit wird schon draus werden.
Das war's also für dieses Jahr. Und jetzt muss fleißig genäht werden - damit wieder Platz wird fürs nächste Mal. :-)
Montag, 21. Juli 2014
Dresdner Nähbloggerinnen im Internaht
Das ist tatsächlich kein Schreibfehler. Viele DresdnerInnen, die sich in der hiesigen kreativen Nähszene auskennen, dürften davon schon gehört haben. Allen anderen stelle ich hiermit das "Internaht" mit h vor:
Im Mittelpunkt steht ein schlicht-schönes kleines Ladenatelier mit dem ursprünglichen Charme des alten Gebäudes, das vor allem liebevoll genähte Kinderkleidung in einem ganz eigenen geradlinigen und kindgerechten Stil zur Schau stellt. Die meisten Stücke werden aus GOTS-zertifizierten Biostoffen hergestellt. Neben fertigen Kleiderträumchen gibt es auch Meterware zu kaufen, was die Selbermacher unter uns natürlich besonders interessieren dürfte. Neben Nähmaterial könnte auch das Kursangebot im "Internaht" die locken, die am liebsten selber werkeln.
An diesen anziehenden (im wahrsten Sinne des Wortes :-) ) Ort im Stadtteil Dresden Plauen lud Annett Winkelmann, die Frau hinter dem Label, die Dresdner Nähbloggerinnen am letzten Freitag ein. Uns erwartete ein herzlicher Empfang inklusive Sekt und Bionade, Gratis-Päckchen zum Selbervernähen!, einer Vorstellung der Person, Arbeitsweise und des Arbeitsplatzes von "Frau Internaht", interessanten Gesprächen und für einige auch nur zu verführerischen käuflichen Stoffballen und Restetüten. ;-)
Dabei waren dieses Mal Amberlight Label, Näähglück by Sophie Kääriäinen, Resize genadelt, Kuddelmuddel, Stoffverzückt, Schau'n wir mal, Strategchen, Friemeleien, Ranunkelchen und Regina vom Königinnenreich, die zur Feier ihres Geburtstages noch ein paar kulinarische Köstlichkeiten auftischte.
Der Blick hinter die Kulissen war eine interessante und dank der sehr sympatischen Ladeninhaberin rundum angenehme Erfahrung. Heutzutage hört man nur zu oft von Unternehmen, die auf Kosten von Mitarbeitern und Kunden ins Unendliche wachsen, Profite maximieren und soziale, qualitative und ökologische Gesichtspunkte dabei völlig ignorieren. Gut, dass es auch Gegenmodelle gibt, von denen alle am Geschäft Beteiligten profitieren. "Internaht" soll ein überschaubares Unternehmen bleiben, das den Menschen hinter dem Label ein Leben innerhalb des persönlichen "Wohlführkorridors" ermöglicht und den Kunden erstklassige Qualität bietet - nicht mehr und nicht weniger. Wer also guten Gewissens Kleidung kaufen möchte und etwas Besonderes sucht, ist im "Internaht" genau richtig.
Sollte jemand Interesse an den schönen Dingen von "Internaht" haben, jedoch nicht das Glück Dresdner zu sein, besteht auch die Möglichkeit, online zu bestellen. Shops bei Dawanda und Etsy sowie ein eigener Internetshop laden dazu ein.
Ich durfte den wunderschönen Doubleface-Interlock hier im Bild mit nach Hause nehmen und bin im Kopf schon am Tüfteln, was man draus machen könnte, damit die Besonderheit des Stoffs auch richtig zur Geltung kommt. Man könnte natürlich einfach ungesäumte Schals basteln, aber das wär ja dann doch etwas langweilig ... mein Hirn arbeitet noch dran ... Ergebnisse werde ich präsentieren. :-)
Und jetzt noch schnell was aus der eigenen Nähwerkstatt, sonst komm ich nicht mehr hinterher mit den Posts, da ich momentan mehr nähe als blogge. Zum Julitreffen der Nähbloggerinnen erschien ich in einem neuen luftigen Sommeroutfit, von dem die anwesenden "Kolleginnen" meinten, dass es quasi mein angezogener Blogname sei:
Dann hats ja zum Anlass gepasst, wenn auch unbeabsichtigt. :-) Der Rock ist mein erstes Schnabelina-Röckli. Und da die Schnitt-Figur-Kompatibilität erst getestet werden musste, kam dafür ein günstiger Stoffmarkt-Coupon unter die Schere. Das Ergebnis erwies sich als Erfolgsmodell, in dem ich mich gerade bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen sehr wohl fühle. Das wippt so fröhlich-luftig um die Beine, dass ich davon unbedingt noch mehr brauche. Eine Premiere für mich war auch der wellige Rollsaum. Zufällig war ich, während der Röckli-Schnitt schon auf dem Tisch lag, über den Blog von Mira auf ein Tutorial gestoßen, wie man dieses hübsche Extra mit einer normalen Nähmaschine hinbekommt. Sah einfach aus, wurde probiert, war einfach, aber laaangwierig am weiten Rocksaum, und ist prima geworden. Spricht fast nichts dagegen, das wieder zu machen. Es sei denn, es käme eine Overlockmaschine dazwischen, die es flotter schafft. ;-)
Das Oberteil ist wieder ein bewährtes selbst zurechttailliertes Summer Basic (Ottobre 2/2013). Den türkisfarbenen Viskosejersey hab ich in der "Für mich-Kiste" zufällig gefunden. Seine Existenz in meinen Vorräten hatte ich schon vergessen. Wie gut, dass er da war, bot sich perfekt für ein passendes Shirt zum Rock an. So ein überraschender Fund hat auch was. :-) Stammt wohl von einem länger zurückliegenden Stoffmarkt.
Im Mittelpunkt steht ein schlicht-schönes kleines Ladenatelier mit dem ursprünglichen Charme des alten Gebäudes, das vor allem liebevoll genähte Kinderkleidung in einem ganz eigenen geradlinigen und kindgerechten Stil zur Schau stellt. Die meisten Stücke werden aus GOTS-zertifizierten Biostoffen hergestellt. Neben fertigen Kleiderträumchen gibt es auch Meterware zu kaufen, was die Selbermacher unter uns natürlich besonders interessieren dürfte. Neben Nähmaterial könnte auch das Kursangebot im "Internaht" die locken, die am liebsten selber werkeln.
An diesen anziehenden (im wahrsten Sinne des Wortes :-) ) Ort im Stadtteil Dresden Plauen lud Annett Winkelmann, die Frau hinter dem Label, die Dresdner Nähbloggerinnen am letzten Freitag ein. Uns erwartete ein herzlicher Empfang inklusive Sekt und Bionade, Gratis-Päckchen zum Selbervernähen!, einer Vorstellung der Person, Arbeitsweise und des Arbeitsplatzes von "Frau Internaht", interessanten Gesprächen und für einige auch nur zu verführerischen käuflichen Stoffballen und Restetüten. ;-)
Dabei waren dieses Mal Amberlight Label, Näähglück by Sophie Kääriäinen, Resize genadelt, Kuddelmuddel, Stoffverzückt, Schau'n wir mal, Strategchen, Friemeleien, Ranunkelchen und Regina vom Königinnenreich, die zur Feier ihres Geburtstages noch ein paar kulinarische Köstlichkeiten auftischte.
Der Blick hinter die Kulissen war eine interessante und dank der sehr sympatischen Ladeninhaberin rundum angenehme Erfahrung. Heutzutage hört man nur zu oft von Unternehmen, die auf Kosten von Mitarbeitern und Kunden ins Unendliche wachsen, Profite maximieren und soziale, qualitative und ökologische Gesichtspunkte dabei völlig ignorieren. Gut, dass es auch Gegenmodelle gibt, von denen alle am Geschäft Beteiligten profitieren. "Internaht" soll ein überschaubares Unternehmen bleiben, das den Menschen hinter dem Label ein Leben innerhalb des persönlichen "Wohlführkorridors" ermöglicht und den Kunden erstklassige Qualität bietet - nicht mehr und nicht weniger. Wer also guten Gewissens Kleidung kaufen möchte und etwas Besonderes sucht, ist im "Internaht" genau richtig.
Sollte jemand Interesse an den schönen Dingen von "Internaht" haben, jedoch nicht das Glück Dresdner zu sein, besteht auch die Möglichkeit, online zu bestellen. Shops bei Dawanda und Etsy sowie ein eigener Internetshop laden dazu ein.
Ich durfte den wunderschönen Doubleface-Interlock hier im Bild mit nach Hause nehmen und bin im Kopf schon am Tüfteln, was man draus machen könnte, damit die Besonderheit des Stoffs auch richtig zur Geltung kommt. Man könnte natürlich einfach ungesäumte Schals basteln, aber das wär ja dann doch etwas langweilig ... mein Hirn arbeitet noch dran ... Ergebnisse werde ich präsentieren. :-)
Und jetzt noch schnell was aus der eigenen Nähwerkstatt, sonst komm ich nicht mehr hinterher mit den Posts, da ich momentan mehr nähe als blogge. Zum Julitreffen der Nähbloggerinnen erschien ich in einem neuen luftigen Sommeroutfit, von dem die anwesenden "Kolleginnen" meinten, dass es quasi mein angezogener Blogname sei:
(Heute nur ein Notfoto kurz vorm Abmarsch zum Gottesdienst - bevor das Outfit wieder zerknüllt und verschwitzt aussieht. Den gehetzt-entnervten Kopf (dank mehreren heulenden Kindern zur Abmarschzeit :-p) erspare ich den Bloglesern. Ist besser so. Neeeiiin, hier herrscht definitiv nicht immer Friede, Freude Eierkuchen. ;-) )
Das Oberteil ist wieder ein bewährtes selbst zurechttailliertes Summer Basic (Ottobre 2/2013). Den türkisfarbenen Viskosejersey hab ich in der "Für mich-Kiste" zufällig gefunden. Seine Existenz in meinen Vorräten hatte ich schon vergessen. Wie gut, dass er da war, bot sich perfekt für ein passendes Shirt zum Rock an. So ein überraschender Fund hat auch was. :-) Stammt wohl von einem länger zurückliegenden Stoffmarkt.
Samstag, 21. Juni 2014
Nähblogger, Overlocker und das "Beulenshirt"
3. Freitag im Monat - Zeit für das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen. Geplant war ein Abend zum Thema Overlock. Der fand, dieses Mal in etwas kleinerem Rahmen, im traumhaften Nähzimmer bei Kerstin von Mit Nadel und Faden statt.
Eine Overlockmaschine hatte ich nicht dabei. Es waren aber genug andere da und die Ohren habe ich trotzdem aufgesperrt. Bei mir steht nämlich seit einiger Zeit auch so ein Teil rum. Anders kann man es nicht bezeichnen. Denn leider habe ich damit noch nichts fabriziert außer mehr oder weniger zufriedenstellenden Probenähten, wobei weniger überwiegt. Ich kam zu der Maschine quasi wie die Jungfrau zum Kinde. Meine Mama hat sie sich in einem allseits bekannten Discounter gekauft, ein paar wenige Nähte damit genäht, war eines Tages irgendwie genervt von dem Aufwand und brachte sie kurzerhand zu mir, weil ich ja viel mehr nähe. Da war sie nun und ich brauchte einige Zeit und die moralische Unterstützung einer erfahrenen Freundin, um mich zur Auseinandersetzung mit der Overlockmaschine zu überwinden. Wir fädelten verschiedene Farben ein, um zu sehen, wo wir an der Einstellung eventuell schrauben sollten. Irgendwann waren wir so weit, dass das Maschinchen akzeptable Nähte produzierte. Sehr schön. Optimistisch fädelte ich überall weißes Garn ein (Anknoten und Durchziehen funktioniert nicht, wir haben wirklich ALLES versucht.) und wollte nun gern ein Shirt zusammennähen. Aber denkste. Mit dem weißen Garn war bei aller Mühe keine ordentliche Naht hinzukriegen. Alles viel zu locker und die Fadenspannung schon auf höchster Stufe. Hmpf. Da steht sie nun wieder rum. Ich denke ja, dass es am Garn liegt. Die Discountmaschine strebt nach Höherem und lehnt das Garn ab, das mit ihr zusammen gekauft wurde. Die anderen Farben kamen nämlich teilweise aus anderen Quellen und machten einen qualitativ besseren Eindruck. Und mit denen hatte es ja geklappt. Also brauche ich neues Garn in den Farben, die mir wirklich was nützen. Und bis dahin ...
Beim Nähbloggertreffen konnte ich dank Malou erstmal eine andere Maschine ausprobieren. Auch eins der günstigen Modelle (W6), aber um Längen besser als meine Dauerleihgabe. Damit konnte man sogar mit etwas Gefühl gezielt Kurven nähen und sie machte nicht halb so viel Krach. Hat schon was, Shirtnähte so ruckzuck und ohne Probleme durchzurattern. Hach ja, Weihnachten kommt ja noch dieses Jahr ... ;-)
Als Probestück zum Overlocken hatte ich mir das Summer Basic (Ottobre 2/2013) zugeschnitten. Seit ich die Zeitschrift habe, überlege ich, ob mir dieses so herrlich schnell und einfach zu nähende Shirt stehen könnte. Da es am Körper ziemlich locker fällt, war ich mir nicht sicher. In letzter Zeit habe ich es in verschiedenen Varianten zum Beispiel bei ReSiZe-genadelt und Life ist colourful gesehen, die alle die seitlichen "Beulen" etwas zweifelhaft fanden und auf verschiedene Art individuell behandelt haben. Ich dachte mir also auch, wenns nicht geht, könnte ich sie immer noch wegrationalisieren, und habe das Shirt testweise erstmal nach dem Originalschnitt genäht. Die Stoffwahl fiel auf einen sehr weich und locker fallenden Viskosejersey in feinen pink-weißen Streifen, ein Schnäppchen vom Stoffmarkt, ideal für Projekte mit zweifelhaftem Ausgang. ;-)
So sieht das "beulige" Ergebnis aus:
Und so an der Frau:
Ich finde: Kann man machen, muss man aber nicht. :-) Dieses Shirt wird so bleiben. Es ist auf alle Fälle sehr angenehm zu tragen und aus dem fließenden Stoff fällt es am Körper ganz akzeptabel. Der Ausschnitt und die angeschnittenen Ärmel gefallen mir sehr gut. Unter der Brust hätte ich es für mich aber doch gern etwas figurnäher. Ich denke, da werde ich für weitere Versuche noch mal etwas am Schnitt basteln ...
Ideal wäre das Summer Basic wohl für größere Frauen, und es funktioniert auch nur aus ganz weichen Stoffen. Baumwolljersey ist zu steif, damit kämen wirklich nur die Beulen groß raus. :-)
Dieser Schnitt hat für mich also Potential im oberen Bereich, die typischen Kurven müssen aber weg. Es muss also eigentlich doch ein ganz anderes Shirt werden. :-)
Eine Overlockmaschine hatte ich nicht dabei. Es waren aber genug andere da und die Ohren habe ich trotzdem aufgesperrt. Bei mir steht nämlich seit einiger Zeit auch so ein Teil rum. Anders kann man es nicht bezeichnen. Denn leider habe ich damit noch nichts fabriziert außer mehr oder weniger zufriedenstellenden Probenähten, wobei weniger überwiegt. Ich kam zu der Maschine quasi wie die Jungfrau zum Kinde. Meine Mama hat sie sich in einem allseits bekannten Discounter gekauft, ein paar wenige Nähte damit genäht, war eines Tages irgendwie genervt von dem Aufwand und brachte sie kurzerhand zu mir, weil ich ja viel mehr nähe. Da war sie nun und ich brauchte einige Zeit und die moralische Unterstützung einer erfahrenen Freundin, um mich zur Auseinandersetzung mit der Overlockmaschine zu überwinden. Wir fädelten verschiedene Farben ein, um zu sehen, wo wir an der Einstellung eventuell schrauben sollten. Irgendwann waren wir so weit, dass das Maschinchen akzeptable Nähte produzierte. Sehr schön. Optimistisch fädelte ich überall weißes Garn ein (Anknoten und Durchziehen funktioniert nicht, wir haben wirklich ALLES versucht.) und wollte nun gern ein Shirt zusammennähen. Aber denkste. Mit dem weißen Garn war bei aller Mühe keine ordentliche Naht hinzukriegen. Alles viel zu locker und die Fadenspannung schon auf höchster Stufe. Hmpf. Da steht sie nun wieder rum. Ich denke ja, dass es am Garn liegt. Die Discountmaschine strebt nach Höherem und lehnt das Garn ab, das mit ihr zusammen gekauft wurde. Die anderen Farben kamen nämlich teilweise aus anderen Quellen und machten einen qualitativ besseren Eindruck. Und mit denen hatte es ja geklappt. Also brauche ich neues Garn in den Farben, die mir wirklich was nützen. Und bis dahin ...
Beim Nähbloggertreffen konnte ich dank Malou erstmal eine andere Maschine ausprobieren. Auch eins der günstigen Modelle (W6), aber um Längen besser als meine Dauerleihgabe. Damit konnte man sogar mit etwas Gefühl gezielt Kurven nähen und sie machte nicht halb so viel Krach. Hat schon was, Shirtnähte so ruckzuck und ohne Probleme durchzurattern. Hach ja, Weihnachten kommt ja noch dieses Jahr ... ;-)
Als Probestück zum Overlocken hatte ich mir das Summer Basic (Ottobre 2/2013) zugeschnitten. Seit ich die Zeitschrift habe, überlege ich, ob mir dieses so herrlich schnell und einfach zu nähende Shirt stehen könnte. Da es am Körper ziemlich locker fällt, war ich mir nicht sicher. In letzter Zeit habe ich es in verschiedenen Varianten zum Beispiel bei ReSiZe-genadelt und Life ist colourful gesehen, die alle die seitlichen "Beulen" etwas zweifelhaft fanden und auf verschiedene Art individuell behandelt haben. Ich dachte mir also auch, wenns nicht geht, könnte ich sie immer noch wegrationalisieren, und habe das Shirt testweise erstmal nach dem Originalschnitt genäht. Die Stoffwahl fiel auf einen sehr weich und locker fallenden Viskosejersey in feinen pink-weißen Streifen, ein Schnäppchen vom Stoffmarkt, ideal für Projekte mit zweifelhaftem Ausgang. ;-)
So sieht das "beulige" Ergebnis aus:
Und so an der Frau:
Ich finde: Kann man machen, muss man aber nicht. :-) Dieses Shirt wird so bleiben. Es ist auf alle Fälle sehr angenehm zu tragen und aus dem fließenden Stoff fällt es am Körper ganz akzeptabel. Der Ausschnitt und die angeschnittenen Ärmel gefallen mir sehr gut. Unter der Brust hätte ich es für mich aber doch gern etwas figurnäher. Ich denke, da werde ich für weitere Versuche noch mal etwas am Schnitt basteln ...
Ideal wäre das Summer Basic wohl für größere Frauen, und es funktioniert auch nur aus ganz weichen Stoffen. Baumwolljersey ist zu steif, damit kämen wirklich nur die Beulen groß raus. :-)
Dieser Schnitt hat für mich also Potential im oberen Bereich, die typischen Kurven müssen aber weg. Es muss also eigentlich doch ein ganz anderes Shirt werden. :-)
Sonntag, 20. April 2014
Ein gesegnetes Osterfest!
Das wünsche ich allen, die hier reinschauen. Zeit zum Freuen, sich Besinnen, Zusammensein, in die Sonne blinzeln ...
Und damit die guten Wünsche nicht so trocken daherkommen, dazu ein Bild von meiner Lieblingsosterdeko dieses Jahres. Fiel mir heute so ein. Mir war eigentlich vor allem nach Pastell und Romantik, deswegen habe ich mir zum ersten Mal ein paar Streifchen Tilda-Stoff gegönnt; daraus Ostereier genäht und beim Nähbloggercafé, das ausdrücklich dem Osterbasteln gewidmet war, fleißig gestopft. So ganz unter sich waren die Eier aber dann doch zu langweilig. Also habe ich sie an mehreren Stellen verteilt und mit echten Eierschalen ergänzt, gefüllt mit allem, was Hof und Garten gerade an Blümchen bieten. So finde ich es locker und fröhlich, genau richtig. Das eher lustige als schöne pinkfarbene Häschen hab ich mal mit einem Augenzwinkern geschenkt bekommen. Besonders die Mädels lieben es und hier passt es doch irgendwie. :-)
Und damit die guten Wünsche nicht so trocken daherkommen, dazu ein Bild von meiner Lieblingsosterdeko dieses Jahres. Fiel mir heute so ein. Mir war eigentlich vor allem nach Pastell und Romantik, deswegen habe ich mir zum ersten Mal ein paar Streifchen Tilda-Stoff gegönnt; daraus Ostereier genäht und beim Nähbloggercafé, das ausdrücklich dem Osterbasteln gewidmet war, fleißig gestopft. So ganz unter sich waren die Eier aber dann doch zu langweilig. Also habe ich sie an mehreren Stellen verteilt und mit echten Eierschalen ergänzt, gefüllt mit allem, was Hof und Garten gerade an Blümchen bieten. So finde ich es locker und fröhlich, genau richtig. Das eher lustige als schöne pinkfarbene Häschen hab ich mal mit einem Augenzwinkern geschenkt bekommen. Besonders die Mädels lieben es und hier passt es doch irgendwie. :-)
Montag, 31. März 2014
Nähbloggercafé im März: Let's Rock!
Jetzt schnell noch gebloggt - bevor der März dahinscheidet und wir uns gedanklich schon mit der nächsten Näh-, Werkel-, Quatschrunde auseinandersetzen können. :-)
Diesen Monat wollten wir mal richtig produktiv werden, viele Nähmaschinen rattern lassen, Tipps und Tricks voneinander mitnehmen und echte Ergebnisse sehen. Den Raum dazu stellte uns die Dresdner Baptistengemeinde zur Verfügung. Das erklärte Ziel war, dass jede der teilnehmenden Nähdamen mit einem neuen Rock nach Hause geht. Zunächst war gemeinsames Nähen nach dem gleichen Schnitt angedacht. Die Idee wurde dann aber doch wieder fallengelassen, weil wir nun mal nicht alle gleich gebaut sind und demzufolge auch nicht in den gleichen Sachen gut aussehen und uns wohlfühlen. Also brachte jede ihren Schnitt mit, ein paar anderweitig werkelnde Näherinnen gesellten sich auch noch dazu und es wurde wieder ein schöner und für mich außergewöhnlich produktiver Abend.
Zwar musste ich die Nähmaschine mangels Mitfahrgelegenheit dann doch zu Hause lassen, aber das war wahrscheinlich auch besser so. Denn wie ich mich kenne, nähe ich bei mangelnder Konzentration- man kann es nicht anders sagen - einen Haufen Mist zusammen. Und volle Aufmerksamkeit für die Näherei kann man einfach nicht erwarten, wenn so viele kreative Weiber sich sammeln und jede was Interessantes zu erzählen hat, diese und jene Nähfrage durch den Raum schwirrt, man Problemlösungen diskutiert, zwischendurch noch die mitgebrachten kulinarischen Beiträge entsprechend gewürdigt werden müssen ... :-) Da sind selbst bei den multitaskingfähigsten Frauen bald alle Kanäle besetzt. Und ich zähle mich nicht zu diesen. ;-)
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe immerhin meinen Rock erfolgreich zugeschnitten. Und das ist schon mal ein großer Schritt, für mich immer die höchste Hürde. Wenn ich einmal die fertigen Teile in der Hand habe, kann ich gar nicht mehr anders als sie zusammenzunähen (was ich in den vergangenen Tagen Stück für Stück erledigt habe). Dank Malou wurde auch ein Knoten im Hirn gelöst, der sich beim Zuschneiden bildete und mir allein daheim bestimmt länger zu schaffen gemacht hätte. So entschlüsselten wir gemeinsam erst die Anleitung und fanden dann eine Lösung, die zwar nicht ganz anleitungsgerecht, aber passend zum verarbeiteten Stoff sein würde.
Malou hat mich auch dazu inspiriert, meinem einfachen Rock (Burda Style 2/2014, Modell 120) noch ein paar heimliche Pünktchen zu verpassen. Niemand wird sie sehen, aber ich weiß, dass sie da sind. ;-) Der Baumwollstoff im Bund erfüllt allerdings auch einen praktischen Zweck, hoffe ich. Anders als Futterstoff, den ich zuerst verwenden wollte, flutscht er nicht so. Ich denke also, dass der Rock beim Laufen bleibt, wo er ist, und ich ihn nicht immerfort zurechtdrehen muss, wie das bei anderen durchaus vorkommt.
Apropos "einfacher Rock" - so einfach, wie er aussieht, war er für mich dann doch nicht. Immerhin ist das mein erstes gefüttertes Kleidungsstück und die Oberkante des Reißverschlusses hat einige Versuche gebraucht. Ob ich es jetzt richtig gemacht habe, weiß ich nicht. Aber das Ergebnis ist zumindest akzeptabel. Der Reißverschluss selber sollte eigentlich ein nahtverdeckter sein. Ich habe ihn auch nach dieser Methode eingenäht. Allerdings habe ich keinen echten Nahtreißverschluss bekommen und warten wollte ich nicht. Also musste ein einfacher herhalten und ich habe noch eine Steppnaht neben den Reißverschluss gesetzt, damit er sich möglichst bedeckt hält, was sonst nicht gegeben wäre. Eine Kreuzung aus nahtverdeckt und verdeckt also sozusagen. Sieht aber OK aus. Schwarzer Cord verzeiht vieles. ;-)
Heute abend wurde das gute Stück fertig. Also bitteschön, ein Foto mit Rock. Nicht das dollste, aber es musste ja gemacht werden, bevor April ist. Und dabei musste ich quer durchs Zimmer schauen statt in die Kamera, auf meinen Sohn nämlich, der dazu motiviert werden musste, in den Schlafanzug zu schlüpfen. Wenn es schon nicht perfekt ist, hat das Foto wenigstens was zu erzählen. :-)
Der Rock ist gut tragbar, finde ich. Und erstaunlicherweise passte er in Gr. 38 ganz ohne Änderungen, von der Länge mal abgesehen. Er war als Minirock gedacht und daraus wurde mit wenigen Zentimetern Verlängerung an mir ein knapp knielanges Exemplar. :-)
Der geblümte Breitcord war ein Geschenk aus den Vorräten einer Freundin. Viskosefutterstoff vom Nähstübchen Emily. Das Restchen Pünktchenstoff aus der Schnippselkiste stammt wohl ebenfalls von dort.
Welche Näherinnen dieses Mal beim Nähbloggercafé dabei waren und was die Damen so erlebt und produziert haben, kann in den Beiträgen der anderen Bloggerinnen über Dresden näht gut nachvollzogen werden.
Diesen Monat wollten wir mal richtig produktiv werden, viele Nähmaschinen rattern lassen, Tipps und Tricks voneinander mitnehmen und echte Ergebnisse sehen. Den Raum dazu stellte uns die Dresdner Baptistengemeinde zur Verfügung. Das erklärte Ziel war, dass jede der teilnehmenden Nähdamen mit einem neuen Rock nach Hause geht. Zunächst war gemeinsames Nähen nach dem gleichen Schnitt angedacht. Die Idee wurde dann aber doch wieder fallengelassen, weil wir nun mal nicht alle gleich gebaut sind und demzufolge auch nicht in den gleichen Sachen gut aussehen und uns wohlfühlen. Also brachte jede ihren Schnitt mit, ein paar anderweitig werkelnde Näherinnen gesellten sich auch noch dazu und es wurde wieder ein schöner und für mich außergewöhnlich produktiver Abend.
Zwar musste ich die Nähmaschine mangels Mitfahrgelegenheit dann doch zu Hause lassen, aber das war wahrscheinlich auch besser so. Denn wie ich mich kenne, nähe ich bei mangelnder Konzentration- man kann es nicht anders sagen - einen Haufen Mist zusammen. Und volle Aufmerksamkeit für die Näherei kann man einfach nicht erwarten, wenn so viele kreative Weiber sich sammeln und jede was Interessantes zu erzählen hat, diese und jene Nähfrage durch den Raum schwirrt, man Problemlösungen diskutiert, zwischendurch noch die mitgebrachten kulinarischen Beiträge entsprechend gewürdigt werden müssen ... :-) Da sind selbst bei den multitaskingfähigsten Frauen bald alle Kanäle besetzt. Und ich zähle mich nicht zu diesen. ;-)
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe immerhin meinen Rock erfolgreich zugeschnitten. Und das ist schon mal ein großer Schritt, für mich immer die höchste Hürde. Wenn ich einmal die fertigen Teile in der Hand habe, kann ich gar nicht mehr anders als sie zusammenzunähen (was ich in den vergangenen Tagen Stück für Stück erledigt habe). Dank Malou wurde auch ein Knoten im Hirn gelöst, der sich beim Zuschneiden bildete und mir allein daheim bestimmt länger zu schaffen gemacht hätte. So entschlüsselten wir gemeinsam erst die Anleitung und fanden dann eine Lösung, die zwar nicht ganz anleitungsgerecht, aber passend zum verarbeiteten Stoff sein würde.
Malou hat mich auch dazu inspiriert, meinem einfachen Rock (Burda Style 2/2014, Modell 120) noch ein paar heimliche Pünktchen zu verpassen. Niemand wird sie sehen, aber ich weiß, dass sie da sind. ;-) Der Baumwollstoff im Bund erfüllt allerdings auch einen praktischen Zweck, hoffe ich. Anders als Futterstoff, den ich zuerst verwenden wollte, flutscht er nicht so. Ich denke also, dass der Rock beim Laufen bleibt, wo er ist, und ich ihn nicht immerfort zurechtdrehen muss, wie das bei anderen durchaus vorkommt.
Apropos "einfacher Rock" - so einfach, wie er aussieht, war er für mich dann doch nicht. Immerhin ist das mein erstes gefüttertes Kleidungsstück und die Oberkante des Reißverschlusses hat einige Versuche gebraucht. Ob ich es jetzt richtig gemacht habe, weiß ich nicht. Aber das Ergebnis ist zumindest akzeptabel. Der Reißverschluss selber sollte eigentlich ein nahtverdeckter sein. Ich habe ihn auch nach dieser Methode eingenäht. Allerdings habe ich keinen echten Nahtreißverschluss bekommen und warten wollte ich nicht. Also musste ein einfacher herhalten und ich habe noch eine Steppnaht neben den Reißverschluss gesetzt, damit er sich möglichst bedeckt hält, was sonst nicht gegeben wäre. Eine Kreuzung aus nahtverdeckt und verdeckt also sozusagen. Sieht aber OK aus. Schwarzer Cord verzeiht vieles. ;-)
Heute abend wurde das gute Stück fertig. Also bitteschön, ein Foto mit Rock. Nicht das dollste, aber es musste ja gemacht werden, bevor April ist. Und dabei musste ich quer durchs Zimmer schauen statt in die Kamera, auf meinen Sohn nämlich, der dazu motiviert werden musste, in den Schlafanzug zu schlüpfen. Wenn es schon nicht perfekt ist, hat das Foto wenigstens was zu erzählen. :-)
Der Rock ist gut tragbar, finde ich. Und erstaunlicherweise passte er in Gr. 38 ganz ohne Änderungen, von der Länge mal abgesehen. Er war als Minirock gedacht und daraus wurde mit wenigen Zentimetern Verlängerung an mir ein knapp knielanges Exemplar. :-)
Der geblümte Breitcord war ein Geschenk aus den Vorräten einer Freundin. Viskosefutterstoff vom Nähstübchen Emily. Das Restchen Pünktchenstoff aus der Schnippselkiste stammt wohl ebenfalls von dort.
Welche Näherinnen dieses Mal beim Nähbloggercafé dabei waren und was die Damen so erlebt und produziert haben, kann in den Beiträgen der anderen Bloggerinnen über Dresden näht gut nachvollzogen werden.
Sonntag, 23. Februar 2014
Stöffchen wechsle dich
Am Freitag war es wieder Zeit für das monatliche Treffen der Dresdner Nähblogger. Für den Februar war im Löbtauer Weltcafé eine Stofftauschparty angesetzt. Das Thema fand anscheinend großen Anklang, denn es fanden sich so viele Näherinnen mit und ohne eigene Blogs ein wie noch nie. Auch reichlich neue Gesichter waren dabei. Die Kennenlernrunde, die wir deswegen mal wieder einschoben, offenbarte viele interessante Facetten des Kreativhobbys. Wer alles dabei war, kann man bei den anderen Mädels über "Dresden näht" so schön erfahren, dass ich mir die Aufzählung jetzt glatt spare. :-)
Natürlich fanden gemäß dem Thema viele Stoffe, die bisher bei ihren Besitzern ein trauriges Lagerdasein fristeten, ein neues Zuhause, in dem sie sicher bald unter die Nadel hüpfen dürfen.
Ich hatte 4 Regalhüter aus den Vorräten gefischt und habe 2 davon sehr zufriedenstellend eingetauscht. Ein Stück Cord in einer schönen, satten Herbstlaubfarbe, die nur leider in unserer Familie keinem steht, zog zu Stefanie von "Mehr Sonntag". Ich konnte dafür einen weichen Wollstoff für einen kuschligen Winterrock mit nach Hause nehmen. Mit Kerstin (ohne Blog) tauschte ich einen Meter babyweichen Streifenjersey gegen einen feinen Cord mit Blumen. Da meine derzeitige Lieblingsfarbe Petrol drin vorkommt, hat er gute Chancen, ein Kleidungsstück für mich zu werden. Die Tauschergebnisse haben zumindest das Potential, meinen Entschluss zu fördern, mehr für mich zu nähen.
Ich kann das Februartreffen also durchaus als erfolgreich verbuchen. Natürlich ganz abgesehen von dem angenehmen Abend mit vielen netten Gesprächen, der sowieso immer dabei rausspringt. :-)
Natürlich fanden gemäß dem Thema viele Stoffe, die bisher bei ihren Besitzern ein trauriges Lagerdasein fristeten, ein neues Zuhause, in dem sie sicher bald unter die Nadel hüpfen dürfen.
Ich hatte 4 Regalhüter aus den Vorräten gefischt und habe 2 davon sehr zufriedenstellend eingetauscht. Ein Stück Cord in einer schönen, satten Herbstlaubfarbe, die nur leider in unserer Familie keinem steht, zog zu Stefanie von "Mehr Sonntag". Ich konnte dafür einen weichen Wollstoff für einen kuschligen Winterrock mit nach Hause nehmen. Mit Kerstin (ohne Blog) tauschte ich einen Meter babyweichen Streifenjersey gegen einen feinen Cord mit Blumen. Da meine derzeitige Lieblingsfarbe Petrol drin vorkommt, hat er gute Chancen, ein Kleidungsstück für mich zu werden. Die Tauschergebnisse haben zumindest das Potential, meinen Entschluss zu fördern, mehr für mich zu nähen.
Ich kann das Februartreffen also durchaus als erfolgreich verbuchen. Natürlich ganz abgesehen von dem angenehmen Abend mit vielen netten Gesprächen, der sowieso immer dabei rausspringt. :-)
Dienstag, 1. Oktober 2013
Friday Evening
So heißt das Modell aus der aktuellen Ottobre Woman, das ich zuletzt für mich genäht habe. Es eignet sich aber auch ganz hervorragend für Montagvormittag, Mittwochnachmittag oder sonst jeden Wochentag. Mit Stiefeln und warmer Strumpfhose definitiv ein Lieblingsstück für den Herbst, ich brauche unbedingt noch eins von der Sorte:
Der Raglanschnitt sitzt sehr gut, nur am Rücken musste ich Abnäher einfügen, um das Kleid optimal an meine Kurven anzupassen. Den Strickstoff habe ich vor einer Weile aus der Wühlkiste im großen dunkelblauen Kaufhaus in der Stadt gekramt, ein richtig großer "Rest" für € 10. Ich dachte mir, für den Preis kann man sich mal an einem neuen Material ausprobieren. Fazit: Ist eigentlich auch nicht komplizierter zu verarbeiten als Jersey. Aus den Abkürzungen zur Stoffzusammensetzung bin ich nicht schlau geworden. Es ist wahrscheinlich was Synthetisches, trägt sich aber trotzdem angenehm.
Noch etwas habe ich beim Zuschneiden des Kleides gelernt: Auch wenn man die Ärmel, um das Streifenmuster exakt gleich platziert zu bekommen, nicht doppelt gelegt zuschneidet, sollte man zwei verschiedene!!! herstellen. Zwei Mal in der gleichen Richtung aufgelegt wird das nix, da kann man sich noch so ausdauernd wundern und alles ratlos hin und her drehen. :-D Wie gut, wenn man ein ausreichend großes Stück Stoff hat ...
Zum ersten Mal ausgeführt wurde das Kleid stilecht am Freitagabend zum Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen im Königinnenreich. Wie immer war's ein schöner Abend mit ein paar Leckereien für den Magen, netten Gesprächen und kleinen Werkeleien.
Ich habe mir die Filzblumen vorgenommen, die ich im September beim jährlichen Frauenwochenende meiner Gemeinde hergestellt hatte. Martina Keyn (Keyn design) stellte Wissen und Material zur Verfügung, und wer Lust hatte, konnte sich mit bunter Wolle, Seife und Wasser austoben. Ich entschied mich dafür, eine größere Platte zu filzen, aus der ich dann mehrere Blüten ausschneiden konnte. Einige schnitt ich in eine Blütenform mit einzelnen Blättern, andere gefielen mir als leicht unregelmäßige Kreise mit Farbverlauf schon so gut, dass ich sie nicht weiter behandeln wollte. Nur etwas räumlich ausgeformt wurden sie noch. Von diesen habe ich mir nun beim Quatschen mit den Nähbloggerinnen nebenbei eine Blüte zum Anstecker verarbeitet:
Die Herbstgarderobe ist also gewachsen und soll das auch noch weiter tun. Aber es sieht so aus, als müsste ich dafür auf grauere Tage warten. Der strahlende Sonnenschein zieht uns doch eher nach draußen.
Der Raglanschnitt sitzt sehr gut, nur am Rücken musste ich Abnäher einfügen, um das Kleid optimal an meine Kurven anzupassen. Den Strickstoff habe ich vor einer Weile aus der Wühlkiste im großen dunkelblauen Kaufhaus in der Stadt gekramt, ein richtig großer "Rest" für € 10. Ich dachte mir, für den Preis kann man sich mal an einem neuen Material ausprobieren. Fazit: Ist eigentlich auch nicht komplizierter zu verarbeiten als Jersey. Aus den Abkürzungen zur Stoffzusammensetzung bin ich nicht schlau geworden. Es ist wahrscheinlich was Synthetisches, trägt sich aber trotzdem angenehm.
Noch etwas habe ich beim Zuschneiden des Kleides gelernt: Auch wenn man die Ärmel, um das Streifenmuster exakt gleich platziert zu bekommen, nicht doppelt gelegt zuschneidet, sollte man zwei verschiedene!!! herstellen. Zwei Mal in der gleichen Richtung aufgelegt wird das nix, da kann man sich noch so ausdauernd wundern und alles ratlos hin und her drehen. :-D Wie gut, wenn man ein ausreichend großes Stück Stoff hat ...
Zum ersten Mal ausgeführt wurde das Kleid stilecht am Freitagabend zum Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen im Königinnenreich. Wie immer war's ein schöner Abend mit ein paar Leckereien für den Magen, netten Gesprächen und kleinen Werkeleien.
Ich habe mir die Filzblumen vorgenommen, die ich im September beim jährlichen Frauenwochenende meiner Gemeinde hergestellt hatte. Martina Keyn (Keyn design) stellte Wissen und Material zur Verfügung, und wer Lust hatte, konnte sich mit bunter Wolle, Seife und Wasser austoben. Ich entschied mich dafür, eine größere Platte zu filzen, aus der ich dann mehrere Blüten ausschneiden konnte. Einige schnitt ich in eine Blütenform mit einzelnen Blättern, andere gefielen mir als leicht unregelmäßige Kreise mit Farbverlauf schon so gut, dass ich sie nicht weiter behandeln wollte. Nur etwas räumlich ausgeformt wurden sie noch. Von diesen habe ich mir nun beim Quatschen mit den Nähbloggerinnen nebenbei eine Blüte zum Anstecker verarbeitet:
Die Herbstgarderobe ist also gewachsen und soll das auch noch weiter tun. Aber es sieht so aus, als müsste ich dafür auf grauere Tage warten. Der strahlende Sonnenschein zieht uns doch eher nach draußen.
Samstag, 9. März 2013
Stoffmarkt!
Ja, da war sie wieder, die pure Versuchung in Gestalt von kunterbunten Ballen, Coupons, Röllchen ... freundlich dargeboten von netten Menschen mit dem so sympathischen holländischen Akzent. Und die Preise ... Wer könnte da widerstehen? Sofern man in irgendeiner Weise stoff- und nähverrückt ist, dürfte das unmöglich sein.
So zog es auch mich trotz niedrigen Temperaturen und angekündigter Nässe von oben wieder auf den Dresdner Altmarkt, rein ins Gewühl - was man durchaus sowohl auf Menschen als auch Stoffe beziehen kann. Immerhin hatte ich eine Liste voller Notwendigkeiten für demnächst geplante Projekte und versuchte, mich tapfer und möglichst erfolgreich anhand dieser durchs Angebot zu arbeiten. Aber man ist ja trotzdem nicht blind für die Blümlein am Wege, nicht wahr? ;-) Einiges Ungeplante kam mit, manches Geplante fand sich nicht. Insgesamt ist die Ausbeute durchaus zufriedenstellend:
In gedeckteren Farben ein paar Viskose- und Baumwolljerseys für mich, gepunktete Baumwolljerseys, die sicher bald die Frühlingsgarderobe der Kinder ergänzen werden, sehr günstige Futterstoffe - perfekt für den geplanten Erstversuch, ein gefüttertes Kleidungsstück für mich zu nähen, ein Röllchen beschichtete Baumwolle und bedruckte Baumwollstoffe in Schwarz und Rot für ein Kinderprojekt.
Ich finde, ich war sehr bescheiden und habe die allermeisten "Blümlein" stehen gelassen. ;-) Dass auf fast allen Bildern wieder Pünktchen zu sehen sind, war so nicht vorgesehen. Aber ich kann irgendwie nicht anders ...
Am Rande des Stoffmarkts, im wahrsten Sinne des Wortes, fand natürlich auch wieder das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen statt. Nach dem mittlerweile dritten Mal kann man es schon fast als liebgewonnene Tradition bezeichnen. Altbekannte und auch ein paar neue Gesichter erschienen im Café Central, um über fachliche und auch weniger fachbezogene Themen zu plaudern, gemeinsam die stoffliche Beute zu sichten und Tipps auszutauschen - für die zweite Runde nach der Aufwärmpause.
Schön war's wieder. Ich freue mich doch jedes Mal ein bisschen mehr auf die vielen Gleichgesinnten, die da durch die Bloggerei in meinem Leben aufgetaucht sind. Da soll noch mal einer behaupten, das Internet verhindere echte soziale Beziehungen - in unserm Fall trifft wohl das Gegenteil zu. :-)
Fazit: Stoffmarkt - immer wieder anstrengend, immer wieder anregend, immer wieder gern!
So zog es auch mich trotz niedrigen Temperaturen und angekündigter Nässe von oben wieder auf den Dresdner Altmarkt, rein ins Gewühl - was man durchaus sowohl auf Menschen als auch Stoffe beziehen kann. Immerhin hatte ich eine Liste voller Notwendigkeiten für demnächst geplante Projekte und versuchte, mich tapfer und möglichst erfolgreich anhand dieser durchs Angebot zu arbeiten. Aber man ist ja trotzdem nicht blind für die Blümlein am Wege, nicht wahr? ;-) Einiges Ungeplante kam mit, manches Geplante fand sich nicht. Insgesamt ist die Ausbeute durchaus zufriedenstellend:
In gedeckteren Farben ein paar Viskose- und Baumwolljerseys für mich, gepunktete Baumwolljerseys, die sicher bald die Frühlingsgarderobe der Kinder ergänzen werden, sehr günstige Futterstoffe - perfekt für den geplanten Erstversuch, ein gefüttertes Kleidungsstück für mich zu nähen, ein Röllchen beschichtete Baumwolle und bedruckte Baumwollstoffe in Schwarz und Rot für ein Kinderprojekt.
Ich finde, ich war sehr bescheiden und habe die allermeisten "Blümlein" stehen gelassen. ;-) Dass auf fast allen Bildern wieder Pünktchen zu sehen sind, war so nicht vorgesehen. Aber ich kann irgendwie nicht anders ...
Am Rande des Stoffmarkts, im wahrsten Sinne des Wortes, fand natürlich auch wieder das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen statt. Nach dem mittlerweile dritten Mal kann man es schon fast als liebgewonnene Tradition bezeichnen. Altbekannte und auch ein paar neue Gesichter erschienen im Café Central, um über fachliche und auch weniger fachbezogene Themen zu plaudern, gemeinsam die stoffliche Beute zu sichten und Tipps auszutauschen - für die zweite Runde nach der Aufwärmpause.
Schön war's wieder. Ich freue mich doch jedes Mal ein bisschen mehr auf die vielen Gleichgesinnten, die da durch die Bloggerei in meinem Leben aufgetaucht sind. Da soll noch mal einer behaupten, das Internet verhindere echte soziale Beziehungen - in unserm Fall trifft wohl das Gegenteil zu. :-)
Fazit: Stoffmarkt - immer wieder anstrengend, immer wieder anregend, immer wieder gern!
Sonntag, 17. Februar 2013
Nähbloggertreffen und Folgen
Am Freitag stand wieder das monatliche Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen an. Wir waren bei Mit Nadel und Faden eingeladen, wo ein traumhaft großzügiger Nähpalast Platz für so einige kreative Damen bietet. Dieses Mal werkelten und fachsimpelten wir zu zwölft. (Im Gemeinschaftsblog finden sich auch die Impressionen der anderen Anwesenden.)
Ein Frühlingsblümchen im Nähbloggerdekor gab es für die freundliche Gastgeberin:
Wenn wir uns extra zu diesem Zweck zusammenfinden, möchte ich natürlich auch ein bisschen produktiv sein. Die Nähmaschine schleppe ich allerdings nicht so gern durch die Gegend. Außerdem will ich ja auch quatschen, und dabei kann man sich nicht so gut aufs Nähen konzentrieren. Also war ein Projekt gefragt, das nach kreativem Fleiß aussieht, ohne einem allzu viel abzuverlangen. ;-)
Da fiel mir doch gleich das Kosmetiktäschlein mit Kellerfalten von Pattydoo ein. Sehr schick und schon bei vielen Bloggerinnen bewundert, aber die vielen kleinen Teile würde ich daheim wahrscheinlich so bald nicht zuschneiden. Die perfekte Aufgabe für den Abend! Und wenn ich die Teile dann schon mal habe, werde ich sie schon irgendwann zusammennähen ...
Das habe ich dann gestern auch tatsächlich getan. :-) Bei den Bloggerinnen gab's noch den nützlichen Tipp (danke Silvi!), wo es weiße Putzlappen gibt, die als Innenvlies dienen können. Erst wollte ich ja die bunten verwenden, die ich schon hatte. Aber dann kam doch wieder die Perfektionistin in mir durch und ich kaufte neben Reißverschlüssen noch Lappen, die wirklich kein bisschen farbig durchschimmern könnten. ;-)
Der erste Versuch ergab immerhin schon ein brauchbares Täschchen, auch wenn es Perfektionsansprüche noch nicht befriedigen kann. Entweder habe ich bei den Nähbloggerinnen zu konzentriert gequatscht, oder die herumhüpfenden Kinder und das Kleine, das am liebsten immer an der Nähmaschine helfen will, haben mich zu sehr abgelenkt. ;-) Aber es gibt schon eine junge Dame, die einen Antrag auf Übereignung gestellt hat und sowieso ein Behältnis für ihre Spängchen braucht.
Das zweite, zur Kinderschlafenszeit zusammengesetzt, ist dann recht ordentlich geworden. Das ist jetzt meins. Ein Täschlein für den Handtaschenkram stand sowieso schon lange auf dem Plan.
Spaß macht das ja. Wenn ich mich wieder zum Zuschneiden überwinden kann, kann ich mir durchaus vorstellen, weitere solche Faltentäschchen zu nähen. Eins wird wohl auf alle Fälle noch werden müssen. Denn hier wohnt noch ein junger Mann, dem die auch ganz doll gefallen und dessen Gerechtigkeitssinn derzeit sehr ausgeprägt ist. ;-) Ich such dann mal Stoffe in Blau und Grün ...
Ein Frühlingsblümchen im Nähbloggerdekor gab es für die freundliche Gastgeberin:
Wenn wir uns extra zu diesem Zweck zusammenfinden, möchte ich natürlich auch ein bisschen produktiv sein. Die Nähmaschine schleppe ich allerdings nicht so gern durch die Gegend. Außerdem will ich ja auch quatschen, und dabei kann man sich nicht so gut aufs Nähen konzentrieren. Also war ein Projekt gefragt, das nach kreativem Fleiß aussieht, ohne einem allzu viel abzuverlangen. ;-)
Da fiel mir doch gleich das Kosmetiktäschlein mit Kellerfalten von Pattydoo ein. Sehr schick und schon bei vielen Bloggerinnen bewundert, aber die vielen kleinen Teile würde ich daheim wahrscheinlich so bald nicht zuschneiden. Die perfekte Aufgabe für den Abend! Und wenn ich die Teile dann schon mal habe, werde ich sie schon irgendwann zusammennähen ...
Das habe ich dann gestern auch tatsächlich getan. :-) Bei den Bloggerinnen gab's noch den nützlichen Tipp (danke Silvi!), wo es weiße Putzlappen gibt, die als Innenvlies dienen können. Erst wollte ich ja die bunten verwenden, die ich schon hatte. Aber dann kam doch wieder die Perfektionistin in mir durch und ich kaufte neben Reißverschlüssen noch Lappen, die wirklich kein bisschen farbig durchschimmern könnten. ;-)
Der erste Versuch ergab immerhin schon ein brauchbares Täschchen, auch wenn es Perfektionsansprüche noch nicht befriedigen kann. Entweder habe ich bei den Nähbloggerinnen zu konzentriert gequatscht, oder die herumhüpfenden Kinder und das Kleine, das am liebsten immer an der Nähmaschine helfen will, haben mich zu sehr abgelenkt. ;-) Aber es gibt schon eine junge Dame, die einen Antrag auf Übereignung gestellt hat und sowieso ein Behältnis für ihre Spängchen braucht.
Das zweite, zur Kinderschlafenszeit zusammengesetzt, ist dann recht ordentlich geworden. Das ist jetzt meins. Ein Täschlein für den Handtaschenkram stand sowieso schon lange auf dem Plan.
Spaß macht das ja. Wenn ich mich wieder zum Zuschneiden überwinden kann, kann ich mir durchaus vorstellen, weitere solche Faltentäschchen zu nähen. Eins wird wohl auf alle Fälle noch werden müssen. Denn hier wohnt noch ein junger Mann, dem die auch ganz doll gefallen und dessen Gerechtigkeitssinn derzeit sehr ausgeprägt ist. ;-) Ich such dann mal Stoffe in Blau und Grün ...
Montag, 31. Dezember 2012
Für kuschelige Winterabende ...
... habe ich ein perfektes Accessoire bekommen, das ich unbedingt noch zeigen möchte.
Beim letzten Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen wurde gewichtelt, und ich bekam das Päckchen von Malou. Drin versteckte sich ein Windlicht in einer wunderschön gefilzten Hülle. Daraus leuchtet das Kerzenlicht ganz besonders weich und warm.
Das Lichtlein hat gleich einen Platz auf dem Fensterbrett gefunden und passt ganz wunderbar zu meinem geliebten Schäfchen, das eine Freundin für mich getöpfert hat.
Also noch mal ein herzliches Dankeschön!
Beim letzten Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen wurde gewichtelt, und ich bekam das Päckchen von Malou. Drin versteckte sich ein Windlicht in einer wunderschön gefilzten Hülle. Daraus leuchtet das Kerzenlicht ganz besonders weich und warm.
Das Lichtlein hat gleich einen Platz auf dem Fensterbrett gefunden und passt ganz wunderbar zu meinem geliebten Schäfchen, das eine Freundin für mich getöpfert hat.
Also noch mal ein herzliches Dankeschön!
Sonntag, 24. Juni 2012
Erfolgreich überstanden ...
... habe ich meinen ersten Stoffmarktbesuch. Wetter und Ambiente waren perfekt, die Besuchermenge auch - so viele, dass es sich sicher lohnt, Dresden wieder heimzusuchen, aber immer noch nicht solche Massen, dass man keine Chance gehabt hätte, in endlicher Zeit sein Objekt der Begierde zu ergattern. Zunächst fühlte ich mich ja völlig erschlagen von der Angebotsmenge und mich beschlichen schon leise Zweifel, ob ich es fertigbringe, mich für irgendeinen Kauf zu entscheiden. Aber nach der systematischen Erkundung der Stände habe ich doch das eine oder andere hübsche Stückchen Stoff mitgenommen. Für mich ideal ist das günstige Angebot an den Stoffen, die ich einfach immer brauche - Pünktchen, Karos, Streifen in allen erdenklichen Farben und Größen.
Zu meinem Glück erfuhr man auf dem Markt auch gleich, dass er schon am 25. August wieder in Dresden stattfinden wird. Jetzt, wo ich halbwegs orientiert bin, kann ich etwas gezielter planen, was ich in nächster Zeit brauche und die Vorräte dann sinnvoll aufstocken.
Ein Highlight neben dem Einkauf war natürlich auch unser Nähbloggertreffen. Schon beim Stöbern lief man der einen oder anderen Trägerin eines Bloggerbuttons über den Weg. Im Cafe Central konnten dann in netter Runde einige Bekanntschaften vertieft werden.
Auch die lokalen Medien berichteten über den ersten Dresdner Stoffmarkt und sprachen in dem Zusammenhang uns Nähbloggerinnen direkt an, ob sie über die Bloggerszene berichten und eine von uns interviewen dürften. Die Informationen, die letztendlich im Fernsehbeitrag landeten, sind mehr als dürftig. Aber wer sich die Marktimpressionen genau ansieht, entdeckt, dass da eine mir sehr gut bekannte Person ihre rot-weiße Tasche ausdauernd durchs Bild trägt. ;-) Ich schwöre, ich hab das nicht gemerkt. Die haben mich verfolgt! :-D
Wer nachschauen möchte, bitte da entlang:
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video62594.html
Meine Ausbeute zeige ich auch gern noch:
Obenauf ein Stückchen Piratenjersey - auch der kleine Mann im Haus muss ja mal bedacht werden. Außerdem Streifen- und Punktejersey, karierte und gepunktete gewebte Baumwolle, ein besonders kuschliger und niedlicher Fleece für herbstliche Mädeljacken und ganz vorn mein besonderes Schätzchen: ein kleines Röllchen von diesem wunderschönen und sündhaft teuren Wachstuch habe ich mir gegönnt. Da wird was für mich draus.
Fazit: Bin zufrieden und freu mich schon aufs nächste Mal.
Zu meinem Glück erfuhr man auf dem Markt auch gleich, dass er schon am 25. August wieder in Dresden stattfinden wird. Jetzt, wo ich halbwegs orientiert bin, kann ich etwas gezielter planen, was ich in nächster Zeit brauche und die Vorräte dann sinnvoll aufstocken.
Ein Highlight neben dem Einkauf war natürlich auch unser Nähbloggertreffen. Schon beim Stöbern lief man der einen oder anderen Trägerin eines Bloggerbuttons über den Weg. Im Cafe Central konnten dann in netter Runde einige Bekanntschaften vertieft werden.
Auch die lokalen Medien berichteten über den ersten Dresdner Stoffmarkt und sprachen in dem Zusammenhang uns Nähbloggerinnen direkt an, ob sie über die Bloggerszene berichten und eine von uns interviewen dürften. Die Informationen, die letztendlich im Fernsehbeitrag landeten, sind mehr als dürftig. Aber wer sich die Marktimpressionen genau ansieht, entdeckt, dass da eine mir sehr gut bekannte Person ihre rot-weiße Tasche ausdauernd durchs Bild trägt. ;-) Ich schwöre, ich hab das nicht gemerkt. Die haben mich verfolgt! :-D
Wer nachschauen möchte, bitte da entlang:
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video62594.html
Meine Ausbeute zeige ich auch gern noch:
Obenauf ein Stückchen Piratenjersey - auch der kleine Mann im Haus muss ja mal bedacht werden. Außerdem Streifen- und Punktejersey, karierte und gepunktete gewebte Baumwolle, ein besonders kuschliger und niedlicher Fleece für herbstliche Mädeljacken und ganz vorn mein besonderes Schätzchen: ein kleines Röllchen von diesem wunderschönen und sündhaft teuren Wachstuch habe ich mir gegönnt. Da wird was für mich draus.
Fazit: Bin zufrieden und freu mich schon aufs nächste Mal.
Sonntag, 4. März 2012
20 Meter ...
... sind eine Menge Stoff! So viel auf einmal habe ich noch nie gekauft. Gestern musste ich aber zuschlagen. Unter den Dresdner Nähbloggerinnen hatte es sich herumgesprochen, dass Sterntaler in Hohenstein-Ernstthal einmal jährlich einen Werksverkauf von Stoffen früherer Kollektionen veranstaltet. Da mussten wir natürlich hin! Silvi (ReSiZe-genadelt) bot uns an, ihr geräumiges Familienauto mit nähwütigen Damen vollzuladen und uns dort hin zu kutschieren. Schnell waren die freien Plätze vergeben an amberlight-label, anneblog, strategchen, hot Kontur, Mit Nadel und Faden und meine Wenigkeit. Und los gings an einem strahlenden Vorfrühlingsmorgen.
Verschiedene Streifenjerseys in guter Qualität (was sind die sonst teuer!), lustiger Fische-Jersey für Jungs und Mädels, rosa Jersey mit einer Art Blümchen, hellroter Babycord mit kleinem Muster (gaaanz fein und weich!), zwei geblümte Baumwollwebstoffe und roter Frottee.
Am Ziel angekommen fühlten wir uns, als wären wir auf dem Weg zu einem konspirativen Treffen, als wir zusammen mit anderen Eingeweihten die Treppen eines unscheinbaren Ziegelgebäudes erklommen. Schließlich fanden wir uns in einer Fabrikhalle voller Stoffballen und Menschen wieder. Die Verkaufsstrategie war etwas undurchsichtig und das Ganze irgendwie nicht ideal organisiert (nachzulesen auch auf den Blogs der anderen Mitstreiterinnen). Zunächst verließ uns fast die Hoffnung, in diesem Gewühl etwas Hübsches zu erobern. Aber so nach und nach gelang es einigen, doch hier und da ein Stöffchen zu ergattern. Die mit etwas mehr körperlicher Länge und/ oder Ellenbogen und lauter Stimme Ausgestatteten ;-) dachten dabei auch an die Zaghafteren (wie mich) und brachten das eine oder andere nette Stückchen Stoff einfach mit. Als sich die Reihen der Stoffsüchtigen dann so langsam lichteten, trauten wir uns alle noch mal mit einem Ballen eines ersehnten Stoffs an die Zuschneidetische und schoben das Objekt der Begierde beherzt unter die Schere der Zuschneider, bevor uns jemand zuvorkam. (Trotzdem unsererseits unter Beachtung der grundlegendsten Regeln der Höflichkeit, was man nicht von allen anwesenden Damen behaupten konnte ...) Irgendwann musste man sich dann einfach sagen, dass es genug des Guten sei und man an den Heimweg denken sollte. Denn die Stoffvorräte waren noch keineswegs erschöpft und man hätte noch einiges Nützliches und Schönes mitnehmen können. Also Augen fest zukneifen, bezahlen und ab zum Auto, das mit unseren gesammelten Stofftüten randvoll beladen war. Mehr als 160 Meter stapelten sich da im Kofferraum! Was bei 2,- € pro Meter und verteilt auf 7 Näherinnen eigentlich noch moderat zu nennen ist. ;-)
Wieder gut in der Heimat angekommen (dank Silvis tadellosen Fahrkünsten - vielen Dank! ;-) ), mussten noch die Meter umverteilt werden, die man für eine der Mitstreiterinnen miterobert hatte. So standen wir mitten auf dem Parkplatz eines bekannten Discounters und dealten unter den misstrauischen Augen der Umstehenden Stoff. :-D Schließlich trennten wir uns, um jede für sich nach Hause zu gehen und dem wartenden Mann den mitgebrachten Stoffberg zu erklären. Angesichts des Preises trugen es aber alle, soweit bisher nachzulesen war, mit gebührender Fassung. ;-)
Fazit: Schon als Gemeinschaftsereignis der Nähbloggerinnen brachte der Ausflug eine Menge Spaß. Aber auch die stoffliche Ausbeute ist nicht zu verachten. Obwohl ich zunächst dachte, dass ich mir das nicht wieder antue, komme ich mittlerweile mehr und mehr zu der Ansicht, dass ich, sollte sich die Gelegenheit wieder ergeben, wohl nicht werde widerstehen können. :-)
So, und jetzt würde ich meine Errungenschafen gern noch zeigen. Leider ist der Computer aber heute denkbar unkooperativ und möchte die Fotos nicht von der Speicherkarte laden. Ich vertröste die Neugierigen also auf später, wenn mein IT-Experte da ist, um der Sache auf den Grund zu gehen. (Käferchen und ich tragen die Folgen der durchzahnten Nacht am stärksten und sind heute deshalb nicht mit dem Rest der Familie zum Sonntagsgottesdienst losgezogen.)
Edit: Da sind sie, meine neuen Schätze:
Verschiedene Streifenjerseys in guter Qualität (was sind die sonst teuer!), lustiger Fische-Jersey für Jungs und Mädels, rosa Jersey mit einer Art Blümchen, hellroter Babycord mit kleinem Muster (gaaanz fein und weich!), zwei geblümte Baumwollwebstoffe und roter Frottee.
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