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Sonntag, 23. März 2014

Schlaf, Kindergartenkind, schlaf ...

Unsere beiden Kindergartenmädchen halten in der Kita in der Regel auch ihr Mittagsschläfchen, damit ich sie dann ausgeruht und zu neuen Taten bereit mit nach Hause nehmen kann. Ist so viel besser, als sie nach dem Essen müde nach Hause zu schleifen, wo sie dann, durch den Weg doch wieder aufgeputscht, kaum oder gar nicht zur Ruhe kommen und der Tag eigentlich schon gelaufen ist. Haben wir in der Eingewöhnungszeit ausprobiert, war keine Option auf Dauer.

Wer im Kindergarten schläft, muss natürlich auch seinen Schlafanzug ordentlich hin- und unterbringen. Es wurde Zeit, dass die Kinder dafür richtig schöne Beutel bekommen (wie sich das eben gehört mit einer Nähmama ;-) ). Immerhin ist das große Mädel seit Herbst beim Schläfchen dabei und nutzte die Beutel des großen Bruders, die jetzt doch verschleißen. Das kleine musste ein paar Tage mit irgendwelchen Behelfslösungen vorlieb nehmen. Allzu lange ja nicht, da es seit seinem Kita-Start leider ausgiebig krank war. Um so glücklicher zog es Mitte letzer Woche endlich wieder los in seinen "Tinderdarten" (wo es am liebsten auch am Wochenende hingehen würde :-) ). Diese Woche können nun endlich alle beide ihre Schlafanzüge mit Stil transportieren. Dafür ist so ein regnerischer Samstag auch mal gut.

Für die große Prinzessin gabs Rosa. Damit kann man sie nun mal glücklich machen. Und da es in dieser Farbe die stabileren Schwedenstoffe gab, die ich für strapazierte Alltagsgegenstände gern verwende, und dazu noch den passenden Tüddelkram, sprach absolut nichts gegen diese sehr mädchenhafte Variante. Rosa ist ja auch nicht gleich Rosa, oder? ;-)
An einer Seite habe ich eine kleine verschließbare Tasche angebracht. Die ist für Spängchen gedacht. Denn diese unvermeidlichen Accessoires verschwinden ständig. Es gibt in der Kita zwar ein Aufbewahrungskörbchen dafür, aber es gibt eben auch junge Damen, die sich da durchaus mal ein tolles Glitzerspängchen rausnehmen, das nicht ihres war ... Jetzt kann unsere Lady ihren Haarschmuck bei sich unterbringen und da hoffentlich auch regelmäßig wiederfinden.
Für den Kordeldurchzug habe ich dieses Mal Metallösen verwendet. Ich hoffe, diese Lösung hält ordentlich was aus. Denn beim großen Bruder rissen die Beutel an dieser Stelle immer wieder ein.

Das kleine Mädchen bekam eine frisch-fröhliche Variante, die zu seiner lustig frechen Art auch viel besser passt. Noch gehören Spängchen zwar nicht zur täglichen Ausstattung, aber das kommt sicher bald. Kindlein bestand jedenfalls darauf, schon mal vorsorglich ein paar Miniexemplare im Täschchen zu verstauen. :-)

Und damit ich es nicht vergesse, schiebe ich noch einen süßen Spruch vom kleinen Kind hinterher. An einem regnerischen Samstag kann man sich neben Nähtüddelei auch mal vornehmen, für ein Lieblingsessen der Kinder etwas länger am Herd zu stehen. Es gab also Plinsen (Eierkuchen für alle Nicht-Oberlausitzer :-) ). Wie erwartet futterten die Kinder ordentlich. Und da ich zwischendurch immer wieder Nachschub fürs Kleinste zerkleinern musste, war irgendwann die Schüssel leer und ich stellte fest, dass alle mehr abbekommen hatten als ich. Als ich meinte, dass das aber nicht schlimm wäre, weil ich trotzdem satt geworden wäre, meinte der Mann zum Spaß, ich würde dann eben wenigstens nicht platzen. :-p Kind Nr 3 hatte offenbar nur mitbekommen, dass es irgendwie möglich wäre, dass die Mama platzt, umarmte mich sofort zärtlich und meinte mit ganz entsetzten Augen: "Ich will nicht, dass du platzt! Ich hab dich doch soo soo lieb noch!" Haaach ... Dann werd ich mal gut aufpassen, dass ich nicht zu viel esse. :-D

Mittwoch, 9. Februar 2011

Nachwuchspiraten im Kindergarten ...

... brauchen einen passenden Beutel für ihre Schlafsachen. Deswegen dachte ich mir, so einer wäre das passende Geschenk für Raphaels Kindergartenkumpel. Jetzt geht's nämlich los mit den Geburtstagseinladungen - das ist Raphaels erste. Letztes Jahr kannten sich die Kinder noch nicht so gut, als die meisten Geburtstag hatten, da die Kita eine Neueröffnung war. Dieses Jahr sieht's anders aus. Und da steht man dann als Mama vor der Frage: "Welches Geschenk gibt man mit?" Es soll nicht die Welt kosten, sonst kommt man schnell an seine Grenzen, besonders wenn man ein beliebtes Kind hat, was ansonsten ja eine schöne Sache ist. Irgendein sinnloser Kram soll es nicht sein und auch nichts, was jeder zweite Gast anschleppt. - Mit anderen Worten, keine leichte Aufgabe.
Mit etwas Selbstgenähtem ist die Individualität schon mal gesichert. Gekostet hat's in diesem Fall "nur" vorhandene Stoffvorräte und ein paar Stunden Arbeit. Einen praktischen Nutzen hat es auch. Jetzt muss es dem Geburtstagskind nur noch gefallen. Raphael hat entschieden, dass das Piratendesign passend für seinen Kumpel wäre. Mir bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass der das genauso sieht, wenn er es heute nachmittag auspackt.

Mit Namensapplikation, damit im Kindergarten nichts durcheinander kommt. (Erspart der Mama die Kennzeichnung. ;-) )

Für spannende Träume: Damit geht's auf Beutezug.

Die Flagge ist gehisst. Wenn da mal nicht alle freiwillig ihre Schätze rausrücken! :-)