Donnerstag, 8. November 2012

Grün, ja grün ...

ist der Wald, wenn es nicht gerade Winter wird - und auch Designbeispiel Nr. 2 aus dem Hause Himmelblau und Sommerbunt für Frau Blaubeerstern.


Wie man sieht, können Fuchs und Co. auf grünem Grund auch Mädchen gut kleiden. (OK, das muss ich wohl bei nächster Gelegenheit noch mit Modelfotos belegen. ;-) ) Entstanden ist wieder ein Longshirt, für das sich blaubeersternscher Jersey schon einmal bewährt hatte.
Der Schnitt in Größe 104 ist mit Hilfe von mehreren Schnittmustern und eigener Fantasie zusammengebastelt worden.
Jerseys, Seiteneinnäher und Webbandaufnäher: "Fuchs and friends" von Blaubeerstern
Hellgrünes Bündchen: aus dem eigenen Vorrat

Dienstag, 6. November 2012

Ich glaub, ich steh im Wald!

Da kam doch vor ein paar Tagen ein randvolles Päckchen bei mir an - zum Probevernähen. Die liebe Absenderin war wieder einmal Frau Blaubeerstern. Auf ihrer neuen Serie "Fuchs and friends" geht es frisch-fröhlich-waldig zu. Wieder ein wunderschönes Design, wie ich finde. Lebendig, aber nicht zu niedlich - kurzum, noch für einen coolen 6jährigen geeignet, trotz der Tierchen, die Stoffe und Webbänder bevölkern. Und auch die Mädels sind begeistert. Mathilda mag besonders das Grün und Emilias Herz haben die Eulen erobert. Aber bevor ich noch weiter schwärme, zeige ich erstmal, wovon ich hier spreche:

 Webbänder, Velouraufbügler und Jerseys dürfen verarbeitet werden. Besonders toll finde ich ja die "Handmade"-Bänder, aus denen man sich Einnäher für verschiedene Richtungen zurechtschneiden kann.

 Tierisch waldiger Jersey, hier in Grün, dazu die passenden Streifen.

Und auch auf blauem Grund tummeln sich "Fuchs and friends". Diesen Jersey habe ich zuerst angeschnitten und für Raphael ein Shirt genäht. Für die Ehre des Probenähens habe ich mich mal richtig ins Zeug gelegt und die Faulheit überwunden - das heißt, Zwillingsnadel statt des Pseudo-Coverlockstichs, den ich sonst so gern nutze. ;-) Auch der Ausschnitt ist eine Premiere. Die Einfassung mit Jerseyband hatte ich vorher nie probiert. Weil der Jersey sowohl quer als auch längs sehr gut dehnbar ist, habe ich es gewagt, das Einfassband quer zu den Streifen zuzuschneiden. So kommt das Muster schön zur Geltung und - passt, auch über den Dickschädel ;-) unseres Sohnes. (Puh, ums Auftrennen herumgekommen. ;-) ) Der Schnitt ist "Whirlwind Indian", Ottobre 2/2012, in 122 für ein bisschen Zuwachsreserve.

 Ein Seiteneinnäher mit Eule ...

... und auf dem Ärmel ein Stück Webband - das reicht an Tüddelei, wir wollen ja keine Überbevölkerung riskieren. ;-)

Das technische Fazit zur Probenäherei: Hochwertige Jerseys, die sich angenehm verarbeiten lassen. Auch nach der ersten Wäsche sind die Stoffe noch gut in Form und die Farben frisch. Sie sind gut dehnbar, ohne labberig zu werden. Diese Jerseys haben eine etwas schwerere, dickere Qualität als der Tatütata-Stoff (der auch völlig in Ordnung ist, nur eben etwas sommerlich leichter und deswegen widerspenstiger ;-)). Deswegen rollen sie sich nicht ganz so schnell an den Rändern und lassen sich nach dem Bügeln gut zuschneiden. Es wird also ein Vergnügen sein, den Rest auch noch zu verarbeiten. Da wird eine ganze Familienkollektion draus. :-) Wenn die Mädels auch versorgt sind, werde ich mich dann mal um Modelfotos bemühen. Vielleicht kommt ja die Sonne für ein Weilchen raus für diesen Anblick. :-)

Samstag, 3. November 2012

Schief gewickelt - oder nicht?

Ich habe mal wieder spontan die Nähmaschine bemüht und Mathilda ein Röckchen genäht. War so ne fixe Idee und dafür, dass es ganz schnell und ohne Schnitt zurechtgebastelt wurde, ist es doch ganz niedlich geworden. Ich finde Wickelröcke hübsch, mag aber nicht, dass sie gern beim Laufen aufklappen oder vom Wind aufgeweht werden. Das zieht so an die Beine, besonders in der kühleren Jahreszeit. ;-) Also habe ich mir einen nicht wirklich gewickelten Wickelrock einfallen lassen.

 Mathilda präsentiert ihr neues Stück mit kleinem Grinsen. Der beste Beweis für ihre Freude ist, dass sie schon jetzt nicht mehr im Schlafanzug spielt, obwohl es Samstag morgen ist und wir nicht aus dem Haus müssen. :-) Sie trägt gern Röcke mit Leggins, weil sie das schick findet. Ich finde es im Winter vor allem sehr praktisch. Braucht man bei Kälte mehrere Schichten, sieht das Kind auch noch angezogen aus, wenn es im warmen Kindergarten alles über der Strumpfhose auszieht. :-)

 Von hinten mit Abnähern in Form gebracht.

Noch mal zum genauer Hinschauen: Sieht aus wie ein Wickelrock, wird mit Kamsnaps auf die richtige Weite gebracht und besteht in Wirklichkeit aus einem geschlossenen Vorderteil, das nach innen geklappt wird.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Winterzeit

Eigentlich dachte ich ja, nur die Uhren sollten am Wochenende umgestellt werden. Gut, Kälte war angekündigt. Aber dass die Natur die angesagte Winterzeit gleich so ernst nimmt, damit hatten wir nicht gerechnet: Schnee, Schnee, Schnee - einen ganzen Tag lang. Und wir in der Oberlausitz, zwar mit warmen Socken ausgerüstet, aber nicht mit Winterstiefeln. (Man will sie ja nicht zu früh kaufen. Schließlich weiß man nie, ob die Kinderfüße noch einen Schub machen, bevor der Bedarf akut wird ...)
Na ja, der Weg zum Auto war dann etwas unangenehm, zumal es auch noch stürmte. Ansonsten hatte die liebe Verwandtschaft Kachelofen und Kamin gut angeheizt.

Die winterliche Überraschung lieferte auf alle Fälle sehr faszinierende, konstrastreiche Bilder. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal erlebt zu haben, dass es so mitten in den goldenen Oktober hineingeschneit hätte. Ach, und waren wir am Wochenende davor wirklich noch im Shirt und ohne Jacke draußen unterwegs gewesen? Kaum zu glauben.




Auf den schneereichen Samstag folgte ein sonniger Sonntag, der die winterherbstliche Welt so richtig zum Leuchten brachte:










Hoffen wir nur, dass der Winter sich noch nicht verausgabt hat und auch für Weihnachten etwas Schnee übrig ist. Schließlich haben wir uns einen Schlitten bestellt ... :-)

Freitag, 26. Oktober 2012

Frauen und Technik?

Aber klar! Ob unsere Tochter sich später mal eine Männerdomäne aussuchen wird, um ihre Begabungen zu entfalten, ist zwar noch nicht klar. Aber man kann ja als kleines Fräulein schon mal mit dem technischen Styling anfangen. Wer sagt, dass Autos nur was für Jungs wären? Mathilda jedenfalls gefiel der schicke Tatütata-Jersey von Blaubeerstern so gut, dass sie ihn nicht nur am großen Bruder bewundern wollte. Und auch ich finde, etwas mädchenhaft zugeschnitten und kombiniert sieht er auch an kleinen Feuerwehrfräuleins ganz bezaubernd aus. :-)

Auch wenn das Foto etwas anderes vermuten lässt, die kleine Dame hat sich heute morgen riesig über ihr neues Shirt gefreut und es gleich fröhlich dem Papa vorgeführt. Wenn man aber zu früh aufgestanden ist, hält sich die Begeisterung fürs Modeln in Grenzen. ;-) Ein schnelles Foto musste trotzdem sein, denn aufgrund von akutem Langarm-Notstand im Kleiderschrank durfte das neue Teil heute gleich in den Kindergarten - und wie das enden kann, wissen zumindest alle Mamas. :-D In der Gruppe angekommen, hatte Mathilda heute gleich die männlichen Bewunderer auf ihrer Seite. Wie das wohl kam? :-)

Der Schnitt ist aus mehreren zusammengebastelt und selber zurechtgeschnippelt, bis ich das hatte, was mir innerlich vorschwebte: Ein Shirt mit Schulternähten, langen Ärmeln mit Bündchen, unten lang und leicht ausgestellt geschnitten mit etwas engerem Jerseybündchen als Saumabschluss. Das Ergebnis sitzt wunderbar, bin selber ganz begeistert. :-)

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Hauptsache cool ...

... ist mehr und mehr das Motto unseres Ältesten. Klar, schließlich ist er jetzt schon 6! Da ist man nicht mehr niedlich. ;-) Da schafft man es sogar, mit der Oma fast 2 Wochen lang in den Urlaub zu fahren und nur ein kleines bisschen Heimweh zu haben. Und sogar seinen Geburtstag kann man in der Ferne feiern. Deswegen gab es dann zu Hause gleich nach der Rückkehr am späten Nachmittag noch eine kleine improvisierte Nachfeier. Die Neugier auf die Geschenke will ja schon befriedigt sein. Allzu große Abgeklärtheit und Geduld kann man eben doch noch nicht verlangen. ;-)

 Sogar Mathilda hatte ein Geschenk für den sehr vermissten großen Bruder. Im Vordergrund zu sehen: ein selbst gebastelter Raphael, vom Plan bis zur fertigen Ausführung komplett allein gemacht. :-) Raphael wusste das auch wirklich zu schätzen. Er hat sich gaaanz lieb und herzlich bei der kleinen Schwester bedankt. 

Torte und Besuch gabs dann später noch.

 Und einen Spaziergang in der Herbstsonne - in Erinnerung an den Oktober vor 6 Jahren, als genauso milde Temperaturen und sonnige Tage Raphael im Leben begrüßten. Hach, was ist er groß geworden seit damals, und schlau, wissbegierig, lebensfroh ... gut gelungen insgesamt. :-)

Das "fortgeschrittene" Alter bringt es mit sich, dass unser Großer jetzt ein richtig echtes Vorschulkind ist. Das bedeutet unter anderem, dass im Kindergarten so richtig Sport gemacht wird, mit Turnhalle, Sportsachen und so. Und uuups, diese Woche schon ... ich dachte, das wäre nächste Woche dran! Lalala ... also Stoffdepot gesichtet, Passendes gefunden und noch schnell eine Sporthose genäht. Die Hauptsache an so einem Teil wäre, dass es cool ist, instruierte mich mein Sohn vorher. Das Ergebnis fiel zu seiner Zufriedenheit aus, auch wenn sich die Lust, morgens um 8.00 Uhr im Kindergarten anzutreten um sich zu bewegen, noch in Grenzen hielt. Ich hoffe, die Hose konnte ein bisschen dazu beitragen, das Ganze zu einem angenehmen Erlebnis zu machen, auch für unsern kleinen "Schöngeist" (O-Ton Kinderärztin :-) ), der noch nie übertrieben turnfreudig war. (Was könnte man in der Zeit nicht alles an Wissen verpassen ... Wie viele Fragen bleiben möglicherweise ungestellt ... ?!)

Das Schnittmuster stammt aus der Ottobre 3/2010. Eine stark vereinfachte Piratenhose ist es geworden. Taschen, Bändel und sowas stören ja nur beim Sport. Nur eine einfache flache Tasche musste sein, für die nötige Coolness. ;-) Die Länge wurde auch etwas reduziert, was vor allem den Begrenzungen des ausgewählten Jerseys geschuldet ist, aber auch nicht von Nachteil für den Zweck. Denn es soll sehr warm sein in der Turnhalle.

Bin gespannt, was mein Sohn mir gleich berichtet von seiner ersten richtigen Sportstunde. :-)

Samstag, 20. Oktober 2012

Menschlein, ärgere dich (nicht)

Es ist ja nicht grundsätzlich falsch, sich zu ärgern. Das kommt nun mal vor im Leben. Und manchmal muss man den Ärger eben verbal loswerden, bevor man platzt. Am besten mit Humor, denn mit einem Augenzwinkern betrachtet, ist die ganze Sache oft nur noch halb so schlimm.
Zu einer Erkenntnis in der Art muss wohl auch Mathilda schon gekommen sein. Denn heute erklärte sie mir : "Weißte Mama, wenn ich mich ärger, sag ich jetzt immer "Kosmetiktasche!" Das is doch lustig. Und "Kacke" is ja auch so'n schlimmes Wort."

Foto mal nicht von mir, sondern meinem Bruder, dem coolsten Onkel unserer Kinder. ;-) Weitere Werke zu bewundern bei ART-ifact.