Samstag, 31. März 2012

Für Bohnen zu kühl ...

... ist es draußen noch. Aber dafür sprießen drinnen die Beanies ganz gut, wenn man die kleine Mühe des Nähens investiert. :-)
Ach ja, Anfang der Woche waren sie noch dringend nötig, die leichten Frühjahrsmützen und -jacken. Deswegen (und der Liebe zum neuen Stück wegen ;-) ) sind die Beanies dann auch gleich in die Stadt ausgeflogen, kaum dass sie fertig waren:


Für Emilia, die noch bequem im Wagen lümmelt, ist ein Beanie nicht der geeignete Schnitt. Sie hat ein "Ernie"-Mützchen aus der aktuellen Ottobre bekommen. Stoff aus dem Sterntalerverkauf und Blümchenstickie mal von Frau Uschi zu einem Verlosungsgewinn dazugelegt - da hat er einen würdigen Platz gefunden:
Irgendwie hat das Kind eine ganz untypische Kopfform. Die Mütze sitzt am Ottobremodel ganz anders. Aber süß isses doch. :-) Wie man sieht, ist es momentan schwierig, Fotos zu bekommen, auf denen nicht am Finger gekaut wird. Die nicht vorhandenen Zähne plagen das Käferchen immer noch. Mindestens 6 stehen mittlerweile gut sichtbar in den Startlöchern und wollen und wollen nicht raus ...

So, und jetzt bestellen wir ganz schnell wieder Sonne für die Frühlingsmützen! Dann dürfen die Beanies mit raus zum Bohnen pflanzen. :-)

Freitag, 30. März 2012

Der Frühling zieht ein ...

... wenigstens ins Blog, denn draußen macht er ja leider gerade Pause. Und wenn es einen schon nicht nach draußen in den Garten zieht, kann man ja mal einen neuen Header basteln:


Hoffentlich locken wir die Sonne damit bald wieder raus. Denn jetzt hat der Frühling einmal gezeigt, was er kann. Da fällt es um so schwerer, Wind, Regen und Kälte zu ertragen. Wir bleiben einfach mal optimistisch und glauben fest dran, dass uns ein sonniges Osterfest blüht.

Mittwoch, 28. März 2012

Die Sache mit Sisyphos ...

... ist mehr als eine alte griechische Sage von irgendeinem Kerl, der dazu verdonnert wurde, ewig einen Stein bergan zu wälzen. Das Thema ist absolut aktuell und hat nichts mit göttlicher Strafe zu tun. Mütteralltag nennt sich das ganz prosaisch. :-)

Man hat am Vorabend erst gesaugt. Dann isst Minikind eine Reiswaffel ... OK, schnell noch mal durchsaugen. Wirklich nur ganz fix, damit man dann noch die dringend gebrauchte neue Frühlingsmütze nähen kann. Dabei entdeckt man im Flur, gleich unter der Matschhose neben der Kindergarderobe (was tut die da überhaupt?) eine mysteriöse schmierige Lache ... Weiteres Wühlen in der Hose offenbart ein offenes Seifenblasenröhrchen, das jetzt leer ist ... Gut, wo die Seife schon mal da ist, wischen wir doch gleich noch ...

Matschhose landet in der Wäsche. Dank dem wunderbaren Frühlingswetter war ja ausnahmsweise schon fast der Boden des Wäschefasses zu sehen ... nicht lange. Wie auch, wenn man raus in die Stadt will, die Großen schon umgezogen hat, das Kleine noch mit Obstbrei füttert und dem großen Bruder in einem Anfall von brüderlicher Liebe einfällt, das Baby kräftig an sein Herz zu drücken ...

Anziehen ... damit sind wir beim Thema Schuhe. Im Herbst neue Kindergartenschuhe mit Klettverschluss gekauft, reichlich bemessen in 24, weil die 23 nicht mehr lange passen würde. Kurz darauf Winterstiefelkauf. Nur vorsichtshalber noch mal messen lassen. Die Schuhgröße wird sich ja wohl so schnell nicht geändert haben, nachdem die 23 fast ein Jahr lang aktuell war ... Ergebnis: Größe 25. Das sind 3 verschiedene Schuhgrößen in 2 Monaten! Der Winter geht vorbei, neue Halbschuhe sind fällig. Wieder vorsichtshalber messen ... Größe 26! Messen, neu kaufen ... und wieder von vorn ...

Auch der Kleiderschrank war gerade halbwegs gut gefüllt, da blitzt an der Unterkante der Hosen schon wieder ein ziemlich breites Stück Strumpf hervor ... Neu kaufen und nähen ...

Das Wohnzimmer ist noch keine Woche frisch gestrichen, da entdeckt man an der Wand neben dem Esstisch Spritzer vom Schokomüsli (wie um alles in der Welt ...?) ... Zum Glück ist noch etwas Farbe da ... Noch mal mit dem Pinsel ran ...

Wenn man dann noch mit einer - Entschuldigung - Schweinekatze gesegnet ist, die strikt verweigert, das Katzenklo für den flüssigen Teil des Geschäfts zu nutzen, und stattdessen den Flur ... naja, führen wir das nicht weiter aus ...

Und so geht das tagtäglich: Einkaufen, verbrauchen, wieder einkaufen ... kochen, essen, wieder kochen ... aufräumen, spielen, wieder aufräumen ...
Das ist keine Strafe, das ist das Leben! Wenn man natürlich nur auf seinen "Stein" schaut, wälzt und schwitzt und seinen Lebensinhalt darin sieht, alles am Laufen zu halten, kann man schon mal verzweifeln. Dabei gibts Sonnenschein, Blumen am Weg und wenn man grad mal oben auf dem Berg ist, eine Aussicht, auch Leute, die den gleichen Weg haben, und vieles andere! Also, Mütter, genießt das Leben!

Donnerstag, 22. März 2012

Kreative Neuinterpretation

Mathilda und Raphael (die wieder daheim sind, weil im Kindergarten - zu Recht - gestreikt wird) hörten sich heute vormittag ihre Mozart-CD für Kinder an. Das ist einfach eine Sammlung kürzerer Stücke, ansonsten nicht extra für Kinder aufbereitet. Mathilda hält das Ganze trotzdem für eine Art Hörspiel. Als das Lied "Das Veilchen" erklang, gesungen von einer Frau mit Opernsopran, deutete sie das so: "Jetzt ist der Mozart gefressen. Von nem Wal. Weil die Frau so traurig singt."
:-D

Und wieder mal hält mich das Lachen wenigstens etwas aufrecht. Denn Emilia (4 obere Schneidezähne stehen gleichzeitig in den Startlöchern, erkältet ist sie auch) interpretiert meine Nächte neu. "Zeit des Schlafes und der Erholung", eine allgemein verbreitete Konnotation von "Nacht", trifft auf das, was ich hier seit fast 2 Wochen erlebe, jedenfalls nicht zu. Ich schleiche im Halbschlaf durch den Tag und verbrauche alle Energie dafür, nicht im Stehen einzuschlafen und für die Kinder ein Mindestmaß an Geduld aufzubringen. Haushalt ... nur das Nötigste. Gut, dass ich wenigstens ein schönes Wohnzimmer habe, in dem ich den Rest ignorieren kann. ;-) Meine Nähmaschine habe ich zwar wieder, aber in dem Zustand kann ich mich zum Nähen nicht aufraffen. Wahrscheinlich würde sowieso nichts Gescheites draus. Hirn hat einen Teil seiner Tätigkeit vorübergehend eingestellt. :-( Ich brauche ganz dringend Schlaaaaaf! Der Kindsvater hats gut. Der ist schon wieder beruflich unterwegs und darf ruhige Hotelnächte genießen. ;-)
Ich kann es nur hoffnungsvoll wiederholen: "Alles nur eine Phase ...."

Dienstag, 20. März 2012

Wochenendergebnis

Nachdem ich meine lieben Leser am Samstag neugierig gemacht habe, muss ich jetzt ja endlich mal verraten, was ich am Wochenende gemacht habe. :-)

In erster Linie wollte ich meinen Mann überraschen. Der weilte nämlich auf den Chemnitzer Linuxtagen, womit die Gelegenheit für geheime Aktionen zu Hause günstig war. Bei der Arbeit hat er momentan mehr als genug Stress, so dass ich mir dachte, er würde sich freuen, wenn wenigstens daheim eine nötige Aufgabe ohne seine Beteiligung erledigt würde. Also habe ich mal eben das Wohnzimmer renoviert und teilweise neu eingerichtet. Aber was heißt "ich" - allein hätte ich das natürlich niemals schaffen können. Was wäre ich ohne die liebe Familie! Die Schwiegereltern haben mir die zwei großen Kinder übers Wochenende abgenommen. Meine Mama ist gekommen, um sich, so weit möglich, um Emilia zu kümmern. Schwiegerpapa hat den Chauffeur zum Baumarkt und Möbelschweden gespielt. Ein Bruder hat die neuen Möbel mit mir geschleppt, der andere Wände gestrichen und Möbel ab- und aufgebaut. Ihr seid alle Spitzenklasse! Ich bin echt stolz auf diese Familie!

Ach ja, was es mit dem Grau und Grün auf sich hatte, muss ich auch noch erklären. Wenn ich irgendein größeres Projekt habe, ist immer irgendwas. Ich hätte schon damit rechnen sollen. Entweder packt man uns im Möbelhaus falsche Möbelteile ein (was dieses Mal zum Glück nicht passiert ist) oder ich nehme eben die falsche Farbe aus dem Baumarkt mit. :-p Wobei das wirklich ein dummer Zufall war. Was muss auch genau, als ich dort bin, noch eine andere Frau einen Grauton kaufen wollen! Ich habe die gemischte Farbe bei einem anderen Mitarbeiter bestellt als abgeholt. Bei der Abholung bekam ich einen feuchten Klecks auf einem Stück Papier gezeigt und wurde gefragt, ob das meine Farbe sei. Grau war es, also sagte ich ja. Von diversen Erfahrungen mit Wandfarben weiß ich, dass die oft getrocknet an der Wand ganz anders aussehen als im Eimer. Als wir dann loslegen wollten mit Streichen, kam uns die Farbe immer komischer vor. Irgendwie erinnerte sie mehr und mehr an unangenehme Krankheiten und nicht an das lichte Grau, das ich mir vorgestellt hatte. Auf ein Papier gestrichen, geföhnt, Farbkarte drangehalten. Nee, das war definitiv nicht unsere Farbe! Es wurde immer grüner! Also zurück zum Baumarkt damit. Dort bekamen wir glücklicherweise unseren Eimer unkompliziert in den umgetauscht, der eigentlich meiner gewesen wäre und noch auf mich wartete. Dann konnte es endlich wirklich losgehen. Wie gesagt, irgendwas ist ja immer ...

So, und nun genug der Vorrede. Jetzt lasse ich Bilder sprechen:





Ups, angeknabberte Reiswaffel unterm Tisch ... tja, das gibt dem ganzen gleich einen gewissen authentischen Touch. ;-) Passende Stuhlkissen und die holzfarbenen Stühle sind dann wohl mal Projekte für die nächste Zeit ...

Das Dekokonzept und die Sortierung der neuen Schränke sind noch nicht ganz ausgefeilt, aber das kommt noch. :-)

Und damit unsere Leistung auch gebührend gewürdigt werden kann, so sah es vorher aus:

Das graue Sofa kauften wir schon mit dem Renovierungsplan im Kopf. Sonst hätten wir natürlich gleich beim Einzug vor 5 Jahren die Wände anders gestrichen. ;-)
Die Familie wächst auch einrichtungstechnisch zusammen. Die Teile aus unseren beiden Singlehaushalten werden Stück für Stück ausgemustert ...

Ach ja, mein Mann hat sich natürlich gefreut! Die Kinder finden es auch toll. Raphael bezeichnete den neuen Schrank als "zauberhaft, ganz zauberhaft". :-D Und jetzt freuen wir uns gemeinsam jedes Mal, wenn wir in unserem gemütlichen "neuen" Wohnzimmer sitzen.

Sonntag, 18. März 2012

Bisherige Wochenendbilanz:

Grau in Grau mit etwas zu viel Grün für meinen Geschmack. Trotzdem insgesamt positiv. Mal sehen, wohin sich das heute noch entwickelt ... Neugierig? :-D

Donnerstag, 15. März 2012

Auf Inspirationssuche

Das "Nähstübchen Emily", für mich ein kleines Stoffparadies, wo ich nie mit leeren Händen rausgehe, zieht bald um. Ein Anlass für die Inhaberin, sich auch von lange gehüteten Lieblingsresten mal zu trennen. Einem davon gebe ich jetzt ein neues Zuhause. Ich möchte ihn jedoch nicht dauerhaft als Schatz im Stoffregal hüten. Er soll bald raus ans Licht dürfen, schön, wie er ist. Ich möchte gern was zum Anziehen draus machen, und zwar mal für mich. Und damit beginnt die Inspirationssuche. Was würdet ihr daraus machen? Kennt ihr irgendeinen schicken Schnitt, nach dem dieser Stoff schreit?


Feiner, bestickter Cord. Es ist nicht allzu viel, 1,25m x 1,40m. Aber es sollte ja wohl eher was schlicht Geschnittenes werden, angesichts der hübschen Stickerei. Da müsste doch was gehen? Bitte versorgt mich mal mit euren Ideen!