Der MMM macht Sommerpause, und wir haben auch Urlaub. Trotzdem, oder gerade deshalb nehme ich den Mittwoch mal wieder zum Anlass, Genähtes für mich zu zeigen. Das Urlaubsoutfit schlechthin - mein neues maritimes Lieblingskleid vor passender Kulisse:
Schnitt, wie könnte es anders sein, wieder Ella von Pattydoo. Ich habe zur Abwechslung die Variante mit Taillenband gewählt. So hat es quasi schon einen eingebauten "Gürtel" und man muss bei warmem Wetter kein Extra-Accessoire tragen. Dieses Mal habe ich Größe E zugeschnitten statt der D bei der letzten Ella. So sitzt sie insgesamt etwas luftiger, was mir für so ein Sommer-Freizeitkleid gut gefällt. Nur an der Armkugel könnte etwas weniger Stoff sein. Das war aber auch bei der kleineren Variante schon der Fall. Da müsste ich Armausschnitt und Ärmel ändern, was ich mir bisher nicht so recht zutraue.
Hier sieht man mich in die Sonne blinzeln und kann das hübsche maritime Muster aus der Nähe bewundern. :-)
Und hier der Beweis, dass das Kleid auch bei einer frischen Seebrise noch eine gute Figur macht - also so gut, wie eben möglich. ;-)
Stoffe, wie so oft: Nähstübchen Emily (Die Anker konnte ich als "Stoff der Woche" günstiger ergattern.)
Und falls jemand jetzt gern genau diese Kulisse für eigene maritime Kreationen hätte: Man findet sie im Yachthafen von Heiligenhafen in Ostholstein.
Kleiner Nachtrag, weil ich hier so öffentlich verkünde, dass wir im Urlaub sind: Unsere Wohnung wird von einer gefährlichen Raubkatze bewacht. Nee, Quatsch, aber das Mini-Raubtier erhält anwesende Dauerbetreuung. Sorry, keine leere unbeobachtete Wohnung bei uns. :-p
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Mittwoch, 5. August 2015
Montag, 15. September 2014
Das Stückchen Urlaubsglück für Nähbloggerinnen
- na, was könnte das wohl sein? Ganz klar: Die Entdeckung eines zauberhaften Stofflädchens direkt im Urlaubsort! Erstmals wurde es außerhalb der Öffnungszeiten gesichtet und natürlich sofort ins unbedingt zu absolvierende Programm für die nächsten Tage aufgenommen.
Zunächst war ein entspannter Einzelausflug für die "Nähmama" geplant. Aber da das große Mädchen sich auch schon sehr für Stoffe und allen dazu passenden Kram begeistern kann und außerdem einzeln eigentlich gaaanz lieb ist ;-), wurde dann doch ein Mutter-Tochter-Ereignis draus. Das war gut so. Ich glaube, wir haben beide unsere gemeinsame Zeit sehr genossen. Unser Ziel:
Das "nellirabelli" ist klein, aber seeehr fein. Ein mit ganz viel Liebe eingerichtetes Geschäft voller Traumstoffe (größtenteils mindestens ÖkoTex-zertifiziert) und Tüddeleien - man findet alles, was das nähbegeisterte Herz nur begehren kann. Dazu auch fertige Nähwerke zur Inspiration, das eine oder andere Dekostück und eine ganz besonders nette Ladeninhaberin, die das bezaubernde Gesamtbild erst komplett macht. Kein Wunder, dass sich die Kunden permanent die Klinke in die Hand geben.
Freundlicherweise durfte ich fürs Blog fotografieren, deswegen könnt ihr euch jetzt auch ein bisschen bei "nellirabelli" umschauen:
Zu finden ist das kleine Nähbloggerparadies ganz real in Oldenburg in Holstein, aber auch virtuell zum Schauen und zum Einkaufen.
Eingekauft haben wir natürlich auch, und die Ausbeute soll hier nicht vorenthalten werden. Ich sag's gleich, ich hätte den Laden leerkaufen können, aber die liebe Urlaubskasse darf ja nicht überstrapaziert werden. Und das Auto war eigentlich auch schon auf der Hinfahrt voll. ;-)
Das sind die Schätze des Tochterkindes: Es hat zwei kleine Stoffabschnitte für ein Kissen ausgewählt. Und weil es sich gar so sehr in den kleinen Scherenanhänger verliebt hatte, bekam es den zu seinem Einkauf geschenkt! Vielen Dank für die strahlenden Kinderaugen!
Und das wanderte in Mamas Einkaufstasche: Ein paar Käferchen auf Jersey, natürlich für die Mädels gedacht, maritime Bänder, Kirschchenwebband und ein Samtband in einer absoluten Lieblingsfarbe. (Hab ich schon mal gesagt, dass ich bei Samt schwer widerstehen kann? Selbst Kaufklamotten mit samtigen Details rufen immer ganz laut nach mir. ;-) Na ja, ich guck jetzt gar nicht mehr hin, selber Nähen ist angesagt. Ein Stückchen vom Urlaubssamtband hat schon sein Plätzchen gefunden. Aber das zeige ich am Rumstag.)
Dass ich von unserem Urlaubsort total begeistert war, wissen die treuen Blogleser ja schon. Das schöne Stofflädchen hat natürlich ganz wesentlich dazu beigetragen. :-D Da muss ich nächstes Jahr wieder hin. Und ich kann nur jedem, der in der Nähe landet, empfehlen, auch mal bei "nellirabelli" vorbeizuschauen.
Zunächst war ein entspannter Einzelausflug für die "Nähmama" geplant. Aber da das große Mädchen sich auch schon sehr für Stoffe und allen dazu passenden Kram begeistern kann und außerdem einzeln eigentlich gaaanz lieb ist ;-), wurde dann doch ein Mutter-Tochter-Ereignis draus. Das war gut so. Ich glaube, wir haben beide unsere gemeinsame Zeit sehr genossen. Unser Ziel:
Das "nellirabelli" ist klein, aber seeehr fein. Ein mit ganz viel Liebe eingerichtetes Geschäft voller Traumstoffe (größtenteils mindestens ÖkoTex-zertifiziert) und Tüddeleien - man findet alles, was das nähbegeisterte Herz nur begehren kann. Dazu auch fertige Nähwerke zur Inspiration, das eine oder andere Dekostück und eine ganz besonders nette Ladeninhaberin, die das bezaubernde Gesamtbild erst komplett macht. Kein Wunder, dass sich die Kunden permanent die Klinke in die Hand geben.
Freundlicherweise durfte ich fürs Blog fotografieren, deswegen könnt ihr euch jetzt auch ein bisschen bei "nellirabelli" umschauen:
Zu finden ist das kleine Nähbloggerparadies ganz real in Oldenburg in Holstein, aber auch virtuell zum Schauen und zum Einkaufen.
Eingekauft haben wir natürlich auch, und die Ausbeute soll hier nicht vorenthalten werden. Ich sag's gleich, ich hätte den Laden leerkaufen können, aber die liebe Urlaubskasse darf ja nicht überstrapaziert werden. Und das Auto war eigentlich auch schon auf der Hinfahrt voll. ;-)
Das sind die Schätze des Tochterkindes: Es hat zwei kleine Stoffabschnitte für ein Kissen ausgewählt. Und weil es sich gar so sehr in den kleinen Scherenanhänger verliebt hatte, bekam es den zu seinem Einkauf geschenkt! Vielen Dank für die strahlenden Kinderaugen!
Und das wanderte in Mamas Einkaufstasche: Ein paar Käferchen auf Jersey, natürlich für die Mädels gedacht, maritime Bänder, Kirschchenwebband und ein Samtband in einer absoluten Lieblingsfarbe. (Hab ich schon mal gesagt, dass ich bei Samt schwer widerstehen kann? Selbst Kaufklamotten mit samtigen Details rufen immer ganz laut nach mir. ;-) Na ja, ich guck jetzt gar nicht mehr hin, selber Nähen ist angesagt. Ein Stückchen vom Urlaubssamtband hat schon sein Plätzchen gefunden. Aber das zeige ich am Rumstag.)
Dass ich von unserem Urlaubsort total begeistert war, wissen die treuen Blogleser ja schon. Das schöne Stofflädchen hat natürlich ganz wesentlich dazu beigetragen. :-D Da muss ich nächstes Jahr wieder hin. Und ich kann nur jedem, der in der Nähe landet, empfehlen, auch mal bei "nellirabelli" vorbeizuschauen.
Sonntag, 17. August 2014
Ostholstein forever!
Wir sind wieder da - leider! Dieses Jahr haben wir wirklich, wie erhofft, das Kontrastprogramm zum letzten Urlaub erlebt. Es gibt ihn doch, den erholsamen Urlaub mit Kindern!
Unser Nachwuchskommitee beantragte dieses Mal geschlossen Ferien am Meer. Keins der Kinder hatte Wellen und Strand bisher bewusst erlebt, also wurde es Zeit. Bei der Recherche nach Ferienwohnungen stießen wir ziemlich schnell auf eine Anzeige, die genau das versprach, was wir ersehnten: Ostseestrand in schnell erfahrbarer Nähe und eine Wohnung angenehmer Größe mit umfassend praktischer Ausstattung, Spielzeug für drinnen und draußen und vor allem einem riesigen zur Benutzung freigegebenen Garten. Das war unser Urlaubsort, ganz klar. Von der Lage auf bisher unbekanntem Terrain, nämlich in Oldenburg in Holstein, ließen wir uns nicht hindern, da sind wir ganz unerschrocken.
:-)
Unser Mut wurde belohnt. Besser hätte es nicht kommen können. Das temporäre Heim erwies sich wirklich als optimal. Neben allem, was so eine Anzeige verspricht, erwarteten uns auch noch ganz besonders liebe, herzliche Vermieter und Miturlauber mit Spielkameraden für die kleine Räuberbande.
Überhaupt waren wir hin und weg von den Ostholsteinern. So viel Offenheit und Freundlichkeit erlebt man selten. Man wird sogar von völlig fremden Jugendlichen auf der Straße gegrüßt! Unglaublich, oder? :-) Die Kinder wurden überall angelächelt, kein genervter Blick, weil sie nun mal sind, wie Kinder sind, wenn es ihnen gut geht. (Man bemerkt sie halt manchmal, auch wenn sie nicht direkt ungezogen sind. ;-) )
Ich kann gar nicht genug schwärmen von der Gegend, allem, was es zu entdecken gibt, und überhaupt ...
So soll Urlaub sein! Dieses Mal haben wir wirklich das Gefühl, für den Alltag aufgetankt zu haben, auch wenn wir heute müde von der Heimfahrt sind und die Spuren der Reise beseitigt werden müssen.
Um den perfekten Urlaub zu demonstrieren, gibts noch ein paar Bilder.
So sehen Kinder aus, die das Meer in vollen Zügen genießen:
Und so eine Familie, die eigentlich noch lange nicht wieder nach Hause will:
Für nächstes Jahr haben wir schon mal reserviert.
Demnächst gibts hier noch mehr Urlaubseindrücke, denn ein Post reicht nicht für so eine tolle Zeit. Auch Entdeckungen fürs Nähbloggerherz müssen auf alle Fälle noch dokumentiert werden. :-)
Unser Nachwuchskommitee beantragte dieses Mal geschlossen Ferien am Meer. Keins der Kinder hatte Wellen und Strand bisher bewusst erlebt, also wurde es Zeit. Bei der Recherche nach Ferienwohnungen stießen wir ziemlich schnell auf eine Anzeige, die genau das versprach, was wir ersehnten: Ostseestrand in schnell erfahrbarer Nähe und eine Wohnung angenehmer Größe mit umfassend praktischer Ausstattung, Spielzeug für drinnen und draußen und vor allem einem riesigen zur Benutzung freigegebenen Garten. Das war unser Urlaubsort, ganz klar. Von der Lage auf bisher unbekanntem Terrain, nämlich in Oldenburg in Holstein, ließen wir uns nicht hindern, da sind wir ganz unerschrocken.
:-)
Unser Mut wurde belohnt. Besser hätte es nicht kommen können. Das temporäre Heim erwies sich wirklich als optimal. Neben allem, was so eine Anzeige verspricht, erwarteten uns auch noch ganz besonders liebe, herzliche Vermieter und Miturlauber mit Spielkameraden für die kleine Räuberbande.
Überhaupt waren wir hin und weg von den Ostholsteinern. So viel Offenheit und Freundlichkeit erlebt man selten. Man wird sogar von völlig fremden Jugendlichen auf der Straße gegrüßt! Unglaublich, oder? :-) Die Kinder wurden überall angelächelt, kein genervter Blick, weil sie nun mal sind, wie Kinder sind, wenn es ihnen gut geht. (Man bemerkt sie halt manchmal, auch wenn sie nicht direkt ungezogen sind. ;-) )
Ich kann gar nicht genug schwärmen von der Gegend, allem, was es zu entdecken gibt, und überhaupt ...
So soll Urlaub sein! Dieses Mal haben wir wirklich das Gefühl, für den Alltag aufgetankt zu haben, auch wenn wir heute müde von der Heimfahrt sind und die Spuren der Reise beseitigt werden müssen.
Um den perfekten Urlaub zu demonstrieren, gibts noch ein paar Bilder.
So sehen Kinder aus, die das Meer in vollen Zügen genießen:
Und so eine Familie, die eigentlich noch lange nicht wieder nach Hause will:
Für nächstes Jahr haben wir schon mal reserviert.
Demnächst gibts hier noch mehr Urlaubseindrücke, denn ein Post reicht nicht für so eine tolle Zeit. Auch Entdeckungen fürs Nähbloggerherz müssen auf alle Fälle noch dokumentiert werden. :-)
Donnerstag, 15. August 2013
Urlaubsimpressionen
So, jetzt trete ich noch den versprochenen Beweis an, dass unser Urlaub nicht rundum doof war. Es gab doch einige große und kleine, spektakuläre und unscheinbare Entdeckungen, die uns begeistert, positiv beeindruckt oder einfach nur angenehm beschäftigt haben.
Etwas spektakulärer und ein klein wenig größer: Die Dinosaurier im Naturkundemuseum Berlin.
Die Kinder waren alle drei tief beeindruck von den urzeitlichen Riesen. Auch Emilia, klein wie sie ist, erinnert sich immer wieder an die Dinos und erzählt davon, wie groß die waren.
Es gab aber noch mehr zu entdecken. Was ist das wohl für ein Monstervieh, vor dem Mathilda hier so demonstrativ zurückweicht?
Das kennt man und jeder hat schon den einen oder anderen unangenehmen Zusammenstoß mit seinen Artgenossen gehabt - eine Stechmücke im meisterhaft ausgeführten stark vergrößerten Modell.
Natürlich war das lang noch nicht alles. Aber ich will hier ja keinen virtuellen Rundgang durchs Museum anbieten. Das soll lieber jeder Interessierte mal live ausprobieren. Lohnt sich garantiert.
Einen richtig schön entspannenden Tag hatten wir im Vogelpark Teltow. Dort gibt es, wie der Name schon stark vermuten lässt - Vögel. ;-) Aber nicht nur. Auch Alpakas, Ziegen, Esel, Pferde, Kaninchen und Meerschweinchen kann man betrachten. Die Anlage ist nicht groß und auch gar nichts "Besonderes", wie die bekannten Zoos, wo man sich die Hacken abläuft und trotzdem nicht alle Bewohner gebührend würdigen kann. Das kann ja mal interessant sein. Aber für unsere Bedürfnisse war der kleine Vogelpark genau das Richtige. Er bietet nämlich neben den Tieren auch noch andere Kinderfreuden an: Einen Spielplatz, einfach frei zur Verfügung stehende Kinderfahrzeuge aller Art in so ausreichenden Mengen, das jedes Kind eins findet, leckeres Essen, Eis und Ponyreiten. Die Eltern finden überall ein Sitzplätzchen, von dem aus sie ihrer kleinen Herde entspannt zuschauen und darauf vertrauen können, dass sie auf dem überschaubaren abgeschlossenen Gelände nicht verschwindet. :-) Das alles gibt's zu sehr moderaten Preisen.
Die verschiedenen wunderschön gefärbten Papageien haben mich selbst sehr beeindruckt. Wenn man so nah vor ihnen steht und ihnen ins Gesicht schaut, spürt man irgendwie, dass das ziemlich intelligente Tiere sind. Man kommt sich gar nicht komisch dabei vor, mit ihnen zu sprechen. Sie haben Persönlichkeit. Trotzdem gehören sie ganz sicher nicht in einen Käfig ins Wohnzimmer, das wurde im Vogelpark auch klar. Dort haben nämlich einige Tiere Aufnahme gefunden, denen ihr vorheriges Leben in Privathaushalten gar nicht gut bekommen ist. Jetzt haben sie zum Glück Platz und gefiederte Gesellschaft und bekommen das Futter, das ihnen gut tut.
Ponyreiten ist für viele Kinder natürlich ein Anziehungspunkt. Dass Mathilda damit rundum glücklich zu machen wäre, war klar. Aber noch jemand rief ausdauernd und nachdrücklich: "ICH Daard heiten!"
Und da ist die kleine Reiterin. Mit etwas Hilfe und voller Konzentration klappt das auch, wenn man fast einen Spagat machen muss auf dem Pferderücken. :-)Auch der große Bruder absolvierte eine Runde, um den Mädels in nichts nachzustehen. Das Geld für die zweite Runde sparte er dann aber lieber für eine seiner geliebten Wissenszeitschriften an. :-)
Hier flitzt Mathilda auf einem der reichlich bereitgestellten Fahrzeuge vorbei, während die Großen ihren Kaffee genießen:
DAS ist Urlaub, wie er sein soll! :-)
Demnächst gibts dann noch einen kleinen Blick ins Technikmuseum, das sogar für sonst nicht sooo technikbegeisterte Näherinnen Interessantes bietet.
Montag, 12. August 2013
Ich brauch Urlaub ...
... vom Urlaub! ;-) Wir sind wieder da, Berge von Wäsche sind bereits gewaschen und ich frage mich, wo der Erholungseffekt bleibt ...
Wie kommt es eigentlich, dass man sich immer wieder der Illusion hingibt, ein Urlaub mit Kindern wäre erholsam? Mal was anderes - ja. Etwas weniger durchgetimed - ja. Aber so richtig entspannend und zum Ausruhen - doch eher nicht.
Leider kann man die innere Uhr der lieben Kleinen nicht auf Urlaub umstellen. Ausschlafen ist also nicht. Überhaupt Schlafen - wieso sollten Kinder das im Urlaub tun? Man könnte ja was verpassen. Auch mitten in der Nacht. Und das Einschlafen am Abend kann man noch viel besser hinauszögern, wenn man nebeneinander schläft, statt übereinander wie daheim. "Der hat schon wieder den Fuß auf meine Seite gestreckt!" ... "Die singt noch, obwohl ich ja eigentlich schlafen will!" ... "Der geht nicht von meiner Decke runter!" ... Argghhh!
Auch Ferienwohnungen, die geräumig genug sind und ganz gemütlich unterm Dach liegen, können so ihre Tücken haben. Zum Beispiel eine wunderschön romantische Dachterasse mit Seeblick, leider mit Außentreppe über 2 Etagen und ohne Geländer in Richtung Dach, so dass man sehr aufpassen muss, dass das kleine Kindlein nicht allein dahin entwischt. (Zum Glück kommt's noch nicht an Türklinken ran. ;-) ) Die Ausstattung kann ebenfalls für Unmut sorgen. Wieso denken die Inhaber von Ferienwohnungen eigentlich immer, dass es Urlaubern egal wäre, wie die Küchenutensilien aussehen, und stellen alles da hin, was keiner in seinem eigenen Haushalt haben möchte? Das scheußliche braun gemusterte Tongeschirr von Tante Inge zur Hochzeit, ach, wegschmeißen können wir das nicht. Aber es ist sooo hässlich und sauschwer - ab damit in die Ferienwohnung. Und die kitschigen Diddl-Tassen von der Verflossenen, hm, bissel unter dem Geschirrspüler gelitten haben die ja schon. Aber was soll's, für die Ferienwohnung sind die noch gut genug. Und so weiter. Allen momentanen und potentiellen Inhabern von Urlaubsdomizilen für Familien kann ich aufgrund einschlägiger Erfahrungen sagen: Es ist nicht egal! 6jährige Jungs maulen und heulen bei jedem Frühstück, wenn sie schon wieder aus so einer doofen Diddl-Tasse trinken müssen! Und auch Erwachsene wissen es durchaus zu schätzen, wenn das Inventar nicht ständig ihren Sinn für Ästhetik beleidigt. ;-)
Gelegentlich kann man sich gelinde wundern, was manche Gemeinde unter "Spielplatz" versteht. Hat man schon glücklich dem Internet die Information entlockt, dass sich in Laufnähe ein solcher befindet, macht sich dann doch Enttäuschung breit, wenn man feststellt, dass er aus genau zwei Schaukeln und einem Wipptier besteht und somit schon mit 3 Kindern überfüllt ist, weil natürlich mangels attraktiver Alternativen alle schaukeln wollen. Es waren 4 Kinder da ... Eine Bank fürfaule entspannte Eltern gab's auch nicht. Spielplatz??? Zum Glück gab's noch einen richtig schönen, allerdings in ca 1,5 km Entfernung. Durch den Wald kann man da ganz nett hinspazieren. Nur kann es dann eben sein, dass das Kleinste (siehe Thema "Schlafen") unterwegs tief und fest einpennt und das ganze froh erwartete Spielerlebnis verschläft. Zum Glück folgte ausnahmsweise kein Wutgebrüll, als es bei der Rückkehr ins Quartier wieder aufwachte ...
So, bevor jetzt alle denken, dass wir einen ganz schrecklichen Urlaub hatten, muss ich schnell klarstellen, dass das natürlich nicht so war. Einiges war nicht ideal - geschuldet vor allem der Tatsache, dass die Urlaubsplanung aus verschiedenen Gründen ziemlich kurz vor knapp erfolgen musste, wir aber in eine ganz bestimmte Gegend in Brandenburg wollten, um dem Neffen beim schweren ersten Schritt in die Schule beistehen zu können. :-) Wir mussten also nehmen, was noch frei war, statt zu wählen, was optimal gewesen wäre. Nächstes Jahr wird alles besser. :-)
Und wir hatten durchaus unseren Spaß, wenn wir nicht gerade genervt waren. ;-) Das Wetter war so, wie man es sich im Sommerurlaub wünscht, Badeseen gab es rundum in größerer Menge - Badefreuden waren garantiert, besonders angenehm am Störitzsee. Berlin war schnell mit dem Zug zu erreichen, so dass wir den Kindern den Wunsch erfüllen konnten, im Naturkundemuseum die Dinos zu bewundern und noch einiges Spannendes mehr zu entdecken. Einen nicht ganz so sonnigen und heißen Tag nutzten wir für einen weiteren Ausflug in die Hauptstadt und erforschten das Deutsche Technikmuseum. Absolut empfehlenswert! Und auch im Vogelpark Teltow hat's uns richtig gut gefallen.
Für heute verabschiede ich mich mit unserem schönen Seeblick von der Terasse und zeige dann in den nächsten Tagen noch ein paar der positiven Seiten des Urlaubs. :-)
Wie kommt es eigentlich, dass man sich immer wieder der Illusion hingibt, ein Urlaub mit Kindern wäre erholsam? Mal was anderes - ja. Etwas weniger durchgetimed - ja. Aber so richtig entspannend und zum Ausruhen - doch eher nicht.
Leider kann man die innere Uhr der lieben Kleinen nicht auf Urlaub umstellen. Ausschlafen ist also nicht. Überhaupt Schlafen - wieso sollten Kinder das im Urlaub tun? Man könnte ja was verpassen. Auch mitten in der Nacht. Und das Einschlafen am Abend kann man noch viel besser hinauszögern, wenn man nebeneinander schläft, statt übereinander wie daheim. "Der hat schon wieder den Fuß auf meine Seite gestreckt!" ... "Die singt noch, obwohl ich ja eigentlich schlafen will!" ... "Der geht nicht von meiner Decke runter!" ... Argghhh!
Auch Ferienwohnungen, die geräumig genug sind und ganz gemütlich unterm Dach liegen, können so ihre Tücken haben. Zum Beispiel eine wunderschön romantische Dachterasse mit Seeblick, leider mit Außentreppe über 2 Etagen und ohne Geländer in Richtung Dach, so dass man sehr aufpassen muss, dass das kleine Kindlein nicht allein dahin entwischt. (Zum Glück kommt's noch nicht an Türklinken ran. ;-) ) Die Ausstattung kann ebenfalls für Unmut sorgen. Wieso denken die Inhaber von Ferienwohnungen eigentlich immer, dass es Urlaubern egal wäre, wie die Küchenutensilien aussehen, und stellen alles da hin, was keiner in seinem eigenen Haushalt haben möchte? Das scheußliche braun gemusterte Tongeschirr von Tante Inge zur Hochzeit, ach, wegschmeißen können wir das nicht. Aber es ist sooo hässlich und sauschwer - ab damit in die Ferienwohnung. Und die kitschigen Diddl-Tassen von der Verflossenen, hm, bissel unter dem Geschirrspüler gelitten haben die ja schon. Aber was soll's, für die Ferienwohnung sind die noch gut genug. Und so weiter. Allen momentanen und potentiellen Inhabern von Urlaubsdomizilen für Familien kann ich aufgrund einschlägiger Erfahrungen sagen: Es ist nicht egal! 6jährige Jungs maulen und heulen bei jedem Frühstück, wenn sie schon wieder aus so einer doofen Diddl-Tasse trinken müssen! Und auch Erwachsene wissen es durchaus zu schätzen, wenn das Inventar nicht ständig ihren Sinn für Ästhetik beleidigt. ;-)
Gelegentlich kann man sich gelinde wundern, was manche Gemeinde unter "Spielplatz" versteht. Hat man schon glücklich dem Internet die Information entlockt, dass sich in Laufnähe ein solcher befindet, macht sich dann doch Enttäuschung breit, wenn man feststellt, dass er aus genau zwei Schaukeln und einem Wipptier besteht und somit schon mit 3 Kindern überfüllt ist, weil natürlich mangels attraktiver Alternativen alle schaukeln wollen. Es waren 4 Kinder da ... Eine Bank für
So, bevor jetzt alle denken, dass wir einen ganz schrecklichen Urlaub hatten, muss ich schnell klarstellen, dass das natürlich nicht so war. Einiges war nicht ideal - geschuldet vor allem der Tatsache, dass die Urlaubsplanung aus verschiedenen Gründen ziemlich kurz vor knapp erfolgen musste, wir aber in eine ganz bestimmte Gegend in Brandenburg wollten, um dem Neffen beim schweren ersten Schritt in die Schule beistehen zu können. :-) Wir mussten also nehmen, was noch frei war, statt zu wählen, was optimal gewesen wäre. Nächstes Jahr wird alles besser. :-)
Und wir hatten durchaus unseren Spaß, wenn wir nicht gerade genervt waren. ;-) Das Wetter war so, wie man es sich im Sommerurlaub wünscht, Badeseen gab es rundum in größerer Menge - Badefreuden waren garantiert, besonders angenehm am Störitzsee. Berlin war schnell mit dem Zug zu erreichen, so dass wir den Kindern den Wunsch erfüllen konnten, im Naturkundemuseum die Dinos zu bewundern und noch einiges Spannendes mehr zu entdecken. Einen nicht ganz so sonnigen und heißen Tag nutzten wir für einen weiteren Ausflug in die Hauptstadt und erforschten das Deutsche Technikmuseum. Absolut empfehlenswert! Und auch im Vogelpark Teltow hat's uns richtig gut gefallen.
Für heute verabschiede ich mich mit unserem schönen Seeblick von der Terasse und zeige dann in den nächsten Tagen noch ein paar der positiven Seiten des Urlaubs. :-)
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